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Aktuelle Ausgabe


IDIOTOREAL

LAUSIGE ZEITEN
kurzmeldungen, diesmal u.a. mit homophobie, fracking und geflüchteten

CAMPUS
der amtierende uni-rektor michael piper mag nicht wieder kandidieren

RECHTER RAND
rechtsaußenparteien vor den kommunalwahlen am 25. mai

ASYLPOLITIK
interview mit der abschiebestopp-gruppe „association debut d‘histoire“

KLASSENKAMPF
blockupy 2014: düsseldorfer aktionstag am 17. mai mit aktionen gegen apple und foxconn, mode-flagshipstores auf der kö und am düsseldorfer flughafen

WAR WORLD
„leo an die kette!“ – friedensaktion gegen rheinmetall-rüstungsexporte am 3. mai

STAGE
nach „black bismarck“ im januar wird die reihe „decolonize“ nun fortgesetzt

FH-SEITE
der asta der fachhochschule zu urban gardening und mit terminhinweisen

KEIN VERGESSEN
buchvorstellung im bibabuze: mareen heying über briefe der kommunistin klara schabrod


Verschiedenes


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terz in town
impressum
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Wichtig:

Ihr habt extrem rechte Aktivitäten in Düsseldorf oder Umgebung beobachtet oder sonstwie Kenntnis von solchen erhalten? Übergriffe, Propaganda (Flyer, Sprühereien, Plakate ...), Konzerte, Infostände usw.?

Dann schickt bitte möglichst schnell eine E-Mail an
antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net
und informiert die lokale Antifa!

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Termine


Linkes Zentrum

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Do it yourself: „1. Mai“ – selbstgemacht statt nur dabei!

Do., 01.05., Hofgarten, 11h
Wie die TERZ bereits im März berichtete, wird das Fest zum „1. Mai“ in diesem Jahr nicht wie bisher im Hofgarten stattfinden. Wer sich mit dem aufgehübschten „1. Mai“-Fest, nun verlegt zum Johannes-Rau-Platz an der Kniebrücke, nicht anfreunden mag, kann sich nun – in alter Gewohnheit – doch auf einen hoffentlich sonnigen Tag im lauschigen Hofgarten freuen. Hierhin mobilisieren z.B. die Düsseldorfer „Falken. SJD – Sozialistische Jugend“. Was genau geplant ist, erfahrt ihr in ihrem Aufruf.


Feministisches Aktionstraining (für Frauen)

Mi., 14.05., in Münster, Paul-Gerhardt Haus (am HbF), 16-19h
Das Blockupy-Bündnis ist in den letzten beiden Jahren durch Proteste mit Aktionen des Zivilen Ungehorsams gegen die europäische Krisen- und Verarmungspolitik in Erscheinung getreten. In Münster arbeitet seit 2012 ein Bündnis von verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen und bereitet sich lokal auf Blockupy 2014 vor. Innerhalb von Blockupy ist dabei in den letzten Jahren auch das Bewusstsein für die Bedeutung einer feministischen Perspektive auf die Krise gewachsen. Von im Blockupy-Bündnis organisierten Frauen wurde beschlossen, dieses Jahr erstmalig zu einem feministischen Aktionstraining einzuladen. Es soll ein Raum geschaffen werden, in dem sich über die jeweiligen Erfahrungen mit Aktionen des Zivilien Ungehorsams, aber auch über Skepsis, mögliche Ängste und Vorbehalte ausgetauscht werden kann. Anhand praktischer Übungen sollen auch gemeinsam mit einer erfahrenen Aktionstrainerin Verhaltensweisen, die im Rahmen von Aktionen Zivilen Ungehorsams hilfreich sein können, erprobt werden. Vorwissen, Vorerfahrungen oder besondere Fähigkeiten sind keine Voraussetzung! Alle Frauen sind eingeladen, sich einen Nachmittag lang intensiv mit Aktionen des Zivilen Ungehorsams zu beschäftigen, unabhängig davon, ob sie auch an den Blockupy-Aktionen teilnehmen wollen oder nicht. Kinderbetreuung kann auf Wunsch organisiert werden, bitte rechtzeitig Bescheid sagen. Veranstalter*innen: Blockupy-Bündnis, Befreiungstheologisches Netzwerk Münster.


Fritz Bauer und der Prozess um den 20. Juli 1944

Ausstellung vom 09.05 bis 05.06., Oberlandesgericht Düsseldorf, Cecilienallee 3
Als Jude und Sozialdemokrat war der 1903 in Stuttgart geborene Amtsrichter Fritz Bauer doppelt ins Fadenkreuz der Nazis geraten. 1935 floh er zunächst nach Dänemark, dann nach Schweden. 1949 kehrte er in sein Heimatland zurück und wurde zunächst Generalstaatsanwalt in der einstigen NS-Hochburg Braunschweig. Hier vollbrachte er seine erste Meisterleistung, die ihn über die Grenzen des Landes hinaus bekannt machte. Den Anlass bot ein Verfahren gegen den ehemaligen Wehrmachts-Generalmajor Otto Ernst Remer. Dieser hatte den führenden Kopf des Attentats vom 20. Juli 1944, Wolf Schenk Graf von Stauffenberg, öffentlich als vom Ausland bezahlten Landesverräter diffamiert. Dagegen nahm Fritz Bauer den juristischen Kampf auf und legte sich mit jenen Tausenden von Juristen an, die nach 1945 uneinsichtig behaupteten: „Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.“ Bauer stellte demgegenüber klar, dass es sich bei dem NS-Staat von Anfang an nicht um einen Rechtsstaat gehandelt habe. Gegen diesen Unrechtsstaat war Widerstand nicht nur politisch und moralisch legitim, sondern ein zwingendes Erfordernis. Diese Erkenntnis kleidete Fritz Bauer in die klassische Formulierung: „Ein Unrechtsstaat wie das Dritte Reich ist überhaupt nicht hochverratsfähig.“ Die Verurteilung Remers im März 1952 wegen Verunglimpfung des Widerstandes war ein großer Sieg des Anklägers Fritz Bauer. Das Urteil brachte zugleich die erstmalige juristische Rehabilitierung der Männer und Frauen des 20. Juli 1944. Für die deutsche Öffentlichkeit stellte es eine Zäsur in der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit dar. Die Ausstellung dokumentiert das Braunschweiger Verfahren gegen Otto Ernst Remer 1952. Eine Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.


Lesung, Vortrag, Diskussion:


Wende in der Stadtpolitik – Wände für Streetart
Sa., 03.05., Boui Boui Bilk, Suitbertusstr. 149, 17h, Eintritt frei
Polit-Talk, organisiert von Farbfieber e.V. und Düsseldorfer Künstler e.V.
Zugesagt haben Thomas Geisel (SPD), Clara Deilmann (Grüne), Ulf Mintanus (FDP), Dr. Michael Klepsch (Linke). Oberbürgerbeister Elbers ist angefragt.
Moderation: Klaus Richter.
Im Vorfeld zu den Kommunalwahlen wollen wir die Politiker zu einer Diskussion zum Thema Streetart in Düsseldorf einladen. Düsseldorf ist eben nicht nur Schickimicki, sondern hat eine sehr lebendige freie Kulturszene, wie auch das letzte Streetartfestival „40grad-urbanart“ im September 2013 zeigte. Mehr als 25 öffentliche Orte sind während des Festivals neu gestaltet worden und eine Vielzahl von Künstlern, Jugendliche und kulturelle Initiativen haben sich beteiligt. Zusammen mit vielen früheren Wandbildern ist Düsseldorf zu einer der führenden Städte für Streetart/Urbanart geworden, hauptsächlich durch das ehrenamtliche Engagement der Künstler.
Politik und offizielle Kunstinstitutionen ignorieren diese weltweite Kunstbewegung weitgehend, im Gegenteil, die Stadt weigert sich seit Jahren, öffentliche Flächen freizugeben, wo sich vor allem jugendliche Künstler und Sprayer treffen können, um ihre Kunst auszuprobieren und zu kommunizieren. Stattdessen finden immer wieder Kampagnen statt um diese Bewegung zu kriminalisieren. Dabei haben gerade Aktionen wie im Tunnel Mintropplatz gezeigt, dass dieses kreative Potenzial in der Lage ist, unwirtliche, hässliche Orte etwas menschlicher zu gestalten und Diskussionen um eine menschengerechtere Stadt anzuregen.
Wir laden Euch deshalb ein, die Chance zu nutzen, konfrontiert die Politiker mit euren Fragen und Forderungen zu dem Thema.

Die EU – militaristisch – neoliberal – undemokratisch. Linke zu Perspektiven in Europa
Mo., 05.05., Zakk, Fichtenstr. 40, 18.30, Eintritt frei
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in der Bevölkerung und bei Linken Vorstellungen einer positiven europäischen Integration und entsprechende Bewegungen zur Überwindung des Nationalismus und zur Verhinderung von Kriegen. Doch entgegen weit verbreiteter Erzählungen über die Anfangsphase der Europäischen Union war diese kein Projekt der Völkerverständigung und des Friedens, sondern von Anfang an für die herrschenden Eliten ein Projekt der Restauration kapitalistischer Verhältnisse und zur Frontstellung gegen die „bolschewistische Gefahr“ aus dem Osten. Nach dem Scheitern der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft wurde die deutsche Wiederbewaffnung durch den NATO-Beitritt Deutschlands ermöglicht und gegen breiten Widerstand durchgesetzt. Die Bundesregierung und das deutsche Kapital haben Deutschlands Aufstieg zu einer weltweit führenden Wirtschafts- und Militärmacht durchgesetzt. Das „Modell Deutschland“ wurde nicht nur in den „Programm-Ländern“ wie Griechenland von der EU-Troika mit Lohndumping, Deregulierung der Arbeitsverhältnisse und Massenentlassungen exekutiert. Die Wettbewerbsfähigkeit wurde EU-weit zum herrschenden Paradigma. Zum Beispiel mit dem geplanten Wettbewerbspakt sollen immer bessere Verwertungsbedingungen für das Kapital zunehmend autoritär abgesichert werden. Gleichzeitig betont die Kampagnen von Gauck, Steinmeier und von der Leyen den Anspruch, die „Interessen“ Deutschlands weltweit auch militärisch durchzusetzen, weil Deutschland inzwischen „zu groß ist, um nur an der Außenlinie mitzuspielen.“ DIE LINKE hat auf dem letzten Bundestag gegen einige Kritik ein Europawahlprogramm verabschiedet, dass die reale EU nicht in der pointierten Formel als neoliberale, militaristische und weithin undemokratische Macht bezeichnet. Da Positionen der LINKEN zur EU als Hindernis einer möglichen Rot-Rot-Grünen Koalition gelten, scheint diese Entscheidung davon bestimmt, für zukünftige Regierungskoalitionen anschlussfähig werden zu wollen. Wir wollen mit dieser Veranstaltung aufzeigen, dass diese kapitaldominierte EU eine deutlich andere europäische Alternative erfordert. Eine Alternative, die sich nicht nur mit den herrschenden Machtverhältnissen anlegt, sondern zum Widerstand auffordert. Die Antikapitalistische Linke (AKL) NRW hat eingeladen: Andrej Hunko (MdB) Mitglied im EU-Ausschuss und des Europarats, Angela Klein (Internationale sozialistische Linke - isl), John Malamatinas (Autor von „Krisenlabor Griechenland“). Moderation: Inge Höger, Abrüstungspolitische Sprecherin der Linksfraktion.

„Kultur in einer reichen Stadt“ – eine Zukunfts-Debatte anlässlich der Kommunalwahl
Di., 06.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30h, Eintritt frei
Wie wird die Kulturpolitik in Düsseldorf nach der Kommunalwahl am 25. Mai aussehen, welche Konzepte haben die Parteien? Es diskutieren: Friedrich Conzen (CDU, Bürgermeister, Vors. CDU-Fraktion, Vors. Kulturausschuss), Thomas Geisel (SPD, OB-Kandidat), Miriam Koch (Grüne, OB-Kandidatin, Fraktionsgeschäftsführerin), Ulf Montanus (FDP), Helmut Born (Linke, OB-Kandidat), Moderation: Peter Grabowski (kulturpolitischer Reporter, freier Journalist, u. a. WDR).

LCD. Die Debatte zur Debatte
Di., 06.05., Salon des Amateurs, Grabbbeplatz 4, 20.30h
In Januar hat der Journalist Florian Kessler mit einem Artikel in der Zeit „Lassen Sie mich durch, ich bin Arztsohn!“ eine Debatte über die vermeintliche Harmlosigkeit, politische Unbedarftheit und Langeweile der deutschen Gegenwartsliteratur losgetreten. Diese nach seinem Auslöser benannte „Kessler-Debatte“ fand zahlreiche Repliken, zustimmend und ablehnend, Journalist*innen und Autor*innen wie Gerit Bartels, Nora Bossong, Dietmar Dath, Olga Grjasnowa, auch der LCD-Mitveranstalter Enno Stahl, Klaus Ungerer, und zuletzt – sehr umstritten – Maxim Biller meldeten sich zu Wort. Eine Zeitlang schlug die Kontroverse hohe Wellen, bis sie vom nächsten Thema, der Entrüstung über Sybille Lewitscharoff, abgelöst wurde. Im LCD soll nun unter dem Titel „Die Debatte zur Debatte“ ein Reflex auf die „Kessler-Debatte“ erfolgen. Weniger sollen dabei die Debatten-Positionen referiert und erläutert werden, als vielmehr die Frage, was sich an dieser Debatte und der Art, wie sie geführt wurde, zeigt, welche Rückschlüsse auf die aktuelle Literaturlandschaft und die Akteur*innen des literarischen Feldes sich ziehen lassen. Dazu sind der Medienwissenschaftler Marcus S. Kleiner, Professor in Stuttgart, und Dr. Peer Trilcke, wissenschaftlicher Mitarbeiter Heinrich Deterings in Göttingen, eingeladen. Während Trilcke einen dezidiert wissenschaftlichen Text zur Debatte beigesteuert hat, ist Kleiner ein Experte für Theorien und Kontroversen im populär- und medienkulturellen Bereich. Moderiert wird die Veranstaltung von Enno Stahl, der zugleich einen Überblick über den Debattenverlauf geben wird.

Gene und Gesellschaft
Mi., 07.05. (Teil 1) und Mi., 21.05. (Teil 2), ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h
Welche Rolle spielen die Gene für uns, für das gesellschaftliche Sein? Wie steht es um unsere so genannte Intelligenz? Eine kleine Reise durch Philosophie, Geschichte und Biologie soll Klärendes beitragen mit wissenschaftlichem Ernst, aber heiter in der Form. Vorträge von Prof. Achim Zielesny. Veranstalter: Heinrich Heine Salon e.V.

Lou Marin: Albert Camus – Libertäre Schriften
Do., 08.05., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19.30h, EUR 3,-
Albert Camus´ literarisches Werk ist weltberühmt und zählt zur herausragenden Literatur des 20. Jahrhunderts. Weniger bekannt ist seine Beschäftigung mit dem Anarchismus. Gerade aber die Auseinandersetzung mit dem libertären Denken war für Camus nach dem Zweiten Weltkrieg von großer Bedeutung. Damals war er der einzige französische Intellektuelle, der sich bewusst auf ein drittes Lager stützte: das der Kriegsdienstverweigerer, der mundtot und vergessen gemachten Anti-Kolonialist*innen und Syndikalist*innen. Lou Marin ist Herausgeber des Buches (Laika-Verlag).

„Ich umarme also die Worte“ – Hommage an José Saramago (1922-2010)
So., 11.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 11h, Matinee mit kl. Frühstück.
Dr. Olaf Cless stellt den portugiesischen Autor vor, der als bisher einziger Schriftsteller seines Landes den Nobelpreis für Literatur erhielt. Unerhörte Geschehnisse nehmen in seinen Romanen ihren Lauf und scheinen doch nur einen Schritt von der gewohnten Wirklichkeit entfernt. Es lesen: Ingrid und Dieter Süverkrüp. Veranstalter: Heinrich Heine Salon e.V.

Wem gehört die Stadt? Luxusghetto Düsseldorf
Mo., 12.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Podiumsdiskussion des Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum mit Vertreter*innen der im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen. Den thematischen Einstieg zum Problemfeld „wachsende Stadt, steigender Wohnraumbedarf, steigende Mieten“ leisten Prof. Dr. Reinhold Knopp und Dipl. Sozialarbeiter Alexander Flohé. In der Diskussionsrunde werden Einschätzungen zur Zukunft des Wohnungsmarktes sowie geplante und bereits umgesetzte Konzepte der Fraktionen zu Wohnungsnot und der Problematik steigender Mieten diskutiert. Veranstalter: Bündnis für bezahlbaren Wohnraum in Kooperation mit zakk.
http://bezahlbarer-wohnraum-duesseldorf.de

Transatlantisches Freihandels-Abkommen (TTIP) – Worum geht es?
Do., 15.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30, Eintritt frei
Mit TTIP steht ein ganz großer Coup auf der Agenda:Die größte Freihandelszone der Welt - EU und USA stehen für 47% der Weltwirtschaftsleistung. Auf den Verhandlungstisch kommt so ziemlich alles: Gesundheit, Arbeitnehmer*innenrechte, Umweltstandards, Verbraucher*innenschutz, Finanzmarktregulierung u.v.m. Stets mit dem Ziel, unterschiedliche Standards anzugleichen – sprich: abzubauen. Die Verhandlungen um die TTIP sind im Kontext der globalen Neoliberalisierungswelle äußerst relevant. Wenn sie erfolgreich abgeschlossen werden, hat das weitreichende negative Auswirkungen in vielen Bereichen. Mit Steffen Stierle (Volkswirt und Mitglied von Attac). Veranstalter: Rosa Luxemburg Club Düsseldorf.

Vio.Me – der selbstorganisierte Betrieb
Mo., 19.05., Zakk, Fichtenstr. 40, 19.30, Eintritt frei
Arbeiter aus Saloniki trotzen der Krise: Wir brauchen keinen Chef, sondern Solidarität. Das Griechenland-Solidaritäts-Komitee Köln wird das Vio.Me-Projekt vorstellen. Früher haben Arbeiter*innen der Fabrik Viomichaniki Metaleftiki - kurz Vio.Me - aus Thessaloniki in Nordgriechenland Kacheln und Fugenkleber produziert. Im Zuge der Krise zahlte ihr Chef die Löhne nicht mehr, und am Ende hat er sich aus dem Staub gemacht. Vio.Me ist laut griechischen Medienberichten eine Tochterfirma des Unternehmens Philkeram-Johnson, dessen Direktor im Jahr 2012 verhaftet wurde, weil er Mehrwertsteuer und Sozialbeiträge in Millionenhöhe nicht abgeführt hatte. Als die Firma Vio.me pleite gehen sollte, haben sich die Arbeiter*innen jedoch nicht arbeitslos gemeldet, sondern die Fabrik im Februar 2013 kurzerhand besetzt. Seitdem führen sie den Betrieb selbstverwaltet und direktdemokratisch weiter und produzieren jetzt umweltfreundliche Reinigungsmittel. Vom Staat und den etablierten Gewerkschaften haben sie bisher nicht die gewünschte Unterstützung erfahren. Aber sie erhalten Solidarität von engagierten Menschen in Griechenland und aus anderen Ländern. Und hoffen, dass ihr Beispiel Schule macht, als Alternative zum Sozialabbau infolge der Schuldenkrise in Griechenland. Veranstalter: isl Düsseldorf, Mittwochsfrühstück der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten, see red! Interventionistische Linke Düsseldorf.

Lauter Schlafwandler? Wie und vom wem der 1. Weltkrieg vorbereitet wurde
Di., 20.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Das Friedensforum hat die Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Dr. Stefanie van de Kerkhof eingeladen.

Selbstbestimmungsrecht – vom Baskenland zur Krim ...
Di., 27.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30, Eintritt frei
Das Selbstbestimmungsrecht ist nicht nur Gegenstand kontroverser juristischer Debatten sondern Spielball unterschiedlicher politischer Interessen. Das Ergebnis ist daher auf den ersten Blick oft verwirrend: Baskenland, Katalonien, Krim, Kurdistan, Palästina Schottland, West-Sahara sind aktuelle Beispiele mehr oder häufig weniger friedlicher Autonomiebewegungen. Referent: Prof. (em) Dr. Norman Paech, Hamburg. Veranstalter*in: Vereinigung Demokratischer Jurist*innen Ddorf; Rosa Luxemburg Club Ddorf; Rosa Luxemburg Stiftung NRW & zakk.

Fair handeln und nachhaltig wirtschaften – geht das?
Di., 27.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30, Eintritt frei
Unter dem Begriff „Genossenschaft 2.0.“ wird seit einiger Zeit über die Perspektiven demokratischen und nachhaltigen Wirtschaftens diskutiert. In unserer von Wirtschaftskrisen gebeutelten Welt, in der sowohl weltweit als auch hierzulande die Einkommensunterschiede und Lebensbedingungen gravierend auseinanderklaffen, gibt es eine zunehmende Anzahl von Menschen, die nach Alternativen zum Bestehenden suchen. Die Veranstaltung soll Raum bieten, über Modelle nachzudenken, die Arbeiten und Unternehmskultur anders gestalten, so dass jede*r in Zukunft etwas davon hat. Eingeladen ist ein Vertreter des Online-Marktplatzes Fairnopoly (www.fairnopoly.de) zur Diskussion über das Unternehmensmodell Genossenschaft 2.0. Dahinter steckt die Erweiterung der klassischen Genossenschaft durch in der Satzung verankerte Grundprinzipien, die das Unternehmen zu fairem nachhaltigem Agieren verpflichten. Prinzipien wie Transparenz, demokratische Kontrolle und hohe öko-soziale Standards bei allen Geschäftsaktivitäten sollen damit in die „DNA“ des Unternehmens eingeschrieben werden. Veranstalter*in: ZAKK.


Film:


La folie Almayer
Do. 22.05., Filmwerkstatt, Birkenstr. 47 (im Hof), EUR 5,-/erm. 4,-
Film von Chantal Akerman (2011) frei nach Joseph Conrads erstem Roman „Almayers Wahn“. Die Handlung - verlegt ins Malaysia der 50er Jahre - thematisiert den Konflikt zwischen einheimischer und kolonialer Kultur. Almayer lebt zurückgezogen in seiner Hütte und hasst das Land, in dem er lebt. Mit einer Einheimischen hat er eine Tochter, aus der er eine Weiße machen will. In diesem artifiziellen Familiendrama, das mitten ins „Herz der Finsternis“ führt, verfällt Almayer allmählich dem Wahnsinn.

42nd Street Düsseldorf: Innere Werte!
Fr., 30.05., Black Box, Schulstr. 4, 20.30, EUR 7,-/5,-
Nach einer Einführung von Marc Ewert (Mondo Bizarr) stehen auf dem Programm: „Inseminoid – Samen des Bösen“: Auch der britische Regisseur Norman J. Warren besprang 1981 den ALIEN Zug, suchte sich eine hübsche Höhle und fabrizierte dort dieses monstermäßig unterhaltsame Spektakel, welches dank eines unglaublichen Elektro-Waber-Soundtracks und hübscher Make-Up- Entgleisungen im Gedächtnis hängen bleibt. Im Anschluss (ca. 22.30): „Shivers – Parasiten-Mörder“: David Cronenbergs vielbeachteten Erstling (Kanada 1975). Der frühe Ausflug in den Körperhorror ist trotz niedrigen Budgets ein höchst effizienter Reißer: Sexuell übertragbare Parasiten befallen die Bewohner*innen eines Hochhauskomplexes und lassen neben Hormonen auch so allerlei Körperflüssigkeiten sprudeln! Die legendäre Barbara Steele rundet den Tanz ab: „Long live the new flesh!“


Konzerte:


Pessimistic Lines & Sunlun & Krank
Sa., 03.05., AK47, Kiefernstr. 23
=A Stepdown Showcase= präsentieren HC-Punk aus Stuttgart, Crust aus dem Rheinland und Punk aus Hamburg.

Iva Nova
Mi., 07.05., 20h, Bhf.-Bochum-Langendreer, Wallbaumweg 108
Vier Russinen aus St.Petersburg mit Jazz-Folk-Punk.

What we Feel & Moscow Death Brigade
Sa., 10.05., AK47, Kiefernstr. 23
Besuch aus Moskau mit Antifascist Hardcore begleitet von Antifa Circle Pit HipHop.

Sookee & Lex Lafoy & Shirlette Ammons & Djane Doowap
Do., 15.05., 20h, Bhf.-Bochum-Langendreer; Halle, Wallbaumweg 108
Profeministischer, intelligenter HipHop der Frauen aus Berlin, Südafrika und den USA: fette, groovige Beats, Samplings und emanzipatorische Message.

Kreidler
Sa., 24.05., FFT Kammerspiele, Jahnstr. 3, 21h
Das 20 jährige Band-Jubiläum wird gefeiert und die neue Platte ABC ist mit im Gepäck.

Zoo Escapes
Sa., 17.05., AK47, Kiefernstr. 23
GlamPunk’n’Roll aus München.

„Wir singen heute etwas ganz anderes“ oder Vom Mut des Künstlers Hanns Eisler
Do., 22.05., Robert-Schumann-Musikhochschule, Fischerstr. 110, 19.30h
Vortrag von Dr. Arnold Pistiak und Konzert mit Studierenden der Robert Schumann Hochschule.

Man Lifting Banner & Hangin´ Though & December Youth
Sa., 24.05., AK47, Kiefernstr. 23
=A Stepdown Showcase= präsentieren Communist SxE HC-Punk aus Amersfoort+A-dam/NL und sneakerXedge aus Köln gepaart mit noXedge aus Düsseldorf.

TimeWarp << Rewind
Fr., 30.05., AK47, Kiefernstr. 23
=The Party= hosted by Frank Sender „strictly vinyl“.


Infocafe

www.infocafe.de.vu
infocafe [at] linkes-zentrum.de
Das Infocafe veranstaltet Themenabende an wechselnden Terminen im Linken Zentrum Hinterhof. Auf unserer Internetseite und sonst hier findet ihr Infos zu Demos, Veranstaltungen und politischen Diskussionen:


Mittwochsfrühstück

Jeden Mittwoch ab 9h im ZAKK, Fichtenstr. 40
Das selbst organisierte Frühstück der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten. Vernetzung, Austausch und Hilfe zur Selbsthilfe. Ab 10.45 Uhr Offene Gesprächsrunde. 1. + 3. im Mittwoch im Monat Offene Redaktionssitzung von „Radio auf 104,2 MegaHartz“:

Radio auf 104,2 MegaHartz

So., 25.05., 19 - 20h Radio auf der Frequenz von Antenne Düsseldorf 104,2
Audio-Meldungen aus der Unterschicht.