Der Kampf gegen
Studiengebühren geht weiter!
Nach der Aufhebung des bundesweiten Studiengebührenverbots
für ein Erststudium durch das Bundesverfassungsgericht hat das
studentische
„Aktionsbündnis gegen Studiengebühren“ (ABS)
angekündigt, sich „allen Plänen
von Landesregierungen zur Einführung von Studiengebühren
entschieden
entgegenstellen“ zu wollen: „Wir sind auf alle möglichen Szenarien
vorbereitet,
dies beinhaltet eindeutig auch bundesweit koordinierte Proteste von
erheblichem
Ausmaß an allen Hochschulen“, heißt es in einer
Pressemitteilung. Eine
„außerordentliche ABS-Vollversammlung“ in Düsseldorf
bekräftigte noch einmal
die Ablehnung „jeder Form von Studiengebühren aus sozial-,
bildungs-,
gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Gründen.“ Gefordert
wurde einmal mehr
„eine staatlich abgesicherte Finanzierung von Studium und
Lebenshaltungskosten.
Diese muss als Vollzuschuss gewährleistet werden“. Gleichzeitig
wurde ein
„Protestaufruf“ verabschiedet, in dem dazu aufgerufen wird, „gemeinsam
mit den
lokalen und regionalen Gewerkschaftsorganisationen zu den Kundgebungen
zum 1.
Mai zu mobilisieren und teilzunehmen sowie die Veranstaltungen zu
nutzen, um
die konsequente Ablehnung von Studiengebühren in die
Öffentlichkeit zu tragen.“
Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, „dass die Einführung von
Studiengebühren nur ein Element des neoliberalen Umbaus der
Gesellschaft ist.
Deshalb sollen sich Studierende und Nicht-Studierende Seite an Seite am
1. Mai
gemeinsam diesem Umbau entgegenstellen.“ Das ABS ruft zudem dazu auf,
„die
Proteste gegen Studiengebühren und für einen offenen
Bildungszugang in den
beiden folgenden Wochen nach dem 1. Mai bis hin zu einem bundesweiten
Streik zu
intensivieren.“ Zwar seien „zunächst sicherlich nur einige
Bundesländer“
betroffen, es gelte aber, „solidarisch den Kampf gegen
Studiengebühren und für
einen offenen Hochschulzugang fortsetzen. [...].“
Das
ABS informiert zur Situation in NRW:
Wissenschaftsministerin
Hannelore Kraft möchte am
Studienkontensystem festhalten und keine Gebühren für das
Erststudium
einführen. Um die Hochschulen vor einem massiven Zulauf aus
gebührenpflichtigen
Bundesländern zu schützen, sollen flächendeckende NCs
eingeführt werden.
Jedoch: Bereits im Mai ist die nächste Landtagswahl. Es ist dabei
kein
Geheimnis, dass die CDU, sollte sie mit dem ehemaligen
Wissenschaftsminister
Jürgen Rüttgers in Regierungsverantwortung kommen,
nachlaufende Studiengebühren
einführen möchte. Es ist jedoch auch offen, wie sich die
NRW-SPD mittelfristig
zu diesem Thema verhält. Ministerpräsident Peer
Steinbrück gehört jedenfalls
nicht zu den Gebührengegnern und hat das auch bereits in einigen
Statements
offen bekundet.
Druckfrisch:
„AE35“ Nr. 2
Die zweite Ausgabe der studentischen Architektur-Zeitung
„AE35“ erscheint am 1. März.
Erhältlich
für 2 Euro u.a. im FH-AStA-Büro und im Büro des
Fachschaftsrates Architektur. Kontakt über Tel.: 0211 / 4351-134
und Email:
ae35-redaktion@fh-duesseldorf.de
ein
„Protestaufruf“ verabschiedet, in dem dazu aufgerufen wird, „gemeinsam
mit den
lokalen und regionalen Gewerkschaftsorganisationen zu den Kundgebungen
zum 1.
Mai zu mobilisieren und teilzunehmen sowie die Veranstaltungen zu
nutzen, um
die konsequente Ablehnung von Studiengebühren in die
Öffentlichkeit zu tragen.“
Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, „dass die Einführung von
Studiengebühren nur ein Element des neoliberalen Umbaus der
Gesellschaft ist.
Deshalb sollen sich Studierende und Nicht-Studierende Seite an Seite am
1. Mai
gemeinsam diesem Umbau entgegenstellen.“ Das ABS ruft zudem dazu auf,
„die
Proteste gegen Studiengebühren und für einen offenen
Bildungszugang in den
beiden folgenden Wochen nach dem 1. Mai bis hin zu einem bundesweiten
Streik zu
intensivieren.“ Zwar seien „zunächst sicherlich nur einige
Bundesländer“
betroffen, es gelte aber, „solidarisch den Kampf gegen
Studiengebühren und für
einen offenen Hochschulzugang fortsetzen. [...].“
www.terz.org - 23.02.2005