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IDIOTOREAL

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kurzmeldungen, diesmal u.a. mit kirche, drogen, not und verschmutzung

IN BEWEGUNG
i furiosi im gespräch mit „alle für kalle!“

SZENE
interview mit torsten nagel von den „düsselfalken“

§§ VS. ANTIFA
prozess in dortmund wegen „schutzbewaffnung“

PROSTITUTION
zwangsprostitution oder selbstbestimmte sexarbeit?

charlottenstraße oder alltag im sperrbezirk

SCHLAPPHÜTE
vs-propaganda-ausstellung im gerhart-hauptmann-haus

KOMMUNIKATION
leserbrief zum thema „evangelii gaudium”

KLASSENKAMPF
blockupy 2014 – auf ins abenteuer

FH-SEITE
gigantischer fleischhunger und terminhinweise

STAGE
„gott ist ein dj“ in neuss


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antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net
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Termine


Linkes Zentrum

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Lesung, Vortrag, Diskussion:


Ulrike Herrmann: „Der Sieg des Kapitals“
Mi., 05.02., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19.30h, EUR 3,-
Ulrike Herrmann, die Wirtschaftsexpertin bei der taz, zeigt in ihrem neuen Buch „Der Sieg des Kapitals: Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen“ anhand anschaulicher Beispiele aus der Geschichte, wie der Kapitalismus entstanden ist und räumt dabei mit diversen Missverständnissen auf. Der Begriff „Kapitalismus“ hat den Vorteil, dass er präzise beschreibt, was die heutige Wirtschaftsform auszeichnet: Es geht um den Einsatz von Kapital mit dem Ziel, hinterher noch mehr Kapital zu besitzen, also einen Gewinn zu erzielen. Es handelt sich um einen Prozess, der exponentielles Wachstum erzeugt. Genau dieser zentrale Zusammenhang geht bei dem Begriff Marktwirtschaft verloren, der in Deutschland so beliebt ist. Herrmann schildert den Kapitalismus als ein totales System, das alle Lebensbereiche durchdringt. Sie zeigt, warum der Kapitalismus ständig zu Krisen neigt und wie man ihn politisch steuern müsste. So wird deutlich, dass der Staat nicht der natürliche Feind des Kapitalismus ist – sondern ihn überhaupt erst ermöglicht. So werden die aktuellen Wirtschaftskrisen verständlich. Auf Einladung der Buchhandlung BiBaBuZe, der Heinrich-Böll-Stiftung NRW und von Attac Düsseldorf legt Ulrike Herrmann ihre Erkenntnisse und Thesen dar und stellt diese zur Diskussion.

‚Lies, Du Sau!‘
Do., 06.02., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 20h
In seinem neuen Literaturtalk empfängt Sven-André Dreyer alle zwei Monate eine*n Autor*in, der/die an dem Abend das eigene Werk präsentiert sowie drei persönliche Lieblingsbücher vorstellt. Als ersten Gast begrüßt Dreyer Claudius Pläging. Der Autor und Texter für Comedyshows liest aus seinem Roman „Not am Mann“: Darin möchte Anti-Held Sebastian seiner Freundin Miriam beweisen, dass er ein echter Kerl ist.

Christoph Butterwegge: Alter(n) zwischen Arbeit und Armut
Do., 06.02., Haus der Universität, Schadowplatz 14, 18h
Während die Armut von Kindern seit längerer Zeit viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit findet, wird die Millionen älteren Menschen drohende Armut noch immer weitgehend ignoriert. Aufgrund der starken Zunahme lückenhafter Erwerbsverläufe (Massenarbeitslosigkeit), der Ausdehnung des Niedriglohnsektors mit entsprechend sinkenden Beiträgen der Beschäftigten, längerer Zeiten „abhängiger Selbstständigkeit“ und zahlreicher Kürzungen im Sozialbereich dürfte sich die demografische Struktur der Armutspopulation aber bald viel stärker in Richtung von Senior*innen verschieben. Verstärkt wird das Armutsrisiko zukünftiger älterer Menschen durch die zahlreichen „Reformen“ der letzten Jahre, die das System der sozialen Sicherung unterhöhlt haben. Die Einführung der „Riesterrente“, der Einbau des „Nachhaltigkeits-“ und des „Nachholfaktors“ zur Senkung des Rentenniveaus und die Anhebung der Regeleintrittsgrenze auf 67 Jahre sind Stichpunkte dieser Entwicklung. Altersarmut wird hierzulande – so die These – nicht konsequent bekämpft, sondern immer noch verharmlost und „ideologisch entsorgt“. Um die Armut von „Bestandsrentner*innen“ zu vermindern und das Entstehen weiterer Altersarmut zu verhindern, liegen dagegen zahlreiche Vorschläge vor, die der Referent in seinem Vortrag diskutieren wird. Veranstalter: Graduiertenkolleg „Alter(n) als kulturelle Konzeption und Praxis“ (www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/ageing).

Gegenargumente Düsseldorf:
„Armutsmigration“ – Fluch oder Segen? Die neue Debatte über Zuwanderer*innen aus Osteuropa
Sa., 08.02., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 14h
Seit 2014 gilt das Recht auf freie Wahl des Arbeitsplatzes innerhalb der EU auch für Menschen aus Bulgarien und Rumänien. Die CSU ruft: Hilfe, die Osteuropäer kommen! Andere Politiker*innen der Koalition meinen, so schlimm werde es gar nicht werden. Manche wiederum sprechen vom Nutzen, den die Wirtschaft aus qualifizierten Fachkräften und das Gemeinwesen aus Ärzt*innen und Pflegekräften ziehen könne. So kommt eine Debatte ins Rollen, die die europarechtlich neu geregelte Freizügigkeit unter dem Gesichtspunkt der Brauchbarkeit für den Standort Deutschland thematisiert: Kaum beschwört die eine Seite eine Gefahr für die nationale Volksgemeinschaft durch den unabsehbaren Zuzug von Ausländer*innen - „darunter vieler Roma“, die uns nur auf der Tasche liegen wollen -, schon kontert die andere Seite, da wandere eine billig ausbeutbare Ressource ein, die zudem womöglich unser Rentnerproblem der Zukunft löse.
Ganz unverblümt präsentiert die Politik diese Nützlichkeitsabwägungen: Armutsgestalten, in diesem Fall zusätzliche aus dem Ausland, wären als Billigarbeiter*innen gut, als Kostgänger*innen schlecht - ein Pro und Contra möglichen Ausnutzens von Sonderangeboten durch europäische Erweiterung und deren eventueller Gefahren für den nationalen Standort durchzieht fortan die Medien.
Offensichtlich ist es selbstverständlich, die Lebensbedingungen der Menschheit in Abhängigkeit von Nutzen und Belastung für das Wachsen des Reichtums von Wirtschaft und Nation zu sehen. Selbstverständlich scheint zu sein, dass die schlechten Lebensbedingungen der Massen gut sind für verträgliche Lohnkosten und ihre Armut eine lästige Last darstellt. Deswegen will der blühende deutsche Kapitalismus gerne Pauper, aber nicht den Pauperismus andernorts importieren.
Auf dieser Geschäftsgrundlage wird nun heftig abgewogen: Von berechnenden Ausländer*innenfreundlichen in den Parteien als auch von Teilen der kritischen Öffentlichkeit wird der CSU „Populismus“ vorgeworfen. So wird die Sache auf pure Stimmungsmache heruntergebracht. Von den staatlichen Gründen gegen osteuropäische Armutsgestalten will man da nichts wissen. Seehofer weiß sich umgekehrt zu helfen und lässt seine nationalistische Hetze ideell vom antifaschistischen Kampf beauftragen: „Der beste Schutz gegen rechtsradikale Dumpfbacken ist, die Probleme zu lösen, auf denen diese Leute ihr Süppchen kochen“. So schützt man ungebetene „Einwanderer*innen in unsere Sozialsysteme“ vor der Ausländer*innenfeindschaft der Inländer*innen, die die Politik mit dieser Etikettierung selber gerade schürt: „Wer betrügt, der fliegt“. Und diese Steilvorlage nimmt wiederum Gabriel auf und hat zur Vermeidung hässlicher Abschiebe-Aktionen bereits eine europapolitisch ausgreifende Perspektive im Sinn: „Wir müssen mehr Druck auf Bulgarien und Rumänien ausüben“ (im BILD-Interview), damit die dortigen Herrschaften schon mal vor Ort besser vorsortieren. Auf dem Diskussionstermin wollen wir klären, warum es verkehrt ist, in dieser Debatte Partei zu ergreifen.
www.gegenargumente.com

Griechenland im Würgegriff
Mo., 10.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30h, Eintritt frei.
Buchvorstellung, Vortrag und Diskussion mit Paul Kleiser (Autor und Herausgeber). Das Buch untersucht die historischen Besonderheiten Griechenlands. Es berichtet von den Verbrechen der deutschen Wehrmacht und den langjährigen Folgen des von der Linken verlorenen Bürgerkriegs. Es beleuchtet die Rolle der mächtigen Reeder und der Banker, es analysiert den krisenbedingten Aufstieg der neofaschistischen „Goldenen Morgenröte“, und gibt einen Überblick über die Ansätze und Versuche der Gegenwehr gegen die Massenverarmung und der Selbstorganisation, vor allem im Bereich der Lebensmittelversorgung und im daniederliegenden Gesundheitswesen. Veranstalter*innen: internationale sozialistische linke (isl) Düsseldorf.

Von der „Islamkritik“ zur Hetze – Islamphobie und Antimuslimischer Rassismus
Mo., 10.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30h, Eintritt frei
Ein Vortrag von Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung/Erlangen, www.medienverantwortung.de). Muslime/a in Deutschland müssen viel ertragen. Sie seien „eine Gefahr für die Kultur des Abendlandes“, aber auch für die „Innere und äußere Sicherheit“. Ihre Leben wären gezeichnet von „Zwangsheirat“, „Ehrenmord“ und „Hasspredigten“. Gleichzeitig wird in einem deutschen Gerichtssaal eine Muslima kaltblütig ermordet und der große Aufschrei bleibt aus. Hat eine vermeintliche „Islamkritik“ die Leute blind und anfällig für Rassismus gemacht? Oder ist diese Kritik nicht schon per se rassistisch? Wie funktioniert sie und wem nützt es? Veranstaltung des Frauenreferates Uni Düsseldorf, see red! Linke Initiative Düsseldorf, ISV Duisburg, Rat Muslimischer Studierender & Akademiker, KDDM - Kreis der Düsseldorfer Muslime.

Dr. Kamal Sido: Syrien
Do., 13.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Vortrag von Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfV) mit anschließender Diskussion. Als „Genf 2“ hat am 22.01. die zweite internationale Konferenz über den seit fast drei Jahren andauernden syrischen Krieg stattgefunden. Im Laufe dieses Konflikts sind die ethnischen und religiösen Minderheiten, vor allem Kurden und Christen zur Zielscheibe einer radikalisierten, von Islamist*innen unterwanderten Opposition geworden. Leidtragend ist vor allem die Zivilbevölkerung - schon jetzt sind bereits mehr als 140 000 Menschen getötet worden. Wird es einen Ausweg aus diesem fürchterlichen Krieg geben und wie kann er aussehen? Fortbestand der Assad-Diktatur oder Entstehen eines islamistischen Regimes?“ Darüber soll diskutiert werden. Moderation Eva Klippenstein Dipl.-Soziologin, Veranstalter*in Flüchtlingsrat Düsseldorf.

Vortrag „Lustig ist das Zigeunerleben“
Do., 13.02., DJaezz, Duisburg, Börsenstr. 11, 19h, Eintritt frei
Vortrag von Sebastian Winter (Uni Bielefeld). Sozialpsychologische Überlegungen zu einem Ressentiment zwischen Hass, Verachtung und Neid. Im Antiziganismus überschneiden sich staatliche Flüchtlings- und Minderheitenpolitiken mit populären Ressentiments: Massenabschiebungen aus Deutschland und Frankreich in die Nachfolgestaaten Jugoslawiens, pogromartige Ausschreitungen in Ungarn, Slowenien, Bulgarien und Italien, alltägliche Diskriminierungen, versteckt hinter dem politisch korrekten Sprechen von „Sinti und Roma“ - die Kontinuität der gesellschaftlichen Exklusion von „Zigeunern“ ist auch nach der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik kaum gebrochen. Parallel zur Stigmatisierung als „arbeitsscheu“ und „asozial“ besteht dabei eine Romantisierung und Exotisierung, die die „Zigeuner“ zu Repräsentant*innen eines freien und ungebundenen Lebens werden lässt: „Lustig ist das Zigeunerleben...“. Im Mittelpunkt steht das schillernde Feind- und Sehnsuchtsbild vom „Zigeuner“ und von der „Zigeunerin“, das sozialpsychologisch auf die ihm unterliegenden Affekte von Angst, Verachtung und Neid hin befragt werden soll. Ferner soll das Verhältnis von psychoanalytischer Sozialpsychologie und kritischer Gesellschaftstheorie näher betrachtet werden. Eine Veranstaltung der Emanzipatorischen Antifa Duisburg (EmADu) und der Initiative gegen Duisburger Zustände.

Akteur*innen und Strukturen der rechten Szene im Ruhrgebiet
Mi., 19.02., AZ Mülheim, Auerstr. 51, 19.30h, Eintritt frei
Bereits seit Jahren ist das Ruhrgebiet eine Hochburg der rechten Szene. Regelmäßig finden Aufmärsche und Kundgebungen rechter Parteien und neonazistischer Kameradschaften statt. Auch gewalttätige Übergriffe bis hin zu Morden hat es in der Vergangenheit gegeben. Im Herbst 2012 reagierte das NRW-Innenministerium mit einem Verbot mehrerer Neonazi-Kameradschaften auf die anhaltende Gewalt von rechts. Doch was bedeuten diese Verbote für extreme Rechte im Ruhrgebiet konkret und wie hat die Szene seither auf den staatlichen Repressionsdruck reagiert? Diesen und anderen Fragen wird sich das Antirassistische Bildungsforum Rheinland in diesem Vortrag widmen. Veranstaltung u. a. von Antifaschistische Campus Initiative (ACAMPI).

Beim Friseur. Wenn Theater sich andere Räume suchen
Do., 20.02., damenundherren, Oberbilker Allee 35, 20h
Seit mittlerweile 10 Jahren gestaltet der damenundherren e.V. das kulturelle Geschehen in Düsseldorf mit - in ehrenamtlichen Kuratorien werden Veranstaltungsideen ausgearbeitet, die Künstler*innen Möglichkeiten zur Projektrealisierung bieten. Seit einigen Jahren zieht es Theatermacher*innen, die auch in etablierten Häusern arbeiten, dorthin. Bei FAV14/Erkundigungen #2 geht es um die Lust auf andere Räume und den Zusammenhang zu raumpolitischen Erwägungen. Wie wird Raum genommen und geschaffen – in welchem Zusammenhang steht das künstlerische claiming space zu Prozessen in der Stadtentwicklung?


Kunst:


how to respect the space
Fr., 07.02. bis So., 16.02., KIT – Kunst im Tunnel, Mannesmannufer
Bühnenbild-Klasse Schütz der Kunstakademie.

Kunstakademie Rundgang 2014
Mi., 12. bis So., 16.2., Kunstakademie, Eiskellerstr. 1
Semesterabschlussausstellung der Akademiestudierenden.

Große Kunstausstellung NRW 2014
Sa., 15.02. bis 09.03., Museum Kunstpalast, Ehrenhof 4/5
Auf der von Künstler*innen für Künstler*innen ausgerichteten 111. Kunstausstellung, die ohne Kurator*in auskommt, soll Einblick in das bildkünstlerische Geschehen ermöglicht werden.

Fortuna Düsseldorf: 100 Ligajahre
bis So. 15.06., Stadtmuseum, Berger Allee 2
Fortuna nimmt seit 1914 an den Ligaspielen im Westdeutschen Spiel-Verband teil. Anlässlich dieses 100-jährigen Jubiläums zeigt das Stadtmuseum die Ausstellung mit Exponaten zur Vereinsgeschichte.


Konzerte:


Roller Derby Season Opening
Fr., 07.02., AK47, Kiefernstr. 23
Party der Deadly Darlings zur Saison-Eröffnung.

Damsels in Distress
Mi., 12.02., Salon des Amateurs, Grabbeplatz 4, 22.30h
Free-Jazz, Live Improvisation, Experimentell. Damsels in Distress (Burgfräuleins in Bedrängnis) sind der Waliser Thomas Lumley am Tenorsax und der Kölner Drummer Niklas Wandt (Stabil Elite). Beide beschäftigen sich seit Jahren mit freier Improvisation.

Valentine Day´s Slam
Fr., 14.02., AK47, Kiefernstr. 23
A Stepdown Showcase mit Voltage (Wegberg), Not Afraid (sXe Hardcore, Antwerpen/Belgium) und My Defense (Melodic Hardcore/Punk, Köln).

Gesamtscheiße:Scheiße und Auslaufmodell
Sa., 15.02., AK47, Kiefernstr. 23
Die Erwin Youth empfiehlt Deutschpunk aus Köln-Duisdorf und dem Saarland.

Frost Punx Picnic X
Fr., 21. und Sa., 22.02., AZ Mülheim, Auerstr. 51,, ab 17h, Eintritt EUR 8,- / für beide Tage EUR 15,-
Das legendäre Festival mit folgenden Bands: am Freitag: Halb 11 (Gelsenkirchen), Unrest (Münster), World Downfall (Köln), Stahlschwester (Hamburg), Silence Means Death (BE), Segregated (BE); am Samstag: Parmnesia (FR), Ruidosa Inmundicia (CHL, AUT), Pig//Controll (Berlin), Geraniuem (FR), Finisterre (Köln), Deviated Instinct (UK) und NoWhiteRag (IT). Danach wie gewohnt riesengroße Party!


Infocafe

im Linken Zentrum - Corneliusstraße 108

infocafe [at] linkes-zentrum.de
www.infocafe.de.vu

Das Infocafe findet momentan nicht mehr jeden dritten Mittwoch statt. Stattdessen werden wir zukünftig einzelne Themenabende an wechselnden Terminen im Linken Zentrum Hinterhof veranstalten. Auf unserer Internetseite und sonst hier in der TERZ findet ihr natürlich weiterhin Infos zu Demos, Veranstaltungen und aktuelle politische Diskussionen.

Regelmäßige Termine in Düsseldorf und Umland:

BrennBar - Antifa Kneipe im KAW Leverkusen
Jeden letzten Dienstag im Autonomen Zentrum für Kultur & Politik in Leverkusen, Kolberger Str. 95a.

Offenes Antifacafe im AZ Mülheim
Jeden 3. Mittwoch , ab 19h Theke, ab 20h Vortrag im AZ Mülheim, Auerstr. 51.
Weitere Infos unter: http://antifacafe.az-muelheim.de.

Rote Hilfe Düsseldorf Neuss
Die Rote Hilfe bietet ca. einmal monatlich eine Sprechstunde im Linken Zentrum Hinterhof an, wo mensch immer vorbeikommen kann (Rechtsberatung / Unterstützungsantrag / etc.). Falls du selbst Lust hast mitzumachen, bist du immer gern gesehen.

Antirepressionskneipe im AZ Mülheim
Jeden 4. Dienstag im Monat
findet ihr hier rechtliche Beratung in allen Fällen. Regelmäßig stattfindende Vorträge und Veranstaltungen runden das Programm ab. Also schaut regelmäßig ins AZ-Programm auf www.az-muelheim.de oder kommt einfach vorbei (Auerstr. 51 in Mülheim an der Ruhr).

Freitagsfoo im Chaosdorf
Jeden Freitag ab 18h Chaosdorf, Hüttenstr. 25
Offener Abend des Chaos Computer Clubs mit Essen, Kurzvorträgen und Kennenlernen. Wenn’s geht, Laptop mitbringen. Es wird meistens für alle gekocht, gegen Spende und Bio/vegan.

Offenes Antifacafe im AZ Mülheim
Jeden 3. Mittwoch , ab 19h Theke und ab 20h Vortrag im AZ Mülheim, Auerstr. 51.
Infos unter http://antifacafe.az-muelheim.de/

„Left Inn“ Kneipe des Antifaschistischen Bündnisses Kreis Mettmann
Jedem 1. Freitag im Monat 20 Uhr, im AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3.