Großdemonstration
zur
Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg
Die Wut auf die Straße
tragen
Mit der
Bundesagentur für
Arbeit steht in Nürnberg die bundesweite
Repräsentations- und
Verwaltungsinstitution, die für die repressive Umsetzung der
Hartz-Gesetze und
den daraus resultierenden Konsequenzen verantwortlich ist:
Überwachung,
Bespitzelung und Kontrolle Erwerbsloser, Zwang zur Billiglohnarbeit und
dadurch
Absenken des allgemeinen Lohnniveaus. Nicht zu vergessen, bereits 1980
nahmen
die Revolutionären Zellen (RZ) die Bundesagentur, damals noch
Bundesamt für
Arbeit, als “Bastion des modernen Sklavenhandels” ins Visier.
Zudem hatte sich
der
Nürnberger SPD-Stadtrat bereits zu einem Zeitpunkt, als die
bundesweite
Einführung des ALG II zum 1.1.05 noch nicht sicher realisierbar
schien,
diensteifrig für ein Pilotprojekt in Nürnberg zur Umsetzung
des
Arbeitslosengeld II erfolgreich beworben.
Veranstalter der
Großdemonstration
zur Bundesagentur für Arbeit ist das Nürnberger Sozialforum,
das mit der Parole
“Eine andere Welt ist möglich und nötig!” den Widerstand
gegen Hartz IV, Agenda
2010 und Sozialraub auf die Straße bringen will. Es gibt
verschieden Aufrufe zu
dieser Demonstration. Neben dem Nürnberger Sozialforum gibt es
auch einen
Aufruf zu einem antikapitalistischen Block von der Nürnberger
Gruppe
“organisierte autonomie (oa)” an die radikale Linke, um den
reformistischen
Positionen eigene Inhalte entgegen zu stellen.
www.terz.org - 29.9.2004