"Unser Dorf soll schöner werden", heißt es mal wieder in Düsseldorf. Dabei stören natürlich
Obdachlose das Stadtbild, ergo will Erwin
Sperrbezirke einrichten und bekommt dabei Schützenhilfe vom
Polizeigewerkschaftler Rainer Wendt, nach dessen Meinung Fußgängerzonen nur von Steuerzahlern für
Steuerzahler finanzierte Naherholungsgebiete sind. Streikende machen sich auch nicht besonders gut, weshalb die
Medien kaum über den schon über drei Monate anhaltenden Ausstand beim Flughafen-Caterer
"Gate Gourmet"
berichten und ihm so zumindest die mediale Existenz nehmen. Nur wer ganz genau hinsieht, bemerkt in der Stadt
Spuren einer unschönen Vergangenheit, von der die so genannten
Stolpersteine künden. Und damit das
alles nicht so auffällt, gibt's zur Abwechslung die tollen Tage. Dann dürfen Jecken auf den von Jecken
finanzierten Asphalt kotzen und ins gutbürgerliche
Delirium gleiten, ohne dass das irgend jemand stört. Helau!