"60 Jahre NRW", das heißt auch "60 Jahre Landeshauptstadt Düsseldorf". Zu diesem
unfeierlichen Anlass wollte die Rheinische Post von unserem Oberbürgermeister Joachim Erwin
wissen, ob das denn aus seiner Sicht auch Nachteile mit sich brächte. Er führte den
Zwang zur Zusammenarbeit mit dem Land an und fuhr dann fort: "Der größte Nachteil
aber ist, dass man zur Hauptstadt der Demonstrationen wird." Da gab es für ihn in den
letzten Wochen wieder reichlich Grund zur Klage, obwohl er am 13. August sogar selbst auf
einer redete: der Solidaritätskundgebung für Israel. TERZ war davon ebenso
wenig angetan wie von der Antikriegsdemo acht Tage vorher. Die
Widerstandsformen südamerikanischer Provenienz würden unserem
OB vermutlich noch weniger behagen - ein Grund mehr, sich mit ihnen zu beschäftigen, zumal die gängige
Asylpolitik Anlass genug böte, sie gleich in die Praxis umzusetzen.
Wir hören von euch!