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Ihr habt extrem rechte Aktivitäten in Düsseldorf oder Umgebung beobachtet oder sonst wie Kenntnis von solchen erhalten? Übergriffe,Propaganda (Flyer, Sprühereien, Plakate ...), Konzerte, Infostände usw.?

Dann schickt bitte möglichst schnell eine E-Mail an antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net und informiert die lokale Antifa!

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Termine


Hinterhof - Linkes Zentrum

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Lausige Zeiten:


Mahnwache: Keine Ehrung der lettischen Waffen-SS
Mi., 15.03., Honorar-Konsulat Lettlands, Vogelsanger Weg 6
Am 16. März wird es in der lettischen Hauptstadt Riga - wie jedes Jahr seit 1991 - zu einem Gottes-dienst, einem Ehrenmarsch und einer fahnengesäumten Kundgebung am Freiheitsdenkmal zu Ehren der lettischen Einheiten der Waffen-SS kommen. Lettland gehört mit Estland, Litauen, der Ukraine und Bulgarien zu den osteuropäischen Staaten, in denen Einheiten der Waffen-SS und andere mit den Nazis kollaborierende antisemitische Todesschwadronen als nationale Idole gefeiert werden. Dies geschieht mit staatlicher Duldung und teilweise offener Unterstützung durch Behörden. Der Rigaer „Ehrenmarsch“ ist eine Provokation, verletzt die Angehörigen der Opfer und jüdische, russischsprachige und andere Minderheiten im Land. Er ist nicht vereinbar mit den Grundwerten der Europäischen Union, eine Provokation gegenüber der Russischen Föderation und damit eine Gefahr für den Frieden in Europa. In Lettland werden antifaschistische Demonstrant*innen erheblichen Repressalien ausgesetzt. Aufruf der VVN/BdA.


Diskussion:


Diskussion&Kritik: Wie Trump die Welt sieht
Samstag, 11. März um 15 Uhr FAU-D Büro / „V6“ * Volmerswerther Straße 6
http://diskussion-und-kritik.de info[at]diskussion-und-kritik[dot]de Trump versetzt Bürger*innen und Regierungen dieser Welt in nervöse Unruhe, weil er angekündigt hat, alle bisher gültigen internationalen Regelwerke infrage zu stellen, bis unzweifelhaft klar ist, dass sie dazu beitragen, „America great again“ zu machen. Sein Vorgänger Obama und die notorischen Sachverständigen hatten den USA beste Zeugnisse bezüglich des Wachstums ausgestellt. Die innere Verfassung (Umgang mit Schwarzen, Armut) wurde nicht durchweg als positiv eingeschätzt. Dagegen hält sein Nachfolger Trump den Zustand der Nation für ein einziges Desaster, das er mit aller seiner Macht abwenden will. Seit dem zweiten Tag seiner Amtsübernahme macht er damit Ernst – zur Verwunderung hiesiger Kommentatoren – und setzt per Dekret ein Wahlversprechen nach dem anderen um: Der Mauerbau an der Grenze zu Mexiko wird angeordnet sowie ein Einreiseverbot für Bürger*innen aus sieben hauptsächlich von Muslim(inn)en bewohnten Ländern. Zugleich bestellt er die Bosse großer US-Firmen ins Weiße Haus, denen er den Arbeitsauftrag gibt, bis Ende März Vorschläge zu machen, wie sie Jobs in die USA zurückholen bzw. neue schaffen wollen. Dieser Präsident, der in seiner Antrittsrede verkündet hat, ab jetzt gelte nur noch das Prinzip „America first“, greift in derselben Rede das Establishment der USA, das selbst keinen anderen Maßstab kannte, als Verräter der Nation an, und verkündet, dem Volk hier und jetzt die Macht zurückzugeben. Er, der als Milliardär selbst zum Establishment gehört, klagt an im Namen der vergessenen Frauen und Männer des Rust-Belt und verspricht ihnen, ihre Jobs zurück zu bringen und Amerika wieder groß zu machen. Denn der Verrat des politischen und ökonomischen Establishments habe dazu geführt, dass das Ausland Amerika ausgeplündert und bestohlen habe. Das amerikanische Militär habe die Grenzen anderer Nationen gesichert, die eigene aber vernachlässigt. Das soll jetzt anders werden.
Alles das wirft Fragen auf: Was sind Trumps Beurteilungskriterien für den desaströsen Zustand der Nation? Wie will er den vermeintlichen Niedergang der Nation umkehren? Wie passen z. B. die Auflösung der angeprangerten sozialen Missstände im Rust-Belt zusammen mit der Parole „America first“? Was heißt es für Trump, dem Volk die Macht zurückzugeben? Diese Fragen und was sonst noch in Sachen Trump auf die Tagesordnung kommt, sollen diskutiert werden ...
V.i.S.d.P.: Franz Anger


Lesung:


Heinrich-Heine-Salon: »schrecklich und tiefgreifend und ewig«
Sonntag, 26.03.2017, 11.00 Uhr, ZAKK, Fichtenstraße 40, Eintritt 10,- bzw. 5,- Euro (mit Düsselpass)
Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze
Briefe einer Freundschaft
Szenische Lesung mit Christiane Lemm und Peter Welk
http://heine-salon.de
Hans Werner Henze schrieb über seinen Briefwechsel mit der Lyrikerin Ingeborg Bachmann: „Was nachvollziehbar geblieben ist, das ist die Aura einer gegenseitigen, geschwisterlichen Zuneigung und, von meiner Warte aus, ein Gefühl von Verehrung und von Schuldigkeit, und deutlich erkennbar, meine ständige Bemühung um das Wohlergehen meiner Freundin.“
„Mir ist völlig klar, dass die Freundschaft mit Dir die wichtigste menschliche Beziehung ist, die ich habe, und das soll auch so bleiben. Ich habe immer an Dich geglaubt, und an Dich werde ich immer glauben bis ans Ende meines Lebens. Und wo und wann sich unsere Wege auch immer kreuzen werden, es wird ein Fest sein.“ Ingeborg Bachmann 1956 an Hans Werner Henze


Information & Diskussion:


Ankommen. Lernen. Mitgestalten.
Fr., 03.03., zakk, Fichtenstr. 40, 15h, Eintritt frei
Perspektiven der Integration durch Bildung und Teilhabe: Studierende der Heinrich-Heine-Universität präsentieren Projekte, die sie für und mit Geflüchteten entwickelt haben. Neben Fachvorträgen und Diskussionen gibt es leckeres Essen, syrische Lyrik und eine Fotoausstellung. Geflüchtete, die in Düsseldorf leben, stehen vor zahlreichen Herausforderungen: eine fremde Sprache, bürokratische Hürden und rassistische Vorurteile erschweren den Zugang zu gesellschaftlicher Teil-habe. Die Hochschule als Ort des Lernens und des Austauschs bietet den idealen Rahmen, um Ge-flüchteten eine Chance auf Bildung und Partizipation zu geben. Seit Sommer 2016 haben Studierende der HHU im Rahmen des Seminars „Flüchtlingshilfe konkret“ Projekte für und mit Geflüchteten entwickelt und realisiert. Die Themen sind vielfältig und reichen von Kunstprojekten über eine soziologische Bedarfsanalyse bis hin zu einem Sprachbuddy-Programm.

Politisches Frühstück von attac: Globales Machtzentrum oder Papiertiger – Welche Rolle spielt die Gruppe der 20 (G20) in der Welt?
So., 05.03., zakk, Fichtenstr. 40, 11 h, Eintritt frei, Frühstücksbuffet 6,50 Euro
Am 7. und 8. Juli 2017 versammeln sich die Staatsoberhäupter und Regierungschef*innen der G20 in Hamburg zum jährlichen Gipfeltreffen. Die Gruppe der G20 ist ein informeller Club der bedeutendsten Industrie- und Schwellenländer. Die beteiligten Staaten unterscheiden sich zwar in ihren politischen Systemen, auch vertreten sie unterschiedliche Strategien bei der wirtschaftlichen Regulierung und ihrer Einbindung in den Weltmarkt. Gemeinsam stehen sie jedoch für eine Politik, die auf Wirtschaftswachstum, Profitmaximierung und Konkurrenz ausgerichtet ist und globale Konzerne, große Vermögensbesitzer und Finanzmärkte begünstigt. Die globalen Folgen dieser Politik sind steigende soziale Ungleichheit, Ausgrenzung, Naturzerstörung und Klimawandel, Kriege, Flucht und Verarmung. Aber sind die Absprachen, die die G20 bei ihren Treffen verabreden, überhaupt relevant? Oder sind die G20 zwar als Einzelstaaten durchaus einflussreich, aber als Gruppe eher ein Papiertiger? Damit sowie mit den Protesten gegen das Treffen in Hamburg wollen wir uns beschäftigen. Vortrag und Diskussion mit Thomas Eberhardt-Köster (attac).

Liga Terezin
Di., 07.03., zakk, Fichtenstr. 40, 19.30h, Eintritt frei
Bei Fußball denken viele an gute Stimmung, volle Stadien und Fortuna. Doch vor 80 Jahren missbrauchten die Nationalsozialisten den Fußball für Propagandazwecke. Im Konzentrationslager Theresienstadt versuchte das Regime ein „Vorzeigeghetto“ aufzubauen. Für Düsseldorf hat das KZ Theresienstadt besondere Bedeutung, da 1941 und 1942 etwa 6.000 Jüdinnen und Juden vom Düsseldorfer Güterbahnhof aus nach Theresienstadt deportiert wurden. Der israelische Filmemacher Odet Breda – der auf Propaganda-Bildern seinen Onkel entdeckte – hat sich auf Spurensuche begeben und diese festgehalten. Das Fortuna Fan Projekt lädt zu Film und Gespräch mit Oded Breda, der berichtet, wie mit diesem Film das Gedenken an die Opfer aufrechterhalten werden soll und wie der Sport als Medium gegen Diskriminierung genutzt werden kann.

Kleidertausch zum Zweiten!
Sa., 11.03., Butze, Weißenburgstr. 18, ab 18h
Es ist wieder soweit – Tauschen statt Kaufen! Das Junge Eine Welt Forum veranstaltet den zweiten Kleidertausch. Bringt Klamotten vorbei, die ihr nicht mehr tragt, aber die noch gut erhalten sind und/oder nehmt einfach mit, was euch gefällt. Wie beim letzten Mal habt ihr die Möglichkeit, neu Erstöbertes oder Mitgebrachtes mit Siebdruck aufzupimpen: Einhorn auf Jutebeutel – wer kann da widerstehen?

Avahi – solidarity construction Rojava
Di., 14.03, Butze, Weißenburgstr. 18, 19h
Die aktuelle politische Situation und die Idee einer Kollektivbaustelle in Nordsyrien. Heute berichten die Aktivist*innen über die aktuelle Situation in Rojava und stellen das Gesellschaftskonzept des demokratischen Konföderalismus vor (siehe auch TERZ 03.17).

Schöne neue Modewelt: Internationale Wertschöpfungsketten & Selbstorganisierung
Mi., 15.03., Butze, Weißenburgstr. 18, 20h
Horrende Überstunden, Löhne, die kein würdiges Leben ermöglichen, sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz sowie Angriffe auf unabhängige gewerkschaftliche Organisierung sind der Alltag in den Zulieferfabriken transnationaler Bekleidungsunternehmen. Der politische Umgang damit beschränkt sich oft auf individuelle Konsumentscheidungen oder kollektive Empörung. Anhand der Arbeit des Netzwerkes TI E-E xChains will Michael Fütterer über die Grenzen und Möglichkeiten von gewerkschaftlichem Internationalismus diskutieren. Organisiert von iFuriosi.

Gisela Notz: Kritik des Familismus
Mi., 15.03., zakk, Fichtenstr. 40, 19.30h, Eintritt frei
Dr. Gisela Notz (Sozialwissenschaftlerin und Historikerin) fragt: Welche Rolle übernimmt der Staat in der Familienpolitik und wie wird diese gefördert? Wie kann die „normalbesetzte“ Kleinfamilie, in der Kinder erzogen und pflegebedürftige Menschen versorgt werden sollen, aufgebrochen werden? Familismus bezeichnet die weitgehende Identität von Familie und Gesellschaft. Danach bildet das System aller Familien das Gemeinwesen. Selbst in das (aus frauenpolitischer Sicht) fortschrittliche BRD-Grundgesetz wurde 1949 die Auffassung von der Familie als wichtigstem Baustein einer Gesellschaft eingeschrieben und somit eine konservative Familienideologie zementiert, die Frauen und Männer eindeutige Rollen zuwies und die bis heute wirkt. Erst die neue Frauenbewegung entwickelte Gegenkonzepte, die heute allerdings zu verblassen scheinen. Im Vortrag geht es um eine historische Rekonstruktion exemplarischer Theorien und Praxen, die zu jenem ideologisierten Familienverständnis führen, das auf das „Gemeinwohl“ abzielt, faktisch aber alle Menschen ausschließt, die nicht zu einer Familie gehören. Am Ende steht die Frage, ob es sinnvoll ist, dieses kritikwürdige System auszuweiten, indem neue Zusammenlebensformen durch von Staat verordnete Gesetze „normalisiert“ werden.

Feministischer Lesekreis: Anarchafeminismus
Mi., 15.03., zakk, Fichtenstr. 40, 18 – 20h
Diesmal zur Annäherung an den Anarchafeminismus wird die Biografie von Rirette Maitrejean gelesen (Attentatskritikerin, Anarchafeministin, Individualanarchistin. Verlag Graswurzelrevolution, 2016, von Lou Marin). Jede Person, die Lust hat, beizuwohnen, ist nach Voranmeldung (fem.lesekreis[at]web[dot]de) willkommen! Rosa-Luxemburg-Stiftung, Wir Frauen.

Jenseits des Mainstreams: »Wir Frauen« lesen!
Mi., 22.03, Butze, Weißenburgstr. 18, 19.30h
Redakteurinnen der feministischen Zeitschrift »Wir Frauen« lesen aus 35 Jahrgängen. http://wirfrauen.de

Frauen. Flüchtlingshilfe. Wirklichkeit – Erfahrungsberichte und Chancen für die Gesellschaft
Sa, 25.03., Bürgersaal Düsseldorfer Arcaden im Stadtteilzentrum Bilk, Bachstr. 145, 14h, Eintritt frei, mit Kaffee, Kuchen und Kinderbetreuung
Flüchtlingshilfe ist zum größten Teil weiblich, bei zwei Dritteln der Ehrenamtlichen handelt es sich um Frauen. Was genau bedeutet Flüchtlingshilfe und wie sieht diese Hilfe in der praktischen Ausgestaltung aus? Welche Unterstützung erfahren und auf welche Widerstände stoßen die Helferinnen? Wir fragen ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen nach ihren Beweggründen und Erfahrungen. Jede*r ist herzlich willkommen! Eine Veranstaltung von DIE LINKE Ratsfraktion & DIE LINKE Kreisverband Düsseldorf zum Internationaler Frauentag 2017.

Der NSU-Prozess – Chronik einer gescheiterten Aufklärung
Mo., 20.03., zakk, Fichtenstr. 40, 19.30h, Eintritt frei
Seit über fünf Jahren sind die Verbrechen des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) bekannt, viele Fragen zu seinen Taten, seinem Unterstützer*innenumfeld und zum Versagen, Vertuschungen und Unterstützung der Behörden sind ungeklärt. Auch in NRW ist ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss zum NSU eingesetzt (s. S.10). Die Referentin Edith Lunnebach hat als Nebenklägervertreterin den Prozess von Anfang an begleitet. Sie wird über den aktuellen Stand des Verfahrens, ihre ursprüngliche Erwartung und ihre jetzige Einschätzung berichten. Sie wird auch dazu Stellung nehmen, welche rechtspolitischen Konsequenzen aus dem Prozess gezogen werden sollten und ob bei der bestehenden Geheimdienststruktur und der gewollten oder ungewollten Verfilzung mit der extremen Rechten eine Aufklärung faschistischer Gewalttaten eine Chance hat. Eine Vertreterin / ein Vertreter von NSU-Watch NRW wird auf die Bedeutung der außergerichtlichen Beobachtung und Analyse des Verfahrens durch die Initiative eingehen. Veranstalter*innen: zakk, Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e. V. (Düssseldorf – NRW), NSU-Watch NRW.

Kolumbien: Der lange Weg zum Frieden
Sa., 25.03., zakk, Fichtenstr. 40, 15h, Eintritt frei
Vor über zwanzig Jahren, im Dezember 1996, unterzeichneten die guatemaltekische Regierung und die URNG-Guerilla die Friedensabkommen, die den 35-jährigen Bürgerkrieg beendeten. Zu den Opfern dieses Krieges zählen 200.000 Tote, davon waren 83 Prozent Angehörige indigener Völker, 40.000 Verschwundene und über eine Million Flüchtlinge. Die größtenteils indigene Bevölkerung hatte große Hoffnungen in die Friedensabkommen gesetzt. Wenige haben sich erfüllt. So wie Guatemala vor zwanzig Jahren, steht heute Kolumbien vor dem schwierigen Weg in den Frieden. Anfang Oktober 2016 war der Friedensvertrag, auf den sich die linken FARC-Rebellen und die kolumbianische Regierung geeinigt hatten, in einem Referendum knapp gescheitert. Ein nachverhandelter Vertrag wurde jedoch Ende November vom Parlament gebilligt. Umstritten ist vor allem der Umgang mit den im Bürgerkrieg begangenen Verbrechen. Mit den Menschenrechtsaktivist*innen Berenice Celeyta (Kolumbien) und Marcos Ramírez (Guatemala).

Margarete Stokowski und Mithu Sanyal: Die neue Frauenbewegung
Mi., 29.03., 20h, Zentralbibliothek, Bertha­-von-­Suttner-­Platz, Eintritt frei
Margarete Stokowski (geb. 1986), Kolumnistin bei »Spiegel Online« und Autorin von »Untenrum frei« und Dr. Mithu Sanyal (geb. 1971), Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin von »Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens« in einem Gespräch über Männermacht, Frauenbilder und guten Sex.

Von Menschenaffen und Völkermördern
Do., 30.03., Butze, Weißenburgstr. 18, 19h
Zum letzten Mal laden die Teilnehmerinnen des Projekts „Über Übersetzen“ der Heine-Uni zur Lesung ein. Heute liest Billy Kahora (Kenia) aus seiner Kurzgeschichte „The Gorilla‘s Appren-tice“, für die er 2013 mit dem Caine Prize for African Writing ausgezeichnet wurde. Seine Übersetzerin Ann-Kathrin Kranz wird die noch unveröffentlichte deutsche Version der Geschichte präsentieren. In der Geschichte führt der Teenager Jimmy eine wortlose Freundschaft mit dem alternden Gorilla Sebastian, der im Zoo von Nairobi lebt. Diese Beziehung hilft Jimmy durch den harschen Alltag mit seiner alkoholabhängigen Mutter. Gleichzeitig spitzt sich die Lage in Nairobi zu.

Ausstellung: Fotos aus dem Spanischen Bürgerkrieg von Gerda Taro
Ab 16.03., Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90
In Erinnerung an den Spanischen Bürgerkrieg und den Tod der Fotojournalistin Gerda Taro vor 80 Jahren zeigt die Ausstellung überwiegend unbekannte Fotos aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Nach dem Militärputsch in Spanien am 18. Juli 1936 gingen die beiden Fotograf*innen Gerda Taro und Robert Capa nach Spanien, um den Bürgerkrieg zu dokumentieren. Am 25. Juli 1937 wurde Gerda Taro während eines Angriffs der deutschen Legion Condor in Spanien von einem Panzer überrollt und verstarb. Die Bilder stammen aus dem Nachlass von Alfred Kantorowicz und Gerda Taro. Die Negative sind erst vor wenigen Jahren im Zusammenhang mit dem Wiederauffinden des legendären »mexikanischen Koffers« entdeckt worden.

4. Russische Filmtage
Von Sa., 04. bis 27.03., Black Box, Schulstr. 4
Die Russischen Filmtage bieten einen Einblick in die filmästhetische Umsetzung aktueller kultureller und gesellschaftlicher Diskurse in Russland. Infos und Programm unter http://russische-filmtage-nrw.de

Film: Unter aller Augen
So., 12.03., Bambi-Kino, Klosterstr. 78, 14.30h
Eine emanzipierte und Mut machende Dokumentation von Claudia Schmid, die sich der nach wie vor häufigsten Menschenrechtsverletzung unserer Zeit annimmt. Sie interviewt Frauen aus Asien, Afrika und Europa, die Opfer physischer oder psychischer Gewalt wurden. Sie ist heute persönlich vor Ort.

Komma zeigt Filme: Below her Mouth (OmU)
Mo., 20.03., Bambi-Kino, Klosterstr. 78, 19.15h
(CAN2016, 91 min, Regie: April Mullen) Jasmine (Natalie Krill) dachte, feste Strukturen für ihr Leben geschaffen zu haben: Sie ist erfolgreiche Modejournalistin und mit Rile (Sebastian Pigott) verlobt, plant mit ihrem Lebenspartner die Zukunft. Doch eine Nacht reicht, dass Jasmines Lebens-pläne erodieren: Beim Ausgehen trifft sie Dallas (Erika Linder), eine frischgetrennte Dachdeckerin, die mit ihrer Zuneigung nicht hinterm Berg hält, sondern sich selbstbewusst an die Verlobte ran-macht. Zwar weist Jasmine ihre Verehrerin ab – bekommt sie danach aber einfach nicht mehr raus aus dem Kopf. Es dauert nur ein paar Tage, dann beginnen die zwei Frauen eine Affäre.

Europa – ein Kontinent als Beute
Fr., 24.03. + Do., 30.03., Black Box, Schulstr. 4, 20h
(D2016, 78 min, Regie/Drehbuch: Christoph Schuch) Viele Jahrzehnte lang bemühten sich die EU und ihre Vorläufer darum, die Länder Europas stärker zusammenwachsen zu lassen. Doch dann bricht die Finanzkrise über die ganze Welt und so auch über Europa herein. Plötzlich beginnt jedes Land wieder zuallererst nur an sich und seine Anwohner*innen zu denken. Fremdenhass und Anfeindungen unter den einzelnen Völkern greifen um sich. Neben dem Klassenkampf gewinnt der Nationalismus wieder an Gewicht. Christoph Schuch und Reiner Krausz untersuchen dieses Phänomen in ihrer Dokumentation und bereisen dafür Finanzmetropolen wie Frankfurt am Main, aber auch das EU-Parlament und besonders betroffene Regionen wie Spanien und Portugal. Am 30.3. im Anschluss: Gespräch zwischen Christoph Schuch (Regisseur) und Dr. Witold Mucha (Politikwissenschaftler, Heinrich-Heine-Universität).

Nacht der Museen und 10 Jahre Staub und Kratzer
Sa., 25.03., Black Box, Schulstr. 4, 20h
Staub und Kratzer, dass sind neu vertonte Kurz-Stummfilme. Verschiedene lokale sowie internationale Bands und Projekte haben die Filme neu vertont, u. a. Controfase, Ampersand, Polígono Hindú Astral, Alice Rose oder Vibravoid. In Anlehnung an die musikalische Begleitung des Stummfilms im frühen 20. Jahrhundert entsteht eine moderne, experimentelle Variante. Die Filme, unter anderem von Man Ray, Walter Ruttmann und Georges Méliès, sind wahre Schätze ihrer Zeit.


Konzerte:


Todeskommando Atomsturm
Fr., 17.03., AK47, Kiefernstr. 23

Rückt aus München an! TimeWarp--Rewind
Sa., 18.03., AK47, Kiefernstr. 23
Frank Sender & Carsten Treichel spielen Platten vor ... strictly vinyl

Die Tanzparty. Reiz
Fr., 24.03., AK47, Kiefernstr. 23
Garage/Zappelpunk aus Mannheim im Rahmen der MicroPopWeek (siehe auch S. 6).

MicroPopConvention
Sa., 01.04., Weltkunstzimmer, Ronsdorfer Straße 77a, ab 14h, Eintritt frei
Abschlusstag der MicroPopWeek (siehe auch S. 6) mit Lesungen, Labelständen und Livemusik.

Gedenkfeier: 74. Jahrestag der Deportation der Wuppertaler Sinti und Roma
Fr., 03.03., Wuppertal, Jugendzentrum Heinrich-Böll-Str. 136, 15h
In der Folge des sogenannten Auschwitz-Erlasses für „Zigeuner“ vom 16. Dezember 1942, mit dem Himmler die systematische Verhaftung und Deportation der rund 10.000 noch im Reich verbliebenen Sinti und Roma in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau anordnete, wurden im Frühjahr 1943 von der Kripo auch in Wuppertal Verhaftungen eingeleitet. Am 3. März 1943 wurden die Sinti und Roma vom Klingholzberg im Bei-sein eines uniformierten Polizisten und zweier Zivilbeamter auf einen großen LKW verfrachtet und abtrans-portiert. In Wuppertal wurden u.a. die Familien Franz, Widic, Munk, Reinhardt, Marx, Kreuzer und Paßquali nach Auschwitz deportiert. Mindestens 44 Wuppertaler Sinti und Roma starben in Auschwitz, zehn starben in anderen KZ. Am Jahrestag der Deportation wollen wir zusammen mit den Angehörigen der Sinti und Roma an die Opfer erinnern.


„V6“ – die neue Heimat ...

   (... nicht nur für Anarcho-Syndikalist*innen) zu Volmerswerther Str. 6, http://vsechs.blogsport.eu

Laden-VV
jeden 1. So. im Monat ab 15h
Koordinations- und Anlaufpunkt für alle, die im „V6“ Veranstaltungen durchführen wollen.

Gewerkschaftliche Erstberatung auf Deutsch und Spanisch
jeden Montag von 17-19.30h
FAUD berät zusammen mit der Grupo de Acción Sindical - el grupo de acción sindical GAS y FAU ofrece asesoría laboral presencial y gratuita para hispanoparlantes.

FAU: Gewerkschaftliche Erstberatung
jeden Mo. (17-19.30h) und Mi. (17.30-19h)

FAUD stellt vor: Archiv Band 20
Do., 09.03., 19h, Eintritt frei
Die FAUD präsentiert den aktuellen Band 20 aus der Schriftenreihe Archiv. Die Schriftenreihe ist für Arbeiter*innen die sich für „ihre eigene Geschichte“ interessieren. Geschichte von unten, die neben der offiziellen Geschichtsschreibung stattfindet.

FAUD: Sozialrevolutionäres Abendbrot
Do, 16.03., 19h, Eintritt frei
Willkommen sind alle die die FAUD kennen lernen möchten oder schon kennen oder einfach nur ihren Feierabend genießen wollen. Der neue Tischkicker kann ausprobiert werden, irgendwie muss der „Feierabend“ ja auch gefeiert werden!

Gruppe Arbeiterfilm: Theateraufzeichnung „Rote Erde“
Di., 21.03., 19h, Eintritt frei
Im März 1920 fand im Ruhrgebiet eine heute fast vollständig vergessene Revolution statt. Die Gruppe Arbeiterfilm lädt zu einem Klassiker, der den Bogen zur heutigen Situation im Ruhrgebiet spannt.

„Umsonst is dat nie!“
Mi., 22.03., 19h, Eintritt frei
Vor zehn Jahren starb unser Freund und Genosse Hans Schmitz. Dies nehmen wir zum Anlass, um uns anhand seiner Biographie mit Fragen des Widerstandes, der Anarchie, des Syndikalismus, des Kampfes gegen den Faschismus, dem Verdrängen und Erinnern und vielem anderem mehr zu beschäftigen. Neben einem kleinen Vortrag wird auch die Dokumentation „Umsonst is dat nie!“ gezeigt.

Radtour „Die vergessene Revolution“
Sa., 25.03., Start: 10h ab Duisburg HBF (Ende ca. 18h), Beitrag: zwei Bruttostundenlöhne
„Am 13. März putschte Kapp gegen die Reichsregierung in Berlin. Am 15. März begann der eiligst ausgerufene Generalstreik. Bis zum 29. März traten allein im Ruhrgebiet mehr als 330.000 Arbeiter und Arbeiterinnen in den Streik. Eben diese Arbeiter*innen bildeten in den Städten spontan die sogenannten Arbeiterwehren. Außerdem organisierten sich 80.000 – 120.000 Menschen ebenso spontan in der „Roten Ruhr Armee“. Hinter der Front passierte aber noch viel mehr, und genau darum soll es bei der Radtour gehen. Auf den Spuren der Märzrevolution werden wir Stationen in Duisburg Walsum, Dinslaken, Bruckhausen und Krudenburg anfahren. Bitte meldet euch an bis zum 22.03. per Mail an vsechs[at]riseup[dot]net.