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Dann schickt bitte möglichst schnell eine E-Mail an
antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net
und informiert die lokale Antifa!

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Termine


Linkes Zentrum

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Lesung, Vortrag, Diskussion:


Dokumentarfilm und Diskussion: „The Cuban Wives”
Di., 08.10, Metropol-Kino, Brunnenstr. 20, 19h
Informationsveranstaltung mit Diskussion. Filmvorführung Dokumentarfilm „The Cuban Wives - Ein Justizskandal in den USA“ (61 Min. / Regisseur: Alberto Antonio Dandolo / span. mit engl. Untertiteln). Mit Einführung in die Hintergründe und anschließender Diskussion. Vor dem Hintergrund eines Justizskandals werden in dem Film die Ehefrauen von fünf in den USA inhaftierten Kubanern interviewt. Die sogenannten Cuban Five wurden bereits 1998 in den USA wegen angeblicher Spionage und Verschwörung zum Mord zum Teil zu mehrmals lebenslänglichen Freiheitsstrafen verurteilt. Einer der fünf Männer wurde inzwischen auf Bewährung frei gelassen. Nach Angaben der kubanischen Regierung hatten die fünf Männer die Aufgabe, geplante terroristische Anschläge gegen Kuba aufzudecken. Zu diesem Zweck sollen sie in den USA Informationen über exilkubanische Organisationen gesammelt haben. Gegen die Inhaftierung haben zahllose Organisationen und Persönlichkeiten protestiert. Veranstalter: Vereinigung Demokratischer Juristen*innen Düsseldorf, Eine Welt Forum Düsseldorf e.V., Wir Frauen e.V.,·Ecomujer e.V.
www.thecubanwives.com

Mama Mutig - Wie ich das erste Frauendorf Afrikas gründete
Mi., 09.10., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19.30h
Gewalt gegen Frauen ist in Kenia oft Alltag. Die Kenianerin Rebecca Lolosoli und die ARD-Afrikakorrespondentin Birgit Virnich beschreiben im Buch „Mama Mutig“ das häufig rechtlose Leben von Frauen in Kenia und deren Art, dagegen anzukämpfen. Rebecca Lolosoli, die selbst Opfer von Gewalt und Rechtlosigkeit wurde, gründete das Dorf Umoja („Einheit“ auf Suaheli), eine Zufluchtsstätte nur für Frauen und Kinder. In Afrikas einzigem Frauendorf haben die Frauen eine Schule für ihre Kinder gebaut, sie verkaufen traditionelle Perlenketten, betreiben einen Campingplatz und züchten Ziegen. So können sie ein von Männern unabhängiges Leben führen.

Gemeinwohl-Ökonomie – ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft?
Do., 10.10., Heinrich Heine Universität, Dr. Esther Betz-Hörsaal und Foyer, 18h, 5,- (erm.) / 10,- / 15,- (Solipreis)
Veranstaltung mit Christian Felber - Vortrag, Diskussion, Workshops. Die aktuelle ökonomische Praxis widerspricht den Wertvorstellungen vieler Menschen. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine vollständige alternative Wirtschaftsordnung, die auf Verfassungs- und Beziehungswerten aufbaut und in einem demokratischen Prozess entwickelt werden soll. Wie genau sieht das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie aus? Wie hat sich die gleichnamige Bewegung entwickelt, welche Praxiserfahrungen liegen vor? Welche nächsten Schritte können wir hier in NRW unternehmen? Veranstalter: Gemeinwohl-Ökonomie Regionalgruppe Düsseldorf und Umgebung, Attac AG Global – lokal in Kooperation mit Heinrich Böll Stiftung NRW und FH Düsseldorf. Um Anmeldung an duesseldorf [at]gemeinwohl-oekonomie.org wird gebeten.

Diskussionstermin Gegenargumente Düsseldorf:
Die Affäre „Snowden“: Eine harte Lektion in Sachen Freiheit – und eine Klarstellung über den globalen Kontrollbedarf der USA
Sa., 12.10., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 14h
Ein ehemaliger Mitarbeiter der Überwachungsbehörde NSA packt aus und macht öffentlich, dass das Privatleben des halben Globus allumfassend ausgespäht, gespeichert und verwertet wird. Als guter Amerikaner, der an das große Freiheitsversprechen seiner Nation glaubt, sieht Snowden die Errungenschaft der Privatsphäre, ja die Freiheit selbst, für die die USA eigentlich zu stehen hätten, nicht nur gefährdet, sondern weithin abgeschafft. Die daraufhin losgetretene Debatte um „Freiheit versus Sicherheit“ verpasst das Entscheidende: die freie Privatsphäre des Bürgers schließt das Recht des Staates nach Kontrollierbarkeit seiner Bürger mit ein: Freiheit und Sicherheit sind keine sich wechselseitig beschränkenden, gar widerstreitenden Momente, sondern zwei Seiten derselben Medaille – der Hoheit des staatlichen Lizenzgebers. Das vehemente Kontrollbedürfnis des Staates richtet sich nicht nur auf einheimische und verdächtige fremde Bürger, sondern macht – auch das ist Snowdens Enthüllungen zu entnehmen – offensichtlich vor befreundeten Regierungen und ihren Wirtschaftskonzernen nicht halt. Das leugnet die Weltmacht USA nicht – ganz im Gegenteil: Der Präsident stellt im Verlauf der Affäre öffentlich klar, dass ihr über den ganzen Globus vollstrecktes Kontrollbedürfnis ihr selbstverständliches imperialistisches Recht ist. Das alles wirft auch ein Licht auf die Gegensätze innerhalb und zwischen den Staaten.
www.gegenargumente.com

Reform und Revolution
Do., 17.10., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Sind die vielfältigen Protest- und Widerstandsaktionen in Europa Vorboten einer nahenden sozialen Revolution oder nur Zeichen verzweifelter Abwehrkämpfe einer weitgehend marginalisierten Klasse? Lässt die Krise des Klassenbewusstseins ein organisiertes Handeln der Betroffenen zu? Welche Rolle spielen die traditionellen Arbeiter*innenparteien in dieser Auseinandersetzung? Müssen sich diese stärker auf die neuen sozialen Bewegungen beziehen? Was bedeutete die Zerschlagung des sozialistischen Aufbruchs in Chile vor 40 Jahren - und welche Chancen und Gefahren sehen wir in der aktuellen Entwicklung in Griechenland? Information und Diskussion mit Dr. Manuel Kellner (Historiker, isl), Hermann Kopp (DKP Düsseldorf), Mischa Aschmoneit (see red! Interventionistische Linke Düsseldorf),Thomas Eberhardt-Köster (attac Düsseldorf).

Klaus Michael-Bogdal: Europa erfindet die Zigeuner
Do., 17.10., Stadtbücherei Flingern, Hoffeldstr. 69, 20h, Eintritt frei
Der Autor zeigt auf, wie die Literatur über einen Zeitraum von 600 Jahren die Zigeuner erfunden hat und dadurch Klischees etabliert und aufrecht erhalten werden. Prof. Dr. Bogdal lehrt an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld und erhielt für sein Buch „Europa erfindet die Zigeuner“ den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2013.

Die weltweite Durchsetzung des Neoliberalismus und die Kämpfe dagegen – die Beispiele Chile und Griechenland
Di., 22.10., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30h
Chile war nach dem brutalen Militärputsch 1973 das weltweit erste Experimentierfeld des Neoliberalismus: Die Militärdiktatur zerschlug solidarische gesellschaftliche Strukturen und ersetzte diese durch die Gesetze des Marktes – und die nachfolgenden zivilen Regierungen führten diese Politik fort. Viele gesellschaftliche Bereiche wie Gesundheit und Bildung sowie natürliche Ressourcen wurden privatisiert und zu Waren gemacht. Das Resultat waren eine Verstärkung der sozialen und ökonomischen Ungleichheiten, die bis heute fortbestehen. Aber ebenso dauern die Kämpfe sozialer Bewegungen gegen diese Politik an. Gleichzeitig wurden in den letzten 40 Jahren Elemente dieses Gesellschaftsmodells fast überall von oben mit Hilfe von Gewalt und Repression durchgesetzt – immer begleitet von sozialen Kämpfen dagegen. Jüngste Beispiele sind die südlichen EU-Länder, insbesondere Griechenland. Diskussion mit Alina Rodenkirchen (Deutsches Mapuche Netzwerk), Claudia Maldonado (promoviert über soziale Bewegungen in Chile), David Rojas-Kienzle (Journalist, angefragt) und John Malamatinas (Autor „Krisenlabor Griechenland“, angefragt). Veranstalter: ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW.

Krise und soziale Kämpfe in Portugal
Mi., 23.10., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30h
Portugal entwickelt sich zu einem Brennpunkt der kapitalistischen Krise in Europa. Sowohl die neoliberale „Krisenbewältigung“ als auch die sozialen Bewegungen gegen diese Politik lassen sich hier exemplarisch aufschlüsseln. Dabei wird auch die autoritäre Wende in der EU sichtbar – und die neuen Möglichkeiten sozialer Opposition jenseits von Parteipolitik und Wahlkämpfen. Hier wollen wir diese Aspekte aus der Perspektive der Menschen in Portugal, die für ein „besseres Leben“ kämpfen, zur Sprache bringen. Veranstaltung mit Ismail Küpeli, Politikwissenschaftler und Aktivist. Veranstalter: NoTroika Kommittee Düsseldorf.

Moacyr Scliar: Die Ein-Mann-Armee & Kafkas Leoparden
Mi., 30.10., Literaturbüro NRW, Bilker Str. 5, Eintritt frei, 19.30h
Moacyr Scliar wurde 1937 im brasilianischen Porto Alegre geboren. Der Düsseldorfer Lilienfeld-Verlag bringt zwei Romane des 2011 verstorbenen jüdischen Autors, der zu den eigenwilligsten Stimmen Brasilien gehört, heraus. Mit Axel von Ernst und Viola Eckelt vom Lilienfeld Verlag. In der Reihe Brasilien. Das Gastland der Frankfurter Buchmesse zu Gast in NRW.

Wir neuen Deutschen: wer wir sind, was wir wollen
Mi., 30.10., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, Eintritt frei
Die drei ZEIT-Redakteurinnen Alice Bota, Khuê Pahm und Özlem Topçu mit einem so genannten „Migrationshintergrund“ erzählen von einem Lebensgefühl, das sie mit vielen anderen teilen, jenseits eindeutiger Zugehörigkeiten: das der neuen Deutschen. Moderation: Gökcen Stenzel (Rheinische Post). Fast 16 Millionen Menschen in Deutschland haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Egal, ob sie hier geboren wurden oder zugewandert sind - die meisten von ihnen bekommen immer wieder zu spüren, dass sie vielleicht alles Mögliche sind, nur eines nicht: Deutsche. Doch was heißt das heute überhaupt, deutsch sein? Sie sind es leid, dass über ihre Köpfe hinweg bestimmt wird, wer zu dieser Gesellschaft gehört und wer nicht und dass immer noch so getan wird, als ließen sich Probleme lösen, indem die Migrant*innen verschwinden. Sie stehen für eine Generation junger, gebildeter und engagierter Einwandererkinder, die auch Ansprüche an Deutschland stellt.


Musik und Film:


David Rovics & Children of Lir
Mi., 02.10., Köln, Bauwagenplatz „Wem gehört die Welt“, Krefelder Str 0/107
David Rovics gehört zu den engagiertesten und kompromisslosesten Songwritern und steht mit seinem politischen und gesellschafts­kritischen Songwriting in der Tradition von Musikern wie Woody Guthrie, Billy Bragg und Pete Seeger. Die Kölner Band The Children of Lir stellen an diesem Abend den Support und organisieren das Konzert auch in Eigenregie.

Beat the Silence
Do., 10. bis So., 13.10., Black Box, Salon des Amatuers u.a. Orte: www.BeatTheSilence.de
Zeitgemäße Stummfilmvertonungen von Musiker*innen unterschiedlicher Genres zwischen Clubkultur und Improvisation – als Live-Aufführungen an verschiedenen Orten in Düsseldorf.

Staub und Kratzer
Sa. 12.101., Black Box, Schulstr. 4, 19h
Eingebettet in das viertägige Stummfilm-Festival www.BeatTheSilence.de: Ein Programm mit Kurz-Stummfilmen aus amerikanischen, deutschen, russischen und französischen Archiven, neu vertont von verschiedenen Bands und Projekten aus England, Italien, Japan, Mosambik, USA, Dänemark und Deutschland. Eine moderne experimentelle Variante in Anlehnung an die musikalische Begleitung des Stummfilms des frühen 20. Jahrhunderts. Die Kurzfilme mit einer Länge von 2 bis 20 Min. sind Schätze ihrer Zeit; über 100 Jahre alte Fundstücke unterschiedlicher Genres, teils avantgardistisch skurril, experimentell, doch auch klassisch und verspielt, schwarz-weiß sowie coloriert. Das aktuelle Programm umfasst u.a. Celluloid-Streifen der französischen Film-Pioniere Zecca und Méliès, Orson Welles avantgardistisches Debut-Werk, Varieté-Auftritte, Cartoons, eingefärbte Märchenfassungen sowie eine Krimi-Komödie mit Douglas Fairbanks in der Hauptrolle. Internationale Bands und Projekte haben die Stummfilme für den Abend neu vertont; u. a. die japanisch-englischen Noise-Elektroniker A.N.S., Ampersand aus London sowie die Düsseldorfer Musiker Feeling Jackson u.v.a. Der aus Mosambik stammende Musiker und Künstler Mbongane eröffnet den Abend live zu einem Film von Georges Méliès. Mbongane mischt traditionelle afrikanische Instrumente wie Birimbau, Mbira und Mora mit elektronischen Loops. Dazu das Düsseldorfer Improvisations-Trio Hechtschmalz.

Oder wie sieht die Welt aus
Do., 17.10., Filmwerkstatt, Birkenstr. 47, 20.30h
„Dokumentation aus der Düsseldorfer Unterwelt“ von 1980: Leo ist in der Düsseldorfer Altstadt geboren. Der Hilfsdachdecker war mehr im Bau als auf dem Bau. Hier hat sich der Filou vor die Kamera gestellt und ausgestellt – als Kopf einer Dreierbande, die die Düsseldorfer Dokumentaristen Paco Knöller, Marina Stütz-Achenbach und Erwin Michelberger im Bodensatz der rheinischen Geldmetropole aufgestöbert und ungeschminkt zum Reden gebracht haben. Anschließend Gespräch mit Erwin Michelberger.

Binoculers + Black Ribbon
Di., 22.10., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 20h, Euro 7,-/9,-
Folk/Neo Folk/Singer-Songwriter aus Hamburg und Wiesbaden. In Zusammenarbeit mit Lama-Musik - Verein zur Förderung musikalischer Vielfalt e.V.


Infocafe

im Linken Zentrum - Corneliusstraße 108

infocafe [at] linkes-zentrum.de
www.infocafe.de.vu

Das Infocafe findet momentan nicht mehr jeden dritten Mittwoch statt. Stattdessen werden wir zukünftig einzelne Themenabende an wechselnden Terminen im Linken Zentrum Hinterhof veranstalten. Auf unserer Internetseite und sonst hier in der TERZ findet ihr natürlich weiterhin Infos zu Demos, Veranstaltungen und aktuelle politische Diskussionen.

20 Jahre Asylrechtsänderung und Solinger Brandanschlag
Mi., 16.10., AZ Mülheim, ab 18h, Beginn 19.30h
Für alle, die diese Veranstaltung im September im Düsseldorfer ZAKK verpasst haben, gibt es heute in Mülheim die Möglichkeit, sich den Vortrag im Rahmen des Antifa-Cafes mit dem Referenten Heinz Drucks (Mitglied im Vorstand des Flüchtlingsrats NRW) anzuhören: Am 26. Mai 1993 beschloss der Bundestag mit den Stimmen von Union, SPD und FDP eine Verfassungsänderung, die weitreichende Folgen für die Geflüchteten- und Asylpolitik der Bundesrepublik Deutschland hatte. Erklärtes Ziel der Gesetzesänderung war es, die Zahl der Asylgesuche drastisch zu reduzieren. Nur drei Tage später, am 29. Mai, verübten Neonazis in Solingen eine der schwersten fremdenfeindlichen Gewalttaten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Bei einem Brandanschlag auf ein von türkischstämmigen Familien bewohntes Haus kamen fünf Menschen im Alter von vier bis 27 Jahren ums Leben. Ausgehend von diesen beiden Ereignissen berichtet Heinz Drucks über die rassistische und fremdenfeindliche Stimmung im wiedervereinigten Deutschland der 1990er Jahre und die flüchtlingspolitischen Folgen der damaligen Gesetzesänderungen. 20 Jahre Asylkompromiss – 20 Jahre de facto Abschaffung des Asylrechts? Vor und nach dem Vortrag bietet das Offene Antifa-Café auch die Möglichkeit, politisch interessierte Leute kennenzulernen, sich mit Antifas aus den Nachbarstädten zu vernetzen oder sich über die Arbeit der organisierenden Gruppen zu informieren.

Antifa Info Kneipe reloaded
Do., 17.10., LC 36 in Köln
Antifa heißt (auch) Feminismus. Teile des Herausgeber*innenkollektivs lesen aus dem Buch „Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politiken“.

Wer sich nicht wehrt ... Einführung in den AnarchoSyndikalismus
Mi., 20.11., KisteDrei58, Neuss, Jülicher Str. 58, ab 19h
Diese Einführung behandelt Theorie und Praxis der anacho-syndikalistischen Bewegung von ihren Anfängen bis heute. Nach dem Vortrag stehen neben dem Referenten auch auch Militante der FAU-D Rede und Antwort.
Weitere Informationen: freiraumneuss.wordpress.com.

Regelmäßige Termine:

Freitagsfoo im Chaosdorf
Jeden Freitag ab 18h Chaosdorf, Hüttenstr. 25
Offener Abend des Chaos Computer Clubs mit Essen, Kurzvorträgen und Kennenlernen. Wenn’s geht, Laptop mitbringen. Es wird meistens für alle gekocht, gegen Spende und Bio/vegan. Ein Mitglied übernimmt die Moderation und organisiert Vorträge, die zumeist spontan und ohne große Vorbereitung gehalten werden. Die Themen sind breit gefächert und es geht um Technik im weitesten Sinne sowie politische und kulturelle Themen. Wir laden unsere Gäste ein, sich mit einem Vortrag vorzustellen. So ergeben sich schnell interessante Gespräche und Anknüpfungspunkte.

BrennBar - Antifa Kneipe im KAW Leverkusen
Jeden letzten Dienstag im Autonomen Zentrum für Kultur & Politik in Leverkusen, Kolberger Str. 95a.

GarageLab e.V. – Das FabLab
Jeden 2.ten und 4.ten Dienstag im Monat ab 19h GarageLab e.V. (Bilker Allee 217 im Hinterhof)
In den Räumen des Coworking Space GarageBilk bietet das FabLab Düsseldorf an: 3D-Druck / Open Source Rapid Prototyping ...
Infos: beta.garage-lab.de.

Offenes Antifacafe im AZ Mülheim
Jeden 3. Mittwoch , ab 19h Theke, ab 20h Vortrag im AZ Mülheim
Infos: antifacafe.az-muelheim.de.

Rote Hilfe Düsseldorf Neuss
Die Rote Hilfe bietet ca. einmal monatlich eine Sprechstunde im Linken Zentrum Hinterhof an, wo mnesch immer vorbeikommen kann (Rechtsberatung / Unterstützungsantrag / etc.). Falls du selbst Lust hast mitzumachen, bist du immer gern gesehen. Die jeweils nächsten Termine finden sich unter „Aktuelles“ auf rhduesseldorf.blogsport.de. Postanschrift: Linkes Zentrum Hinterhof, c/o Rote Hilfe Düsseldorf Neuss, Corneliusstr. 108, 40 Düsseldorf.

Antirepressionskneipe im AZ Mülheim Jeden 4. Dienstag im Monat findet ihr hier rechtliche Beratung in allen Fällen. Regelmäßig stattfindende Vorträge und Veranstaltungen runden das Programm ab. Also schaut regelmäßig ins AZ-Programm auf www.az-muelheim.de oder kommt einfach vorbei.

Offenes Antifa-Cafe Wuppertal
An jedem Donnerstag ab 19h im AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3.

Critical Mass Düsseldorf
Jeden 2ten Freitag im Monat, Treffpunkt 19h am Fürstenplatz
critical-mass-duesseldorf.de.