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IDIOTOREAL

LAUSIGE ZEITEN
kurzmeldungen, diesmal u.a. mit gefahr, mord, unterricht und katholischen krankenhäusern

WOHNEN
protest des mietenbündnisses im rathaus ... plus kurzmeldungen zu mietenwahnsinn und wohnungsnot

§§ VS. ANTIFA
zehn monate haft für eine megafon-durchsage: sachsens justiz beweist erneut ihre rechts-lastigkeit

RECHTER RAND
düsseldorfer neonazi sven skoda in aachen vom vorwurf der volksverhetzung freigesprochen

KOMMUNIKATION
leserbrief zum sekundarschul-artikel in der letzten ausgabe

FORTUNAFANS
veränderungen in der fan-szene: ultras wollen (vorerst) ihre aktivitäten einstellen

KLASSENKAMPF
„blockupy frankfurt“ nimmt zweiten anlauf – terz gibt starthilfe mit einem text von karl heinz roth

FH-SEITE
informationen zur burschenschaft „rhenania-salingia“ und terminhinweise des fachhochschul-astas

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unsere konsum-abteilung:
books – CrimethInc. & NarcoZones
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Termine


Linkes Zentrum

Hier findet ihr die aktuellen Termine!
Februar-Termine als pdf-Datei


Dokumentarfilmfest „Stranger than Fiction“
Sa., 02. bis Mi., 06.02., Metropol, Brunnenstr.
Gezeigt werden neue Dokumentarfilme aus NRW. Details unter www.strangerthanfiction-nrw.de und unter www.filmkunstkinos.de.

Friedensforum: 19. Neujahrsmatinee
So., 03.02, Salzmannbau, Himmelgeister Str. 107 a, Raum 112, 11h
Das Düsseldorfer Friedensforum lädt alle Interessierten ein zu Kurzvorträgen, Musik und Büffet.

Resonanzräume
Mo., 04.02., Salon des Amateurs, Grabbeplatz 4, 20.30
Vortrage, Performance und Konzert mit S. Auinger, P. Schulze, Kreidler und Studierenden der HHUni und des IMM (Institut für Musik und Medien).

Ausstellungen: Stadtgründung
Ab 05.02. bis 30.06., Stadtmuseum, Berger Allee
Anlässlich des 725jährigen Jubiläums der Stadt. Neben der eigentlichen Stadterhebung Düsseldorfs nach der Schlacht von Worringen 1288 geht es auch um die Stadtrechtslandschaft in den umliegenden Territorien (des heutigen NRW). Beispielhaft soll anhand von Dokumenten und Dokumentationen (Fotos, Videos, Pläne) von Ausgrabungen sowie Fundstücken (Alltagsobjekte) vorgeführt werden, wie sich im Mittelalter eine Stadtgründung vollzog und wie sich das Urbane definierte.

Islami(sti)scher Rap in Deutschland?
Di., 05.02., Uni, Heinrich-Heine-Saal, 18.30h
Die Referenten Marc Dietrich und Martin Seeliger, die ihre Doktorarbeiten zu diesem Themengebiet schreiben, wollen weniger das vermeintlich generelle Verhältnis von einer „deutschen“ und einer „islamischen Kultur“ rekonstruieren. Vielmehr werfen sie einen Blick auf die Popkultur, bei der es sich um ein komplexes Netz aus Symbolen und Narrativen handelt. Sie zeigen auf, dass dies besonders für Rap als einer ästhetischen Praxis gilt, dem der Ruf eines Sprachrohrs ausgegrenzter Gruppen anhaftet.

One Billion Rising. Steht auf, streikt, tanzt!
Do., 14.02., Johannes-Rau-Platz, ab 15h
Am ominösen „Valentinstag“ soll diesmal lieber nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht werden, dass weltweit jede 3. Frau bereits Opfer von Gewalt wurde, geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen oder in anderer Form misshandelt. Das sind eine Milliarde Frauen, denen Gewalt angetan wird. Die Aktion soll ein Akt weltweiter Solidarität sein, eine Demonstration der Gemeinsamkeit, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen. Eine Verweigerung, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als gegeben hinnehmen zu müssen. Hier in Düsseldorf veranstaltet von der Kom´ma, Frauenberatungsstele und proMädchen. Hintergründe zur weltweiten Kampagne unter www.onebillionrising.org

Tagesseminar: Euro-Vision - in der Krise
Sa., 16.02., Jugendherberge, Düsseldorfer Str. 1a, 11 - 17h, Eur 12,- / 6,- erm. inkl. Essen und Getränken, Anmeldung erforderlich: duesseldorf [at] attac.de
Braucht Deutschland den Euro? Soll Griechenland aus der Eurozone austreten? Ist der Rettungsschirm groß genug? Muss mehr oder weniger gespart werden? Ist die Euro-Krise vorüber? Permanent konfrontieren Politiker_innen, Ökonom_innen und die Medien die Bevölkerung mit solchen großen Fragen. Doch je weiter die Krise voranschreitet, desto unübersichtlicher wird das Feld. Stephan Kaufmann (Wirtschaftsjournalist) wird zunächst darlegen, warum die Euro-Staaten ihre Währungen zusammengelegt haben, welche Vorteile der Euro bietet, was es mit der Konkurrenz zum US-Dollar auf sich hat – und welches Projekt eigentlich scheitert, wenn der Euro scheitert. Im Anschluss wird Alexis Passadakis (Politikwissenschaftler) die politische Situation beleuchten. Seit dem Beginn der Eurozonen-Krise befinden sich die EU und insbesondere deren Kernzone, der Euro-Raum, inmitten einer autoritären Transformation. Während die Troika in Griechenland, Portugal und Irland regiert und dort die parlamentarische Demokratie de facto suspendiert hat, werden für die gesamte Eurozone immer neue Regelwerke geschaffen, die ebenfalls eine Politik der Haushaltskontrolle und neoliberalen Strukturanpassungspolitik immer verbindlicher machen sollen.

Gegenargumente Düsseldorf:
Nachrichten aus dem kapitalistischen Alltag: Werksschließung bei Opel, Entlassungen bei ThyssenKrupp, Siemens usw.
Sa., 16.02., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 14h
Opel droht damit, sein Werk in Bochum bereits Ende 2014 zu schließen, wenn die Belegschaft nicht empfindlichen Lohneinbußen zustimmt. ThyssenKrupp entlässt nach Gewinneinbruch den halben Vorstand, beabsichtigt aber auch, 20.000 Mitarbeiter abzubauen und zahlt den Aktionären eine Dividende. Um 6,3 Milliarden will Siemens seine Kosten drücken, natürlich auch durch Stellenabbau. Um Air Berlin wieder wettbewerbsfähig zu machen, sollen die Mitarbeiter_innen nach anderthalb Jahren Sanierungsdruck für zwei Jahre auf 5% ihres Gehalts verzichten. Und vor einem Jahr schloss Schlecker seine Filialen. 23.000 Mitarbeiter_innen wurden entlassen und erhielten neben Arbeitslosengeld die Erklärung: Die Pleite sei vermeidbar gewesen, wenn Firmenpatriarch Anton Schlecker das Unternehmen rechtzeitig in die Moderne geführt hätte.
Wie werden die Niederlagen der Konzerne in der Konkurrenz in der Öffentlichkeit, von den Politiker_innen, Gewerkschaftler_innen und Betriebsrät_innen diskutiert und erklärt?
Schuld sollen sein Die Strategie zur Lösung der Problemlage lautet unisono: Weniger Arbeitskräfte, weniger Lohn und länger und effektiver arbeiten. An den entsprechenden Vereinbarungen arbeiten Gewerkschaften und Betriebsräte mit Klamauk und vielen Schuldzuweisungen mit.
Somit sind die heutigen „sachnotwendigen“ Maßnahmen, die Konkurrenzfähigkeit deutscher Unternehmen wiederherzustellen, nur ein Schritt im Fortgang zu den nächsten „sachnotwendigen“ Entlassungen, Lohnkürzungen und Arbeitsintensivierungen in den kommenden Monaten und Jahren, die den Betroffenen wieder mit Missmanagement, ausländischer Konkurrenz usw. plausibel gemacht werden.
In unserer Veranstaltung am 16. Februar wollen wir klären und erklären, warum die Schädigungen, die die Kollegen bei Opel, Siemens oder ThyssenKrupp hinnehmen, nicht auf persönliches Versagen der Führungskräfte oder ausländische Machenschaften zurückzuführen sind, sondern systemnotwendig in der Marktwirtschaft produziert werden.
www.gegenargumente.com

Realismus?
Sa., 16.02. (16h) + So., 17.02. (15h), soneTTaTT-Theater, Morsestr. 17
Der Maler Lars Fernkorn präsentiert absurde Dinge, die man einfach mal im Vorbeigehen wahrnehmen kann. Dazu werden Serafin vom soneTTaTT und der Maler eine Performance darbieten, die den Zugang zu den ausgestellten Werken erleichtern soll.

Kunstakademie-Rundgang 2013
Mi., 20.02. bis So., 24.02., Kunstakademie, Eiskellerstr., täglich ab 9 Uhr
Woran Studierende der Kunstakademie in den vergangenen Monaten gearbeitet haben, zeigen sie beim traditionellen Rundgang durch ihre Klassen.

C. von Braun: „Der Preis des Geldes“
Do., 21.02., VHS am HbF, Bertha-von-Suttner Platz, 19h
Prof. Dr. Christina von Braun präsentiert ihr Buch – aus dem Klappentext: „Es gibt unter Ökonomen einen breiten Konsens darüber, dass das Geld keiner Deckung bedarf. Sie vertritt die Gegenthese: Das moderne Geld, das keinen materiellen Gegenwert hat, wird durch den menschlichen Körper ‚gedeckt‘. Das erklärt die extrem unterschiedlichen Entwicklungen der Einkommen im Finanzkapitalismus wie auch die Monetarisierung des menschlichen Körpers: im Söldnerwesen, der Prostitution, dem Organhandel, dem Sport oder der Reproduktionsmedizin. Diese moderne Beglaubigung des Geldes ist schon im sakralen Ursprung des Geldes angelegt, das nach einem Opfer verlangt, um ‚fruchtbar‘ zu werden und sich vermehren zu können. Weil beides, sowohl die Opfer- als auch die Inkarnationslogik des Geldes in den christlichen Heilslehren ihre Entsprechung fand, wurden die christlichen Lehren zum idealen kulturellen Nährboden für die Entwicklung der Geldwirtschaft und die Entstehung des Kapitalismus. Seit seiner Entstehung in der Antike hat das Geld einen immer höheren Abstraktionsgrad erreicht: von der Münze über Schuldverschreibungen, Papiergeld bis zum elektronischen Impuls im Netz. Inzwischen ist der größte Teil des Geldes Kreditgeld - also eine Schöpfung aus dem Nichts, die auf Hoffnung, Glauben, Versprechen basiert. Doch je abstrakter das Geld wurde, desto mehr verlangte es nach einer Verankerung in der ‚realen‘ Welt. In ihrer Kulturgeschichte des Geldes verbindet die Autorin die historischen Hintergründe der Entstehungs- und Entwicklung des Geldes mit aktuellen finanz-, wirtschafts- und sozialpolitischen Phänomenen.“

Der Rauch verbindet die Städte nicht mehr
Do., 21.02., Heine Haus, Bolkerstr. 53, 19.30
Buchvorstellung. Die Wirklichkeit und ihre Wahrnehmung haben sich geändert; das Ruhrgebiet sieht heute anders aus, und es ist neu zu betrachten. Grund für Andreas Rossmann, Feuilletonkorrespondent der FAZ, Reportagen aus mehr als zwei Jahrzehnten zusammenzutragen und das Portrait einer etwas anderen Kulturlandschaft zu veröffentlichen.

Das abgeklebte Kameraauge des Notebooks
Do., 21.02. bis Sa., 23.02., damenundherren, Oberbilker Allee 35, 20h (Sa. 17h)
Das Ensemble Tatraum Projekte Schmidt präsentiert den ersten Teil seiner Tanztheater-Trilogie „Performatives für Zukünftiges“. Sie werfen einen Blick auf die Wechselbeziehung von Freiheit, Angst und Sicherheit, wie sie in Zeiten der Onlineüberwachung und der zunehmenden Überwachung von öffentlichen Plätzen eine immer größere Rolle spielt und an gesellschaftspolitischer Relevanz gewinnt.

Nach der Natur
Fr., 22.02., Filmwerkstatt, Birkenstr. 47, 19.30h
Repräsentation von Natur im städtischen Kontext, Vortrag von Markus Ambach.

Simonne Jones
Sa., 23.02., Salon des Amateurs, Grabbeplatz 4, 22.30h
Konzert und DJ-Set von Jan Schulte und Tolouse Low Trax.

Krise/n – sozial-ökologischer Umbau – Demokratisierung der Wirtschaft
So., 24.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, 11h, 6,50 E inkl. kl. Frühstück
Politisches Frühstück von attac. Der Klimawandel hat eine Debatte um Transformationen von Wirtschaft und Gesellschaft ausgelöst. Wir erleben seit rund 30 Jahren die globalen sozialen und ökologischen Auswirkungen einer neoliberal entfesselten allein am Profit orientierten Marktwirtschaft. Wir erleben damit verbunden seit 2008 eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise. Wie können konkrete Ziele und der Prozess eines sozial-ökologischen Umbaus gesellschaftlich entwickelt, gestaltet und umgesetzt werden?

Knülle
So., 24.02., Theateratelier Takelgarn, Philipp-Reis-Str. 10, 11h
Do., 28.02. 4Wände Marie, Ackerstraße 80, 20h, E 12,-

Literarische Matinee resp. Leseshow mit Sven-André Dreyer und Jens Thomas präsentiert seine satirischen Liedern am Klavier.

Generalstreiks und Krise in Europa
Mo., 25.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30h, Eintritt frei
Seit 2010 erlebt Europa eine Welle an Generalstreiks. Es demonstrieren und streiken so viele Menschen wie noch nie seit 1945. Im November 2012 gab es zum ersten Mal in der Geschichte der Arbeiterbewegung einen Streiktag in ganz Europa. Aber wie ist es um die Erfolge dieser Streiks bestellt? Und was machen eigentlich die Gewerkschaften in Deutschland? Diskussion mit Jörg Nowak, Mit-Autor des Buches „Politische Streiks im Europa der Krise“ (VSA-Verlag 2012). Das Buch erscheint mit Creative Commons License und steht auf der Homepage der Rosa Luxemburg-Stiftung zum Download zur Verfügung. Veranstalter: see red! Interventionistische Linke Düsseldorf.

Bomb it, Miss.Tic!
Mo., 25.02., Galerie Pretty Portal, Brunnenstr., 20h
Vortrag & Performance über die Pariser Street Art mit Klaus Peter Flügel. Passend zum Buch „Bomb it, Miss.Tic! Mit der Graffiti-Künstlerin in Paris“ (erschienen im März 2011 bei Edition Nautilus). Und Miss.Tic ist die Grande Dame der Street Art in Paris. In ihren Schablonen-Graffiti spielt die Künstlerin mit Humor, mit dem Verlangen und stereotypisierten Bildern der Verführung. Seit 1985 sprüht sie auf Zäune und Hauswände ihre legendären Frauenbilder, kombiniert mit erotisch-poetischen Wortspielen. In der nahe gelegenen Buchhandlung BiBaBuZe sind ab dem 25.02. ihre Arbeiten in einer Ausstellung zu begutachten.

Gerhart Baum: Meine Wut ist jung
Do., 28.02., BiBaBuZe, Aachener Str. 1
Gerhart Baum im Gespräch mit Michael Serrer. Vorstellung seines Bilanzbuches zum 80. Geburtstag. Aus dem Klappentext: „Gerhart Baum nimmt auch heute noch zu wichtigen gesellschafts-, rechts- und sicherheitspolitischen Fragen engagiert Stellung. Neben seiner Zeit als Minister – Baum hat entscheidend dazu beigetragen, die RAF-Diskussion zu versachlichen – gehören seine vier erfolgreichen Verfassungsbeschwerden (u. a. gegen den „Großen Lauschangriff“ und gegen das Luftsicherheitsgesetz) zur respektablen Bilanz eines leidenschaftlichen und zugleich besonnenen Bürgerpolitikers“.


Infocafe

im Linken Zentrum - Corneliusstraße 108

infocafe [at] linkes-zentrum.de
www.infocafe.de.vu

Das Infocafe findet ab Dezember nicht mehr in der gewohnten Weise an jedem 3. Mittwoch statt. Statt dessen werden wir zukünftig einzelne Themenabende an wechselnden Terminen veranstalten.
Auf unserer Internetseite findet ihr natürlich weiterhin Infos zu Demos, Veranstaltungen und aktuelle politische Diskussionen. Wenn Ihr Termine verbreiten, eure Gruppen/Projekte vorstellen oder einen Themenabend im Linken Zentrum durchführen wollt, sprecht uns an! Weiterhin findest Du beim Infocafe Ansprechpersonen der Rechtshilfe.

Nächste Veranstaltung im Infocafe:

Für Feminismus! Gegen 1000-Kreuze!
Do., 07.02., Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, 20h
Info- & Mobilisierungsveranstaltung mit Film. Im März 2013 ist eine überregionale feministische Demo in Münster geplant unter dem Motto: Für eine solidarische, herrschaftsfreie Gesellschaft - Für mehr Selbstbestimmung! Denn am selben Tag wollen christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner_innen in Münster wieder einen 1000-Kreuze-Marsch durchführen. Auch diesen gilt es zu stören. Hintergrundinformationen zu diesem Thema: gegen1000kreuze.blogsport.de. Nach Vortrag und Film werden zusammen Transpis gemalt und eigene Ideen zusammengetragen, um die Demo zu gestalten und die Abtreibungsgegner_innen zu nerven. In Koop. mit der Gruppe F und Cafe Bunte Bilder.

Das Infocafe empfiehlt:

Nachttanzdemo Köln
Sa., 02.02., Treffpunkt HbF Köln, 16h
Seit fast drei Jahren existiert das Autonome Zentrum in Köln-Kalk, ein Ort für unkommerzielle Kunst, Kultur und autonome Politik. Nun will die Stadt Köln den Vertrag für das Haus ersatzlos kündigen und droht mit der gewaltsamen Räumung - um dort einen Grünstreifen anzulegen. WTF?! Das werden wir nicht zulassen. Expect resistance. »Als ersten Vorgeschmack laden wir Euch ein, gemeinsam durch die City zu tanzen und wild & laut zu zeigen, dass wir für das Haus kämpfen werden. Wir sind viele, und wir werden uns auch in der Zukunft unsere Räume in der Stadt nehmen.«

Vortrag: Antiziganismus heute
Mi., 13.02., Kulturcafé Solaris, Kopernikusstr. 53
Eine Veranstaltung des »Schwarz-roter Tresen« (jeden 2. Mittwoch im Monat). Antiziganismus, die Feindschaft gegenüber Sinti und Roma, hat eine lange Kontinuität in Deutschland und Europa. Seit Jahrhunderten erfährt diese Menschengruppe, im Volksmund abwertend „Zigeuner“ genannt, Verachtung und Gewalt, welche in der Vernichtung einer halben Million Sinti und Roma im Nationalsozialismus gipfelte. Auch heute noch gehört Antiziganismus, neben Homophobie, zu der meist verbreiteten Form der Ausgrenzung und wird momentan vor allem gegen Zuwander_innen aus Südosteuropa praktiziert. Doch warum fliehen die Menschen von dort? Und wie sieht ihre Situation hier aus? Inwiefern begegnet man ihnen mit antiziganistischen Ressentiments? Fragen, die die Referentin am Beispiel Duisburg, wo die rassistische Hetze in den letzten Monaten besonders akut geworden ist, beantwortet.

Dresden: Nicht lange fackeln - Nazis blockieren
Mittwoch, 13.02., Dresden
Seit vielen Jahren versammeln sich am und um den 13. Februar in Dresden Nazis zu einem sogenannten „Trauermarsch“. Am Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg verdrehen sie die Geschichte und nutzen den Mythos von der „unschuldigen Stadt“. Die Tradition des „stillen Gedenkens“ bietet den Nazis nach wie vor Anschlusspunkte. Sie verhindert, an diesem Tag aus der gesamten Breite der Dresdner Gesellschaft auf Nazis mit aller Vehemenz zu reagieren. Bis zum Jahr 2009 konnte sich der alljährliche Aufmarsch so zum größten Nazi-Ereignis in ganz Europa entwickeln. Aktuelle Infos unter www.dresden-nazifrei.com

Soliparty für die Wagenburg in Wroclaw
Fr., 15.02., AZ Mülheim, Auerstr. 51, ab 22h, Eintritt 3,-E
Am 11.11.2012 fanden in Wroclaw (Breslau) und anderen Städten Polens mehrere Demonstrationen und Veranstaltungen aus Anlass des „Unabhängigkeitstages” statt. In den letzten zwei Jahren beteiligte sich die nationalistische und national-radikale Partei „Nationale Wiedergeburt Polens” (NOP) vermehrt daran. Dabei waren die hohe Beteiligung von jeweils etwa 3.000 Personen und die Aggressionsbereitschaft erschreckend. Nachdem die von der NOP initiierte Demo am 11.11.2012 sich aufgelöst hatte, zog von dort ein Mob von 50 bis 100 Personen los und drang auf das Gelände der innenstadtnahen Wagenburg Wroclaw ein. Zwei Aktivist_innen wurden von ihnen brutal zusammengeschlagen und die Wagen und Bauten demoliert.