Düsseldorfs
Blackout
Erster Kommentar
Nun ist es
endlich vorbei.
Wochenlanges Malträtieren der Sehnerven durch massenhaft schlechte
Wahlplakate
hat endlich ein Ende. Die Wahl ist gelaufen. Erwin bleibt
Oberbürgermeister,
auch wenn ihn noch nicht einmal 30 % der DüsseldorferInnen
gewählt haben, und
der Terz werden deshalb auch nicht die Themen ausgehen. Wer Erwin in
Siegerpose
auf dem Fraktionstisch stehend gesehen hat, dem/der fiel wirklich
nichts mehr
dazu ein. Man kann gar nicht soviel essen, wie man kotzen möchte.
Aber dafür
wird es in den nächsten Jahren ja noch viele Möglichkeiten
geben, denn wir
wollen, dass er noch öfters Schaum vor den Mund bekommt. Insgesamt
haben beide
große Parteien kräftig verloren, also kein Grund für
Erwin, Oberwasser zu
bekommen. SPD und CDU verloren jeweils 4,9 %. Gewinner in
Düsseldorf sind die
Grünen, die 5,2 % zugelegt haben. Da die Wahlbeteiligung um etwa 3
% im
Vergleich zur Kommunalwahl 1999 gestiegen ist, zahlte sich eine 20 %
Zunahme
der Wählerstimmen für die PDS/Linke Liste nicht in Mandaten
wieder. Sie bleiben
mit einer Steigerung um 0,6 % auf 2,9% bei 2 Ratsmandaten. Neu
hinzugekommen
ist Torsten Lemmer, von dem wir sicherlich etliches zu erwarten haben,
für den
sich sein teurer Wahlkampf aber in keinster Weise ausgezahlt hat. Er
wird wohl
die Stelle des rechten Pausenclowns im Rat übernehmen. Da auch die
Reps nur auf
ein Mandat kommen, wird es keine rechte Fraktion im Rat geben im
Gegensatz zu
anderen Städten, wie bspw. in Köln wo es einen großen
Wahlerfolg der Nazis gab.
Erfolge gab es für die Rechten nur im Wahlbezirk 41 Garath und
Hellerhof Ost,
wo Lemmer und Reps zusammen auf über 5 % der Stimmen kamen.
Interessant wird es
mit dem weiteren Neuzugang, denn ”Die Grauen” haben einen Sitz im Rat
erhalten.
RentnerInnen an die Front. Insgesamt also nix Neues, nix Berauschendes
und
überhaupt: Wenn Wahlen etwas verändern würden,
wären sie verboten.