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TERZ ist die autonome Stattzeitung für Politik und Kultur in Düsseldorf und Umgebung.
Sie erscheint auf realmanifestiertem Papier zum Ersten eines Monats und wird kostenlos verteilt.
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e-mail: terz[at]free[dot]de

Wichtig:

Ihr habt extrem rechte Aktivitäten in Düsseldorf oder Umgebung beobachtet oder sonstwie Kenntnis von solchen erhalten? Übergriffe, Propaganda (Flyer, Sprühereien, Plakate ...), Konzerte, Infostände usw.?

Dann schickt bitte möglichst schnell eine E-Mail an
antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net
und informiert die lokale Antifa!

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Termine


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Hier findet ihr die aktuellen Termine!
Juni-Termine als pdf-Datei



Demo: Gemeinsam gegen Rassismus und rechte Gewalt!

Sa., 13.06., Kerstenplatz, Wuppertal-Elberfeld, 13h
Solidarität mit dem Opfer des lebensgefährlichen Messerangriffs durch HoGeSa-Nazis!
Solidarität mit allen Opfern rassistischer Gewalt!
Gegen eine Täter-Opfer-Umkehr!
Mehr Infos: www.facebook.com/...
(siehe auch Artikel in dieser Ausgabe)


Lesung, Vortrag, Diskussion:


Nach Lampedusa ist vor Lampedusa
Mo., 01.06., Weiterbildungszentrum am Hbf., 19h
Die tödliche Abwehr von Flüchtenden ist notwendig - Wofür? Vortrag und Diskussion mit Prof. Arian Schiffer-Nasserie von der EFH Bochum auf Einladung des Flüchtlingsrats in Düsseldorf.

Das Ende der Megamaschine
Mi., 03.06., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 20h
Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungern mehr Menschen als je zuvor auf der Erde, obwohl noch nie so ungeheure Reichtümer angehäuft wurden wie heute? Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern? Lesung und Diskussion mit Fabian Scheidler. Veranstaltung von attac Düsseldorf.

Hate Poetry
So., 07.06., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, 15,-
Drei renommierte Journalist*innen lesen aus ihren schönsten, derbsten, vulgärsten Leser*innenbriefen und treten im fröhlichen Wettbewerb gegeneinander an. Briefe voller Beschimpfungen, Beleidigungen oder einfach nur guter, alter Hass. Böse Kommentare in Online-Kommentarspalten, aber auch handschriftliche, mit getrockneten Blümchen verzierte, mitunter obszöne Briefe – das bekommen die Protagonist*innen kübelweise zugeschickt. Mit dabei sind: Özlem Gezer (Spiegel), Yassin Musharbash (Zeit), Mohamed Amjahid (Tagesspiegel). Moderation: Ebru Tasdemir, Autorin und Journalistin.

Wortstrom: „we love books!“ - Lieblingsbücher
Mo., 08.06., damenundherren, Oberbilker Allee 35 19.30h, Eintritt frei
Wortstrom lässt euch Bücher lieben: Es werden „longtime-favourites“ und aktuelle Superknüllerbücher vorgestellt. Anmeldung für eigenen Buchtipp unter: literatur[at]damenundherren[dot]de (nur 5 min. pro Buch + kurze Leseprobe).

Trio mit vier Leuten. Zu Gast Renato Kaiser
Mi., 10.06., Butze, Weissenburger Str. 18, 20h
Die Düsseldorfer Lesebühne ist unterwegs. Katinka Buddenkotte, Dagmar Schönleber, Markim Pause und Matthias Reuter haben ihre Band, die Bloody Bozinski Brothers, dabei und den charmanten schweizer Autor Renato Kaiser. Es gibt Geschichten, Gedichte, Kabarett, Lieder und Getränke.

(Über)Leben unter dem Diktat der „Troika“ – Zur aktuellen Situation in Griechenland
Do., 11.06., 19.30h, ZAKK, Fichtenstr. 40, Eintritt frei. Spenden erwünscht.
Die Journalistin Natalia Sakkatou wurde 1962 als Tochter griechischer Eltern in Leverkusen geboren. Nach dem Studium in Köln und einigen Jahren in London hat sie fast anderthalb Jahrzehnte in Griechenland gelebt. Im Juli 2011 kehrte sie mit ihren zwei Kindern nach Deutschland zurück, besucht aber immer wieder – zuletzt im März/April dieses Jahres – ihre Heimat und kann so aus eigener Anschauung, über die katastrophalen Folgen des Troika-Diktats für die große Mehrheit der Bevölkerung berichten: die Erhöhung des Renteneintrittsalter – bei gleichzeitiger Kürzung der Renten; die Verlängerung der Arbeits­zeit – bei gleichzeitiger Kürzung der Löhne; eine gigantische Massenarbeitslosigkeit (fast 50% bei Jugendlichen), ein zerrüttetes Gesundheitswesen und Bildungssystem. Aber auch von den so verzweifelten wie phantasievollen Bemühungen der Griech*innen, durch solidarisches Zusammenstehen ihr Überleben und ein Leben in Würde zu sichern. Veranstaltung des Friedensforums Düsseldorf.

Diskussion & Kritik – Diskussionstermin:
Rassismus am Beispiel USA
Sa., 13.06. um 14 Uhr bei BiBaBuZe, Aachener Straße 1
In den USA versammeln sich quer über das Land Menschenmassen, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren. Ihr Zorn richtet sich gegen eine Polizei, die mit Regelmäßigkeit Schwarze erschießt oder anderweitig zu Tode bringt, und eine Justiz, die bisweilen mit ebensolcher Regelmäßigkeit die Todesfälle als Produkt der rechtmäßigen Erfüllung polizeilicher Dienstpflichten absegnet. (...) Unter Parolen wie „Black lives matter“, „Justice now!“, „Fuck the police“, „The whole damn system is guilty as hell!“, „Poverty is black“ geben sie zu Protokoll, dass sie solche Vorfälle keinesfalls als individuelles Fehlverhalten von Polizist*innen oder Justizangehörigen bagatellisiert wissen wollen. Sie diagnostizieren im Vorgehen der Staatsorgane System. (...) Um einen Befund über das amerikanische System selber – über die Prinzipien des Staates und der Ökonomie, über die er regiert – handelt es sich dabei nicht. Im Gegenteil: Wenn die Demonstrant*innen vom rassistischen „System“ reden, dann ist das so etwas wie die Steigerungsform des Vorwurfs, die Verantwortlichen im Staat und in der Wirtschaft würden sich gerade nicht systemkonform verhalten, sondern sich lauter Abweichungen von dem System zuschulden kommen lassen, das in der amerikanischen Verfassung verankert und versprochen sei. (...) Wenn aber alle maßgeblichen Instanzen von sich behaupten, dass sie auf keinen Fall rassistisch unterwegs sind, und alle Welt sich einig ist, dass sich Rassismus nicht gehört, muss die Frage geklärt werden: Warum hält er sich dann so hartnäckig?
www.diskussion-und-kritik.de

Afghanistan 2015 – nach den Wahlen und dem so genannten Abzug der NATO-Truppen.
Sa., 13.06, Salzmannbau, Himmelgeisterstr. 107 Eingang H (über Parkplatz Uhlenbergstr.), 16h, ab 19.30 gemeinsames Abendessen und Kulturprogramm
Afghanistan ist aus den Schlagzeilen der Medien und dem Interesse der großen Politik verschwunden. In den letzten Monaten sind aber bedeutende Veränderungen geschehen: ein neuer neoliberaler Staatspräsident Aschraf Ghani, eine Regierung der „großen Koalition mit seinem Hauptwidersacher Abdullah Abdullah. Aber die 13 vorgeschlagenen Minister*innen werden vom Parlament nicht bestätigt. 13 Jahre Krieg der NATO und Beteiligung des Bundeswehr geht zu Ende, der Abzug der NATO-Truppen setzte sich fort, 12.000 Soldaten aber bleiben mit einer neuen Mission in Afghanistan, kriegerische Einsätze werden fortgesetzt – der Krieg geht weiter, die Terroranschläge der Taliban ebenfalls. Ist die politische Situation nicht noch gefährlicher geworden? Die Weltbank spricht von einer desaströsen ökonomischen und sozialen Situation – stimmt das? Was ist mit Frauenrechten, für die „der Westen“ angeblich in den Krieg gezogen ist? Sind die einzigen Gewinner die Warlords und die Drogendealer? Gibt es Chancen für eine Verständigung mit den Taliban, ist diese überhaupt verantwortlich? Formiert sich eine neue Opposition? Unter welchen Bedingungen ist ein echter Frieden möglich? Mit oder ohne ausländische Truppen? Welche roten Linien gibt es bei den bewaffneten Gegnern der Kabuler Regierung, die einen ernsthaften Friedensprozess gefährden? Welche Gemeinsamkeiten gibt es, die eine Plattform für alle Afghan*innen bzw. für die Mehrheit der Afghan*innen darstellt, um aufbauend darauf für Frieden zu arbeiten? Fragen, die durch die aktuelle Situation eher zugespitzter auf der Tagesordnung stehen. Was ist mit der Friedensbewegung? Afghanistan abgehakt oder weiter eine Herausforderungen im Ringen um den Frieden? Auf dieser öffentlichen Veranstaltung des deutsch-afghanischen Friedensnetzwerks sollen diese und weitere Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert werden. Ab 19.30 gemeinsames Afghanisches Abendessen und Kulturprogramm. Anmeldung unter info[at]afghanistanprotest[dot]de. Weitere Information auf www.afghanistanprotest.de.

Künstlerschallplatten und Kunst am Cover
Sa., 20.06., Filmwerkstatt, Birkenstr. 57 (im Hof), 20h
Aus seiner Sammlung präsentiert Frank Dommert Schallplatten von Künstler*innen. Beeinflusst vom genreübergreifenden Gestus der Fluxus-Bewegung nutzen bildende Künstler*innen, spätestens seit den 60er Jahren, Tonträger als Plattform. Auch existiert eine zweite Bedeutung des Begriffes Künstlerschallplatte, die die Behandlung der Schallplatte als Objekt, d.h. deren materielle Bearbeitung bzw. Verfremdung umschreibt. Im Rahmen des Vortrags werden zahlreiche Beispiele zu hören sein.

Darknets und ein Paket an Mr. Assange
Mi., 24.06., Weltkunstzimmer - Labor für Kritik und Weitsicht, Ronsdorfer Straße 77a, 19h
Die Mediengruppe Bitnik im Gespräch mit Sabine Maria Schmidt in einer neuen Veranstaltungsreihe, die die Vorder- und Hintergründe künstlerischer Projekte ins Visier nimmt. Künstler*innen und Kulturschaffende haben in den letzten Jahren unterschiedlichste Strategien entwickelt, die sich abseits von Kunstmarkt, Medien und Institutionen entfalten und neue Rezeptionsformen einfordern.

Stop G7 Elmau: Ihr habt uns nicht gefragt – Die Antwort bekommt ihr trotzdem!
06.06.: Großdemonstration in Garmisch-Partenkirchen + 07.06: Sternmarsch
In Elmau, wo die G7 ihre nächsten konkreten Schritte planen, wird über Außen- und „Sicherheitspolitik“, Weltwirtschaft, Klima und „Entwicklung“ gesprochen. Was dabei regelmäßig herauskommt, konnten wir auch schon bei den G8 beobachten: neoliberale Wirtschaftspolitik, Ausbeutung der Arbeitenden und Umweltzerstörung. Leistet Widerstand gegen Krieg und Militarisierung, gegen die Abschottung gegenüber Flüchtenden, gegen den sozialen Kahlschlag und den Überwachungsstaat und tragt ihn zu dem undemokratischen und illegitimen Treffen! (siehe auch TERZ 05.15)

Hartz-IV-Maßnahmen
Mi., 10.06., ZAKK, Fichtenstr. 40, 11h, Eintritt frei
Jobcenter-Maßnahmen – Chance für Erwerbslose oder Profit für Bildungsträger? Gesprächsrunde.


Film, Theater, Kunst:


24 h to take
Fr., 12.06. bis Sa., 13.06., Filmwerkstatt, Birkenstr. 47 (im Hof)
24-Stunden-Videowettbewerb für 16-26-jährige Kreative. Am Anfang steht ein Filmtitel und genau 24h Zeit, einen Film zu realisieren. Start ist Freitag um 15h. Der Filmclub der Filmwerkstatt unterstützt mit Equipment und Coaching. Der Wettbewerb endet mit der Filmpremiere aller Filme am Samstag um 20h und der Vergabe eines Jury- und Publikumspreises. Im Anschluss: Aftershow-Party mit Musik und Getränken. Eintritt frei. Voranmeldung: 24h-to-take.de

Dorthin wo Milch und Honig fließen – ein Theaterstück in den Straßen von Oberbilk
Do., 11.06., 17.30h (Premiere), weitere Aufführungen am 12., 17., 24. und 25. 06., jeweils um 17.30h und am 13.06. um 12h. Startpunkt: Parkhaus Düsseldorf Hauptbahnhof-Ost, Oberstes Parkdeck, Eingang vom Bertha-von-Suttner-Platz am Hinterausgang des Hauptbahnhofs. Eintritt: 15,- (erm. 10,-) zugunsten von STAY
Man möge nicht über einen Menschen urteilen, bevor man nicht eine Meile in seinen Schuhen gegangen ist, sagt eine alte Weisheit der „native americans“. Zwar wird auch nach diesem Stück keine*r der Teilnehmer*innen wirklich nachvollziehen können, wie es ist, Freunde und Familie zurücklassen zu müssen, um in ein fremdes Land zu fliehen, aber eine andere Perspektive auf Fluchtgeschichten, auf die Hoffnungen, Wünsche und Sehnsüchte von Geflüchteten eröffnet sich dennoch beim Gang durch Oberbilk: Die Besucher*innen des Theaterstücks werden mit einem Audioguide durch den maghrebinisch geprägten Stadtteil geführt und begegnen unterwegs professionellen Schauspielern, die in verschiedene Rollen schlüpfen, aber auch Menschen aus dem Stadtteil, die an dem Stück mitwirken. Im Zentrum des Stücks stehen fünf Fluchtbiographien - und das Leben der Geflüchteten in Deutschland. Am Ende der circa zweistündigen Inszenierung treffen alle Theatergänger*innen in einem orientalischen Café zusammen, wo sie ihre Eindrücke und Erfahrungen austauschen können.Weitere Infos und Tickets unter: www.stay-duesseldorf.de/dorthin-wo-milch-und-honig-fliessen/#more-1390


Konzerte & Festivals:


J Marinelli und Wild Mustang
Do., 04.06., Brause, Bilker Allee 233, 20h, Eintritt: ein Lächeln
One-Man-Band-Abend - eine gemeinsame Veranstaltung der Brause, Stencil Trash Records und Lama-Musik e.V.

13. Newcomer-Festival
Do., 04.06., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Junge Bands stellen sich vor! Mit dem Festival geben Akki und ZAKK Starthilfe und Unterstützung für die nachwachsende Musikszene im Bereich Rock, Pop, Punk, Metal, Alternative und Crossover. Diese Plattform ist offen für junge Bands mit Musiker*innen im Alter von 14 -19 Jahren, am Anfang ihrer Entwicklung, aber schon auf der Suche nach eigenem Profil. In der Regel werden deshalb Eigenkompositionen vorgestellt. Newcomer ist kein Wettbewerb, sondern ein Forum, bei dem unterschiedliche Stilrichtungen, Besetzungen und Spielerfahrung aufeinandertreffen. Es eignet sich genauso gut für „erste Gehversuche“ wie dafür, sich seinen Fans und neuem Publikum zu zeigen.

Jan Schulte aka Wolf Müller, Martin Sonnensberger, Felix Wursthorn
Fr., 19.06., Filmwerkstatt, Birkenstr. 57 (im Hof), 22h
Das perkussive Alter Ego Wolf Müller des »Salon Des Amateurs«-Stammgasts Jan Schulte trifft auf Martin Sonnensberger von »Stabil Elite« sowie Felix Wursthorn, Gitarrist der Psychedelia-Band »Love Machine«. Ungewohnt und unverbraucht will sich die „Neue Düsseldorfer Schule“ zu einer exklusiven Improvisations-Session zusammenfinden.

10. Open Source Festival
Sa., 27.06., Galopprennbahn, 36,-
Mit Death Cab For Cutie, Metronomy, Kakkmaddafakka, Future Brown, Honig, Laurel Halo, Toulouse Low Trax, Harmonius Thelonious & The Cuban Nightmare Band. Aber auf den vier Bühnen gibt es auch stets viel Neues zu entdecken. Die Aftershow Parties steigen in der Kunstakademie und im Salon des Amateurs!


Und sonst:


Ausstellung: Asyl ist Menschenrecht
01.-30.06., Weiterbildungszentrum am Hbf., Bertha-von-Suttner-Platz
Die Infoausstellung von Pro Asyl schildert die Lage in Kriegs- und Krisengebieten und in den Nachbarregionen. Sie informiert über Fluchtursachen und Fluchtwege und berichtet über die Situation an den EU-Außengrenzen und im Inneren Europas wie in Deutschland.

Literaturtage und Bücherbummel
08.-21.06. an unterschiedlichen Orten – Bücherbummel vom 11. bis 14.06. auf der Kö
www.duesseldorfer-literaturtage.de

Nacht der jungen Autor*innen: Orte der Zerstörung
Sa., 21.06., Schauspielhaus, Gustaf-Gründgens-Platz, 21h, Eintritt frei
Parallel zum Autor*innenwettbewerb mit dem Thema »Der zerstörte Ort«, den das Düsseldorfer Schauspielhaus mit dem Künstler Stephan Kaluza und dem Amerikanisten Georg Schiller im Herbst 2014 ausgeschrieben hat, entstehen in Schreibworkshops an der Heine-Uni dramatische Kurztexte junger Autor*innen. In szenischen und nichtszenischen Lesungen rund um das Schauspielhaus und in seinen Innenräumen stellen Schauspieler*innen des Ensembles die neu entstandenen Texte vor. Dazwischen und danach bleibt die ganze Nacht Zeit für Gespräche, Begegnungen und Austausch mit DJ-Set, Getränken an einem der prominentesten ›zerstörten Orte‹ der Stadt Düsseldorf: dem Gustaf-Gründgens-Platz! Im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage.

ADFC Fahrrad Sternfahrt
Sa., 13.06.
Demo für ein fahrradfreundliches NRW mit dem Motto „Am Stau vorbei, wir sind so frei!“ Von mehr als 42 Startpunkten aus geht es los, um für eine andere Aufteilung der Straßen, gefahrlose Weg zur Arbeit, zur Schule und überall sonst hin mit dem klimafreundlichsten Verkehrsmittel der Welt einzutreten! Mehr dazu unter http://adfc-sternfahrt.org – im Anschluss Grillparty im ZAKK.


Immer wieder:


Nachrichten aus der Unterschicht
an jedem letzten Sonntag im Monat um 19h im Radio, Frequenz Antenne Ddorf (104,2)
Die Mittwochsfrühstücker*innen funken wieder eine Stunde, inkl. der Rubrik: „Der Kunde ist König“.
Diesmal (am So., 28.06.): MegaHartz-Spezial: „Die Maßnahme“ - von Kafka oder Brecht?

Mittwochsfrühstück
immer Mi., ZAKK-Kneipe, Fichtenstr. 40, 9.30h, Eur 1,50
Gemeinsames Frühstück der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten; ab 10.45 offene Gesprächsrunde.


Vormerken:


Griechenland, Italien, ... Entschädigung für Kriegsverbrechen und Besatzungswillkür
Do., 02.07., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30h,
Auf Weisung Hitlers und auf Befehl des Generalfeldmarschalls Wilhelm Keitel verübte die deutsche Wehrmacht in Griechenland grausamste Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Land wurde ausgeraubt und ausgeplündert. Beim Abzug der deutschen Truppen wurde die gesamte Infrastruktur zerstört. Auch in Italien waren die Wehrmacht und die ihr unterstellte SS verantwortlich für vergleichbare Verbrechen. Die Täter sind bekannt, die Tatumstände sind bekannt. Keitel wurde vom Nürnberger Kriegsverbrecher Tribunal zum Tode verurteilt. In der Folgezeit leistete sich deutsche Justiz bei der Aufklärung, Verfolgung und Verurteilung dieser Verbrechen weitgehend ein Schauspiel, welches als passiver Widerstand bezeichnet werden kann, und dem in nicht wenigen Fällen Sympathien mit dem Nazi-Regime und den Tätern zugrunde lagen. Eine angemessene Entschädigung der Opfer bzw. Opferfamilien, eine Entschädigung der Staaten für die Zerstörungen, Ausraubungen und Plünderungen, und auch eine Rückzahlung des von Griechenland gezahlten Zwangskredits erfolgten bisher ebenfalls nicht. Seit Gründung der Bundesrepublik versuchten bis heute auch die verschiedenen Bundesregierungen die Ansprüche mit Winkelzügen abzuwehren, die eines demokratischen Rechtsstaates nicht würdig sind. Der Referent Dr. Joachim Lau vertritt seit Jahrzehnt Opfer und Opferfamilien in Italien und Griechenland vor Gericht bei ihren Klagen gegen die Bundesrepublik Deutschland auf Entschädigung. Er wird in seinem Vortrag u.a. eingehen- auf die rechtlichen Grundlagen für die individuellen Ersatzansprüche der Geschädigten und ihrer Angehörigen; - auf die rechtlichen Grundlagen für den Rückzahlungsanspruch des Zwangskredits Griechenlands; - auf die dubiosen Abwehrargumente der deutschen Bundesregierung (z.B. Staatenimmunität, Verjährung, Erfüllung durch bisher erbrachte Leistungen, Erledigung durch die 4 + 2 Vereinbarung). Veranstaltung der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. , Düsseldorf. Mitveranstalter: Friedensforum Düsseldorf, VVN-BdA Düsseldorf.


„V6“ – die neue Heimat ...

   (... nicht nur für Anarcho-Syndikalist*innen)
Volmerswerther Str. 6
http://vsechs.blogsport.eu

FAU: Gewerkschaftliche Erstberatung
jeden Mo. (17-20h) und Mi. (16–18h)

UA-Büro: Beratung rund um Hartz IV
jeden Mi. (11–15h)

Gewerkschaftliche Arbeitslosenberatung
jeden Fr. (14–18h)
Rund um Hartz IV – mit dem Schwerpunkt: Eingliederungsvereinbarungen.

FAUD: sozialrevolutionäres Abendbrot
jeden 3. Do. (19-22h)
Offenes Treffen der FAUD für alle Interessierten.

AHD: Bread & Roses
jeden 1. So. im Monat (13-15h)

Laden-VV
jeden 1. So. im Monat (15-17h)
Koordinations- und Anlaufpunkt für alle, die im „V6“ Veranstaltungen durchführen wollen.

Gruppe Arbeiterfilm:
Köln 1973 – Ford war nicht geplant

Di., 09.06., ab 19h (Filmstart 20h)
Dokumentarfilm: „Diese Arbeitsniederlegung war nicht geplant“, Fernsehfilm von Thomas Giefer und Karl Baumgarten (1982). Bei Ford waren damals ungefähr 12.000 türkische Arbeiter*innen beschäftigt, die gut ein Drittel der Belegschaft ausmachten. Sie arbeiteten zu 90 Prozent an den Fließbändern. Ihre Forderungen nach verbesserten Arbeits- und Lohnbedingungen konnten sie nicht durchsetzen, weil sie im Betriebsrat kaum vertreten waren. Nach zahlreichen Entlassungen türkischer Arbeiter*innen kam es zur spontanen Arbeitsniederlegung.


NSU-Watch


NSU-Watch NRW begleitet und dokumentiert den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zum "Nationalsozialistischen Untergrund", der in NRW seit November 2014 eingerichtet ist. Die unabhängige Initiative lädt ein, die öffentlichen Sitzungen des PUA zu besuchen und sich selbst einen Eindruck von der Ermittlungs- und Aufklärungsarbeit zu machen.

Die nächsten Termine der öffentlichen Sitzungen im Landtag NRW sind:

22. Juni 2015 ab 14.00 Uhr
19. August 2015 ab 10.00 Uhr
20. August 2015 ab 10.00 Uhr
25. August 2015 ab 14.00 Uhr

Jeweils kurz vor den Sitzungen wird NSU-Watch NRW über die geplanten Inhalte der jeweiligen Sitzungen, ggf. auch über kurzfristige Änderungen im Terminplan berichten:
http://nrw.nsu-watch.info/?p=218

Die TERZ unterstützt die Arbeit von NSU-Watch NRW fortlaufend mit Berichterstattungen und Kommentaren zum Ausschuss-Geschehen.
Dear politicians: We will watch you!