Studiengebühren
schwarz auf gelb!
Der Koalitionsvertrag der
neuen Landesregierung hält zwar nicht damit hinter dem Berg, dass
allgemeine
Studiengebühren eingeführt
werden, das
genaue Prozedere ist jedoch noch nicht bekannt. Man hat sich auf die
schnellstmögliche Einführung verständigt und will den
Hochschulen das Recht
einräumen, ab dem Sommersemester 2006 bis zu einer
Höchstgrenze von 500 Euro
pro Semester Studiengebühren zu erheben. Die Studiengebühren
sollen per
Kreditvergaben (natürlich hoch verzinst) nachgelagert, das
heißt nach Abschluss
des Studiums zurückgezahlt werden können, wenn die
StudentInnen hierzu nicht
während des Studiums in der Lage sind.
BAföG-EmpfängerInnen sollen keine
Studiengebühren zahlen müssen.
Obwohl die
Aussagen von CDU
und FDP bis heute relativ vage bleiben, ist abzusehen, dass versucht
wird,
ebenso wie seinerzeit Rot-Grün, das Gebührenmodell als
„sozial gerecht“
anzupreisen. Sozial gerechte Studiengebühren gibt es jedoch
nicht!! Der
Schuldenberg, vor dem StudentInnen nach ihrem Studienabschluss
stehen werden,
wird enorm sein. Auf Bundesebene sind zudem von CDU und FDP Stimmen
laut
geworden, die eine Umwandlung des BAföG in ein verzinstes
Bankdarlehen fordern.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat hierzu ein Modell
erarbeitet, das in der
Regelstudienzeit bei den derzeitigen Zinssätzen und einer Laufzeit
von 25
Jahren einen Schuldenberg von 60.000 bis 120.000 Euro pro Studium
anhäufen
würde.
Die
Studiengebührenpläne
gilt es also
auf jeden Fall zu verhindern!
WIR
KAUFEN EUCH NICHT AB,
WAS UNS GEHÖRT!
Den
Sommer über, und
insbesondere im Herbst, muss es weitere große Proteste in NRW
geben. Zeigen wir
CDU und FDP, was wir von ihren Studiengebühren halten! Achtet auf
Plakate,
Vollversammlungen und andere Protestankündigungen!
Der AStA-Vorstand der FH-D
Zimmer
gesucht!
Der AStA der
Fachhochschule
Düsseldorf sucht in den Sommermonaten wieder zahlreiche Zimmer und
Wohnungen.
Bis zum 19. September müssen viele
ErstsemesterInnen eine günstige Wohnung in Düsseldorf
gefunden haben. Daher
bietet der AStA auch in diesem Sommer wieder eine Wohnungsbörse
an. Wir nehmen
Wohnungsangebote an und vermitteln sie weiter an suchende StudentInnen.
Wohnangebote bitte an das AStA-FH-Büro: Tel: 0211 / 45 12 06 oder
Fax: 0211 / 45
23 69 oder per Email an asta@fh-duesseldorf.de
Für
einen Ausbau der U79!
Schon seit
Jahren setzen
sich studentische VertreterInnen für eine bessere
ÖPNV-Anbindung des Uni-Campus
ein. Aktuell wird der Ausbau der U-Bahnlinie U79 bis zur
Universität gefordert.
Diese führt am FH-Standort in Golzheim, an der Musikhochschule und
am
Hauptbahnhof vorbei und soll bis zur Uni ausgebaut werden, auf deren
Gelände
auch zwei FH-Fachbereiche untergebracht sind. Bitte unterstützt
diese Forderung
durch Eure Unterschrift!! Unterschriftenlisten erhaltet Ihr sowohl im
Uni- als
auch im FH-AStA-Büro
Eventkalender
Juli / August
2005:
>
Das Kino 77
präsentiert:
Dienstag,
5. Juli:
„Allwissende
Video Kassette“
An der FH-D
werden jedes
Jahr von Studenten und Studentinnen der Fachbereiche Design, Medien,
Architektur sowie dem Studiengang Ton- und Bildtechnik Videofilme
erstellt, die
leider nicht einem breitem Publikum zugänglich sind. Deshalb haben
wir einen
Teil der Arbeiten in unser Programm aufgenommen. Das Publikum
entscheidet, wer
„die allwissenden Videokassette“ als Preis erhält.
Also kommt zahlreich zur
Hochschul-Videopreis-Verleihung!
20 Uhr im
Audimax
(Josef-Gockeln-Str. 9, D-Golzheim)
Kino 77
(www.kino77.de) ist
das Programmkino des AStA der FH-D.
>
Studierendencafé
Freiraum präsentiert:
Dienstag 5.
Juli:
Cocktailparty
ab 21 Uhr,
Josef-Gockeln-Str. 9 (Außentreppe links neben FH-Haupteingang)
>
Der Antifa-Arbeitskreis
an der FH-D präsentiert :
INPUT –
antifaschistischer
Themenabend:
Mittwoch, 31.
August, 19.30
Uhr, Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108
Der 8.Mai:
Verdrängt,
vergessen, befreit
Das Jahr 2005
ist das Jahr
der Jahrestage. Insbesondere der 8. Mai als Tag der militärischen
Niederschlagung NS-Deutschlands und Tag der Befreiung für
diejenigen Überlebenden,
die im NS als Feinde der “Volksgemeinschaft” galten, war dabei in der öffentlichen Deutung
sehr
umkämpft. Rechte intensivierten ihre Schlussstrich- und
Relativierungsbestrebungen wie die Jahre zuvor. Die Bundesregierung
vollendete
ihren Paradigmenwechsel, redete vom Tag der Befreiung. Der
Bundespräsident
spricht sich gegen einen “Schlussstrich” aus und doch will
man nur wieder
Großmachtspolitik und Militäreinsätze, eben mehr
“Verantwortung”, wie es im
Regierungsjargon heißt - nicht trotz, sondern wegen Auschwitz.
Und die Linke?
Hat sie mit ihren Interventionen Akzente setzen oder gar die Debatte
prägen
können? Wie ist die gesellschaftliche Diskussion um den 8. Mai
insgesamt
einzuschätzen? Diesen und anderen Fragen wollen wir auf der
Veranstaltung nachgehen.
Achtung:
INPUT Juli 2005
findet wegen der Schulferien nicht statt.
INPUT –
antifaschistischer
Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im
Linken
Zentrum, Corneliusstr. 108 in Düsseldorf statt.
Unregelmäßig werden INPUT-Spezial-Veranstaltungen
an wechselnden Orten angeboten. Veranstaltet von der Antifaschistischen
Aktion
Düsseldorf und dem Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf,
in Kooperation mit
dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR)
www.terz.org - 30.06.2005