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Oberpfarrer, Deutschnationaler, das "Volksfront-Magazin" und der Islam |
weitere Texte zum Islam und Katholizismus finden sich im Neusser Monat 02/96 |
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Der Neusser Oberpfarrer Monsignore Doktor Schelauske verwöhnte
am Neujahrsmorgen in seinem Quirinusmünster die katholische Bevölkerung
mit einer "rhetorisch gewohnt brillanten Predigt" (Neuss-Grevenbroicher-Zeitung
vom 3.1.) Und was er da alles erzählte! Er schlug "den Bogen
von Aufstieg und Fall der Technik-Gläubigkeit über Gen-Technik
bis zum Erstarken des Islam". (ebd.) Da mussten zur Bebilderung seiner
schauerlichen Verkündigungen der Titanic-Untergang genauso herhalten
wie Tschernobyl und die verbrannten SkifahrerInnen im Tunnel von Kaprun.
Warum und wieso es zu den geschilderten Katastrophen kam, interessiert
den Gottesmann nicht. Er hat für alles eine klare und einfache Erklärung:
Die Menschen wollen sich mit Gott messen, was natürlich nicht klappen
kann. |
Der Oberpfarrer |
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Auch wir von der Terz sind ganz gut im "Bogenschlagen". Nur
fällt der erheblich bescheidener aus als der des Kirchenmannes. Er
reicht lediglich vom Neusser Quirinusmünster zur Klosterschule Marienberg,
zirka 100 Meter entfernt. Dort hatte vor wenigen Jahrzehnten ein gewisser
Herr Manfred Müller sein Handwerk der pädagogischen Indoktrination
vervollkommnet, bevor er in gleicher Mission zum Düsseldorfer Leibniz-Gymnasium
wechselte. Nebenbei beteiligte er sich zu damaliger Zeit an den Aktivitäten
der Neusser NPD und ließ sich sogar als deren Stadtratskandidaten
aufstellen. Im weiteren Verlauf seiner Karriere betätigte er sich
als Lokalhistoriker, der einfühlsam die Karrieren Neusser Nazis zwischen
den Jahren 1923 und 1945 beschrieb. Natürlich stieß auch ihm
unangenehm auf, dass die Nazis ihr großes Projekt "Deutschland"
in den Sand gesetzt hatten. Er wollte es besser machen. |
Der Deutschnationale |
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Steigbügelhalter für die Zersetzungsbestre-bungen des Islam
sind nach Manfred Müller auch die Herausgeber und Gestalter des "Volksfront-Magazin"
(ebd.) Neusser Monat. Diese "Kommunisten sowie marxistischen Sozialdemokraten
und Grünen, für die Religion immer noch im Verdacht steht, Opium
des Volkes' zu sein" haben doch tatsächlich "vor vier Jahren
ironisch-zynisch vor(geschlagen), das spätromanische Neusser Quirinus-Münster
... in eine Moschee umzuwandeln, und zeigte(n) gleich im Bild, wie man
sich das vorstellte: das Standbild des hl. Quirinus von der barocken Vierungskuppel
entfernt und alle Türme verziert mit dem islamischen Halbmond."
(ebd.) |
Das "Volksfront-Magazin" |
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Einigen Linken in unserem Lande sind die islamischen Glaubenskrieger
und Betbrüder - insbesondere, wenn diese mit israelischen Soldaten
ihre Scharmützel veranstalten - ebenfalls ein Dorn im Auge. Sie sehen
in ihnen eine Gefahr für den zivilisierten Westen. |
Schlussbemerkung
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