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TERZ ist die autonome Stattzeitung für Politik und Kultur in Düsseldorf und Umgebung.
Sie erscheint auf realmanifestiertem Papier zum Ersten eines Monats und wird kostenlos verteilt.
... Mehr Einblicke, bessere Überblicke!



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Die TERZ wird 20 – das muss gefeiert werden!

Aber wie (oft), wann und wo?

... zum Stand der Dinge.


Aktuelle Ausgabe


IDIOTOREAL

LAUSIGE ZEITEN
vorerst verkürzt: meldungen zu deutsch-polnischem wandbild und niederländischer atomzentrale

STADTMARKETING
vorerst vereinnahmt: das, was sie sonst bekämpft, nutzt die stadt für ihre neue image-kampagne

KLASSENKAMPF
vorerst gekündigt: klüh-beschäftigte feiern ihren erfolg in einem rechtshistorischen konflikt

ASYLPOLITIK
vorerst versandet: rot-grüne abschiebemaschinerie in nrw konnte zumindest leicht gestört werden

VERSTRAHLT
vorerst geglückt: castor-transport dauerte dank vielfältiger proteste länger als je zuvor

STRASSENKAMPF
vorerst verhindert: nazi-aufmarsch in dresden soll aber auch 2012 wieder (nicht!) stattfinden

20 JAHRE TERZ
vorerst bilanziert: unsere lieblings-stattzeitung blickt auf 20 ereignisreiche jahre zurück

WAR WORLD
vorerst verschoben: kein ende des afghanistan-kriegs in sicht, deshalb demo in bonn

FH-SEITE
vorerst verkündet: termine des antifa-ak an der fh-d, kino 77 und ak kritische theorie

STORE
vorerst bewertet: honker kommentiert zeitgeschehen und musikalische neuerscheinungen

Verschiedenes


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Um erfolgreich gegen Nazis, Faschisten und Rassisten vorgehen zu können, braucht der Antifa-KOK eure Mithilfe!

NAZI-AKTIONEN? MELDET EUCH!

Da besonders in Hinblick auf den Wahlkampf verstärkt mit Aktionen und öffentlichem Auftreten von FaschistInnen gerechnet werden kann, braucht der KOK alle Hinweise auf Nazi-Aktivitäten. Wenn euch irgendetwas auffällt, meldet euch. Für den KOK ist erst mal alles interessant – auch wenn es vielleicht unwichtig erscheint. Geht davon aus, dass er es noch nicht weiß, damit nichts im Sumpf der Gerüchteküche verschwindet.

Schreibt eine E-Mail an info [at] antifa-kok.de. Wenn ihr etwas direkt beobachtet, wie z.B. einen Wahlkampfstand, ruft sofort an. Und speichert am besten jetzt die KOK-Nummer in eurem Handy:

0172-2111311

Gemeinsam können wir Nazi-Auftritte in Düsseldorf verhindern!

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Kulturcafe Solaris 53 e.V. – Konzerte, Ausstellungen, Filme, Lesungen, Vorträge, Diskussionen – www.solaris53.de



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Termine


Linkes Zentrum

Hier findet ihr die aktuellen Termine!
Januar-Termine als pdf-Datei


15J – Globaler Aktionstag in Düsseldorf:
Umzingelung des Landtags

So., 15.01., 14h Treffen vor dem DGB-Haus
Attac, DGB u.a. rufen zur Beteiligung am weltweiten Aktionstag auf:
"Wir alle erleben, wie unser politisches System mit seiner fragwürdigen Machtverteilung versagt. Politik, die zur Zeit betrieben wird, kann die unerträglichen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Probleme nicht lösen, sie verursacht diese. Wenn Wahlen anstehen, wird um unsere Stimme geworben. Sind die Wahlen vorbei, wollen die Gewählten uns nicht mehr hören! Deshalb wollen wir ein Zeichen setzen!
Am 15. Januar 2012 werden wir unseren Protest zum Landtag tragen. Wir treffen uns um 14 Uhr am DGB-Haus (Friedich-Ebert-Str., 200 Meter vorm Hbf) und ziehen von dort aus um 15 Uhr zum Landtag, um ihn ab 16 Uhr zu umzingeln. Wir werden unserer Empörung Ausdruck verleihen!
Im Anschluss ist ab 18 Uhr für Musik, gute Laune und Getränke gesorgt, gemeinsam lassen wir den Abend im oder um den Landtag ausklingen.
14 Uhr – Treffen am DGB-Haus zur Demo
15 Uhr – Beginn des Demo-Zugs zum Landtag
16 Uhr – Umzingelung des Landtages
18 Uhr – Ausklang im / um den Landtag

Malt Schilder / Plakate oder lasst einfach eure Stimme laut werden. Ladet Freund_innen, Bekannte, Kolleg_innen und Familie ein.
Gehe mit auf die Straße, denn es ist dein Recht!"


Film:


Deadly Dust – Todesstaub. Uran-Munition und die Folgen.
Mi., 18.01., damenundherren, Oberbilker Allee 35
Uranmunition gehört zu den abscheulichsten Waffen, die in Kriegen verwendet werden. Nur wenige Menschen nehmen ihre Existenz und ihre verheerenden Wirkungen zur Kenntnis – zudem das Thema von Politik und Mainstream-Medien totgeschwiegen wird. Dabei setzt die NATO Urangeschosse und Uranbomben immer wieder massiv in ihren Kriegen ein – im Kosovo, Irak, Afghanistan – jüngst auch in Libyen. Ein beschämender Skandal? Nicht in unserer Öffentlichkeit ...
Der beeindruckende Dokumentationsfilm "Todesstaub" von Frieder Wagner aus dem Jahre 2006 berichtet von diesen Kriegsverbrechen.
Filmstart 21:00 Uhr. Davor, um 20:15, wird ein 45-minütiges Video-Interview mit dem Filmemacher Frieder Wagner gezeigt, der über die Hintergründe und Folgen seiner Dokumentation Auskunft gibt.
www.damenundherren.de


Ausstellung:


Gesichter des deutschen Widerstandes: Lya und Hanns Kralik
13.-28.01., Galerie fiftyfifty, Jägerstr. 15, Mo.-Sa. 14-17h
Die Ausstellung umfasst zahlreiche Arbeiten des Malers, Graphikers und erten Düsseldorfer Kulturdezernenten der Nachkriegszeit Hanns Kralik. Hinzu kommen Dokumente zu seinem Leben und Wirken sowie dem seiner Frau Lya Kralik, die wie er im antifaschistischen Widerstand aktiv war.
Eine Ausstellung der VVN-BdA Düsseldorf in Zusammenarbeit mit fiftyfifty.


Lesung, Vortrag, Diskussion:


Lesen in der Klause
Do., 05.01., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 20h
Lesung mit Martin Halotta und Fußpflege Deluxe, Moderation: Sven-André Dreyer.

H.-W. Sinn: Der Kampf gegen den Klimawandel
Di., 10.01., Heines Uni, Konrad-Henkel-Hörsaal 3A, Geb. 23.01., 17h
Die zweite Vorlesung im Rahmen der neu eingerichteten Heinrich-Heine-Wirtschaftsprofessur. Referent ist Hans-Werner Sinn, Direktor des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung in München. Die Heinrich-Heine-Wirtschaftsprofessur wird ja auch von der Dr. Jost Henkel Stiftung finanziert.

Gift & Galle
Fr., 13.01., Abraxas, Merowingerstr. 16, 20h
Schwarzhumorige Kurzgeschichten gelesen von Patricia Vohwinkel und Stephan Peters.

Gegenargumente Düsseldorf:
Der Aufruhr um die Aufklärung der rechtsradikalen Mordserie: Deutschland entdeckt ein neues Terrorproblem von rechts
Sa., 14.01., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 14h
www.gegenargumente.com

Prosa und Lyrik
So., 15.01., Cafe Modigliani, Wissmannstr. 6, 15h
Lesung der Autorengruppe DKdenz, musikalisch begleitet von Hansmartin Klein-Horst, Piano.

Ralf Thenior: Strange Kebap
Di., 17.01., Zentralbibliothek, B.-von-Suttner-Platz, 18h
In der Dortmunder Nordstadt – unweit vom "Dortmunder U" – beobachtet Ralf Thenior Menschen von nebenan, lässt die "kleinen Leute" zu Wort kommen und notiert Momente des Alltags. Die seit 2002 gesammelten werden in "Strange Kebab" zu einer Bestandsaufnahme der Ruhrgebietsbefindlichkeit.

Die Europäische Union und die Nahost-Frage
Do., 19.01., Palais Wittgenstein, Bilker Str. 7-9, 19h
Referent: Dr. Hans-Gert Pöttering (Vorsitzender der CDU-nahen Konrad Adenauer-Stiftung), seit 1979 Mitglied des Europäischen Parlaments. Der Frieden im Nahen Osten und die Sicherung des Existenzrechts Israels gehören zu den wichtigen Anliegen der EU. Dabei haben sich die der EU angehörenden Länder wiederholt für eine "Zwei-Staaten-Lösung" ausgesprochen und zahlreiche Anstrengungen unternommen, um durch den Ausbau der Infrastruktur die Lage in den Palästinensergebieten zu stabilisieren. Die EU ist der größte Geber finanzieller Unterstützung für die Palästinenser. Die Organe der EU und die Mitgliedstaaten haben sich in enger Zusammenarbeit mit der palästinensischen Behörde darum bemüht, die Institutionen eines künftigen demokratischen, unabhängigen und lebensfähigen palästinensischen Staates aufzubauen, der in Frieden und Sicherheit mit Israel und seinen anderen Nachbarn zusammenlebt.

Im Geheimen zu Dienste oder abgeklärt aufgeklärt?
Mo., 23.01., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, Eintritt frei
Eine breit angelegte Diskussion über Ignoranz, Vertrauensverlust und neue Einsichten sowie der neuen Qualität neonazistischer Gewalt in Deutschland und nachholender staatlicher Extremismusbekämpfung. Die nur durch Zufall aufgedeckte Mordserie der Neonazibande um Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe hat die deutsche Öffentlichkeit erschreckt und aufgerüttelt. Angesichts der teilweise durch beschämende Ignoranz verursachten Fahndungspannen von Ermittlungsbehörden und der Verwicklung einiger Mitarbeiter des Verfassungsschutzes in die Neonaziszene, forderte der Berliner Politikbetrieb lückenloser Aufklärung der Hintergründe der neonazistischen Anschläge. Außerdem sollen eine Neubewertung des rechtsextremistischen Gefährdungspotentials und eine Umstrukturierung des Verfassungsschutzes erfolgen. Am 22.11.2011 entschuldigte sich der Bundestag bei den Angehörigen der Opfer und kam überein "alle demokratischen Gruppen zu stärken, die sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus engagieren." Gut zwei Monate nach den Ereignissen möchten wir mit Politikern und Experten klären, was von den guten Absichten auf dem Höhepunkt der Empörungswelle geblieben ist und ob sie zu einer Neuausrichtung des staatlichen Handelns bezüglich des tatsächlichen rechtsextremen Gefährdungspotentials geführt hat. Außerdem der Frage nachgehen, auf welche Weise man das durch den unsensiblen Umgang mit den Betroffenen ins Wanken geratene Verhältnis zwischen Staat und migrantischen Communities auf eine neue Vertrauensbasis stellen kann. Mit Nihat Öztürk, IGM; Monika Düker, Grüne-Vorsitzende NRW; Thomas Pfeifer / Thomas Gumke, IM, Prof. Dr. Fabian Virchow, FH Düsseldorf, N.N. (CDU-MdL), N.N. (LKA-Beamter / Polizei). Veranstalter: Düsseldorf Appell und Heinrich Böll Stiftung.

Stefan Müller: Das Geheimnis der (negativen) Dialektik
Di., 24.01., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30h, Eintritt frei
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kritische Theorie" eine Einführung in ein (gar nicht so) schwieriges Thema: Zentral werden die Kategorien ‚Widerspruch' und ‚Vermittlung' beispielhaft an Adornos Kritischer Theorie erläutert und diskutiert. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht notwendig. Veranstalter: Arbeitskreis Kritische Theorie.

Vor- und Nachtrag: "Malerschule auf den Barrikaden"
Mi., 25.01., damenundherren, Oberbilker Allee 35, 20h
Was bei der Ausstellung im Museum Kunstpalast verschwiegen wurde (und wird: bis zum 22.01. geht die Ausstellung "Weltklasse" noch). Düsseldorfer Künstler_innen engagierten sich in den sozialen Kämpfen der Revolution von 1848. Vortrag mit Projektion von Thomas Giese.

"Ich schreib mir das Leben her, schreib mir das Leben weg"
Mi., 25.01., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19.30h
Poesie & Suizid – Lesung mit Ferdinand Scholz & Werner Hanses-Ketteler.

Bleiberecht für Alle
Mi., 25.01., AZ Mülheim, Auerstr. 51, Mülheim/Ruhr
Vortrag und Diskussion zum Thema Bleiberecht mit Heinz Drucks, im Vorstand des Flüchtlingsrates NRW und Berater bei der Diakonie in Soest – organisiert von der Antirassistischen Perspektive Mülheim/Ruhr. Zum 31. Dezember 2011 lief die befristete Aufenthaltserlaubnis auf Probe im Rahmen der aktuellen Bleiberechtsregelung aus. Damit besteht erneut die Gefahr, dass geschätzte 15.000 Menschen und ihre Angehörigen, die derzeit in Deutschland leben, wieder in die Duldung zurückfallen und sie ganz akut von Abschiebungen bedroht sind. Viele Initiativen fordern seit Jahren eine großzügige Bleiberechtsregelung, die bisher jedoch ausblieb. Diese Veranstaltung möchte über Altfall- und Bleiberechtsregelungen informieren sowie über Probleme und Schwierigkeiten, die damit einhergehen. Aktuelles zum Thema unter: www.aktion-bleiberecht.de

Ein Jahr Arabellion – was hat sich im Nahen Osten geändert?
Do., 26.01., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Welche Gründe haben zu den Aufständen in den Ländern des Nahen Ostens geführt? Welche unterschiedlichen und auch gemeinsamen Ziele verfolgten die Aufständischen? Welche Anzeichen von mehr Demokratie gibt es und wie labil ist die Lage in den jeweiligen Ländern? Haben islamistische Gruppen an Einfluss gewonnen? Wie "neu" sind die "neuen politischen Repräsentaten"? Welche Rolle spielen ausländische Kräfte, z.B. beim Kampf um den Zugang zu Öl und anderen Rohstoffen? Vortrag von Prof. Dr. Karin Kulow (Berlin) mit anschließender Diskussion. Veranstalter: Rosa Luxemburg Club Düsseldorf, Rosa Luxemburg Stiftung NRW.

Daniel Cil Brecher: "Der David. Der Westen und sein Traum von Israel"
Mi., 01.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, Eintritt: frei
In seinem Buch "Der David" hat Brecher das Entstehen und die strategische Bedeutung der westlichen Wunschbilder vom jüdischen Staat an unterschiedlichen Beispielen untersucht: an den Geschichtsmythen, die über die Politik der britischen Regierung 1917 und der amerikanischen 1947-48 von Gegner und Förderern des Zionismus verbreitet werden; an den "besonderen Beziehungen" der USA und der Bundesrepublik Deutschland zu Israel; und am außerordentlichen Israel-Kult, den die Fans der Fußballvereine Ajax Amsterdam und Tottenham Hotspur nach dem Sechstagekrieg 1967 entwickelten, in dem sie den "Juden" als Symbol des Opfers mit "Israel" als Symbol der Gewalt und Aggressivität verbanden. Im Kapitel "Sprachstunde Null. Wie die Bundesrepublik Deutschland über Juden und Israel zu sprechen lernte" zeigt der Autor, wie sich in der Nachkriegszeit ein umfassendes Wunschbild vom jüdischen Staat und seinen jüdischen Bürgern entwickelte, ein Wunschbild, das spezifisch deutsche Züge trug und das spätere Gespräch über Israel in der Bundesrepublik über Jahrzehnte beeinflusste. Diese Hinwendung zu Israel, und die damit verbundenen Idealisierungen, wurden zu einem wichtigen Element der politischen Identität der Bundesrepublik und seiner Eliten. Daniel Cil Brecher, 1951 in Tel Aviv geboren, ist Historiker und Autor. Er schreibt seit mehr als dreißig Jahren über jüdische Geschichte und den Nahostkonflikt. Moderiert von Rupert Neudeck.

Geschichte und Theorie des Operaismus
Mi., 01.02., Linkes Zentrum, Corneliusstr. 108, 20h
Ausgehend von einer kleinen linken Zeitung entwickelte sich der Operaismus (ital. von operaio – Arbeiter) in den 1960er und 1970er Jahren zu der wichtigsten Strömung der radikalen Linken in Italien, die auch immens in die BRD ausstrahlte. Der Operaismus entstand aus der scharfen Abgrenzung gegen den Dogmatismus der Kommunistischen Partei Italiens und suchte nach neuen Formen von sozialen Kämpfen und Organisierung. Er versuchte mit einer neuen Lesart des frühen Marx den vereinfachenden Ökonomismus der kommunistischen Bewegung der 50er und 60er Jahre zu überwinden, indem sie Perspektive der Klassenauseinandersetzung herumdrehten. In deutlicher Abgrenzung zur Kommunistischen Partei Italiens, deren politische Strategie ganz auf die Eroberung des Staatsapparats ausgerichtet war, gaben sich die Operaismus strikt antistaatlich und propagierten den Kampf gegen die (Fabrik-) Arbeit. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Entstehung und dem Zerfall der operaistischen Strömung, in Theorie und Praxis, zeigt Schwächen und Fehler, aber auch Ansätze, die auch heute noch eine Basis für soziale Kämpfe sein können. Veranstalter: ALD mit Unterstützung des Referat Politische Bildung des AStA der FH D.


Konzerte, Musik:


Heimatglück & Marshmallow Muschis
Sa., 14.01., AK47, Kiefernstr. 23, 20h
Don't Mess With The Good Girls!

Prinz Pi & Herr Von Grau
Sa., 14.01., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, Eintritt 16,-
Der rappende Prinz mit neuem Album "Rebell ohne Grund" mit den Berliner Kollegen von Grau.

Boppin'B
Sa., 14.01., Stone im Ratinger Hof, Ratinger Str. 10, 20.30h
Tour 2012 – Rockabilly aus Ska, Swing, Punk und Pop.

Dresden-Solikonzert: Feine Sahne Fischfilet & Dead Patriots
Sa., 21.01., AK47, Kiefernstr. 23
Randale-Ska aus Greifswald + Rostock und Hardcore aus Neusskölndüsseldorfkrefeld.

Zeltinger Band
Sa., 21.01., Stone im Ratinger Hof, Ratinger Str., 20h
Der Kölsche Kultrocker präsentiert seine neue Platte "Die Rückkehr des Retters".

Sir Simon
Fr., 27.01., Kammerspiele – Forum Freies Theater, Jahnstr. 3, 22h
"Ich mag es trocken" sagt "Sir" Simon Frontzek. Ihm geht es um tektonische Schichten.

Love Puppets
Sa., 28.01., Kammerspiele – Forum Freies Theater, Jahnstr. 3, 22h
Die drei Düsseldorfer sehen sich als Überbleibsel einer Generation, die die Musik gelebt und gefühlt hat.

The Busters
Sa. 28.01., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h
Ska-Rock – mit neuem Album "Douple Penetration".


Infocafe

am Mittwoch, 19. Januar (wie jeden 3. Mittwoch) im Linken Zentrum (Corneliusstraße 108)

infocafe [at] linkes-zentrum.de
www.infocafe.de.vu

Das Infocafe ist ein Ort zur Vernetzung, Austausch, Ausblick und Kennenlernen. Wenn Du Infos zu bevorstehenden Terminen suchst oder einfach Gruppen oder Leute mit den gleichen Interessen kennenlernen möchtest, bist Du hier richtig.
Geöffnet ist das Infocafe jeden dritten Mittwoch im Monat ab 19h, es gibt lecker VoKü und ab 20.30h einen moderierten Infoblock, in der wir verschiedene Gruppen, Projekte und anstehende Termine vorstellen und kurz andiskutieren. Im Anschluss bleibt Zeit, Themen in kleinerer Runde zu vertiefen oder Aktionen und Events vorzubereiten.
Außerdem findest Du beim Infocafe immer Ansprechpersonen der Rechtshilfe.