Edelweißpiratenfestival 2018

Audio88 & Yassin, Lord Folter, Tice, Busy Beast und Bingo.

Musik ... Workshops

Sa, 01.09.2018, 14 Uhr, zakk, Biergarten, Eintritt frei

Wie jedes Jahr feiern wir Menschen die sich auf die Straße stellen, Aktionen machen und gegen den Rechtspopulismus, Faschismus und Rassismus auf die Straße gehen. Feiert mit! Macht mit! Bingo. Musik. Workshops.

Wir sammeln für die Seebrücke!

Denn Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht zu machen, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen.

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.

Das Edelweißpiratenfestival wird organisiert durch: Veranstalter: Mahn- & Gedenkstätte, VVN BdA, zakk & die Crew vom Edelweißpiratenfestival
In Kooperation mit Haus Spilles, attac Düsseldorf, Jusos Düsseldorf, IFuriosi, Heinrich Heine Salon, Antirassisstisches Bildungsforum Rheinland u. v. a.


https://zakk.de/event-detail?event=7493 // https://facebook.com/edelweisspiratenfestival.dusseldorf/
https://seebruecke.org/wp/


Veranstaltungen im Rahmen des Edelweißpiratenfestivals 2018:

Der Arm der Bewegung

Eröffnung am Di., 04.09., Haus Spilles, Benrather Schloßallee 93, 19h, Eintritt frei
Die Ausstellung beschreibt und kritisiert die sich aus den Widersprüchen der AfD ergebende Dynamik und insbesondere die Verflechtungen der Partei, ihrer Funktionäre und Mitglieder in die völkische Bewegung.

Inszenierung und Ideologie der „Identitären Bewegung“

Do., 06.09., zakk, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Mit ihrer „Besetzung“ des Brandenburger Tors 2016 geriet die „Identitäre Bewegung“ (IB) ins Blickfeld einer breiteren Öffentlichkeit. Die sich als „Jugendbewegung der Neuen Rechten“ verstehende Gruppierung setzt vor allem auf medienwirksam inszenierte Aktionen.
Der Vortrag thematisiert die Entstehung, Ideologie und Selbstinszenierung der „Identitären“, nimmt deren Strukturen und Verbindungen in das Netzwerk der extremen Rechten in den Blick und setzt sich mit ihrer Verbreitung und Praxis in NRW auseinander.
Referent*innen: Anna Herkenhoff und Frederic Clasmeier (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW)

„Wir wollten einfach nur wie Jugendliche leben.“

Di., 11.09., Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstr. 29, 17h, Eintritt frei
Auf einem Rundgang durch die Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“ werden Jugendliche aus Düsseldorf, die zwischen 1933 und 1945 ihren eigenen Weg jenseits von HJ und BDM – auch bei den „Edelweißpiraten“ – suchten, vorgestellt.

„Da wo die Blume geblüht hat, da war Widerstand.“

Mi., 12.09., Haus Spilles, Benrather Schloßallee 93, 20h, Eintritt frei
Schon die Edelweißpiraten haben Akzente gesetzt gegen Faschismus und das Hitlerregime. Wie gehen wir gegen Faschismus heute vor und wie spiegelt er sich in unserer Gesellschaft wider? Aylin Celik, Max Madje u. a. zeichnen in Lesung und Konzert, mit Texten und Musik die Aktivitäten und Lebenswege der Edelweißpiraten nach und weisen auf die aktuelle politische Lage hin: denn faschistische Übergriffe sind immer noch sehr präsent!

Auf den Spuren der Edelweißpiraten

Do., 13.09., Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstr. 29, 17h, Eintritt frei
Sie galten als „wilde Jugendgruppen“ und wurden von den Nationalsozialisten als „kriminell“ und „sittlich verwahrlost“ bezeichnet. Sie waren keine offizielle Organisation mit klaren Strukturen und dennoch fühlte sich der NS-Staat durch ihre bloße Existenz bedroht.
Der 90-minütige Rundgang ist den Edelweißpiraten der Stadt gewidmet und betrachtet einzelne Orte und Schicksale genauer.

Die extreme Rechte in Düsseldorf - ein Überblick

Mi., 19.09., zakk, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Dass Düsseldorf keine Hochburg der extremen Rechten ist, wird immer mal wieder gerne angemerkt. Besonders von denjenigen, die um einen „guten Ruf“ der Stadt bemüht sind.
Doch es gibt sie, inklusive 23 DÜGIDA- und PEGIDA-Demos, Neonazi-Aufmärschen, diversen Übergriffen und einem Bombenanschlag auf jüdische und nichtjüdische Migrant*innen. Ausreichend Gründe also, mal nach den extrem Rechten vor Ort zu schauen.