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Sie erscheint auf realmanifestiertem Papier zum Ersten eines Monats und wird kostenlos verteilt.
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Dann schickt bitte möglichst schnell eine E-Mail an antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net und informiert die lokale Antifa!

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Termine


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Hier findet ihr die aktuellen Termine!
Juli/August-Termine als pdf-Datei



Edelweißpiraten-Festival
Sa., 20.08., ZAKK, Fichtenstr. 40, ab 15h, Eintritt frei
Am 20. August feiert das Edelweißpiraten-Festival sein 10-jähriges Bestehen. Seit 2006 schon erinnert das Zakk in Kooperation mit der VVN BdA und der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf an junge Widerstandskämpfer*innen gegen den Faschismus und verbindet das mit einem Engagement gegen aktuelle rechtsextreme und rassistische Tendenzen. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto: „Refugees welcome – Leben lebenswert gestalten.“ Neben Auftritten von Fatoni, Juse Ju und den Betrayers Of Babylon findet im Rahmen des Festivals zudem noch eine Ausstellung statt. Darüber hinaus kündigt das Zakk eine Lesung mit Sascha Lange an, für die jedoch bis zum Terz-Redaktionsschluss noch kein Termin feststand.
Das Edelweißpiraten-Festival wird dieses Mal sicherlich auch der Kölner Edelweiß-Piratin Mucki Koch gedenken, die Ende Juni verstarb. Sie spielte nämlich eine wichtige Rolle bei der Gründung, wie das Zakk erklärt: „Vor 10 Jahren traten einige Kölnerinnen und Kölner auf uns zu und bestärkten uns, das Festival in Düsseldorf zu organisieren. Eine wichtige Person war damals Mucki Koch. Sie kam unregelmäßig regelmäßig zu unserem Festival, stellte sich der Bühne und motivierte junge Erwachsene, sich nicht anzupassen, kritisch Prozesse zu verfolgen und zu singen: Kultur verbindet. Am Montag, 20. Juni 2016 verstarb Mucki Koch in Köln. Ihr Wille, gegen rechte Strukturen zu kämpfen und Menschen zu bewegen aufzustehen und nicht zuzuschauen, wird im Zakk mit Sicherheit weitergelebt.“

Andrea Erkenbrecher: Das Massaker von Oradour, die bundesdeutsche Justiz und der Düsseldorfer Bauunternehmer Heinrich Lammerding
Do., 14.07., Erinnerungsort Alter Schlachthof - Hochschule D´dorf, Münsterstr. 156, 18.30
Der letzte Vortrag der Reihe „Erinnern heißt Handeln“. Am 10. Juni 1944 verübten Soldaten der SS-Division „Das Reich“ in Oradour-sur-Glane das zahlenmäßig größte deutsche Massaker in Westeuropa während des Zweiten Weltkrieges. An der Spitze der SS-Division stand der spätere Düsseldorfer Bauunternehmer Heinrich Lammerding, der 1971 – von der Justiz unbehelligt – verstarb. Während Oradour in Frankreich zum Sinnbild der Verbrechen unter deutscher Besatzung wurde, stand der Name Lammerding dort bald für die ausgebliebene Bestrafung der Täter durch die bundesdeutsche Justiz.

Sondersendung auf 104,2 MegaHartz
am So., 3. Juli, 20:05
Mit dem aktuellen Angriff auf das französische Arbeitsrecht sollen Errungenschaften, welche die Resistance erkämpft hatte, wieder geschliffen werden. In den Jahren nach 1945 hatte sich die Resistance die Demokratisierung der Arbeitswelt auf die Fahnen geschrieben. Im Gespräch mit Radio auf 104,2 MegaHartz unterstreicht Francesco Bandiera, das loi travail stehe für ein Zurück zu den Zeiten Napoleons. Im Code Napoleon heißt es, wenn ein Arbeitgeber sagt, er habe bezahlt, dann müsse man ihm glauben. Heute heiße es mal wieder: Wer schleift die Rechte der Arbeitenden am effektivsten? In den letzten Jahrzehnten sei es hier zu einem Wettlauf gekommen. Tony Blair, Gerhard Schröder, François Hollande – diese sich sozialistisch bzw. sozialdemokratisch nennenden Parteiführer – hätten die Austeritätspolitik stets angefeuert, was viele Menschen verarmen lasse und geradezu in die Arme von Rechtspopulisten treibe. Dies sei eine große Gefahr. Hörer*innen von Radio MegaHartz ist Francesco Bandiera durch die Kolumne „Der Kunde ist König“ bekannt. „Im Jobcenter werden wir als Kunden bezeichnet, aber nicht wie Könige behandelt“, heißt es im Teaser zu dieser Ratgeberkolumne. Ein weiteres Thema der Sendung ist „I, Daniel Blake“ von Ken Loach. Der Film – in Cannes mit der Goldenen Palme prämiert – zeigt, dass es in britischen Jobcentern ganz ähnlich zugeht wie in Düsseldorfern. Aber es gibt auch eine Erfolgsmeldung: Nach dem breiten Protest ist die geplante Gesetzesverschärfung für alleinerziehende Mütter, die auf Hartz IV angewiesen ist, vom Tisch. Ein zugegeben winziger Erfolg. Sendetermine:

Radio auf 104,2 MegaHartz
Sondersendung am Sonntag, 3. Juli, 20.05h … und an jedem letzten Sonntag im Monat um 19.05h im Radio, Frequenz Antenne Ddorf (104,2)
Nachrichten aus der Unterschicht. Die Mittwochs-frühstücker*innen funken eine Stunde.

Mittwochsfrühstück
immer Mi., ZAKK-Kneipe, Fichtenstr. 40, 9.30h
Gemeinsames Frühstück der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten; ab 10.45 offene Gesprächsrunde.

Radio auf 104,2 MegaHartz
Sondersendung am Sonntag, 3. Juli, 20.05h … und an jedem letzten Sonntag im Monat um 19.05h im Radio, Frequenz Antenne Ddorf (104,2)
Nachrichten aus der Unterschicht. Die Mittwochsfrühstücker*innen funken eine Stunde.


Draussen sein:


Zumpelkirmes Bauwagenplatz
Sa., 02.07., ab 14h, Bauwagenplatz Kiefernstraße (über Parkplatz Ecke Erkrather Str.)
Zumpelstände, Live-Looping-Performance, Siebdruck, am Abend Feuerzauber und Musik von dem Teufelskontrabassisten Christian Hinz, Los Gringos (Surf Punk) und Berliner Punkrock von Litbarski.

1. Düsseldorf Büdchentag
Sa., 20.08., an und in diversen Kiosken, Büdchen und Trinkhallen im Stadtgebiet
Zwar war bei Redaktionsschluss noch nichts Genaues bekannt, aber es soll an diesem Tag „Kunst, Kultur und Musik in den Alltagsraum der Büdchen“ gebracht werden. Das haben sich einige Düsseldorfer*innen vorgenommen und wollen gemeinsam mit verschiedenen Initiativen und Künstler*innen „neue Perspektiven auf den Kleinhändler von nebenan“ schaffen, wobei „durch die unaufgeregte Einbindung von sozial wichtigen Aspekten (sozial Schwächere/Familien/Geflüchtete) in den Tag, verschiedene zusätzliche Aufmerksamkeit für groß- und stadtteilgeschichtliche Themen“ erreicht werden soll. Konzept ist, dass jeweils Düsseldorfer Veranstalter*innen und Kreative selbst in Abstimmung mit den Büdchenbesitzer*innen für die Inhalte sorgen. Also los zum Büdchenhopping.

ZAKK Straßenfest
So., 21.08., Fichten- und Pinienstraße, ab 11h
Viel Trödel, viel Nachbarschaft, einige Initiativen, Essen, Trinken und Musik auf der Biergarten-Bühne.

Humanistischer Salon: Fluchtgrund Atheismus
Di., 05.07., Salon des Amateurs, Grabbeplatz, 20h
Die Fluchtursachen der Menschen, die gezwungen sind, ihr Land zu verlassen, sind sehr unterschiedlich. Auch der Unglaube, Religionskritik und das Einsetzen für Meinungsfreiheit kann in vielen Teilen der Welt ein Risiko darstellen; so beispielsweise in Bangladesch. Anfang 2013 richtete die Regierung Bangladeschs ein Komitee von neun islamischen Geistlichen ein, welches Internet-Aktivist*innen identifizieren soll, die sich kritisch über den Islam oder den Propheten Mohammed äußern. Die Arbeit des Komitees besteht vor allem darin, Namenslisten von angeblichen Feinden des Islam zu veröffentlichen. Mit Ananta Bijoy Dash wurde inzwischen der sechste atheistische Blogger in Bangladesh zu Tode gehackt. Der Aktivist und Unternehmer Ahmed Nadir berichtet, welchen Gefahren Atheisten in Bangladesch ausgesetzt sind, was ihn bewogen hat, 2013 aus seiner Heimat zu fliehen und Asyl in Deutschland zu beantragen. Er plädiert für eine solidarische Bewegung und Unterstützungsstrukturen, die diesen Menschen Hilfe bieten, denn nicht zuletzt sind die Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem belastend. Neben der zermürbenden Ungewissheit über die eigene Zukunft während des Asylverfahrens kommt die Isolation im Asylbewerberheim selbst. Denn Kontakt zur Außenwelt oder zu Menschen mit ähnlichen Überzeugungen gibt es zunächst fast keinen, auch die Mehrheit der Heimbewohner*innen steht Menschen mit atheistischen Haltungen eher skeptisch bis ablehnend gegenüber.

Kommissarin Angermund und der Voodoo-Fluch
Do., 14.07., damen und herren, Oberbilker Allee 35, 20h
Krimi Hörspiel mit Davina Donaldson & Pepper F. Hemingway. Ein Voodoofluch geht um in Düsseldorf: schier wahllos fallen ihm unschuldige Bürger*innen zum Opfer. Kommissarin Angermund und ihr Kollege Claas Benrath ermitteln und stoßen auf die Voodopriesterin Esmeralda. Hat sie etwas mit den merkwürdigen Vorkommnissen zu tun? Das Kommissarenduo verfolgt die Spur der mysteriösen Voodoopuppen und begibt sich damit selber in höchste Gefahr …


Kino und Film:


Flingerlichtspiele 2016
An allen August Wochenenden (Fr. + Sa.) ab 21h, Eintritt frei, Filmwerkstatt, Birkenstr. 53
Nachdem die Black Box auch in diesem Jahr volle zwei Monate (Juli und August) geschlossen sein wird, bleiben wenig Alternativen. Eine davon ist die Filmwerkstatt und ihre Flingernlichtspiele 2016 bieten viel Sehenswertes: Von Polanskis „Chinatown“, Rohmers „Pauline am Strand“ über „Sonita“ - einer iranisch-deutschen Produktion, die den Jury- und den Zuschauer*innenpreis in Sundance 2016 erhielt - bis hin zu aktuellen Produktionen wie „Victoria“ reicht das Angebot. Unter freiem Himmel mitten in der Stadt im Liegestuhl an den Bahngleisen hinter der Birkenstraße kann man es sich entspannt gutgehen lassen und nachdenklich werden, denn hier setzen die Programmmacher*innen nicht auf leichte Unterhaltungskost. http://filmwerkstatt-duesseldorf.de

VierLinden Open Air Kino
Immer Fr. + Sa., Akki, Siegburger Str. 25, ab Einbruch der Dunkelheit, 8,- Euro
Mitten im Südpark/Volksgarten – mit der Möglichkeit, als Selbstversorger*innen Grilllgut zu erwärmen und/oder gekühlte Getränke zu kaufen – macht gemeinsames Filmegucken im Sommer auch viel Spaß. Das Programm bietet eine Mischung erfolgreicher Filmkunstfilme der jüngeren Vergangenheit. Wer sie verpasst hat oder gerne noch einmal mit Freund*innen sehen will, ist hier richtig. Einige Highlights: „Der Staat gegen Fritz Bauer (22.07.), „Best Of Shorts - 25 Jahre Filmakademie Baden-Württemberg“ (19.08.). Mehr unter: http://filmkunstkinos.de

Asphalt – Sommerfestival der Künste – Festivalthema „Niemandsländer“
08. bis 17.07., Weltkunstzimmer, Ronsdofer Str. 77a und diverse Orte: http://asphalt-festival.de
Wenn die großen Häuser der Landeshauptstadt Spielpause haben und das kulturelle Leben aufgrund der Ferienzeit nur auf Sparflamme brennt, bietet das Asphalt Festival Kunst und Kultur an außergewöhnliche Orten, die temporär in Spielstätten verwandelt und belebt werden. Vernetzung ist da natürlich das Zauberwort: Theater, Tanz und Musik, Literatur, bildende Kunst und Architektur treffen und wirken aufeinander. In dieser vierten Ausgabe des Festivals stehen die künstlerischen Beiträge unter dem Thema „Niemandsländer“. Gemeint sind sowohl unbemerkte Orte, bauliche Lücken, Schleusen, Brachen und Inseln, die eine Stadt hervorbringt, als auch verborgene Seelen- und Gedankenräume von Einzelnen, die mit ihren individuellen Perspektiven und Lebensentwürfen Teil unserer Gesellschaft sind. Einige Programmhighlights:

Absagen an die Festung Europa
ab Fr., 08.07, Weltkunstzimmer, Ronsdorfer Str. 77a (ab 18h Eröffnung)
Die vielen Bilder der Flüchtlingsströme nach Europa beherrschen die Medien seit Monaten, der politische Umgang spaltet nicht nur Europa, sondern auch die politischen Akteur*innen in Deutschland. – Ewert Nitschke stellen sich die Frage, wer die Verantwortlichen für die hohen Zäune um Europa sind und sie suchen nach Adressat*innen. An die verschicken Ewert Nitschke Absagen – an Institutionen, Initiativen und Individuen, die mit ihren politischen Handlungen dazu beitragen, eine europäische Festung zu etablieren (für alle nachlesbar unter http://absagen.org). Die Erteilung einer Absage ist der Beginn einer Kommunikation mit politischen Entscheidungsträger*innen und politischen Aktivist*innen. Im Rahmen des Asphalt-Festivals präsentieren sie ihre performative Kunstinstallation.

After Show Party des Open Source Festivals
Sa., 09.07., Weltkunstzimmer, Ronsdorfer Str. 77a, ab 22.30
Auflegen wird Monsieur Discothèque aka Memo Torfilli (Strandclub des Stahlwerks).

Finalgötterfunken
So., 10.07., Weltkunstzimmer, Ronsdorfer Str. 77a, 20.30
Uraufführung einer Public-Viewing-Performance zum EM-Finale mit Moritz Führmann, Bernhard Schmidt-Hackenberg und Hox Solo Orchester.

Planet B - 100 Ideen für eine neue Welt
Bis 21.08., NRW-Forum, Ehrenhof 2
Die internationale Gruppenausstellung setzt sich mit den tiefgreifenden Veränderungen unseres Planeten auseinander – und sucht nach einem Plan B, nach der Zukunft, von der alle träumen. 500 Jahre nach dem Roman Utopia von Thomas Morus präsentieren Künstler*innen, Designer*innen, Architekt*innen, Wissenschaftler*innen und Unternehmer*innen ihre Utopien für das 22. Jahrhundert. Bleibt der Sommer so verregnet, bietet sich ein nachdenklicher Nachmittag in einer begehbaren Rauminstallation in Raketenform an – Stuff to think about gibt es genug.


Musik & Konzerte:


10:1 Dub & Musique Africaine
Immer 1. Do. im Monat, Salon des Amateurs, Grabbeplatz
Das DJ-Duo Leroy & Jochannon präsentieren ihren Mix aus Dub und Ska bis hin zu afrikanischer Musik. Natürlich Oldschool, als Vinyl only. Für Abwechslung sollen lokale Gast-DJs sorgen und wechselnde Themenschwerpunkte wie Britischer Ska der 80ger.

Riosenti
Fr., 08.07., Butze, Weißenburger Str. 18
Riosentí ist ein musikalisches Projekt auf Reisen mit Wurzeln in Lateinamerika. Josué Avalos aus Mexiko und Aline Novaro aus Argentinien schaffen Lieder und energetische Songs begleitet durch Gitarre und Jarana, die inspiriert sind von der Tradition im Südosten Mexikos. Organisiert von ¡Alerta!

4. Sinti-Jazz-Festival
Sa., 09.07., ZAKK, Fichtenstr. 40, 18h, 15,- Euro
Bereits zum vierten Mal findet das internationale Sinti-Musikfestival statt. Die Sinti Union Düsseldorf e. V. widmet das Festival dem berühmten Django Reinhardt. Rigoletto Mettbach und sein Team haben das Festival 2013 ins Leben gerufen. Für die Nachfahren des Erfinders des sogenannten „Sinti-Jazz“ oder „Gypsy-Swing“ ist die Musik immer noch das wichtigste Ausdrucksmittel über die Ländergrenzen und auch Kulturen hinweg. Das Festival steht unter dem Motto: „Sag nein zu Rassismus und Ausgrenzung“. Begegnungen zwischen Sinti und Nicht-Sinti bauen Vorurteile ab. Mit Rigo Winterstein Swingtett feat. Dr. Jazz-Lous Dassen und anderen, eine Mischung von klassischem Sinti-Jazz im Stil von Django Reinhardt und modernem Sinti-Jazz mit Flamencomusik und lateinamerikanischen Einflüssen. Außerdem sind dabei die Feigeli Prisor Band, Christiano Gitano und andere Musiker*innen. Veranstalter*in: Sinti Union Düsseldorf in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte.

East Cameron Folkcore
Mi., 13.07., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, 14,- Euro
Orchestral Folk-Punk from Texas, präsentiert u. a. von Visions und dem Ox-Fanzine im Rahmen des 11. Internationalen Musiksommers.

SMZB
Fr., 22.07., AK47, Kiefernstr. 23
The only Chinese Celtic-Folk-Punkband aus Wuhan.

TimeWarp << Rewind
Sa., 30.07., AK47, Kiefernstr. 23
Tanzparty - Frank Sender & Carsten Treichel legen Platten auf. Danach verabschiedet sich das AK in die August-Pause – startet aber Anfang September (02.+03.09.) mit der 18. Ausgabe des „This is Flingern, Not L. A.!“ Festivals wieder voll durch unter dem Motto: „47 Shades of Flingern“ – Lineup stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Molotov
Mo., 01.08., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, 21,- Euro
Crossover-Rock from Mexico (11. Internationaler Musiksommer).