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Aktuelle Ausgabe


IDIOTOREAL

LAUSIGE ZEITEN
kurzmeldungen, diesmal u.a. mit schnüffelei, lohndrückerei, polizei und barrierefrei

AM PRANGER
uni-klinik setzt jugend- und auszubildendenvertretung unter druck

WOHNEN
kämpfe um bezahlbaren wohnraum in hamm und anderswo – demo am 28.09.

ASYLPOLITIK
zwangsräumung in heiligenhaus

RECHTER RAND
rassistische hetze in duisburg: braune propaganda fällt auf fruchtbaren boden

für den 21.09. kündigen nazis „nationale großdemonstration“ in wuppertal an

STADTENTWICKLUNG
ein märchen vom zufriedensein: ausstellung „wohnen in der stadt 1950-2020“ im stadtmuseum

FH-SEITE
der asta der fachhochschule begrüßt die studienanfänger*innen und nennt termine

KUNST & KOMMERZ
das „40° urban art“ festival: ein aberwitziger spagat

LOHN & BROT
antileiharbeits-initiative kämpft weiter gegen dgb-niedriglohntarife

INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
veranstaltungsreihe und demo zum thema „40 jahre putsch in chile“

STORE
unsere konsum-abteilung, diesmal fast ohne unterhaltungs- und bildungsmedien, aber mit abschied
books – gegen das wählen
music – made my day by honker

Verschiedenes


wir über uns
terz in town
impressum
e-mail

Wichtig:

Ihr habt extrem rechte Aktivitäten in Düsseldorf oder Umgebung beobachtet oder sonstwie Kenntnis von solchen erhalten? Übergriffe, Propaganda (Flyer, Sprühereien, Plakate ...), Konzerte, Infostände usw.?

Dann schickt bitte möglichst schnell eine E-Mail an
antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net
und informiert die lokale Antifa!

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Kulturcafe Solaris 53 e.V. – Konzerte, Ausstellungen, Filme, Lesungen, Vorträge, Diskussionen – www.solaris53.de



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Termine


Linkes Zentrum

Hier findet ihr die aktuellen Termine!
September-Termine als pdf-Datei


40 Grad Urban Art:

(siehe auch Artikel in dieser Ausgabe)

Lesung „Popmomente“
Mi., 11.09., damenundherren, Oberbilker Allee 35, 20.30h, Eintritt frei
Autor*innen des Multiautor*innenblogs „Popmomente“ stellen ihre Texte vor. Höchst subjektiv beschreiben sie besondere Momente der Popkultur. Texte, die einen Abdruck hinterlassen, zu einem Teil der eigenen Identität werden und so bis auf Weiteres abrufbar bleiben.

„Leergeträumt“
Di., 17.09., damenundherren, Oberbilker Allee 35, 20.30h, Eintritt frei
Die große Retrospektive der Wandmalgruppe Düsseldorf, die das Stadtmuseum im Jahre 1989/90 zeigte, löste in der Stadt eine hitzige Debatte über Rüstungsexporte, Apartheid und die Freiheit der Kunst aus. Der Gruppe wurde unterstellt, RAF-ähnliche Todeslisten ausgestellt zu haben, der Kulturausschuss sah sich gezwungen, sich mit der Frage „Was darf die Kunst?” zu beschäftigen. Und eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den damaligen Museumsdirektor Wieland Koenig lief ins Leere. An diese Retrospektive wurde in einem schmalen Gang des Museums erinnert, in dem aktuelle Protestbewegungen der Stadt mit Bildern, Objekten und Fotos dokumentiert wurden. Nach der Pensionierung von Wieland Koenig wurde der Gang komplett leer geräumt. Was bleibt nach dem institutionellen „abräumen” von Stadtgeschichte? Vortrag von Thomas Giese, Mitbegründer der Wandmalgruppe Düsseldorf.


Lesung, Vortrag, Diskussion:


Rocko Schamoni & Bodo Golisch: Ein Hermann Harry Schmitz Abend
Do., 05.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, EUR 18,-/15,-
Hermann Harry Schmitz, der Düsseldorfer Autor grotesker Erzählungen, verstarb vor 100 Jahren. Rocko Schamoni & Bodo Goliasch stellen exklusiv diesen Abend zusammen und natürlich schlagen sie auch den Bogen zu eigenen Texten. H. H. Schmitz suchte immer wieder als Angriffspunkt für seine Attacken die Welt des Spießbürgers im Industriezeitalter. Seine Protagonist*innen mit ihren sinnentleerten Genüssen, ihrem Technikfetischismus, Statusproblemen, aber auch Fluchtbewegungen, wie Reisewut oder falschverstandenem Naturkult enden zumeist tödlich. Schmitz beweist zu seinem 100. Todestag, dass Humor tatsächlich zeitlos sein kann.

Wolfgang Wieland zu den NSU-Morden: Erkenntnisse - Konsequenzen - Perspektiven
Fr., 06.09., Bürgerhaus Bilk (Bilker Arkaden), Friedrichstr. 133, 18.30
Wolfgang Wieland, MdB von Bündnis 90/Die Grünen und im NSU-Untersuchungsausschuss, steht Rede und Antwort über die Arbeit des Ausschusses. Veranstalter*innen: Bündnis 80/ Die Grünen, Kreisverband Düsseldorf.

Kultur ist Klasse – eine Kontroverse
Di., 10.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h
Wenn Hartz IV noch nicht einmal für eine ausgewogene Ernährung reicht, wie soll es da für Kultur reichen? Die Kulturliste Düsseldorf versorgt Düsseldorfer*innen, die sich Kultur nicht leisten können, mit Restkarten der Kulturinstitute. Das Prinzip orientiert sich an den Tafeln, die kostenfrei Lebensmittel an Einkommensschwache verteilen. Diese Praxis wird jedoch sowohl von Menschen mit wenig Geld als auch von Kulturschaffenden kritisiert. Grund genug für eine kontroverse Diskussion über den Zugang zum und Ausschluss vom kulturellen Leben in der Stadt. Im Rahmen der Reihe „Nachbarschaften - Zu Gast bei lokalen Akteur‘*innen“ (vom 08.-14.09.) mit Max Linsenmeier (Kulturliste), NN (Nutzer*innen der Kulturliste), Günther Braun (Teilnehmer beim Mittwochsfrühstück der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten), Winfried Gather (Katholische Arbeitnehmer Bewegung, KAB). Moderation: Prof. Dr. Reinhold Knopp.

Willkommen in Absurd!istan: Die Psychologie der Verschwörungstheorien
Di., 10.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, Euro 6,-/4,-
Ich glaube was, was Du nicht glaubst! Sie glauben doch auch, dass die Mondlandung im Filmstudio inszeniert wurde, Ufos schon jede Menge gelandet sind, Elvis und Hitler immer noch leben, während Paul McCarney schon längst tot ist, ach und einen Gottessohn gab es da auch mal. Nicht? Wieso glauben Menschen überhaupt an irrationale Erklärungsmuster und verborgen wirkende Kräfte? Sebastian Bartoschek nimmt uns mit durch die seltsame Welt des Glaubens und der Verschwörungstheorien. Und beleuchtet die dahinter stehenden psychologischen Mechanismen. Er ist Journalist und Mitglied der Ruhr-Skeptiker. Veranstalter*innen Düsseldorfer Aufklärungsdienst DA!
www.aufklärungsdienst.de

Wohnentwicklungsplanung Düsseldorf
Di., 10.09., Stadtmuseum, Berger Allee 2, 19h
Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Wohnen in der Stadt - Projekte 1950 – 2020“ (noch bis 29.12. im Stadtmuseum, siehe auch Artikel in dieser Ausgabe). Moderation: Bernd Kreuter (auch Kurator der Ausstellung).

Schreddern, Spitzeln, Staatsversagen – Wie rechter Terror, Behördenkumpanei und Rassismus aus der Mitte zusammen gehen
Do., 12.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30
Im November 2012 flog eine Gruppe Thüringer Neonazis unter dem Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) auf, die jahrelang unerkannt gemordet hat. Während es beim laufenden NSU-Prozess um den Nachweis der persönlichen Schuld der Angeklagten geht, stellt Bodo Ramelow (MDL, DIE LINKE Thüringen) nicht nur die Frage nach den vielen „Pleiten, Pech und Pannen“ im Verhältnis der Geheimdienste zum NSU. Bis zu 180 Tote und ungezählte Verletzte wurden seit 1990 Opfer des rechten Terrors in Deutschland. Die gesellschaftlichen Zusammenhänge, das Agieren der Geheimdienste und die Frage nach den Konsequenzen aus dem NSU-Skandal stehen im Mittelpunkt. Veranstalter*innen: RLS NRW, Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf.

Diskussionstermin Gegenargumente Düsseldorf:
Wählen ist verkehrt!
Sa., 14.09., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 14h
Diskussion über das neu erschienene Buch aus dem Gegenstandpunkt-Verlag von Peter Decker (Hrsg.): Demokratie – Die perfekte Form bürgerlicher Herrschaft (München, Gegenstandpunkt-Verlag, ca. 160 Seiten, 14,80 Euro, im Buchhandel erhältlich oder über den Verlag www.gegenstandpunkt.com): Demokratie gilt, mittlerweile weltweit, als Wert, der sich – wie es sich für einen Wert gehört – von selbst versteht. Für und gegen staatliche Einrichtungen und Verfahrensweisen lässt sich, wie gut oder schlecht auch immer, argumentieren; beim Wert ‚Demokratie’ ist das unzulässig: Der wird nicht geprüft, an ihm werden Staatsverfassungen und Regierungsaktivitäten gemessen. Die Idee ist dabei die, eine Herrschaft, die sich von ihrem Volk periodisch beauftragen lässt, wäre keine Herrschaft; eine Gewalt, die sich von denen, die ihr gehorchen müssen, legitimieren lässt, wäre keine; Lebensverhältnisse, deren politische Macher und Aufseher in Wahlkämpfen durch Publikumsentscheid ermittelt werden, wären verwirklichte Freiheit. – Das ist das Eine.
Dass das entscheidungsbefugte Publikum in seinem Alltag von seiner Wahlfreiheit viel hält; dass es darauf so große Stücke hält, wie die demokratische Wertlehre es unterstellt; erst recht: dass es von der Konkurrenz der Wahlkämpfer um seine Stimme besonders angetan wäre: Das lässt sich allerdings nicht behaupten. Unter wahlberechtigten Bürgern ist es Sitte, die Bedeutung der eigenen Wahlstimme „illusionslos“ zu sehen, also gering zu schätzen, den Wahlkampf als „Zirkus“ zu verachten, von den Politikern eine überwiegend schlechte Meinung zu haben – und trotzdem zur Wahl zu gehen, wenn sie angesetzt ist. – Das ist das Andere.
Also wieder mal ein Fall von ‚schöner Idee’ und ‚unzureichender Verwirklichung’? Beide Sichtweisen, die Hochachtung vor dem Ideal wie das mehr oder weniger verächtliche Abwinken bezüglich der Praxis, gehen daran vorbei, was Demokratie tatsächlich ist und was das Institut freier Wahlen tatsächlich leistet. Immerhin hat man es mit einem System politischer Herrschaft zu tun, das sich auf seine Perfektion und Funktionstüchtigkeit viel zugute hält.
Notwendige Überlegungen zur Sache enthält die von Peter Decker herausgegebene Sammlung von Artikeln aus verschiedenen Jahrgängen der Zeitschrift Gegenstandpunkt (siehe auch Rezension in dieser Ausgabe). Das Material, das diese Aufsätze verwenden, ist teilweise nicht mehr aktuell; die daraus gezogenen Schlüsse sind es leider nach wie vor. Die je aktuellen Entsprechungen wird der Leser selbst finden, solange die Staatsgewalt, der er gehorcht, demokratisch funktioniert.
www.gegenargumente.com

Politische Frauen
Sa., 14.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 15h, Eintritt frei
Im Rahmen des Projektes „Du hast die Wahl“ haben sich Jugendliche die unterschiedlichen Lebenswelten von politischen Frauen im Widerstand angeschaut und ihre Impressionen mit selbsterstellten Grafikschablonen (stencil art) künstlerisch visualisiert und laden heute zur Eröffnung der Ausstellung.

Aktuelles Update zur Lage in Nahost
Mo., 16.09., Jüdische Gemeinde, Paul-Spiegel-Platz 1, 19h
Vortrag von Dr. Gil Yaron, israelischer Arzt und Journalist, der in Düsseldorf aufwuchs und heute in Tel Aviv lebt. Er veröffentlichte mehrere Bücher zum Thema Nahost und ist Korrespondent zahlreicher Tageszeitungen, darunter der Rheinischen Post.

Hunger im Überfluss
Mi., 18.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h
Auf der Welt hungern eine Milliarde Menschen und das obwohl Nahrung im Überfluss produziert wird. Wie passt das zusammen? Roman Herre arbeitet für die deutsche Sektion der internationalen Menschenrechtsorganisation FIAN, die sich schwerpunktmäßig für die Durchsetzung des Menschenrechts auf Nahrung einsetzt. Veranstalter*in: Association debut d`histoire (adhduesseldorf.blogsport.eu).

Marc Engelhardt: Somalia: Piraten, Warlords, Islamisten
Do., 19.09., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19.30h, Euro 4,-
Wie erleben Somalis, die meisten jünger als achtzehn Jahre, ihre Heimat? Warum ist Somalia entgegen allen Prognosen noch nicht zusammengebrochen? Und weshalb geben viele Somalis nicht auf und kämpfen für ein besseres Land - nicht mit der Kalaschnikow, sondern mit ihren Händen und Ideen? Marc Engelhardt liefert ein facettenreiches Bild eines der spannendsten Länder Afrikas. Im Rahmen der Eine Welt Tage Düsseldorf in Kooperation mit Exile-Kulturkoordination, Moderation: David Petrovic.

Blackbox Abschiebung
Do., 19.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h
Miltiadis Oulios entwickelt in seinem Buch „Blackbox Abschiebung – die Grenzen der Menschlichkeit“ eine Theorie der Abschiebung. Er portraitiert Menschen, die abgeschoben wurden und stellt die Grenzen des Menschenrechtsbegriffs bei der Bekämpfung von Abschiebungen zur kritischen Diskussion.

Abgefackelt: Die Bücherverbrennung 1965 in Düsseldorf
So., 22.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, Matinee mit kl. Frühstück, 11h
Am Erntedanksonntag 1965 brannten am Rhein wieder Bücher. Eine Gruppe des ev. „Jugendbundes für Entschiedenes Christentum“ warf unter Absingung frommer Lieder „Schundhefte“ sowie Werke von Kästner, Grass, Camus, Sagan und Nabokov ins Feuer. Der Oberbürgermeister sprach von einem Dummejungenstreich. Eine Lesung aus den verbrannten Büchern und der damaligen Lokalpresse. Moderation: Olaf Cless. Es lesen Ingrid und Dieter Süverkrüp. Veranstalter: Heinrich Heine Salon e.V.

20 Jahre Asylkompromiss – 20 Jahre de-Facto-Abschaffung des Asylrechts?
Di., 24.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Am 26.05.1993 beschloss der Bundestag eine Verfassungsänderung, die weitreichende Folgen für die Flüchtlings- und Asylpolitik der Bundesrepublik hatte. Erklärtes Ziel der Gesetzesänderung war es, die Zahl der Asylgesuche drastisch zu reduzieren. Nur drei Tage später verübten Neonazis in Solingen eine der schwersten fremdenfeindlichen Gewalttaten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Bei einem Brandanschlag auf ein von türkischstämmigen Familien bewohntes Haus kamen fünf Menschen ums Leben. Ausgehend von diesen beiden Ereignissen berichtet Heinz Drucks (Mitglied im Vorstand des Flüchtlingsrats NRW und Flüchtlingsberater bei der Diakonie / Soest) über die rassistische und fremdenfeindliche Stimmung im wiedervereinigten Deutschland der 1990er Jahre und die flüchtlingspolitischen Folgen der damaligen Gesetzesänderungen.

Günter Giesenfeld: Land der Reisfelder – Vietnam, Laos und Kambodscha
Do., 26.09., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19.30h, Euro 4,-
Günter Giesenfeld erzählt die Geschichte Indochinas von den Anfängen bis zur heutigen Situation. Der ›Vietnamkrieg‹ war für die beteiligten Länder ein traumatischer Einschnitt und stellt aus heutiger Sicht eine Zäsur in der Weltgeschichte dar. Wenn es heute oft heißt, Vietnam habe sich dem Kapitalismus ausgeliefert und daher zwar den Krieg gewonnen, den Frieden aber verloren, stellt sich die Frage nach den Bedingungen eines Sozialismus im Zeichen der Globalisierung. Die jüngere Entwicklung Indochinas ist geprägt von eigenen Fehlern, aber auch von den Zwängen einer Welt-Machtkonstellation, in die sich die indochinesischen Länder einfügen müssen, ob sie wollen oder nicht. Günter Giesenfeld, Jg. 1938, ist seit 1969 aktiv in der Vietnambewegung. Er lehrte bis 2003 als Germanist, Film- und Medienwissenschaftler an der Uni Marburg. Im Rahmen der Eine Welt Tage Düsseldorf in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Club, Heinrich-Heine-Salon und Freundschaftsgesellschaft Vietnam.

Das Transatlantische Freihandels- & Investitionsabkommen zwischen EU und USA
So., 29.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 11h, 6,50 inkl. kl. Frühstücksbuffet
Politisches Frühstück von Attac Düsseldorf. Vortrag und Diskussion mit Roland Süß vom Koordinierungskreis Attac Deutschland über das Transatlantische Freihandels- & Investitionsabkommen zwischen EU und USA - Ein Trojanisches Pferd der Multinationalen Konzerne? Zum weiteren Ausbau der „Wettbewerbsfähigkeit“ sollen die Rechte der Konzerne gestärkt und die der Bürger*innen weiter abgebaut werden. Mit dem Abkommen soll die „größte Freihandelszone der Welt“ entstehen. Mit katastrophalen Folgen für unsere Lebensbedingungen. So wäre dies ein Einfalltor für Genfood, Hormonfleisch und Chlorhühnchen - ein Ausverkauf von Dienstleistungssektoren wie Bildung, Gesundheit, Wasser oder Verkehr. Roland Süß wird aufzeigen, wie umfassend das Abkommen unser Leben verändern könnte.


Film:


Blank City
Do., 26.09., Filmwerkstatt, Birkenstr., 20.30h
Dokumentarfilm über die No-Wave-Bewegung, die sich Ende der 70er auf New Yorks Lower East Side formierte. (USA 2009 | 95 Min. | OmU | Regie: Celine Danhier mit Jim Jarmusch, Lydia Lunch, John Waters, Steve Buscemi, Debbie Harry, Amos Poe u.v.a.).


Musik, Konzerte, Partys:


Atlas Losing Grip & Turbolife
Mi., 04.09., The Tube, Kurze Str. 9, Altstadt
Melodic Punkrock aus Schweden mit Supportband aus Duisburg.

Off With Their Heads & Social Distrust & Goodbye Fairground
Do., 05.09., The Tube, Kurze Str. 9, Altstadt
Rasanter Punkrock mit eingängigen Popstrukturen aus Minneapolis trifft auf Kick-Ass-Punkrock mit qualitativem Songwriting aus dem Sauerland sowie auf Support aus Essen mit Indie-Punk-Rock.

Paranoya & SupaBond
Fr., 06.09., The Tube, Kurze Str. 9, Altstadt
Düsseldorfs Paranoya feieren das 20-jährige Bandjubiläum mit knalligem Punk Konzert, begleitet von SupaBond (ebenfalls aus dem Dorf) mit schnellen Akkorden und knalligem Frauengesang.

This Is Flingern * Not L.A.! pt. 15
Fr., 06. und Sa., 07.09., AK47, Kiefernstr. 23
Holidays in Flingern = Das Flingern-Festival = im AK47. Am Freitag mit AYS (Niederrhein-Hardcoreagainst your society, Wegberg+Düsseldorf), Man Lifting Banner (Communist SxE HC-Punk, Amersfoort+Amsterdam/NL), Mülheim Asozial (Deutschpunk gegen Yuppies und Dosenpfand, Köln-Mülheim), Prinzessin halts Maul (Saarland), Razors (Deutschpunk-Legende, HH) und den Saigoons (Alternative/Garage-Punk, Düsseldorf).
Am Samstag mit Blut Hirn Schranke (Düsseldorf), Blutjungs (Splatter-Pop, Aschaffenburg), Estella Negra (Polit-Punk, Bonn), Hotel Energieball (Glam-Luxuspunk, Rhein/Ruhr), Scheisse Minnelli (Skatepunk to Hell, Fankfurt+Aschaffenburg) und den Sluts´n (Alte-Schule-Punk, Heidelberg).

Weltraumpower & Saigoons
Mi., 11.09., The Tube, Kurze Str. 9, Altstadt
Sie sind zu viert, kommen aus Berlin, hören AC/DC, gucken gerne Star Wars und Dokumentationen über Berge. Powerpop, Rock‘n Roll, Schlagerpunk...

Rantanplan & The Slapstickers
Do., 12.09., The Tube, Kurze Str. 9, Altstadt
Skapunk aus Hamburg und Ska-Funkrock aus Köln.

Ro:Toro
Mi., 18.09., Jazz-Schmiede, Himmelgeister Str. 107f, 20.30, Euro 7,50/5,-
Baltische Runo-Klänge auf Dudelsack und Maultrommel. Der Name des Ensembles Ro:Toro setzt sich aus den estnischen Worten für Schilf und Rohr zusammen. Die drei Musiker studierten an der Viljandi Kultur Akademie, dem estnischen Zentrum für Jazz- und Folkausbildung. Fröhlich-energiegeladenen Mischung aus alten nordischen Troubadour-Gesängen (Runo) und modernen Songs.

Popperklopper & Und viele mehr
Fr., 20.09., The Tube, Kurze Str. 9, Altstadt
Die Deutschpunk-Legende mit lokalen rotzigem Punk-Support – Punkrock-Party im Anschluss!

Klangstrom: Carrousel
Sa., 21.09., damenundherren, Oberbilker Allee 35, 20.30h, Euro 3,-
Sophie Burande und Léonard Gogniat aus der Welschschweiz machen französischen Chanson-Pop. Ein wenig Amélie, ein bisschen Zaz. Getroffen haben sich die Beiden 2007. Mittlerweile haben sie zwei Alben rausgebracht und bei ihrer Kandidatur zum Eurovision Song Contest in der Schweiz mit ihrem Hit „J’avais rendez-vous“ Platz zwei belegt.

A Stepdown Showcase
Sa., 21.09., AK 47, Kiefernstr. 23
Festival mit Oathbreaker (Metal / HC / D-Beat, Belgien), Acid Deathtrip (Sludge, NL) und Kumulus (Instrumental Post-Rock, Köln).

TimeWarp Rewind=Party
Fr., 27.09., AK 47, Kiefernstr. 23
Hosted by Frank Sender „strictly vinyl“.

Das Popmusikalische Quartett
So., 29.09., Schauspielhaus - Kleines Haus, 19.30h, Eintritt frei
Eine Talkshow über Musik für die Bühne. Die festen Mitglieder Dieter Falk (Produzent, Komponist), Miguel Passarge (Musikchef des zakk) und Philipp Holstein (Feuilleton- Redakteur der Rheinischen Post) geben Musikempfehlungen und sprechen mit wechselnden Gästen über ihre musikalische Sozialisation, über rhythmische Vorlieben und die Lust am Hören. In dieser Ausgabe empfangen sie Ingo Nommsen, Moderator der ZDF-Sendung Volle Kanne.


Infocafe

im Linken Zentrum - Corneliusstraße 108

infocafe [at] linkes-zentrum.de
www.infocafe.de.vu

Das Infocafe findet momentan nicht mehr jeden dritten Mittwoch statt. Stattdessen werden wir zukünftig einzelne Themenabende an wechselnden Terminen im Linken Zentrum Hinterhof veranstalten. Auf unserer Internetseite und hier in der TERZ findet ihr natürlich weiterhin Infos zu Demos, Veranstaltungen und aktuelle politische Diskussionen. Wenn ihr Termine verbreiten, eure Gruppen / Projekte vorstellen oder einen Themenabend im Linken Zentrum durchführen wollt, sprecht uns an! Weiterhin findest Du beim Infocafe Ansprechpersonen der Rechtshilfe.

Wichtig: Die NEUE Antifa-Infonummer!
Ihr beobachtet Nazi-Aktivitäten in Düsseldorf und Umgebung? Ruf an und hilf mit, rechte Strukturen zu zerschlagen!
Call 01573–9278358

Und sonst:

Demo: 40 Jahre Putsch in Chile, 40 Jahre gewaltsame Durchsetzung des Neoliberalismus
Mi., 11.09., ab 18.30 Kundgebung, ab 19 Uhr Demo, Hauptbahnhof Düsseldorf
Mehr zur gesamten Veranstaltungsreihe zu Chile siehe Artikel in dieser Ausgabe.

7. Edelweißpirat*innenfestival
Sa., 14.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, ab 15h, Eintritt frei
Das ZAKK feiert zum 7. Mal das Edelweißpiratenfestival in Gedenken an die oppositionelle Jugendbewegung, die zu Zeiten des Hitler-Regimes unangepasst und widerständisch war. Nach der Machtergreifung Hitlers versuchten die Nationalsozialisten, immer stärkeren Einfluss auf die Jugendverbände des Landes zu nehmen. Durch die aufkommende Kontrolle des NS-Regimes gründeten sich oppositionelle Bewegungen, die unter der Sammelbezeichnung Edelweißpiraten von Justiz und Staatspolizei verfolgt wurden. Das Düsseldorfer Edelweißpiratenfestival setzt den mutigen Helden*innen von damals ein Denkmal und stellt Bezüge zur Gegenwart her. Ein buntes Live Programm sowie ein facettenreiches Rahmenprogramm sorgen dafür, dass sowohl getanzt und gefeiert als auch diskutiert, interpretiert und nachgedacht wird.

Nachbarschaften – zu Gast bei lokalen Akteur*innen
So., 08. bis So., 14.09., diverse Orte
siehe www.forum-freies-theater.de/0910/nachbarschaftenf.html

Zur Eröffnung der Spielzeit 2013/14 sucht das FFT das direkte Gespräch mit den Akteuren der Stadt. Eine Woche lang wird in unterschiedlichen Räumen die Teilhabe am öffentlichen Leben diskutiert.

Kurzfilmabend: spot:spezial ‚nachbarschaft‘
Mo., 09.09., damenundherren, Oberbilker Allee 35, 20.30h, Eintritt frei
Ein Kurzfilmabend mit Gesprächsbeiträgen über die Nutzung und Vermarktung des städtischen Raums. U.a. mit dem Autoren Sonny Wenzel, Bündnis für bezahlbaren Wohnraum und Projektwerkstatt Niemandsland.

Versammlung unter freiem Himmel
Mi., 11.09., Gasthof Worringer Platz (Glashaus), Worringer Platz 1, 19h
Die Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht. „Unter freiem Himmel“ treten dafür allerdings besondere Regeln in Kraft. Die Düsseldorfer Künstler*innen Oliver Gather und Andrea Knobloch befragen den juristischen Begriff auf performative Weise. Sie bespielen regelmäßig den Worringer Platz als Ort der öffentlichen Gastlichkeit mit Rezeption, Ballsaal und Gästezimmern – und ganz im Gegensatz zu seinem Ruf in der Stadt. Dabei treten sie in engen Austausch mit den Menschen, die den Platz jeden Tag nutzen.
www.gasthofworringerplatz.de

Können Gentrifizierer streiken?
Sa. 14.09., Kammerspiele - Forum Freies Theater, Jahnstr. 3, 20h
Bei einem runden Tisch treffen sich alle Beteiligten der Veranstaltungsreihe „Nachbarschaften – zu Gast bei lokalen Akteur*innen“ zum Abschluss und der Autor Christoph Twickel hält einen Impulsvertrag zum Thema „Können Gentrifizierer streiken? Zur Rolle der sogenannten Kreativen in der neoliberalen Stadt“. Und ab 22h startet die Spielzeiteröffnungsparty mit New Wave Folk Pop der Band Yoyoyo Acapulco aus Norwegen.