Di., 2.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h
Die extreme Rechte in Schweden
Informationsveranstaltung mit Stieg Larsson von der antifaschistsichen Zeitschrift EXPO aus Schweden. Veranstalter: Arbeitsstelle Neonazismus der FH

Mi., 3.05., 19 Uhr, Bürgerhaus Bilk Himmelgeister Str. 107a
Auschwitz wieder gut gemacht ?
Peter Gingold, Überlebender von Auschwitz und Mitglied des Internationalen Auschwitz - Komitees, berichtet über das Kon-zentrations- und Vernichtungslager Auschwitz und über die heutigen Machenschaften der damaligen Verbrecher von der IG-Farben AG, sowie über den aktuellen Versuch Deutschlands, mit den Almosenzahlungen für die noch lebenden Zwangs-arbeiterInnen einen endgültigen Schlußstrich zu ziehen. An diesem Abend wird ebenfalls eine Bildungsreise zur Begegnungsstätte Auschwitz (Oswiecim Polen), die für den Herbst 2000 geplant ist, und eine vorbereitende Seminarreihe vorgestellt. Nachfragen bitte an ANTIFA KOK (Koordinierungskreis antifaschistischer Gruppen Düsseldorf), TERZ Stattzeitung / FgKe.V.

Do. 4.05. um 21:04 auf Antenne ddorf, 104,2 MHz
Die Randy-Texas-Radio-Show
Country - Trucker Spezial

Do., 4.05., Kulturzentrum Bochum Langendreer, 20h, DM 10/12
Fermin Muguruza Dub Manifest
aus dem Baskenland. Sie präsentieren ihre neue CD "Brigadistak Soundsystem (s. Kritik S. 22)

Fr., 5.05., Haus der Jugend, Lacomblestr. 10, 19h, DM10
no pasaran Antifa-Konzert "no nazis, stand up & fight"
Am 6.05. will die rechtsextreme Partei NPD versuchen, eine Wahlveranstaltung in Essen durchzuführen. Am 6.05. wird daher in Essen zu Gegenaktivitäten aufgerufen (s. Terz-Rückseite). Dieses Solikonzert kommt den Organisatoren der Demo zugute. Es spielen auf:
Mexican Allstars &
Ex machina (Göttingen)

Ausstellung von 5. Mai bis 20. Mai, Bonn, Kult 41, Hochstadenring 41, tgl. 15-20 Uhr
Hanns Kralik
Aus Anlass des 100. Geburtstag des Düsseldorfer Künstlers Hanns Kralik am 27. Mai zeigt die "Antifaschistische Aktion Bonn/Rhein/Sieg" in Bonn die Ausstellung "Bilder aus dem Widerstand". Hanns Kralik war in Düsseldorf im kommunistischen Widerstand aktiv und emigrierte nach 9 Monaten Zwangsarbeit im KZ Bürgermoor nach Frankreich. Insbesondere dort wurde seine künstlerische und politische Arbeit später gewürdigt. Nach 1945 war er bis zur Säuberung 1950 Leiter des Düsseldorfer Kulturdezernat. Wann kommt die Ausstellung nach Düsseldorf?

Sa., 6.05., "Quadenhof", Gerricusplatz 3, Gerresheim
"Zwangsarbeit in Deutschland"
Diskussion mit Aloys Odenthal, Ulrich Sander (Journalist) und Uwe Koopmann (DKP). Veranstaltung der DKP Gerresheim anlässlich des 55. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus.

Sa. 7.Mai, Burgplatz, 16 Uhr
Skaterdemo
Zwischen 2.000 und 10.000 SkaterInnen erwarten die Initiatoren der ersten Skaterdemo in Düsseldorf. Vom Burgplatz aus wollen sie 20 km durch die Stadt rollen, um dafür zu demonstrieren, dass Skater wie FahradfahrerInnen behandelt werden und damit auch die Strassen befahren dürfen.

Di., 9.05., Haus der Jugend, Lacomblestr. 10, 19h
Café Bunte Bilder: EXPO 2000
Was ist diese Ausstellung überhaupt? Was wird dort ausgestellt? Wer veranstaltet sie und warum? Gezeigt wird der offizielle Bewerbungsfilm Deutschlands als EXPO-Veranstalter und eine Präsentation des EXPO-Geländes.
Die EXPO ist hinter ihrer Glitzerfassade eine riesige Werbeveranstaltung der internationalen Grosskonzerne, die nicht etwa der Menschheit emanzipative Vorschläge für eine bessere Zukunft machen, sondern das Zustandekommen ihrer Visionen einer "schönen" neuen Welt verkaufen. Dazu gibts Diskussion über mögliche Widerstandsformen.

Do., 11.05., Metropol, Brunnenstr. 20, 19.30, DM 10/8
BLarzer SCHWock
Das "anarchistischautonomlibertäre" Aktionskabarett "BLarzer SCHWock" sind die wenig "ordentlichen" Studenten Bewi, Baxi, Christoph, Daniel und Revo-Lutz. Sie synthetisieren die hirnigen Nebenprodukte aus verregneten Demos, übermüdeten Plena und gescheiterten Weltrevolutionen zu einem eigenständigen Bühnenprogramm. Veranstalterin: Bildungssyndikat Ddorf/FAUD

Do., 18.5., BiBaBuZe, Aachenerstr. 1, 20h
Adolf Endler liest: Der Pudding der Apokalypse
Zu Ehren des 70sten Geburtstag des gebürtigen Düsseldorfer Adolf Endler.

Do., 18.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h
Slave New World - Die EXPO 2000 und ihre neoliberalen Visionen
Am 1.6. geht sie und geht es los. Höchste Zeit also, sich kritisch und abseits von der heilen MultiMedienWelt über den eigentliche Zweck dieser Schau zu informieren. Bis in Hannover...

Sa., 20.05., Solaris, Kopernikusstr. 53, 20h, DM5:
Düsselgroove - Open Mic
Für alle PoetInnen, die etwas zu sagen haben. Die Zustimmung des Publikums bestimmt die Länge der Beiträge. Gastgeber: Andre Michael Bolten

Sa. 20. Mai, Haus der Jugend, Lacombletstr. 10, 14 h
"Leg dein Ohr auf die Schiene der Geschichte"
Die am 21. April 90 Jahre alt gewordene Düsseldorfer Widerstandskämpferin Maria Wachter (herzlichen Glückwunsch von der TERZ- Redaktion!) erzählt aus ihrem Leben. Sie berichtet in einer Veranstaltung der Antifajugend-zeitschrift "Moskito" von ihrer Jugendzeit im 3. Reich und ihrer politischen Arbeit gegen die Nazis. Danach berichten Jugendliche von dem "Koordinierungskreis antifaschistischer Gruppen" (KOK) von ihrem heutigen Kampf gegen alte und neue Nazis.

So., 21.5., um 12 Uhr, Büren- Stöckerbusch
Demo :"Kein Knast steht ewig..."
Europas größter Abschiebeknast im westfälischen Büren steht schon sieben Jahre zu lang. Im Januar 1994 wurden die ersten Flüchtlinge in der zu einem Knast umgebauten ehemaligen belgischen Kaserne mitten im "Stöckerbuscher Forst" eingesperrt.
Seitdem steht der Abschiebeknast in Büren als Symbol stellvertretend für den menschenverachtenden staatlichen Umgang mit Flüchtlingen. Auch in diesem Jahr rufen antirassistische Gruppen aus NRW wieder zu einer Demonstration gegen den Abschiebeknast in Büren und gegen die rassistische deutsch/europäische Asyl- und Ausländerpolitik auf. In diesem Sinne: Grenzen auf! Bleiberecht für alle! Abschiebeknäste sprengen!!!
"Aktion Knastmucke - eine antirassistische Initiative - organisiert im Antifa-KOK. Wir sind eine offene Gruppe und freuen uns über Mitarbeit. Unsere Treffen sind jeden Sonntag, um 19 Uhr, im Falkenheim, Lessingstr. 22, Düsseldorf-Oberbilk"

Di., 23.5., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h
"White Noise"
Infoveranstaltung zu Rechtsrock als Begleitmusik zu Mord und Totschlag. Es referiert der Mitautor des Buches "White Noise. Rechtsrock, Skinhead-Musik, Blood & Honour - Einblicke in die internationale Neonazi-Musik-Szene. Veranstalter: Arbeitsstelle Neonazismus der FH. (s. S. 9)

Di., 23.5., Haus der Jugend, Lacomblestr. 10, 19h
Café Bunte Bilder: EXPO 2000
Gezeigt werden vier kurze Filme über Dezentrale EXPO-Projekte und danach den Film "Alles im Griff" - entlarvende Interviews mit EXPO-MacherInnen.

 

Aktionswoche vom 21.- 27.05.:
Eine andere Welt ist möglich ..."

In einem Beitrag im Bürgerfunk 104,2 MHz wird am 5. Mai 2000 von der Radiowerkstatt Bilk e. V. die Projektwoche 2000 "Eine andere Welt ist möglich ...." sowie die Geschichte des Salzmannbaus und seiner BewohnerInnen, KünstlerInnen und Initiativen vorgestellt.
Auszug aus dem vielfältigen Programm im Salzmannbau,
Himmelgeister Str. 107:

So., 21. 05., Jazz-Schmiede, 12h:
"Menschenrechte einfordern"
Das Wort Menschenrecht wird heute geradezu inflationär gebraucht. PolitikerInnen haben es ständig auf den Lippen, Kriege werden dafür geführt, Organisationen setzen sich dafür ein. Doch was sind Menschenrechte? Wie können sie durchgesetzt werden? Welche Rolle spielt die UNO, der Europarat und die OSZE? Was können Opfer von Menschenrechtsverletzungen tun, und wer hilft ihnen? Wie verhindert die Weltgemeinschaft, dass nicht weiterhin unterdrückt, gefoltert und gemordet wird?
Der Vortrag soll deutlich machen, dass es heute einige Mechanismen gibt, die die Menschenrechte garantieren können. Freilich bedarf es dazu des politischen Willens der Staatenlenker und des Engagements der Zivilgesellschaft.Vortrag von Dr. habil. Hans -Joachim Heintze, Universität Bochum

Montag 22. 05., 14 - 22h, Saal des Bürgerhauses Bilk:
Ausstellung: "Kollateral-Schäden"
Das Düsseldorfer Friedensforum hat eine Ausstellung von Originalfotos sogenannter Kollateral-Schäden während des Jugoslawien-Kriegs vorbereitet. Diese Bilder der Neben- oder Seiten-Schäden, wie der von den NATO-Verantwortlichen gebrauchte lateinische Begriff heißt, sind leider von unseren Medien weitestgehend ausgeblendet worden. Inzwischen aber fordern auch bei uns in der Bundesrepublik immer mehr Bürgerinnen und Bürger, daß die tatsächlichen Ausmaße der von der NATO durch den Bombenkrieg verschuldeten humanitären Katastrophe gezeigt werden. Mehr als 15.000 Menschen wurden durch die NATO-Angriffe getötet oder verwundet. 30% aller Kriegstoten und Verletzten sind Kinder. Unter den Schwerverletzten machen Frauen, Mütter, Kinder und alte Menschen mit 60% die größte Gruppe der Kriegsopfer aus. Es wurden 180 Schulen, Universitäten, Kindergärten, Erholungs- und Ferienheime vernichtet. Etwa 550.000 Wohnungen sind zerstört oder schwer beschädigt worden, und viele hunderttausend Menschen verloren durch die Bombardierung hunderter Betriebe ihre Arbeit und Existenz. Außerdem richtete die NATO mit der Zerstörung von Kraftwerken, Kläranlagen, Chemiebetrieben, Staudämmen, der Werk-stofflager und Raffinerien eine der größten ökologischen Katastrophen Europas an.

Montag 22. 05., 20h, Saal des Bürgerhauses Bilk:
"Ein Jahr nach dem Kosovokrieg - Hintergründe, NATO - Strategien, zivile Alternativen
Die Eskalation des Krieges im Kosovo 1999 war von vielen vorhergesagt worden. Seit 1990/91 herrschte faktisch ein ,,Apartheid-System" mitten in Europa, das solange keine Beachtung bei den PolitikerInnen und in den Medien fand, wie der Widerstand der Kosovo Albaner unter Führung des gemäßigten Ibrahim Rugowa gewaltlos blieb. Im Zuge des Dayton -Vertrages wurden die Kosovo-Albaner bitter enttäuscht, Perspektivlosigkeit griff um sich. In dieser explosiven Lage trat 1998/99 die NATO verstärkt ins Geschehen ein. Hintergrund war u. a. die Einführung eines neuen Strategischen Grundlagenkonzeptes, das Militäreinsätze der Allianz grundsätzlich ohne UN-Mandat vorsieht. An diesem Abend werden Hintergründe der Kosovoproblematik aufgezeigt, die nicht in den großen Medien präsentiert wurden und zivile Lösungsansätze vorgestellt. Vortrag von Clemens Ronnefeldt

Dienstag, 23. 05., 19h, Saal Bürgerhauses:
"Gewalt gegen Kinder und Jugendliche - was tun?"
Gewalt ist ein alltägliches Element in unserer Kultur und Gesellschaft, Kinder und Jugendliche haben schon immer eine passive und aktive Rolle dabei gespielt. Fachleute aus verschiedenen geschlechtsorientiert arbeitenden Einrichtungen aus dem Erwachsenen- und Jugendlichenbereich diskutieren, wie geschlechtsspezifische Erziehung zur Gewaltfreiheit aussehen muß. Impulsreferat: Dr. E. Motzkau (Leiter der Kinderschutzambulanz Düsseldorf) Moderation: Brigitte Emunds (Vorsitzende im Deutschen Kinderschutzbund Düsseldorf) PodiumsteilnehmerInnen: Christiane Meinekat (Frauenhaus Düsseldorf e.V.), Lars von Schwalfenberg (Männerbüro Düsseldorf), Andreas von Eicken (Männer gegen Männer-Gewalt), Marita Wetzel (TrebeCafé). Diese Veranstaltung ist ein Beitrag des Düsseldorfer Kinderschutzbundes

Dienstag, 23.05., 19h, Bürgerhaus Bilk, R. 015:
"Der lautlose Tod - chemische Kampfstoffe"

Chemische Kampfstoffe sind ein unseliges Kapitel der deutschen Wissenschafts-Geschichte. Ihre Entwicklung wurde in beiden Weltkriegen von den Chemie-Konzernen vorangetrieben, in erster Linie vom Leverkusener Bayer-Konzern. Senfgas und Phosgen im Ersten Weltkrieg, Sarin und Tabun im Zweiten Weltkrieg, VX-Gas seit den 60er Jahren - alle neuen Entdeckun-gen kamen aus Deutschland. 60.000 Tonnen Giftgase lagern auf dem Grund der Ostsee, eine tickende Zeitbombe. Bis heute wird in deutschen Labors mit Kampfgasen experimentiert und sogar in Friedenszeiten gehen von den chemischen Waffen tödliche Risiken aus, wie zahlrei-che Unfälle beweisen. Auch die zivilen Schwestern der Kampfgase - die chemisch fast identi-schen Pestizide - verursachen große Umwelt- und Gesundheitsgefahren. In dem Vortrag wird die Geschichte der chemischen Kampfstoffe nachgezeichnet und die Verantwortlichen in Industrie und Politik benannt.Vortrag von Axel Köhler-Schnura, Gründungsmitglied der Coordination gegen BAYER Gefahren e.V., mit Video (CBG - Coordination gegen Bayer Gefahren)

Mi., 24. 05., 14 - 22h, Saal Bürgerhaus Bilk
Internationaler Basar / Internationale Küche
(FIZ - Flüchtlings- Immigrations-Zentrum)

Do., 25. 05., 16 - 18h, Raum 216, 2. Etage
Welche Rechte habt ihr?
Rechtsberatung für Kinder und Jugendliche von Astrid Raimann, Rechtsanwältin,
(Deutscher Kinderschutzbund OV Ddorf)

Do., 25. 05., 19:30:
Krieg und Medien
Das Bild eines öl-verschmierten Vogels, das sich als Manipulation erwies, ein Foto von ausgemergelten Menschen aus dem jugoslawischen Bürgerkrieg, das fälschlicherweise den Eindruck erweckte, sie seien Kriegsgefangene, Scharping, der im Bundestag mit völlig unpräzisen Luftaufnahmen den Kriegseinsatz gegen Jugoslawien rechtfertigte - die Medien haben heute in kriegerischen Auseinandersetzungen eine entscheidende Funktion.

Freitag, 26.05., Saal, Bürgerhaus Bilk, Eintritt DM 5,00 (od. 3TagesRennen-Karte), ab 20h:
Konzert der Aktion Gemeinwesen und Beratung im Rahmen des Düsseldorfer 3-Tage-Rennens mit
Tacho (Pop/Mod), Subterfuge (Mod/Pop), Astra-Kids (Punk)
Saal, Bürgerhaus Bilk, Eintritt DM 5,00 (od. 3TagesRennenKarte)