Alle Jubeljahre mal gibt sich die Gesellschaft - besonders gerne vor Großereignissen -
ein bisschen antifaschistisch. Da schaffen es dann sogar Informationen aus der Terz in die
Lokalpresse, natürlich ohne Quellenangabe. In der Zwischenzeit schert sich niemand
groß um neonazistische Übergriffe, wie sie linke Gruppen kontinuierlich
dokumentieren. Wer trotzdem noch nicht weiß, ob er am 3. 6. zur Alibi-Veranstaltung
der "Anständigen" oder lieber zur vom Antifa-KOK und anderen Initiativen angemeldeten
Anti-Nazi-Demonstration gehen soll, dem bietet wir eine
Entscheidungshilfe.
Sonst noch im Terz-Programm: Artikel über das
"Ladyfest",
das
Berber-Symposion auf der Königsallee, den
Zapfenstreich und die
Ausstellung von Katherina Fritsch.
Das dürfe doch genügend Gesprächsstoff bieten, um das böse F-Wort nicht in den Mund
nehmen zu müssen.