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IDIOTOREAL

LAUSIGE ZEITEN
kurzmeldungen, diesmal u.a. mit superreichen, überstunden, drogentoten und regenbogen

DICKES D.
düsseldorfer museen mögen raubkunstwerke nicht zurückgeben

KLASSENKAMPF
blockupy frankfurt: ende mai geht’s los, aber vorher noch nach köln

RECHTER RAND
rechtesland.de, eine webseite des apabiz,zeigt orte rechter akivitäten

20 jahre brandanschlag solingen: rückblick, chronik und aktuelle aktionen

WOHNEN
das „bündnis für bezahlbaren wohnraum“ analysiert das neue konzeptpapier zur düsseldorfer wohnungspolitik

INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
ein aktivist berichtet vom erfolgreichen widerstand in mexiko und sucht kontakt zu hiesigen aktivist*innen

FH-SEITE
der asta der fachhochschule zum neuen „hochschul­zukunftsgesetz“ und mit den üblichen terminhinweisen

HOTSPOTS
gratulation: düsseldorfs punkrock-schuppen ak 47 wird 25 jahre alt

STORE
unsere konsum-abteilung:
books – fh-frauen und ex-revolte
music – made my day by honker

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Termine


Linkes Zentrum

Hier findet ihr die aktuellen Termine!
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Frühsommer des Widerstandes

Rebellion vs Kunst, letztes Jahr in den Kunstwerken Berlin, dieses Jahr Düsseldorf. Hier im Rheinland aber nicht mit politischem Glanz, Glamour und Revolutionsästhetik inszeniert, dafür klein, subversiv, zum Mitmachen und Lernen. Auf der Straße.
Workshop „Akademie der Rebellion“
28.05. - 01.06.
Ausstellung „Petites résistances – Rebellion als Kunstform“
01.06. - 13.07., Weltkunstzimmer, Ronsdorfer Str. 77a
http://www.perisphere.de/vor-ort/petites-resistances-rebellion-als-kunstform


Heraus zum 5. StandUp!-Cup im Juni

dem antirassistischen Fußballtunier in Düsseldorf! Nicht nur zu EM- und WM-Zeiten findet man ausgeprägten Nationalismus und Rassismus in unserer Gesellschaft wie auch in fast allen Fußballstadien. Auch andere Diskriminierungsformen wie Homophobie, Sexismus und Antisemitismus stehen immer auch außerhalb der Stadien auf der Tagesordnung. Dass unter vielen Fans immer noch die Parole „Fußball ist Fußball, Politik bleibt Politik“ gilt, erschwert die Arbeit engagierter Fußballfans gegen ebensolche Tendenzen. Der StandUp!-Cup ist eine von vielen Möglichkeiten, Zeichen gegen den rassistischen Normalzustand in diesem Land und seinen Stadien zu setzen. Der Erlös des Turniers kommt daher auch verschiedenen antirassistischen Initiativen und Projekten zu Gute. Also bildet (Fußball)banden, meldet euch an, kommt am
Sa., 08.06. ab 9h zum Uni-Sportplatz,
und zeigt mit uns zusammen, dass Fußball auch anders geht! Alle Infos und Anmeldung unter http://standup-cup.org


Solingen 1993 – 2013:


Zum Gedenken an den Brandanschlag 1993 in Solingen
Mo., 13.05., Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, ab 19.30h
Mobilisierung und letzte Informationen zu den geplanten Demonstrationen und zu den Gedenkveranstaltungen anlässlich des 20. Jahrestages des Solinger Brandanschlages von 1993.

Der Brandanschlag in Solingen 1993
Di., 14.05., KAW Leverkusen, Kolbergerstr. 95a, 20h
Eine Informationsveranstaltung der Anitfaschistischen Aktion Leverkusen (AALEV) in Koop. mit der „Break the Silence“ Kampagne.

20 Jahre Solinger Brandanschlag und die Folgen
Do., 16.05., Villa Horion, Johannes-Rau-Platz, 19h, Eintritt frei
Mit Sylvia Löhrmann – stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes NRW, Mevlüde Genc – Überlebende des Solinger Anschlags, Rebecca Weis – Geschäftsführung Gesicht zeigen e.V., Dr. Thomas Pfeiffer – wissenschaftlicher Referent NRW-Innenministerium (Verfassungsschutz), Prof. Fabian Virchow - Leiter des Forschungsschwerpunkts Rechtsextremismus/Neonazismus, FH Düsseldorf und Fatih Cevikkollu – Kabarettist. Moderation Cornelia Benninghoven (WDR). Am 29. Mai 1993 verübten vier junge Rechtsextremisten einen Brandanschlag auf ein Wohnhaus in der Solinger Unteren Wernerstraße, das von der türkischstämmigen Familie Genc bewohnt wurde. Drei Mädchen kamen in den Flammen ums Leben, ein Kind und eine junge Frau erlagen ihren Verletzungen. Nach den Brandanschlägen von Hoyerswerda, Rostock und Mölln war Solingen Teil einer ganzen Reihe von ausländerfeindlichen Ausschreitungen. Diese Anschläge ereigneten sich in einer Zeit heftigster populistischer Stimmungsmache gegen die „Asylantenschwemme“ und „gefährlich fremde Ausländer“, die das Verhältnis von Deutschen und Migrant_innen nachhaltig belastete. 20 Jahre nach diesen Ereignissen ist zu fragen: Wie ging und geht man mit den Herausforderungen von Rassismus und Rechtsextremismus um? Wie sollten Staat und Zivilgesellschaft angemessen darauf reagieren? Eine Veranstaltung von Düsseldorfer Appell, Diakonie Düsseldorf, Heinrich-Böll-Stiftung, Migrant_innenverein Düsseldorf e.V. und zakk in Kooperation mit dem Landtag NRW.

Bundesweite Demonstration in Solingen: Das Problem heißt Rassismus!
Sa., 25.05., 13h, Solingen Südpark (Bf. SG-Mitte)
20 Jahre nach dem Brandanschlag von Solingen: „Kein Vergeben, kein Vergessen! – Das Problem heißt Rassismus!“ Am 29. Mai 1993 verübten vier junge Männer einen Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç. Gürsün Ince, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç starben in den Flammen bzw. beim Sprung aus dem Fenster, weitere Familienmitglieder wurden teilweise schwer verletzt. Drei Tage zuvor hatte der Deutsche Bundestag mit der Einführung der sogenannten Drittstaatenregelung das Grundrecht auf Asyl in Deutschland faktisch abgeschafft. Beide Ereignisse jähren sich im Mai 2013 zum 20. Mal. Infos unter http://solingen93.org/25-5/aufruf-25-5/

Gedenken am 20. Jahrestag des Brandanschlags in Solingen
Mi., 29.05., Kundgebung Rathausplatz in Solingen um 19h
Anschließend Gedenkdemonstration zum Ort des Brandanschlages.

Siehe auch Artikel und Infos zum 20. Jahrestag des Solinger Brandanschlags in dieser Ausgabe.


Mischt Euch ein, empört Euch!


Der Franzose Stéphane Hessel, Résistance-Kämpfer, Holocaust-Überlebender, UN-Diplomat, Essayist und politischer Aktivist, starb im Februar diesen Jahres im Alter von 95 Jahren. Noch 2011 hatte er eine Streitschrift mit dem Titel „Indignez-vous!“ (Empört Euch!) veröffentlicht, die sich weltweit millionenfach verkaufte. Mit eindringlichen Worten ruft er zum friedlichen Widerstand gegen die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft auf. Gegen die Diktatur des Finanzkapitalismus, gegen die Unterdrückung von Minderheiten, gegen die ökologische Zerstörung unseres Planeten. Das Grundmotiv allen Widerstands ist die Empörung, so der Autor. Das Filmmuseum zeigt eine Reihe von Filmen in der Black Box (Schulstr. 4), die an Orte der Empörung führen und markieren, dass Widerstand sich nicht nur lohnt, sondern nötig ist.

Der Diplomat Stéphane Hessel
Mi., 01.05. + Fr., 10.05., 18h
Doku von Antje Starost, Hans Helmut Grotjahn, Manfred Flügge (D 1995).

Blue Collar – Kampf am Fließband
Sa., 04.05. (17.30) + Fr., 10.05. (20h)
Von Paul Schrader (USA 1978).

Samstagnacht bis Sonntagmorgen
Mo., 13.05. (18h) + Mo., 27.05. (20h)
Karel Reisz (GB 1960).

Work Hard, Play Hard
Mi., 15.05. (20h) + Di., 21.05. (18.15)
Doku von Carmen Losmann (D 2011).

Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt
Fr. 17.05. (18.15) + Do., 30.05. (20h)
Slatan Dudow (D 1932). Der Motorradclub „Kuhle Wampe“ wird am 17.05. erzählen, wie der Film zur Entstehung des Motorradclubs beigetragen hat.

Statschka - Streik
Sa., 18.05., Black Box, Schulstr. 4, 20h
Stummfilm Sergei M. Eisenstein (UdSSR 1925) mit Musik Georg Corman begleitet an der historischen Welte-Kinoorgel.


Lesung, Vortrag, Diskussion:


Griechenland zwischen Troika und Widerstand
Do., 02.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Die Krise hat die gesellschaftliche Situation in Griechenland zweifellos massiv verschärft: Verarmung, rassistische Übergriffe und Polizeigewalt einerseits, erstarkende linke Bewegungen, zunehmende Selbstorganisierung und radikale Auseinandersetzungen auf der anderen Seite. Griechenland ist zum Experimentierfeld des europäischen Krisenmanagements geworden, mit all seinen sozialen Verwerfungen. Die Regierung reagierte mit einer Verschärfung der Repression. Die freie Berichterstattung soll eingeschränkt werden, die Übergriffe der Polizei nehmen zu, langjährig besetzte Häuser und soziale Zentren wurden durch die Polizei geräumt. Nachdem in den letzten drei Jahren das Arbeits- und Tarifrecht ausgehebelt und de facto beseitigt wurde, will die Regierung nun das noch verbliebene Streikrecht angreifen. Die Marktwirtschaft hat sich ihrer sozialen Sicherungssysteme entledigt. Wir wollen mit Genoss_innen aus verschiedenen Initiativen aus Athen und Thessaloniki diskutieren. Mit Eurydike Bersi, Journalistin der Tageszeitung Kathimerini, Christos Giovanopoulos, Netzwerk von prekären und unbeschäftigten Arbeiter_innen, Athen und einem/er Vertreter_in der solidarischen Gesundheitspraxis aus Thessaloniki. Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Linken Düsseldorf im Rahmen der Blockupy-NRW Mobilisierung. In Kooperation mit dem Referat für politische Bildung im AStA FH D.

Präsentation: Düsseldorf – eine fotografische Zeitreise 1967 bis 2004
Sa., 04.05., damenundherren, Oberbilker Allee 35, ab 19h, Eintritt frei
Winfried Göllner ist seit über 30 Jahren Fotoreporter für die NRZ. Aus seinem großen Archiv stellt er ausgewählte Werke vor. Wenn in Düsseldorf was los war, war auch er da. Die Fotos werden an die Wand projiziert und Winfried Göllner erzählt darüber – denn jedes Foto hat seine Geschichte.

Das Popmusikalische Quartett mit Jochen Hülder
So., 05.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, Eintritt frei
Dieter Falk (Komponist / Produzent), Philipp Holstein (Kultur-Redakteur / RP) und Miguel Passarge (Zakk) diskutieren mit Jochen Hülder, Manager der Toten Hosen und Betreiber der Clubs mk2, Harpune und 3001, über Aktuelles und Interessantes aus der Welt der Popmusik. Liveact: Roomers.

Die Beschlagnahmeaktion „Entartete Kunst“ 1937 in Düsseldorf
Di., 07.05., Museum Kunstpalast, Ehrenhof 4-5, 15h, Eintritt 5,- Euro
Gut 1.000 Werke wurden im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ in den Städtischen Kunstsammlungen Düsseldorf, heute Stiftung Museum Kunstpalast, 1937 beschlagnahmt. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ an der FU Berlin, das von der Gerda-Henkel-Stiftung unterstützt wird, werden die hier beschlagnahmten Objekte derzeit im Einzelnen erforscht und dokumentiert. Am Beispiel Düsseldorfs soll den relevanten Ereignissen des Jahres 1937 und ihren Folgen für die Kunstwelt nachgegangen werden. Referentin: Kathrin DuBois, M.A., Projektmitarbeiterin. Siehe auch Artikel in dieser TERZ.

Leben und Sterben vor den Grenzen Europas
Di., 07.05., Schlossturm, Burgplatz, 19h
Bericht über das Leben von Geflüchteten, die in Marokko gestrandet sind und soclhe, die auf dem Weg nach Europa ihr Leben verloren haben. Denn tausende Geflüchtete, die in Europa Schutz suchen, finden vor den Grenzen den Tod. Vor allem die Fahrt über das Mittelmeer überleben viele nicht. Die immer stärker werdenden Grenzüberwachungen durch die Mittelmeerländer und die EU-Grenzschutzagentur FRONTEX zwingt zu immer riskanteren Routen. Anschließend gemeinsamer Gang zum Trauerort an der Berger Kirche. Organisiert vom Psycho-Sozialen-Zentrum (PSZ) Düsseldorf.

Diskussionstermin Gegenargumente Düsseldorf
Sa., 11.05., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 14h
www.gegenargumente.com

Religion und Aufklärung – aus evolutionärer Perspektive
Di., 14.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h
Glauben und Wissen schließen einander aus: je stärker die Religion eine Gesellschaft reguliert, desto schlechter steht es um die Aufklärung. Und umgekehrt: je freier die Wissenschaft, desto schwächer die Macht der Priester. Mit dem Wissenschaftsphilosophen Prof. Dr. Gerhard Schurz (H.-Heine-Uni). Sein 2010 erschienenes Buch „Evolution in Natur und Kultur“ gibt einen Überblick über die „verallgemeinerte Evolutionstheorie“, d.h. über alle Wissensgebiete, auf welche die Prinzipien der Evolutionstheorie auch außerhalb der Biologie bisher erfolgreich angewendet wurden. Denn die drei Darwin´schen Prinzipien der Reproduktion, Variation und Selektion haben sich in der Biologie bewährt, dass sie längst auch alle anderen Wissenschaften aufmischen. Eine Veranstaltung des DA! Düsseldorfer Aufklärungsdienst.

Widerstand, Repression und der gemeinsame Kampf in Atenco / Mexiko
Fr., 24.05., Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, 17.30h
Kurzdokumentation, Berichte und politischer Austausch mit Ignacio del Valle Essen gegen Spende. Details siehe Artikel in dieser TERZ.

Der Ball ist rund, auch für Nazis
Mo., 27.05., Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, 19.30h
Der monatliche INPUT – antifaschistischer Themenabend über extrem rechte Bestrebungen in den europäischen Fanszenen und Fußballstadien. Referent: Bernd Schwickerath (Journalist). In Kooperation mit Kopfball Düsseldorf – Fortuna Antifascists. Veranstalter_innen: AG INPUT, Antifa-AK an der FH-D und Antirassistisches Bildungsforum Rheinland. Mehr zur Veranstaltung siehe Hinterhof-Programm in dieser TERZ.


Kunst, Theater:


Das Kind, die Stadt und die Kunst
Ausstellung bis 15.09., Kunstsammlung NRW – Schmela Haus, Mutter-Ey-Str. 3
Der Spielplatz als urbaner, ästhetischer und politischer Raum steht im Fokus dieser Ausstellung. Ausgangspunkt sind die Arbeiten des niederländischen Architekturvisionärs Aldo van Eyck (1918–1999), der von 1947 bis 1978 in Amsterdam mehr als 700 Spielplätze realisierte. Als einer der ersten Architekten setzte er sich für eine soziale Neugliederung und -gestaltung des städtischen Raumes ein, wobei er die Perspektive von Kindern ausdrücklich einbezog. Der historischen Präsentation von Planungen und Entwürfen des Architekten stehen künstlerische Arbeiten von Nils Norman und Yto Barrada gegenüber, die aus heutiger Sicht den Spielplatz als Ort der Gemeinschaft und Veränderung thematisieren.

„Made in Düsseldorf“
Von Do., 30.05. bis Sa., 01.06., FFT und Theatermuseum, www.fft-duesseldorf.de
„Made in Düsseldorf“ geht in die zweite Runde. An drei Tagen zeigen auf fünf Bühnen über 200 Düsseldorfer Theaterenthusiast_innen ihre Performances, Try-Outs, Konzerte und Installationen. Im Stundenrhythmus wechselt das Programm, aus dem sich Jede*r einen individuellen Theaterparcours zwischen zusammenstellen kann. Die Vielfalt der Düsseldorfer Freien Szene in geballter Form. Am Ende eines jeden Tages berichten Festivalbeobachter_innen in der „Sprechstunde“ von dem, was sie gesehen haben.


Konzerte:


Alte Schule Masthorn & Les Trucs
Do., 02.05., Cafe Freiraum, im Keller der FH-D, Georg-Glock-Str. 15, ab 19h
Punk / HipHopp / Electrogefrikkel. Thrash-Version of Jean Michel-Jarre.

Prinzessin halts Maul & Fjord & Mahlstrom
Sa., 04.05., AK47, Kiefernstr. 23
Die Erwin Youth empfiehlt – Hardcore-Dreier-Pack.

Imam Baildi
Mi., 08.05., Kulturzentrum Bhf.-Bochum-Langendreer, Wallbaumweg 108, 20h
Imam Baildi aus Griechenland – benannt nach einem türkischen Gericht - verschmelzen Bouzouki mit Electro-Swing, Balkan-Brass trifft auf griechischen Roots-HipHop. Eingeladen von Radio El Zapote.

Juggling Jugulars
Do., 09.05., AK47, Kiefernstr. 23
Melodic but Powerful Punk / HC from Finland.

Klangstrom: graph + antez
Sa., 11.05., damenundherren, Oberbilker Allee 35, ab 20h, Eintritt frei
Das Elektronika-Duo graph mit Universalelektronik. Antez ist Perkussionist und Klangskulpteur.

The Return of the Fang
So., 19.05., AK47, Kiefernstr. 23
... having Fun with Acid, Berkeley / US.

TimeWarp Rewind-Party
Fr., 31.05., AK47, Kiefernstr. 23
DJ Soul Frank präsentiert „Spinnin’ 45s“.


Leider versäumt im April:


Keine Ehrung von Kolonialverbrechern!
Bereits im April hatte die Initiative „Neue Namen“ auf einer Veranstaltung im Haus Spilles darauf aufmerksam gemacht, dass seit 1937 drei Straßen in einer Siedlung in Urdenbach nach faschistischen Machthabern benannt sind. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Namen der Kolonialverbrecher Carl Peters, Theodor Leutwein und Adolph Woermann im Bild von Urdenbach auszulöschen und Namen von Menschen, die diese Ehre verdienen, den Straßen in Urdenbach geben. Bei Interesse bitte an das Haus Spilles (Benrather Schlossallee 93) wenden.


Infocafe

im Linken Zentrum - Corneliusstraße 108

infocafe [at] linkes-zentrum.de
www.infocafe.de.vu

Das Infocafe findet momentan nicht mehr in der gewohnten Weise an jedem 3. Mittwoch statt. Statt dessen werden wir zukünftig einzelne Themenabende an wechselnden Terminen veranstalten.
Auf unserer Internetseite findet ihr natürlich weiterhin Infos zu Demos, Veranstaltungen und aktuelle politische Diskussionen. Wenn Ihr Termine verbreiten, eure Gruppen/Projekte vorstellen oder einen Themenabend im Linken Zentrum durchführen wollt, sprecht uns an! Weiterhin findest Du beim Infocafe Ansprechpersonen der Rechtshilfe.

Das Infocafe empfiehlt:

Autonome 1. Mai-Demo
Mi., 01.05., Wuppertal, An der Gathe, ACHTUNG: erst ab 17h!
Die diesjährige autonome 1. Mai Demonstration in Wuppertal läuft unter dem Motto: „Heraus zum autonomen 1. Mai! Kommt nach vorne!“. Das Motto ist ein solidarischer Bezug auf den in erster Instanz zu 22 Monaten Knast verurteilten Antifaschisten Tim H.. Er soll bei einer Blockade von Europas größten Naziaufmarsch in Dresden „kommt nach vorne“ durchs Megafon gerufen haben. Grund genug für das Gericht, ihn als Rädelsführer zu verurteilen. Auch in Wuppertal gibt es starke Auseinandersetzungen mit Nazis. (Aufruf komplett unter http://autonomer1mai.noblogs.org). Eine wichtige Änderung gegenüber den letzten Jahren ist, dass die Demo dieses Jahr erst um 17h startet, da die Nazis um 12h in Dortmund marschieren wollen. Bereits ab 10h gibt es eine Antifa-Demo in der Dortmunder Innenstadt. Nach der autonomen 1. Mai-Demo findet wie gewohnt das Straßenfest auf dem Schusterplatz statt. Dort werden Simple Tings aus Wuppertal und Compania Bataclan aus Bochum auftreten.

40 Jahre autonome Zentren in Wuppertal
Die autonome Zentrums-Bewegung existiert in Wuppertal seit 1973. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten finden bereits seit Ende März verschiedene Veranstaltungen statt (www.az-wuppertal.de/40-jahre). AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3:
Am Mi., 08.05. findet ab 19h eine Veranstaltung zum 20. Jahrestag des Brandanschlages von Solingen statt.
Am Mi., 15.05. ab 19h, Veranstaltung mit dem Autonomen Knastprojekt Köln zum Thema „Keine Forensik – keine Sicherheitsverwahrung! Für eine Gesellschaft ohne Knäste“.
Am Mi., 22.05. wird ab 19h der von der türkischen Musikgruppe Grup Yorum produzierte Spiel- und Dokumentarfilm „Typ F“ gezeigt.

Regelmäßige Termine:

Rote Hilfe Düsseldorf Neuss
Die Rote Hilfe bietet einmal monatlich eine Sprechstunde im Linken Zentrum Hinterhof an, wo du immer vorbeikommen kannst zur Rechtsberatung / Unterstützungsantrag etc. und falls du selbst Lust hast, mitzumachen, bist du gern gesehen. Die Termine finden sich unter „Aktuelles“ auf http://rhduesseldorf.blogsport.de.

Freitagsfoo im Chaosdorf
jeden Freitag ab 18h im Chaosdorf, Hüttenstr. 25
Beim Freitagsfoo kommen die Menschen im Chaosdorf zum Kennenlernen zusammen, kochen große Mengen an Speisen, haben Spaß. Es ist die perfekte Gelegenheit, den Hackspace kennenzulernen. Alle Leute sind eingeladen, kleine, unvorbereitete Vorträge zu halten über die Dinge, die sie derzeit interessieren. Mehr auf www.chaosdorf.de.

Out of Action (West)
Jeden 1. Di. im Monat, AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3, 19.30h
Out of Action ist eine Gruppe, die zu den psychischen Folgen von Repression und Gewalt arbeitet. Sie informiert über das Thema Traumatisieru ng im Kontext von linkem politischen Widerstand, bietet Hilfe an und kämpft für einen solidarischen Umgang untereinander. Kontakt: outofaction-west [at] riseup.net