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Sie erscheint auf realmanifestiertem Papier zum Ersten eines Monats und wird kostenlos verteilt.
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Aktuelle Ausgabe


IDIOTOREAL

LAUSIGE ZEITEN
kurzmeldungen, diesmal u.a. mit polizeiprügelei und zweierlei maß

§§ VS. ANTIFA
dresden sieht rot: eine stadt im anti-antifa-fieber

WAR WORLD
rüstungsschmiede rheinmetall liefert 200 panzer an saudi-arabien

LOHN & BROT
leiharbeiter und alaid-aktivist geht erfolgreich gegen unterbezahlung vor

leiharbeit boomt - geschichtlicher rückblick und bestandsaufnahme

erster arbeitsmarkt, zweiter arbeitsmarkt ... asozialer arbeitsmarkt

BEWEGUNG
ermäßigtes vrr-monatsticket ab herbst - doch das ist kein sozialticket!

HOT SPOTS
kiefernstraße - 30 jahre staatlich anerkannter unruheherd - gratulation!

RECHT AUF STADT
bericht zur tanzdemo am 20. august vom hermann- zum fürstenplatz

NOISE OF ART
gespräch mit dem graffiti-künstlerduo "majo brothers"

FH-SEITE
ersti-begrüßung und termine vom asta der fachhochschule

ZUFLUCHT
im septemer fordert eine konferenz "das recht auf gesundheit für alle"

SEX & CRIME
no means no - am 13. august fand in dortmund der erste "slutwalk ruhr" statt

GENDER
"grrrl riot" festival im ak47 am 17. september + togetherfest 2012

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unsere komsumabteilung: "music made my day" by honker

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Um erfolgreich gegen Nazis, Faschisten und Rassisten vorgehen zu können, braucht der Antifa-KOK eure Mithilfe!

NAZI-AKTIONEN? MELDET EUCH!

Da besonders in Hinblick auf den Wahlkampf verstärkt mit Aktionen und öffentlichem Auftreten von FaschistInnen gerechnet werden kann, braucht der KOK alle Hinweise auf Nazi-Aktivitäten. Wenn euch irgendetwas auffällt, meldet euch. Für den KOK ist erst mal alles interessant - auch wenn es vielleicht unwichtig erscheint. Geht davon aus, dass er es noch nicht weiß, damit nichts im Sumpf der Gerüchteküche verschwindet.

Schreibt eine E-Mail an info [at] antifa-kok.de. Wenn ihr etwas direkt beobachtet, wie z.B. einen Wahlkampfstand, ruft sofort an. Und speichert am besten jetzt die KOK-Nummer in eurem Handy:

0172 - 2111311

Gemeinsam können wir Nazi-Auftritte in Düsseldorf verhindern!

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Kulturcafe Solaris 53 e.V. - Konzerte, Ausstellungen, Filme, Lesungen, Vorträge, Diskussionen - www.solaris53.de



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Termine


Linkes Zentrum

Hier findet ihr die aktuellen Termine!
September-Termine als pdf-Datei


Fette-Mieten-Party

Fr., 09.09., Lindenstr. 126, 16.00
Endlich ist es soweit! Ralf Schmitz lädt zum Richtfest "Unter den Linden" ein. Der hyperteure und äußerst Investor_innen-freundliche Neubau schreitet der Vollendung entgegen: Unsere Mieten werden steigen, der Grundstückspreis in Flingern wird gehoben, die Schmuddelläden werden neuen, schicken Boutiquen weichen, wer es sich nicht leisten kann, wird verdrängt. Das ist ein Grund zum Feiern! Das Bündnis "Freiräume für Bewegung" unterstützt Ralfi schon länger bei seinen Aufwertungs-Plänen, natürlich laden wir auch mit zur Fetten-Mieten-Party ein - auf dass es richtig kracht! Einigen wird der Bau ein Begriff sein, denn schon die Nachttanzdemo zog daran vorbei. Kommt alle: Wir feiern das Richtfest des Hauses "Unter den Linden". Um standesgemäße Garderobe, laute Instrumente, Konfetti und Sekt wird gebeten.

Weiberkram - Mädelzflohmarkt

So., 11.09., Gare du Neuss, Neuss, Josefstr. 134, 11.00 - 18.00
Der Mädelzflohmarkt Weiberkram läd zum 4. Mal zum Shoppen und Trödeln ein. Es treffen Einzelstücke, Liebgehabtes, längst Vergessenes und sogar Fehlkäufe aufeinander und wechseln ihre_n Besitzer_in. Zudem kann das ein oder andere selbstgenähte Designer Teil angeboten und beliebäugelt werden. Neben Klamotten ist auch für Mukke, Kunst & Bier gesorgt dank den DJ(ane)s Buckel (Captain Flingern), Penelope (Royal Beat Club) und Rookone sowie der Berliner "Street Art"-Künstlerin Mili Vanili.


Lesung, Vortrag, Diskussion:


Punk, Autonomie und freie Kultur in Mexiko
Di., 06.09., Linkes Zentrum "Hinterhof", Corneliusstr. 108, ab 19.00 mit VoKü
Momentan ist Mexiko vor allem wegen des eskalierenden Drogenkrieges in den Schlagzeilen. Leicht wird dabei übersehen, dass es in Mexiko auch eine lebendige alternative politische und kulturelle Szene gibt. Der Punk und Aktivist Pirra Mofeta aus Mexiko-Stadt berichtet von den spannenden Erfahrungen und Erlebnisse, die er und seine Kollektive in den letzten Jahren gemacht haben: Das Fanzine "Comunidad Punk", die alternative Internetplattform "Espora.org", das politische Info- und Kultur-Kollektiv "La Furia de las Calles", das Wohn- und Freiraumprojekt "Z.A.M.", das Freie-Software-Projekt "Hacklab Autónomo" sowie das Öko-Projekt "Comunidad EcoPunk". Diese Projekte fördern eine freiheitliche, unabhängige Kultur, den Umweltschutz und die solidarische Weitergabe von Wissen und Know-How. Sie unterstützen soziale Bewegungen wie die Zapatistas und machen im Großstadtdschungel von Mexiko-Stadt Informationsarbeit zu deren Kämpfen. Zur Deckung der Reisekosten und zur Unterstützung dieser Projekte wird es vegane VoKü geben - also Hunger mitbringen! Weitere Infos gibt es jetzt schon im Interview mit Pirra und seinen Freunden auf alertaduesseldorf.blogsport.de. Eine Veranstaltung von ¡Alerta! - Lateinamerika Gruppe Düsseldorf

Aus dem Hinterland
Di., 06.09., Salon des Amateurs, Grabbeplatz 4, 20.00
Der LiteraturClubDüsseldorf (LCD) präsentiert drei Autor_innen, die ihre Position abseits der großen Metropolen formulieren: Francisca Ricinski, Andreas Noga und Theo Breuer.

Homophobie im HipHop
Sa., 10.09., Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, 14.00
Im deutschsprachigen Rap ist eine Normalisierung von homophoben Äußerungen und Haltungen zu beobachten. Vielfach wird argumentiert, dass keine direkte Diskriminierung Homosexueller damit artikuliert werden soll - vielmehr handele es sich um eine jugend- bzw. subkulturelle Abgrenzungsstrategie gegenüber einer bürgerlichen Erwachsenenwelt. Wie aber verhält es sich mit Rezeptionsweisen, die sehr wohl homophoben Strukturen zuarbeiten und sich in psychoemotionale Entwicklungen Jugendlicher einschreiben? Wieviel soziale Verantwortung sollte Akteur_innen der Szene abverlangt werden? Welche Bedeutung haben medienwirksame Schock-Inszenierungen in einer kapitalistischen Gesellschaft? Vortrag mit Sookee mit anschließender Diskussion. Veranstalter_innen: Antifaschistische Linke Düsseldorf in Kooperation mit dem ASTA der FH Düsseldorf und dem Frauen-Referat der Uni.

Gegenargumente Düsseldorf:
"Weltweite Rezession droht" - Was für eine Prognose nach 5 Jahren Weltwirtschaftskrise!?
Sa., 10.09., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 14h
Jüngst mussten wegen der weltweiten Finanzkrise erst die Banken und dann die Staaten gerettet werden. Schuld an all dem sollen gierige Finanzhaie, unfähige Manager, unverantwortliche Politiker oder fehlende Finanz-Regularien gewesen sein. Seit einiger Zeit ist besonders das - anfänglich schuldlose - gemeine Volk, das über seine Verhältnisse gelebt haben soll, als Störquelle ausgemacht.
Die Therapie nach dieser Diagnose war klar: Es musste an den Massen gespart werden: So wurde man mit Alters- und Kinderarmut bekannt gemacht und ein Billiglohnbereich erzwungen, von denen die Leute nicht, die Wirtschaft aber prächtig leben konnte. Zunächst.
Die Staaten haben also alles getan, um ihren Standort voran zu bringen: Sie haben ihre Völker verarmt und dem Kapital unschlagbare Verdienstangebote gemacht. Denn offensichtlich folgt die beste aller Wirtschaftsweisen einer Logik, bei der mit Niedriglöhnen und mit Gewinnangeboten die Ökonomie für das Kapital reibungslos funktioniert.
Doch: Reicht das jetzt für die Wirtschaft, ist damit für sie die Sache wieder im Lot? Anscheinend nicht, wenn jetzt die weltweite Rezession drohen soll! Was soll denn nun geschehen, was ist unterlassen worden, woran fehlt es denn jetzt noch?
Zu klären ist also zum einen, worin die Logik der Marktwirtschaft im Aufschwung und in der Krise besteht, warum eine sichere und auskömmliche Versorgung der Bevölkerung nie dabei zustande kommt und auch gar nicht vorgesehen ist. Vielmehr ist die Verarmung der Massen die notwendige Konsequenz dieser Wirtschaftsweise. Zum anderen wollen wir uns Gedanken darüber machen, welche Kritik an der Funktionsweise dieser Ökonomie angebracht ist und warum die Suche nach Schuldigen da wenig weiter hilft.
www.gegenargumente.com

Energie für unsere Stadt - Stadtwerke zurück in öffentliche Hände
So., 11.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 11.00, EUR 6,50 inkl. Frühstücksbuffett
Bei Attacs monatlichem politischen Frühstück geht es diesmal um die Energiepolitik der Stadt Düsseldorf. Die Städte und Gemeinden in Deutschland können weit mehr zur Energiewende beitragen als gemeinhin angenommen wird. Leider haben viele von ihnen in den letzten Jahrzehnten ein wichtiges Instrument dafür aus der Hand gegeben: ihre Stadtwerke. Mit kommunalen Stadtwerken können sie Einfluss darauf nehmen, dass der Anteil an erneuerbaren Energien wächst. Mit ihrem Recht, Stromversorgern Konzessionen für die Bereitstellung von Stromnetzen auf dem Gemeindegebiet zu erteilen, können sie diesen ökologische Auflagen erteilen. Düsseldorf hat den größten Teil der Stadtwerke an den EnBW-Konzern verkauft. 2014 läuft der Konzessionsvertrag aus, der den Stadtwerken und damit EnBW das Recht einräumt, auf dem Gebiet Düsseldorfs das Stromnetz zu betreiben. Eine gute Gelegenheit, die Stadtwerke - soweit sie für das Düsseldorfer Stadtgebiet zuständig sind - wieder in die eigene Hand zu bekommen. Den Fragen im Zusammenhang mit einer Rekommunalisierung der Stadtwerke wird heute nachgegangen.

Der 11.09. und der Überwachungsstaat
Mo., 12.09., ZAKK, Fichtenstr. 40
Nach den Anschlägen "09/11" in den USA nutze die damalige Bundesregierung die Gunst der Stunde und schränkte die Rechte der Bürger_innen massiv ein. Was änderte sich genau und was ist die Entwicklung bis heute? Marcel Keienborg, Rechtsanwalt aus Düsseldorf, informiert und steht zur kritischen Diskussion zur Verfügung.

Das Recht auf Abtreibung
Mi., 14.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20.00, EUR 3,- / 5,-
Der Düsseldorfer Aufklärungsdienst lädt ein zu Film und Diskussion mit Sarah Diehl. Aufmarsch der "Lebensschützer", PND und PID-Alarm? Wie steht es eigentlich um das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung? In ihrem preisgekrönten Film "Abortion Democracy" vergleicht Sarah Diehl die Lebensrealität ungewollt Schwangerer in den beiden Demokratien Polen und Südafrika.

Jugendlicher Widerstand heute: Spanien
Do., 15.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.00
Vortrah und Diskussion über die Bewegung, die Proteste und Hintergründe in Spanien. Im Rahmen des Edelweißpiratenfestivals 2011.

Die aktuelle wirtschafts- und sozialpolitische Situation in China
Sa., 17.09., DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, 13.30
Lutz Pohle, Leiter des Auslandsbüros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Peking, berichtet über seine Beobachtungen, über Chinas Weg von der verlängerten Werkbank zum globalen Partner und Konkurrenten, vom Problem der Wanderarbeiter_innen und der Billiglöhne, von Arbeitsbeziehungen und Gewerkschaften im heutigen China, von der Frage der sozialen Gerechtigkeit, von Stabilität und "harmonischer Gesellschaft" (wohin geht China?). Fragen der Familien- und Sozialpolitik sowie Geschlechtergerechtigkeit in China sollen ebenso beleuchtet werden wie die Probleme der Nachhaltigkeit, Energie-, Umwelt- und Klimafragen und deren Auswirkungen auf die Welt. In Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf.

"Ich schwimme gerne gegen den Strom" - Hommage an Dieter Forte
So., 18.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 11.00, EUR 7,50 inkl. kleinem Frühstück
"Düsseldorf ist meine Heimat, die Straßen und Plätze eines bestimmten Quartiers mit seinen unverwechselbaren Menschen und ihren tausendundeinen Geschichten, ein Bildteppich voll unerschöpflicher Erinnerungen", hat Dieter Forte, geboren 1935, bekannt. Ein "Heimatdichter" ist er dennoch nicht. Bis heute ist in Fortes Heimatstadt, mit einer Ausnahme, keines seiner Stücke auf die Bühne gelangt. Der "wichtigste und beste deutschsprachige lebende Autor" (Elke Heidenreich) bleibt mit seiner eindringlichen Prosa gegen das Vergessen noch immer ein Außenseiter. Olaf Cless, Ingrid und Dieter Süverkrüp lassen in ausgewählten Romanszenen, Bühnendialogen, schriftstellerischen Bekenntnissen und autobiografischen Auskünften Fortes unverwechselbaren literarischen Kosmos erstehen bei dieser Matinee des Heinrich-Heine-Salon e.V.

Wim Dohrenbusch: Das Fell der toten Kuh
Do., 22.09., BiBaBuZe, Aachenstr. 1, 19.30, EUR 4,-
Wim Dohrenbusch, ehemaliger Hörfunkkorrespondent der ARD in Afrika, stellt sein im Picus-Verlag / Wien erschienenes Buch "Reportage Kenia - Einmal Nairobi und retour" vor. Im Gepräch mit Tina Adomako berichtet er auch über die aktuelle Lage in Ostafrika, ein Schwerpunkt wird die Hungersnot in Somalia sein.

Gewerkschaftsrechte unterm Halbmond
Fr., 23.09., DGB Haus, Friedrich-Ebert-Str. 34-38, 19.00
Freie und starke Gewerkschaften werden in der Türkei noch immer nicht als Teil einer demokratischen Gesellschaft akzeptiert. Aktive Gewerkschafter_innen werden verfolgt, entlassen, angeklagt und mit Gefängnisstrafen belegt. Das Streikrecht ist vielen Arbeitnehmer_innen versagt, insbesondere Lehrer_innen und anderen Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Obwohl von der Europäischen Union im Zuge der Beitrittsverhandlung mit der Türkei bereits mehrfach angemahnt, hat das türkische Parlament bis heute kein neues Gewerkschaftsgesetz verabschiedet, das den Normen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) entspricht. Besonders unter Druck sind Mitglieder der türkischen Bildungsgewerkschaft Egitim Sen, zu der die GEW enge und partnerschaftliche Beziehungen unterhält. So werden gewerkschaftlich engagierte Lehrer_innen vom Staat zur Strafe oft in abgelegene Regionen versetzt. Schon in den neunziger Jahren war Egitim Sen von Verbot bedroht, weil die Gewerkschaft auch für eine friedliche Lösung der Kurdenfrage und für das Recht auf muttersprachlichen Unterricht eintritt. Auf Einladung der GEW und der Friedrich-Ebert-Stiftung werden Gerwerkschaftler_innen der Egitim Sen über die Situation in der Türkei und ihre Arbeit berichten.

Manifest der Vielen
Mo., 26.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20.00
Als Reaktion auf Sarrazins Buch "Ein Land schafft sich ab" entstanden, schreiben dreißig profilierte Autor_innen über ihr Leben in Deutschland, über Heimat und Identität, über ihr Muslim- oder Nicht-Muslim-Sein und kommen zu dem Schluss: Um sich nicht abzuschaffen, muss Deutschland sich neu erfinden. Begriffe wie Migrant_in, Moslem, Deutsche_r, Fremde_r lösen sich dabei immer mehr auf, in den Vordergrund treten kritische Analysen und persönliche Geschichten. Ergebnis ist eine Vielfalt der Stimmen. Mitverfasser_innen wie Ekrem Senol (Journalist und Geschäftsführer des Internetseite www.migazin.de), Lamya Kaddor (Religionspädagogin, Islamwissenschaftlerin und Autorin des Buches "Muslimisch, Weiblich, Deutsch") und andere werden das Buch vorstellen.

Zugehört, abgehört, verhört
Di., 27.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20.00, Eintritt frei
Was die Polizei kann, macht und darf - am Beispiel der massenhaften Überwachung in Dresden. Mit Marcel Keienborg, Rechtsanwalt aus Düsseldorf. In Dresden hat die Polizei dieses Jahr anlässlich der Proteste gegen einen Naziaufmarsch die Handyverbindungen von ganzen Stadtvierteln systematisch abgehört. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit folgenden Fragen: 1. Was ist in Dresden passiert? 2. Was kann die Polizei alle technisch machen? 3. Was darf die Polizei machen? 4. Welche Möglichkeiten habe ich als betroffener Handy-Besitzer mich zu wehren? Sowohl was die technischen Schutzmaßnahmen betrifft wie die möglichen Rechtsmittel?


Theater, Kunst:


Matthias Schmeier: Bonsai-Revolutionen
Ausstellung vom 01. bis 30.09., BiBaBuZe, Aachenstr. 1
Schauplätze großer Revolutionen als Dioramen. Der Kölner Matthias Schmeier baut Modelle großer Revolutionen auf kleinstem Raum. Seine Themen sind u.a. Berliner Häuserkampf, der Vietnamkrieg, Spanien 1936.

FFT Kulturfrühstück: Spielzeit-Eröffnung - About a Revolution
Fr., 16.09., FFT JuTa, Kasernenstr. 6, 11.00, Eintritt frei
Kathrin Tiedemann (Künstlerische Leiterin) und die Dramaturg_innen Christoph Rech und Janine Hüsch stellen das Programm zur Spielzeiteröffnung des FFT vor. Ein Schwerpunkt werden die Revolutionen in der arabischen Welt sein, die noch lange nicht beendet und deren Tragweite noch nicht absehbar ist.


Konzerte, Musik:


HipHop Event
Sa., 10.09., AK47, Kieferstr. 23
Von und mit HipHop vonner Kiefern.

Grrrl*Riot-Festival
Sa., 17.09., AK47, Kieferstr. 23
mit Chicks (Soft-Rock-Electro-Gitarrenpop, Bochum), Brandnew Seconhand (Akustik-Pop, D-dorf-Bochum), Flora (Pop-Chansons, Köln), Kitsch Cats (Electro-Pop, Düsseldorf) Scubus (Punk, Stuttgart) & DJane Penelope (Royal Beat Club). Siehe auch Artikel in dieser TERZ.

30 Jahre Kiefernstraße
Sa., 24.09., AK47, Kiefernstr. 23
Den ganzen Tag lang Straßenfest auch mit Programm im AK47 - www.kiefern.de

Markscheider Kunst
Mi., 28.09., Kulturzentrum Bhf.-Bochum-Langendreer, Wallbaumweg 108, 20.00
Mit einer wilden und sehr tanzbaren Mixtur aus Reggae, Ska, Jazz, afro-karibischen Klängen und Soukous (kongolesische Rumba) spielen sich die neun St. Petersburger bei ihren oft langen Konzerten selbst in Ekstase mit ihrem Sprachgewitter aus Russisch, Kisuaheli, Lingala, Französisch und Englisch. Präsentiert wird die neue CD "Utopia". Veranstalter Radio El Zapote.

Dyora & Tyranuke
Fr., 30.09., AK47, Kiefernstr. 23
Alternative/Metal aus dem Ruhrpott und Nu & Classic Metal aus Düsseldorf.

Swingin' Utters & Support
Fr., 23.09., Stone im Ratinger Hof, Ratinger Str., 20.00
Die San Francisco Punkrock Legende stellt nach zahlreichen Tourneen mit NOFX, Pennywise und Rancid ihr neues Album (erschienen über Fat Wreck Chords) vor.

Hugh Cornwell and Band & Nichts
Fr., 30.09., Stone im Ratinger Hof, Ratinger Str., 20.00
Der Ex-Strangler -Sänger Hugh Cornwell stellt mit seiner Band wichtige Stranglers Hits und Solostücke vor. Guest: Nichts - NDW Punklegende aus Düsseldorf.

Far Side Special: Duppy Dubplates
Fr., 09.09., Blue Note, Kurze Str. 13, EUR 6,-
Reggae, Dancehall, Drum & Bass, Jungle. Mit DJ(ane) Hectical & High Noon Soundstation.


Infocafe

am Mittwoch, 21. September (wie jeden 3. Mittwoch) im Linken Zentrum (Corneliusstraße 108)

infocafe [at] linkes-zentrum.de
www.infocafe.de.vu

Das Infocafe ist ein Ort zur Vernetzung, Austausch, Ausblick und Kennenlernen. Wenn Du Infos zu bevorstehenden Terminen suchst oder einfach Gruppen oder Leute mit den gleichen Interessen kennenlernen möchtest, bist Du hier richtig.
Geöffnet ist das Infocafe jeden dritten Mittwoch im Monat ab 19h, es gibt lecker VoKü und ab 20.30h einen moderierten Infoblock, in der wir verschiedene Gruppen, Projekte und anstehende Termine vorstellen und kurz andiskutieren. Im Anschluss bleibt Zeit, Themen in kleinerer Runde zu vertiefen oder Aktionen und Events vorzubereiten.
Außerdem findest Du beim Infocafe immer Ansprechpersonen der Rechtshilfe.

Das Infocafe empfiehlt:

Kundgebung zum Antikriegstag und dem bundesweiten Aktionstag "Tatort Kurdistan"
Do., 01.09., 18.00, Marktplatz
Schwerpunkt ist das Thema Kurdistan, außerdem gibt es Beiträge zum Krieg in Libyen und Afghanistan.

Naziaufmarsch in Dortmund verhindern
Wie schon in den Jahren zuvor plant die Dortmunder Neonaziszene den Antikriegstag für eine Großdemonstration zu nutzen. Dagegen kooperieren verschiedene Bündnisse, die verschiedene Konzepte zur Verhinderung dieser Nazidemo verfolgen. Schaut euch die Konzepte und Treffpunkte der Gruppen an und unterstützt die Proteste gegen den Nazispuk:

Vorabenddemo
Fr., 02.09., 17.30
Die Demo führt von der Dortmunder Innenstadt Richtung "Nationales Zentrum" in DO-Dorstfeld.

Mythos "Nationaler Antikriegstag" zerstören
Sa., 03.09., Dortmund
Die Konzepte der verschiedenen Bündnisse zur Verhinderung des Nazimarsches findet ihr hier:

Dortmund stellt sich Quer: dortmundquer.blogsport.de
Alerta Netzwerk: alerta.noblogs.org

Es sind zusätzlich noch verschiedene Aktionen und Kundgebungen diverser bürgerlicher Gruppen geplant.

5. Edelweisspiratenfestival
Sa., 10.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, ab 15.00, Eintritt frei
Erinnert werden soll mit dem Festival an dissidente Jungenbewegungen und -kulturen, die gegen den Nationalsozialismus und seine autoritäre Zurichtung opponierten. Dieses Mal mit dabei: Iriepathie, Berlin Boom Orchestra, Sebastian Sturm mit Akustik Band, Mellow Mark & Pyro, Mighty Mammut Movement. Es gibt nicht nur Musik, sondern auch ein Erzählcafe "80 Jahre antifaschistischer Widerstand", bei dem sich Jugendliche mit Zeitzeug_innen aus der NS Zeit und Mitgliedern der VVN-BdA austauschen können.

Ladyfest im AZ Mülheim
Fr., 16. - So., 19.09.
www.ladyfest-muelheim.de