1. WER IST DER REALSTE? BEATS BIS BONANZA KOMMT.
FREDERIC GALLIANO & THE AFRICAN DIVAS (F Com)
Galliano aus der U-Haft entlassen! Hätten wir gleich die vollständige
2 CD lange Collection aus afrikanischen Jazzern, Sängerinnen und Beats
hören können, die Friedrich der Kleine auf seiner weiten Reise durch
den schwarzen Kontinent zusammentrug, und nicht nur diese dusselige Teaser-EP,
wäre das Urteil gleich milder, wenn nicht gar euphorisierend ausgefallen.
In dieser Länge - Durchschnitt sind 8 Minuten -, die einige typische african
drum & JuJu-Tracks nun mal brauchen, kommt das Ganze nun wirklich verdammt
gut, und der Mix mit Disco, Dub & Breakbeats noch mal doppelt so! Also Daumen
hoch, Fäuste in die Himmel und schafft Euch, Geschwister!
EANDY WESTON'S AFRICAN RYTHMS (Comet/Zomba)
Woooaaaoooow! sagt sogar der schläfrigste Löwe beim Hören dieser
Töne. Als würde das nicht eine obercoole Ergänzung zur Platte
davor sein: eine Wahnsinnssession, die in ihrer Dichte an Monk oder vor allem
Mingus erinnert. Drums, Bass, zweimal Percussion und natürlich Randy am
Piano schafften sich 1969 in Paris derart, dass auch heute noch die Funken fliegen.
Die Nummern - African Cookbook, A Night in Medina, Afro Black, Marrakesh Blues
z. B. - verbinden konzentrierten Jazzfreigeist mit lässig-bewusster Rhythmik
- druckvoller Drive, offener Spirit und rhythmische Improvisationen, die nicht
enden wollen, aber nie dudeln, sondern mitreissen. Vorher nur in Frankreich
erhältlich - hört rein in dieses Teil, es ist zu geil!
ART KONIK: VENDETTA SOCIETY (Comet/Zomba)
Wie cool wird das denn hier noch? Jazz- & World-Grenzgänger Konik schafft
auf seinem Erstling ein total packendes und so überzeugendes wie dichtes
Geflecht, das Street-Jazz wie selten zuvor mit Sample-Technik verbindet. Stark
Mingus-infiziert arbeitet er sich - ua mit Free-Jazz-Legende Bobby Few oder
Saxer Jef Sicard vom "Full Moon Ensemble" als Gästen - zwischen
Cool und Rythm'n Bop ab. Das schnalzt und schwingt sich locker und tief in die
dunklen Ecken der Motorik und lässt spätnachts auf beruhigende Weise
nicht zur Ruhe kommen. Überzeugend auch die gelungenen atmospärischen
Wechsel und die tieeefe gefährliche Ruhe, mit der das hier produziert und
dir dann unter die Nase gerieben wird. Na sag schon was!
DECKWRECKA: A BETTER TOMORROW? (Ronin)
Nicht gerade eine originelle, aber berechtigte Frage. Ein Müllberg aus
Turntables ziert das Cover, und die Titel versprechen traditionalistisch gut
abgehangene Ruffneck-Vibes mit der Lizenz zum Nerven, die Platte dann aber flowt
total angenehm auf 19 Tracks in knapp 70 Minuten und kickt zugleich, wie nur
der beste reduzierteste und zugleich musikalische HipHop ohne nerviges Battle-Gezeter
aus dem Neanderthal des Genres kicken kann. Die Tracks haben Soul UND Kante,
und MCs wie Rodney P und Rosita Lynch sorgen für einen HipHop-Vibe, der
deutlich Soul und R&B beeinflusst ist.
JAZ O & THE IMMOBILARIE PRESENT KINGZKOUNTY (D&D/Groove Attack)
Na, da sind die aber von härterem Kaliber. Ist nur die uralte Frage, who's
the realest? Der Sechser aus Brooklyn atmet jede Menge Geschichte, vor allem
"Hawaiian Sofie". Jaz O, der seit Ende der 80er dem HipHop Innovation
und Kante und nicht zuletzt seinen alten Schützling Jay-Z geschenkt hat,
der über die Zeit wegen all dem Platin die Hose auf Halbmast gar nicht
mehr hochbekam, so schwer wog das darin. Jaz, der selbsternannte "Originator",
darf dafür auf dem Cover brav in Roca-Wear Props droppen, und sein Kumpelnest
auf den 19 im derbsten Elektro-R&B-Streetstyle daherkommenden Tracks jede
Menge Drops poppen - oder so ähnlich. Jede Menge Hood-Folklore galore ist
garantiert, und wenn die FubuzombieMittelstandsweissbrote aus Surburbia das
nicht automatisch unter den Kopierer legen, macht das richtig Spass. Gerade
die Nummer mit Jay-Z, "Let's Go!", bietet sich als innovatives Geschiebe
dar, und auch sonst mischt sich eine dichte und verdammt intensive Atmo in die
knochentrockenen Tracks, wo nur die Bässe und die Stimmbänder richtig
fett schwitzen. Lange nicht mehr so einen geilen Kollektiv-Rap gehört,
und ach ja, DJ Premier hat auch noch zwei Nummern produziert. Noch Fragen?
BACK TO MINE: M J COLE (DMC)
Für die "Back-To-Mine" Serie diesmal Mr. Coleman, und auch der
kriegts hin, Spannungsbögen zu ziehen und mit Musik wie mit Ebbe und Flut
umzugehen. Naturgemäss hat diese Auswahl etwas versponnen-loungiges, die
Neuwertiges wie Cinematic Orchestra oder Handsome Boy Modeling School mit glänzendem
Vintage wie Burning Spear, Archie Bell oder gar den ollen Commodores und schliesslich
auch leicht welkem D&B ala Bukem und Goldie zusammenrührt. Zuverlässig
stilsicheres Mixtape, das immer wieder überrascht und erfreut.
2. KABEL SCHREIEN: ALLES WAR / SCHON MAL DA / DOCH DA WAR DAS NICHT SO KLAR
LAUB: FILESHARING (Kitty Yo)
Erste grosse heisse Scheisse hier. Und zwar geht's um Texte im elektronischen
Kontext, die mehr sind als "Ächz", "Uff" und "Come
on people", und da kann ja wohl keiner sagen, Laub wären nicht eine
der ersten gewesen, die da ja klar. Gut auch, dass sich Kitty Yo sich einmal
mehr weg vom undergroundigen Tennisballklöten- oder Wimprevivalpop wegprofiliert,
und mit dem Drittling des Duos ein Ding ohne Wenn und Aber am Start hat. Was
mir immer an Laub gefiel, war, dass Antye nicht die hauchende Gesangestussi
war und Jotka der Frickelnerd im Hintergrund, sondern ganz selbstverständlich
beide das Material erstellten. Und die Musik schreit und ächzt nicht -
wie einige subkulturindustrielle Blödmodelle - dem schwitzigen Arschloch
des Populismus "Ich will Pop & Glam & Politik sein!" rein,
sondern macht einfach, ist ganz geerdeter visionärer Ansatz im Jetzt, der
Sinnlichkeit und Abstraktion auf völlig logisch-impressionistische Weise
in Spannung hält. Endlich geht das mal weiter hier! (Album mit Rom-Teil,
u.a. 140 Audiosamples)
CLOSER MUSIC: AFTER LOVE (Kompakt)
Und nochmal Texte. Aber erstmal ganz lässig die Imagedekonstruktionsmaschine
anwerfen: Wer normierten Dummsinn schreibt, wie das Duo Dirk Leyers und "Zimt"-Vokalist
Matias Aguayo seien die Kölner Pet Shop Boys, muss aufpassen, dass er noch
rechtzeitig auf die Bäume kommt. So ein Quatsch. Closer Music werden leider
präventiv überbewertet, weil es - ausser House - so selten Vocals
in elektronischer Musik gibt - ein bekannter Effekt. Eher erinnert das an DAF,
diese hypnotische und karg-intensive Sexyness. Und gut ist das Ganze dabei aber
trotzdem, sollte das klar sein? Dieses typische Live-& Club-Ding wächst
auf Platte erst langsam, ist aber irgendwann im Alltag angekommen und passt
da auch hin. Vocals gibt's zwar nur auf einigen Traxx, aber man übt sich
halt typisch als Euphoriebremse. JajaGähn, na macht man, ihr Nerds, irgendwann
werdet auch ihr schreien (Pullunderausziehen nicht vergessen).
DECOMPOSED SUBSONIC: GRADIENTS (Ware)
Tech-Vocals Teil drei: Euphorie und plakativen Pop zuhauf, aber auch tiefe Exkursionen
in old-schoolige Undergroundtech-, gar Acid-Vibes, gibt's auf Hartmut Wesselings
Nachfolgealbum zu "Blaue Löwen". Launigfette Vierfüsse haben
hier Konjunktur, aber insgesamt pendelt der Gestus neugierig zwischen Euphorie
und Melancholie. Die Ware-Verwandten Coloma sind als Gastsänger dabei,
und "Ètoile Bleue" mit den Vocals von Twila.Too ist schon jetzt
ein kleiner Sommerhit, der nicht mehr aus dem Kopf will: Kinderlieder, wie sie
unsere Eltern machten, morphen sich charmant in einen Gitarrensong rein und
dann wieder raus. Ob sie dort Spuren hinterlassen haben, ist erst einmal egal.
Direkt danach: Decomposed goes Distelmeyer, und später wird auch noch alles
ins Säurebad geworfen. Gute Versuche zwischen Toningenieurtum und Pop,
wobei die Songs mehr bleiben als die Tracks. Man ist noch auf dem Weg, aber
auf einem guten.
AKUFEN: MY WAY (Force Inc)
Zweiter grosser Knall: Wenn andere Leute sich ihre Eierköpfe an der Pfanne
aufhauen, geht der Kanadier Marc Leclair erstmal ganz genüsslich im Äther
Frequenzen sammeln. Sein mashed-up-Microsamplekonzept gehört für mich
zu den innovativsten wie funktionalsten Dingern, die derzeit im Dancefloorbereich
passieren. Umrahmt von Dub-Tech, warmen French-House-Wellen und reduzierten
Kölner Grooves baut sich Akufen einen ganz eigenen Referenzrahmen, der
so extrem unterhaltsam wie avanciert zugleich ist - volle Punktzahl für
diese Collagen, zu denen sich vortrefflich tanzen lässt. Und: Endlich geht
das mal weiter hier! Unumgänglich, also mittenrein.
SND: TENDER LOVE (Mille Plateaux)
Kontinuität: mal wieder kaum da, dadurch umso eindringlicher vorhanden.
Präsenz durch Dezenz. Passiver House, nahezu kristallin. Diskontinuität:
Schläge. Sanfte, aber eindringliche Schläge. Wenn zarte Liebe sanfte
Schläge bedeutet, wird es Zeit, die Mittel dafür zu finden. Grossartig.
Keine weiteren Wörter nötig, denn die notwendigen Kontextualisierungen
finden woanders statt. "Es geht doch nur um die Musik." Nein.
FRANK BRETSCHNEIDER & TAYLOR DEUPREE: BALANCE (Mille Plateaux)
Die Blumen des Formalismus. Metaphern werden nicht gemocht, alles soll rein
im selbstreferentiellen Sound köcheln. Geht nicht, soll nicht sein, wird
nicht sein. Monotone Improvisationen ohne Gestus und Expressivität - vorstellbar?
Gleichsam generiert der Schlaf der Sinnbezüge Atmosphären: "Autodrive"
bildet hypnotisch und filigran den Dschungel des Ethernet ab, und auch sonst
schabt sich der Klang am Geländer der Festplatte hoch, bis der Turm einstürzt.
Natürlich nur rein virtuell. Wenn sich Leben wieder hochbooten lassen könnte,
wäre dies hier vielleicht ein Soundtrack für die ersten Bewegungen.
ANDREW PEKLER: STATION TO STATION (Scape)
Hattu Pappa Bowie gefrägt, ob du den Titel haben kanst, Junge? Auch sonst
möchte ich Pekler gerne noch mal am Ohr ziehen, zur Erinnerung an seinen
unmöglichen Auftritt hier in Düsseldorf, einst mit seiner komischen
Sixtiesband. Na, aber vergessen wir das mal, denn dem hier kann man gewinnbringend
zuhören: der neugesteckte Bezugsrahmen ist gottlob nicht "charmante
Lo-Fi-Indietronics", sondern Jazz-Elektronik: Hancock, Miles Davis, Sun
Ra. Ganz so dicke kommts natürlich nicht, aber die Punkte sind spannend
gesetzt und knistern rum, bis es an Hirn und Hose vielversprechend kokelt. Sehr
impressionistisch, gute Winterplatte auch. Nächstes Jahr nochmal hören,
wird dazugewonnen haben, verdubbt noch mal!
FELIX DA HOUSECAT: EXCURSIONS (Obsessive)
Alles hat ein Ende nur die Wurst...hier noch mal alles, was den immer noch virulenten
80er Tech-Virus so attraktiv und swingend machte - denn bald ist's garantiert
vorbei - zusammengerührt von uns Felix, der in 18 Traxx auf 76 Minuten
von TokTok & ihrer kalten Soffy, Ladytron, Zoot Woman, aber auch Jeff Mills
und Bolz Bolz nix auslässt. Weniger technoid als discoid zieht Felix allerdings
wirklich sehr geile und packende Spannungsbögen, die Jahre später
noch begeistern dürften - etwa nicht?
DISCO NOT DISCO (Strut/Zomba)
Und hier das Original: "Leftfield Disco Classics from the New York Underground"
compilten hier Joey Negro und Sean P, und bei diesen obskuren Classics bleibt
kein Auge trocken! Bizarre Trackbekannte wie "White Horse" oder "14
Days" geben sich da mit Altgedienten wie Yello, Can, Clash oder Material
die Klinke in die Hand - sehr abgefahrene Vibes, die heute aktueller denn je
sind und deren gelegentliche Vintagesounds die Kante und Schärfe dieser
sleazy electronixx nicht brechen können.
PLAID: P-BRANE EP (Warp)
Vier Plaid-typische Tracks voller trickreicher Beta-Beats und verwunschener
Wärme. Die verzwickte Polyrhythmik hält das Ganze sehr schön
am Laufen und lässt die Glöckchen klingen, aber auch heftig-satten
psychedelischen Wums passieren. Als Bonus ein animiertes Video auf der Basis
von Kinderzeichnungen.
3. SING ME A SONG TO GET ALONG
PET SHOP BOYS: RELEASE (EMI)
Tennant: "Es war wirklich mein Ziel, niemals langweilig zu sein, als ich
noch ein Teenager war. Bei meinen Mitschülern ging es nur darum, als 17jähriger
das erste Auto zu fahren..." Lowe: "Auch mir war das wichtig!"
Tennant: "Mir ebenfalls, das muss ich zugeben. Aber es gibt Dinge im Leben,
bei denen man mehr Freude empfindet als beim Erwerb eines Kraftfahrzeugs. Man
muss das Interessante im Leben allerdings suchen." Das Original. Muss man
nicht suchen.
ED KUEPPER: SMILE...PACIFIC / OUT-TAKES, CASTAWAYS, PIRATEWOMAN & TAKEAWAYS
(Beide auf Hot Records/Zomba)
Yeahhh! Mr. Kuepper is back, finally, und komplett unerwartet! Und dann gleich
so, wir sind verwöhnt und verschämt ob dieser Güte: Out-Takes...sammelt
von der verrückten 8minütigen Crazy-Technonummer "Also sprach
the king of Eurodisco" von 95 über "Creedence Clearwater Revival
vs. The Third Reich" eine heimelig-schöne Version von Dylans "If
not for you" bis zu Merle Haggards Honkey-Klassiker "Okie from Muskogee"
- unter schaurig-schönem Cover von Judi Kuepper und einem Foto, dass beweist,
dass es Mr. Saints nicht nur gut zu gehen scheint, sondern er auch noch eine
zeitgemässe Definition of Cool unter all den Möchtegernsongschreibern
dieser Welt einnehmen kann. Was eindringlichst auch "Smile...Pacific",
sein neuestes Studioalbum nach 1989 beweist! Live eingespielt in nur sechs Tagen,
klingt es so, als hätte man auf Overdubs nicht allzuviel Wert gelegt. Frisch
und intensiv strotzt es vor klarer und impulsiver Kraft: 10 Songperlen auf 37
Minuten mit Superband, erinnert an David Johansen, Dylan und hörts selbst
raus. Kuepper's back, aber war er jemals weg?
TOM LIWA / FLORIAN GLÄSSING: LOPNOR (Normal Rec.)
Liwa ist und bleibt einer der besten deutschsprachigen Songschreiber. Wenn er
in Form ist, ist er fantastisch, wenn er nicht so in Form ist, leidet man schon
ein bisschen, da man weiss, wie gut er sein kann. Dieses "deutscher-Neil-Young"-Ding,
oft auch zugeschrieben, ist natürlich völliger Zinnober, aber Liwa
lotet eigentlich nur aus, was anhand strikt traditioneller Mittel überhaupt
noch so da gehen kann. Schon länger verbindet ihn eine Freundschaft mit
Florian Glässing, von dem er bereits einen Song auf "St. Amour"
coverte. Auf "Lopnor" - so heisst ein von Sven Hedin entdeckter Kratersee
in einem heute von Atombomben-Tests komplett verseuchten Gebiet Nordwestchinas
- teilen sich die beiden die Songs, spielen also nicht zusammen. Die Grundstimmung
ist ruhig, elegisch und intim, sparsam wurde die Akustische mit Streichquartett,
Beckenschlägen und Piano orchestriert. Nix rumpelt hier, aber hier ist
auch nichts so eindringlich wie die besten Songs von "St. Amour".
Diese Songs müssen entdeckt werden, unerwartet können sie dann vielleicht
einlösen, was sie versprechen. Leider werden einem textliche Tiefpasszeilen
wie "Marmelade auf Salami" nicht erspart. Liwa leider nicht in wirklich
Form, this is for sure, aber der Gesang, gerade von Gässling, ist eh oft
schlecht zu verstehen. Das kann nur wachsen.
LAMBCHOP: IS A WOMAN (City Slang/Labels)
Das bislang beste Songalbum des Jahres kam leider zu spät bei mir an, die
Tour ist schon gelaufen, wenn ihr das hier lest, dann hört wenigstens rein.
Was hier passiert: noch sanfter, noch klarer, und noch intensiver als alles,
was die Gruppe um Kurt Wagner je gemacht hat. Das kann nicht nur damit zusammenhängen,
dass er seinen 15 Jahre betriebenen Job als Holzfussboden-Verleger endlich geschmissen
hat und jetzt endlich nur noch Musik macht, ein Grund ist sicherlich auch der
neue Pianist Tony Crow, um dessen klares und bestimmtes Spiel Wagner seine Songs
schrieb und um die die Band ein filigranes aber ungemein dynamisches Netz webt.
Ergebnis: der gewohnte Orchesterklang ist supercool reduziert worden und klingt
jetzt mehr nach intimen Jazz und Soul, ungemein gereift und gelassen - und dass
das noch aufregend sein kann, das solltet ihr selbst herausfinden, unbedingt.
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www.terz.org - 24.4.2002