Der AStA der HSD lädt alle HSD-Studienanfänger*innen ein

Donnerstag, 27. September 2018:

14 Uhr, Stadt(orientierungs)rallye für HSD-Studienanfänger*innen, Treffpunkt auf dem Campus Derendorf vor dem Café Freiraum, Gebäude 3
20 Uhr, Party für HSD-Studien­an­fänger*innen, Kulturzentrum zakk, Fichtenstr. 40, https://zakk.de/kontakt/anfahrt

Samstag, 29. September 2018:

Hoch hinaus mit dem AStA: Klettern im Hochseilgarten Düsseldorf am Unterbacher See, Treffpunkt 15 Uhr vor dem AStA-Büro im Gebäude 3 (Erdgeschoss) auf dem Campus Derendorf.

Weitere Termine für HSD-Studien­an­fänger*innen finden sich in der STARTHILFE – Erstsemester*innen-Info des AStA der HS Düsseldorf. Diese 80-seitige Broschüre gibt es am 24. September 2018 bei der „feierlichen Erstsemesterbegrüßung“ (Zitat HSD-Page) in der „Mitsubishi Electric Halle“ in der Siegburger Straße 15, direkt am S-Bahnhof Oberbilk. Und natürlich gibt es die STARTHILFE auch später noch in den Erstsemester*inneneinführungen sowie in den Büros des AStA und der Fachschaftsräte.

Der AStA der HSD wünscht allen Studienanfänger*innen ein erfolgreiches und sinnvolles Studium. Seid herzlich willkommen.
Bei Fragen stehen wir (fast) jederzeit zur Verfügung. Kontakt über info[at]asta-hsd[dot]de, 0211 / 4351-2904
oder montags bis donnerstags von 11 bis 14 Uhr im Raum 004 im Erdgeschoss des Gebäudes 3 auf der Münsterstr. 156.

Der Antifa-AK an der HSD präsentiert als Mitveranstalter

Antifa-Café Düsseldorf

Dienstag, 19. September 2018, ab 19 Uhr geöffnet (Programmbeginn 20 Uhr), Hinterhof - Linkes Zentrum , Corneliusstr. 108:
Uropa war kein Nazi? Recherchen zur Familiengeschichte
Du hast von deinen Eltern schon mal erzählt bekommen, dass sie nicht wissen, was ihre Eltern im Nationalsozialismus gemacht haben? Deine Oma hat dir gesagt, dass sie ihren Vater nicht kennengelernt hat, weil er „im Krieg geblieben“ ist? Dein Vater spricht nicht darüber, warum er nicht zur Beerdigung seiner Mutter gegangen ist? Und wenn Du nachfragst, sagen dir Leute aus deiner Familie, dass Du nicht weiter rumwühlen sollst in „alten Geschichten“? Alle, die Du fragen könntest, sind schon lange tot oder winken ab, wenn du sie ansprichst?
Beim Antifa-Café wollen wir uns in einem Workshop darüber austauschen, wie wir trotzdem etwas über die Geschichte unserer Familien herausfinden können. Dabei schauen wir uns an, wie eine solche Spurensuche aussehen kann und was wir mit den Infos machen, wenn wir sie zusammengetragen haben. Und was diese Infos andersrum auch mit uns machen, wenn wir etwas darüber erfahren haben, was bisher in unseren Familien immer beschwiegen wurde.
Das Antifa Café findet monatlich – an jedem dritten Dienstag – im Linken Zentrum Hinterhof statt. Es wird vorbereitet von verschiedenen Gruppen und Einzelnen, die in antifaschistischer Politik und Praxis in Düsseldorf aktiv sind. Das Café ist Ort und Gelegenheit, sich schlau zu machen, sich auszutauschen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. https://facebook.com/antifacafeduesseldorf/

INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf

Mittwoch, 26. September 2018, 19.30 Uhr, Linkes Zentrum Hinterhof, Cornelius­str. 108:
„Islamfaschismus“? Zwischen rechtspopulistischer Polemik und gesellschaftskritischer Analyse. Annäherungen an einen umstrittenen Begriff.
Referent: Michael Sturm (Historiker, Münster)
In extrem rechten und rechtspopulistischen Polemiken dient das Schlagwort „Islamfaschismus“ häufig als Kampfbegriff, um pauschal gegen „den“ Islam, Einwanderung und heterogene Gesellschaftsentwürfe zu agitieren. Die Rede vom „Isalmfaschismus“ soll in diesem Kontext vor allem die eigenen rassistischen Weltbilder legitimieren. Nicht selten wird auch der gegenwärtig vermeintlich drohende „Islamfaschismus“ ins Feld geführt, wenn es darum geht, die nationalsozialistische Vergangenheit zu relativieren. Gleichzeitig gibt es aber auch Protagonist*innen in der extremen Rechten, die sich durchaus positiv auf „den“ Islam beziehen und ihn als potentiellen Bündnispartner gegen den aus ihrer Sicht eigentlichen Feind betrachten: den „westlichen“ Liberalismus. Tatsächlich lassen sich aus der gesellschafts- und ideologiekritischen Perspektive etliche Ähnlichkeiten zwischen extrem rechten und islamistischen Weltanschauungen benennen: konsequentes Freund-Feind-Denken, binäre Identitätskonstruktionen, das Streben nach nationaler bzw. religiöser „Wiedergeburt“, die antisemitisch aufgeladene Ablehnung des „Westens“ und der Moderne, die Verherrlichung kriegerischer Männlichkeit. Auch im Hinblick auf die Staats- und Gemeinschaftsvorstellungen des „Islamischen Staats“ ist nach Ähnlichkeiten zu politischen Praktiken, Herrschaftsmechanismen und ideologischen Grundlagen faschistischer Regime und Bewegungen zu fragen. Können die Instrumentarien kritischer Faschismustheorien dazu beitragen, den „Islamischen Staat“ und andere islamistische Bewegungen zu analysieren?

INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf existiert seit 2002 und findet am letzten Mittwoch im Monat im „Zentrum Hinterhof“, hin und wieder auch an anderen Orten statt. Aktuelle INPUT-Veranstalter: Antifaschis­tischer Arbeitskreis (HSD) und AG INPUT, in Kooperation mit: Antirassistisches Bildungs­forum Rheinland (ABR) und SJD – Die Falken Düsseldorf.

ACHTUNG und VORMERKEN: Im Oktober 2018 findet INPUT entgegen der Regel nicht am letzten Mittwoch im Monat im Zentrum Hinterhof, sondern am 4. Mittwoch im Monat, also am 24. Oktober, im Café Freiraum auf dem HSD-Campus Derendorf (Gebäude 3, Erdgeschoss) statt. Beginn ist 19.30 Uhr. Das Thema wird rechtzeitig angekündigt, u.a. auf Facebook („Input – antifaschistischer Themenabend“).