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Sie erscheint auf realmanifestiertem Papier zum Ersten eines Monats und wird kostenlos verteilt.
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Ihr habt extrem rechte Aktivitäten in Düsseldorf oder Umgebung beobachtet oder sonst wie Kenntnis von solchen erhalten? Übergriffe,Propaganda (Flyer, Sprühereien, Plakate ...), Konzerte, Infostände usw.?

Dann schickt bitte möglichst schnell eine E-Mail an antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net und informiert die lokale Antifa!

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Termine


Hinterhof - Linkes Zentrum

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September-Termine als pdf-Datei




Feste:


Zweites Bunkerfest Bilk
Sa., 24.09., im Hof der Aachener Str.39, 12-18h
Die Bürgerinitiative Bilk pro Bunker lädt ein zum zweiten Bunkerfest. Dabei will sie über die neue Situation nach dem erneuten Verkauf des Bilker Bunkers informieren und stellt neue Möglichkeiten für die Nutzung vor. Geboten werden auch Musik & Kaffee & Kuchen, Infos und Ausstellung zur Geschichte des Bilker Hochbunkers.


Konzerte:


Sin Logica
Sa., 24.09., AK47, Kiefernstr. 23
Luzerner Hard’n’Dirty Punkrock.

Kommando zurück
So. 02.10., AK47, Kiefernstr. 23
Die 8-Bit-Punx aus Münster spielen auf.

Straßenfest: 35 Jahre Kiefernstraße
Sa., 10.09., auf der ganzen Kiefern, ab 12.05h
Viel Musik, Trödel, Essen&Trinken, Ausstellungen, Führungen und Theater. Und wenn die Kiefernstraße feiert – darf die Polizei natürlich nicht fehlen. Um 15.30 gibt es Szenen aus dem Reality-Stück „Mein Einsatzleiter“ mit einem kleinen „Kiefern special“. Und es haben sich angesagt: Rascal Corner, Mpolo Beats, Tanja Meyer Band, Joseph Boys, Betrayers of Babylon, HackMack Jackson u. a.

Bleiberecht für Alle!
Sa., 17.09., HbF, 13h
Antirassistische Demo für ein Bleiberecht für alle – denn es gibt keine sicheren Herkunftsstaaten! https://facebook.com/bleiberechtfueralleddorf


Lesung & Diskussion:


1. R2G-Diskussion: ÖPNV der Zukunft
Mi., 07.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Politische Jugendorganisationen im Diskurs. Die drei Jugendorganisationen der rot-rot-grünen Parteien – Jusos Düsseldorf, Linksjugend [`solid] Düsseldorf und Junge Grüne Düsseldorf – haben sich zusammengetan, um gemeinsam politische Zukunft zu diskutieren. Fahrscheinlos, Share-Mobility und Radschnellwege sind nur einige Stichworte… es darf mitdiskutiert werden – auch ohne Parteibuch.

Frank Westerman: Reden. Reden? Reden!
Mi., 07.09., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19.30, 6,-
Was können Worte gegen Gewalt ausrichten? Haben sie überhaupt eine Chance? Frank Westerman rekonstruiert in seinem neuen Buch terroristisch motivierte Geiselnahmen und beleuchtet sie aus der Perspektive von Tätern, Opfern und der Staatsmacht, der die schwierige Aufgabe zukommt, mit den Terroristen zu verhandeln, um Menschenleben zu retten. Westerman arbeitete als Entwicklungshelfer bzw. freier Journalist in u. a. Kamerun, Kuba, Mexiko, Sierra Leone und im ehemaligen Jugoslawien.

Çiğdem Akyol: Erdoğan - Die Biografie
Mo., 12.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h, Eintritt frei
Recep Tayyip Erdoğan ist eine der schillerndsten Figuren auf der internationalen politischen Bühne. Er führte die Türkei in eine Phase der Stabilität und des wirtschaftlichen Aufschwungs. Unter seiner Regierung bewegte sie sich immer weiter in Richtung Eu-ropa. Er führt aber auch einen rücksichtslosen Kampf gegen politische Gegner*innen und kritische Medien und initiiert die Reislamisierung der Türkei. In ihrer Biografie zeichnet die Journalistin den Weg Erdoğans von einer Kindheit in ärmlichen Verhältnissen bis ins höchste politische Amt der Türkei nach.

Lesebühne: Trio mit vier Leuten
Di., 13.09., Butze Kneipenkollektiv, Weißenburger Str. 18, 20h
Nach der Sommerpause sind sie wieder da, um zu lesen und zu unterhalten: Katinka Buddenkotte, Dagmar Schönleber und Markim Pause haben den NRW-Slam Finalisten Michael Heide zu Gast.

Rebellion der Selbstachtung
Di., 13.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, AK 8,-
Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA) hat Franz Josef Wetz zu Vortrag und Diskussion eingeladen. Der Philosoph beleuchtet unser Selbstwertgefühl anhand zahlreicher Alltagsbeispiele – ohne auf althergebrachte Vorstellungen wie „Gottebenbildlichkeit des Menschen“ zurückzugreifen. Sein Fazit: Selbstachtung ist die Kunst, aufrecht zu gehen. Denn jeder kennt das Gefühl: ein verächtlicher Blick auf der Straße, der dümmlich belehrende Ton eines Vorgesetzten, eine erniedrigende Geste des Gegenübers. Irgendwie werde ich soeben unkorrekt behandelt und spüre Aggression in mir, den Drang aufzubegehren. Es kommt zur Revolte der Selbstachtung, die sich gegen Demütigung, Geringschätzung oder Bevormundung wehrt. Nur, was ist Selbstachtung überhaupt? Was bedeuten Erniedrigung, Kränkung und Beleidigung? Wann ist es gerechtfertigt, sich gedemütigt zu fühlen und dagegen anzugehen? Welche gesellschaftlichen und persönlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit sich Selbstachtung entwickelt? Wodurch wird sie bedroht? Wann schlägt Selbstachtung in Überheblichkeit um? Selbstachtung ist unverzichtbar, um in der säkularen Leistungs- und Amüsiergesellschaft als Individuum mit Würde überleben zu können.

Eine andere Welt ist möglich! Impulse aus dem mexikanischen Chiapas
Mi., 14.09., Wilhelm-Marx-Haus, Kasernenstr. 6, 18h
Vortrag und Diskussion mit Dorit Siemers (Aroma Zapatista, Hamburg) und Luz Kerkeling (Gruppe B.A.S.T.A., Münster). Chiapas, im Frühjahr 2016: Im Interview richtete ein Journalist folgende Frage an die Zapatistas: „Was ist euer Erfolg nach 22 Jahren Widerstand?“ Darauf ihre Antwort: „Die Rückgabe von tausenden Hektar Land, das zuvor als Weideland von den Großgrundbesitzern genutzt wurde. Es ernährt heute Familien der zapatistischen autonomen Gemeinden, das ist unser Erfolg!“ Der spektakuläre Aufstand zehntausender indigener Kleinbäuer*innen am 1. Januar 1994 in Chiapas begann mit dem Ruf „Ya Basta!“ (Es reicht - das Land ist keine Ware!) Die Aufständischen nennen sich „Zapatistas“ - nach dem Freiheitskämpfer Emiliano Zapata, der 1910 mit seinen kleinbäuerlich-indigenen Guerilla-Truppen maßgeblich am Sturz des Diktators Porfirio Diaz beteiligt war. Die Rebellion der heutigen Zapatistas markiert die historische Zäsur einer im 15. Jahrhundert beginnenden Conquista (dt.: Eroberung) Mexikos, welche die indigenen Lebensweisen und Kosmovisionen fast vollständig auslöschte. Die Folgen sind bis heute eine massive Ressourcenplünderung, eine dramatische Umwelt-Zerstörung zumeist indigener Lebensräume, soziale Not, irreparable Schäden durch Klimawandel und schwerwiegende Wirtschaftskrisen. Die Veranstaltung thematisiert die einzigartige, facettenreiche Bewegung der Zapatistas als maßgebliche Inspirationsquelle für Globalisierungskritiker*innen weltweit. Ihr Aufstand mit der erfolgreichen Rückübertragung von über 250.000 Hektar Land hatte befreiende Wirkung für den indigenen Neubeginn der zapatistischen Gemeinden in Chiapas. Die Filmemacherin und Kollektivistin Dorit Siemers und der Soziologe und Journalist Luz Kerkeling besuchten wiederholt die indigenen zapatistischen Gemeinden, zuletzt im Februar/März 2016. Sie führten Interviews und machten Film- und Fotoaufnahmen. Sie erhielten Lektionen in der Logik des Teilens und Umverteilens, der Selbstbestimmung in Verantwortung für das Kollektiv, erfuhren von Kooperativen, Bildungsinitiativen, Praktiken nachhaltiger Entwicklung, sozialen und emanzipatorischen Kämpfen, Unterdrückung, Spaltungsversuchen von außen, vielschichtiger institutioneller Gewalt sowie von gravierenden Menschenrechtsverletzungen. Sie erlebten jedoch auch die integrierende Wirkung der Zapatistas, ihre Ausstrahlung und Vermittlungskraft. Aus der Fülle der erworbenen Eindrücke werden sie berichten. Veranstalter*in: ¡Alerta! und Pax Christi.

attac Frühstück: Öffentliche Infrastruktur in der Diskussion
So., 18.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 11h
Eine Kommission des Bundeswirtschaftsministeriums entwickelte Vorschläge zur Finanzierung öffentlicher Investitionen durch Investor*innen. Insgesamt geht es um einen neuen Schub einer als „Öffentlich-Private-Partnerschaften“ (ÖPP) getarnten Privatisierung der öffentlichen Infrastruktur: Finanzierung, Sanierung/Neubau und Betrieb öffentlicher Infrastrukturprojekte erfolgt vordergründig über Private. Sie wird aber letztlich von Kommunen, Land oder Bund bezahlt. Im Kern ist es eine mit dem Verlust der demokratischen Steuerung einhergehende Garantie sicherer Gewinne für Banken, Versicherungen und Industrie zulasten der Steuerzahler*innen und Bürger*innen. Carl Waßmuth von „Gemeingut in BürgerInnenhand“ informiert über aktuelle Entwicklungen bei der Privatisierung der öffentlichen Infrastruktur, deren Hintergründe sowie über Widerstand und Aktionen gegen neue Privatisierungsvorhaben.

Krise, Krieg und Klima – warum fliehen Menschen?
Di., 20.09., Maxhaus, Schulstr. 11, 19.30, 3,-
Diskussion mit Dr. Alexander Lohner (MISEREOR) und Hermann Mahler (Attac Deutschland).

Klaus Theweleit: Das Lachen der Täter
Mi., 21.09., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19.30
Vom Lachen der Killer wird in zahlreichen Fällen erzählt, auch die deutschen Wehrmachtssoldaten sollen einander in englischer Kriegsgefangenschaft ihre Gräueltaten mit großer Heiterkeit berichtet haben. Hinter dem Lachen verbirgt sich aber auch die andere Seite der Tötungslust: die kalte Rationalität der Rede, wenn die Täter ihre Taten öffentlich begründen. So kommt Anders Breiviks Verteidigung vor Gericht dem Text eines Statistikseminars über Einwander*innenzahlen in Norwegen nahe. Theweleits Essay entlarvt die Begründungssprache als Deckmantel der Tötungslust, denn, so die provokante Kritik des Autors, begründen lässt sich alles, doch glauben sollte man davon eher nichts.

Die Folgen einer „humanitären Intervention“: das Beispiel Libyen
Di., 27.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30, Eintritt frei
Im März 2011 begannen Frankreich, Großbritannien und die USA militärisch auf Seiten aufständischer Kräfte in Libyen zu intervenieren. Der Krieg hatte katastrophale Folgen, im Land selbst, aber auch weit über Libyen hinaus. Der Referent Joachim Guilliard (Heidelberg) ist seit Jahrzehnten in der Friedens- und Solidaritätsbewegung aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Entwicklungen im arabischen Raum. Er schreibt u. a. in junge Welt, ND und Ossietzky.

Die Folgen einer „humanitären Intervention“: das Beispiel Libyen
Di., 27.09., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30, Eintritt frei
Im März 2011 begannen Frankreich, Großbritannien und die USA militärisch auf Seiten aufständischer Kräfte in Libyen zu intervenieren. Der Krieg hatte katastrophale Folgen, im Land selbst, aber auch weit über Libyen hinaus. Der Referent Joachim Guilliard (Heidelberg) ist seit Jahrzehnten in der Friedens- und Solidaritätsbewegung aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Entwicklungen im arabischen Raum. Er schreibt u. a. in junge Welt, ND und Ossietzky.

Lessons of Leaking
Fr., 16. bis Di., 20.09., FFT Juta, Kasernenstr. 6, 17+19+21h
Deutschland, 2021. Nach den zahllosen Krisen der 2010er-Jahre ist die Vision vom geeinten Europa einem umfassenden Sicherheitsapparat gewichen. Die Gesellschaft ist gespalten. In einem Volksentscheid soll darüber abgestimmt werden, ob Deutschland den Staatenbund verlässt. Vor der Abstimmung gelangt eine junge PR-Agentin an streng geheime Dokumente, deren Veröffentlichung erschütternde Konsequenzen hätte. In „Lessons of Leaking“ beschäftigt sich machina eX mit moralischen Konflikten im Spannungsfeld von Demokratie, Transparenz, Manipulation und Meinungsfreiheit. Was geheim ist und was öffentlich, wird in der Netzgesellschaft neu verhandelt. Whistleblower spielen ein gefährliches Spiel mit der Anonymität und Transparenz, Freiheit und Überwachung und verändern dabei die politische Bühne. Zur Eröffnung der Spielzeit 2016/17 des FFT werden die neuen ambivalenten Öffentlichkeiten der digitalen Welt erkundet. Die Zuschauer*innen übernehmen als Spieler*innen die Kontrolle und treffen weitreichende Entscheidungen.

Michael Seemann: Whistleblowing. Zwischen Kontrollverlust und Manipulation
Sa., 17.09., FFT Juta, Kasernenstr. 6, 19h, Eintritt frei
Als Wikileaks vor sechs Jahren mit einem Krachen in die Öffentlichkeit platzte, brach eine neue Ära der politischen Kommunikation an. Michael Seemann rief den Kontrollverlust aus und meinte damit die Tatsache, dass Regierungen und mächtigen Interessengruppen die Kontrolle über ihre Informationsflüsse verloren geht. Für die letzten fünf Jahre hatte diese Diagnose Bestand, doch mehren sich auch die Zweifel. Sind die Motive der Whisteleblower*innen immer so reinherzig, wie sie erscheinen wollen? Ergeben die veröffentlichten Daten ein vollständiges Bild? Gibt es eine Agenda hinter den Leaks? Und wird am Ende der Kontrollverlust zur neuen, manipulativen Meinungs-Kontrolle?

Himmel & Ääd – Kunst in der Kirche
Sa. 17. + So. 18.09., Christuskirche, Kruppstraße
Rund 50 Künstler*innen des Düsseldorfer Künstler e. V. präsentieren Malerei, Fotografie, Installationen - überall in der Kirche inklusive Sakristei und Kirchenkeller. Im Außenbereich greifen Urbanart-Künstler*innen zu Pinsel und Spraydose. Mit der Laser-Performance Skyray 1.0 und der Band rhein.

3. Bundesweiter mietenpolitischer Ratschlag
Sa., 29.10., BüzE Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429, Köln, ab 11h
Vormerken: Treffen für den offenen Austausch von außerparlamentarischen Initiativen und linken Parlamentarier*innen, um Strategien gegen Mietenwahn und fortschreitende Gentrifizierung und für bezahlbare Wohnungen für Alle zu entwickeln. Das Programm unter: http://linksfraktion.de/termine/bezahlbarer-wohnraum-alle

Mittwochsfrühstück - Immer mittwochs
ZAKK-Kneipe, Fichtenstr. 40, 9.30, 1,50 Euro
Gemeinsames Frühstück der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten; ab 10.45 offene Gesprächsrunde.

Café Eden: Refugees are welcome here!
Ab 19.09. immer montags, 15 - 19h, Foyer Junges Schauspielaus, Münsterstr. 446
Ab September gibt es im Foyer des Jungen Schauspiels das Café Eden: Treffpunkt und Begegnungsort für Geflüchtete und alle Bürger*innen, für Informationen, Diskussionen, zum Spielen und mit Open Stage. Die Eröffnung startet um 18h mit einem Fest und der Performancegruppe „andcompany&Co.“ und vielen Gästen. Ein Gemeinschaftsprojekt von Schauspielhaus, zakk und dem Eine-Welt-Forum.

Welcome Café: Refugees Welcome!
Immer dienstags, ZAKK, Fichtenstr. 40, ab 12h
Every tuesday zakk opens its doors for refugees to come together, get to know each other and share information about the new life in Düsseldorf. There is no entrance fee and drinks are for free.

Coffee to Stay „This is (y)our place!“
So., 11.09., Linkes Zentrum, Corneliusstr. 108, ab 14h
Das Café soll ein Ort für Geflüchtete und deren Unterstützer*innen sein. Zusammen können wir uns über unsere unterschiedlichen Lebenssituationen austauschen, uns gegenseitig helfen, vernetzen und wenn gewollt auch politisch organisieren. --- You are invited, so we can get to know each other and fill this place with ideas. This café is supposed to be a room for refugees and their supporters. Together we can talk about our living conditions in Düsseldorf, help each other, create networks and, should we decide to, organize politically. We are no state or religious organization, but a group of young activists, that rejects the fortification of Europe and stands for open borders and society founded on solidarity. Which is why we want to welcome ALL refugees. Mehr dazu in dieser TERZ here.