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Die 2,333. Dimension
Marc-Antoine Mathieu ist bekannt für sein spielen mit dem Medium Comic."Die 2.333 Dimension" ist der fünfte Band in seiner Reihe "Gefangener der Träume". Wie in den vier Bänden zuvor versucht er die konventionelle Form des Comic einzureissen und zu erweitern. Das zweidimensionale Erscheinen wird um den Faktor Raum und Zeit erweitert.
Die task force der Lebensrauminspektion hat alle Hände voll zu tun, um die Träume von Julius Corentin Acquefacques einzufangen, die nur so aus ihm heraussprudeln. Aber einer entschwebt ihnen doch und entschwindet über den Horizont heraus. Nicht weiter schlimm, wenn er dabei nicht einen Fluchtpunkt mitgerissen hätte. Erst unmerklich, dann immer deutlicher verändert sich die Welt. Nur Julius Corentin Acquefacques kann das Dilemma beenden. Bei seiner Reise entdeckt er, dass es noch viele weitere Welten gibt. Aber wo ist der Fluchtpunkt? Und dann reißt ihn auch noch ein "Graues Loch" vollends in die dreidimensionale Welt.
Es ist widerum ein atemberaubendes Comicabenteuer das Marc-Antoine Mathieu seiner Leserschaft vorlegt. Mit seinen expressionistischen Schwarzweißbildern zeigt er immer wieder neue Facetten der beschränkten Bürokratie Welt des Angestellten Acquefacques. Mathieu schafft es erneut zu überraschen und zu begeistern. Dem Comic liegt eine 3-D Brille dabei, damit man so richtig in das Comic eintauchen kann. Mathieu zeigt, das im Medium Comic noch viele Seiten verborgen sind, die es zu entdecken gibt.
Meikel F
"Die 2,333. Dimension" von Marc-Antoine Mathieu, Reprodukt, 62 Seiten für 15 Euro
www.terz.org - 30.12.2005