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Termine


Linkes Zentrum

Hier findet ihr die aktuellen Termine!
Februar-Termine als pdf-Datei


Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen

Di., 02.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, 16.30, Eintritt frei
Was kann frau tun bei körperlichen Belästigungen, sexuellen Übergriffen, wie können Frauen und Mädchen effektiv reagieren? Der Nachmittag bietet eine erste Einführung, Informationen zu Trainingsmöglichkeiten und rechtlichen Fragen. Exklusiv für Mädchen und Frauen. Anmeldung unbedingt erforderlich unter: info[at]zakk[dot]de

One Billion Rising: steht auf – streikt – tanzt!

So., 14.02., Jugendherberge Oberkassel, (Tanz)Demo ab 14h über die Rhein-Knie-Brücke bis zum Johannes-Rau-Platz
Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird. „One Billion Rising“ ist eine 2012 ins Leben gerufene weltweite Kampagne mit dem Ziel, die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden. Auch hier in Düsseldorf wollen Frauen und Männer gemeinsam rausgehen, tanzen und sich erheben am „V-Day“. Weitere Infos: www.onebillionrising.de


Lesung, Vortrag, Diskussion:


Flüchtlingskrise und Willkommenskultur
Di., 02.02., Welcome Center, Heinz-Schmöle-Str. 7 (hinterm Hbf), 20h
Angesichts der seit August 2015 ausgerufenen „Flüchtlingskrise“ herrscht in Deutschland helle Aufregung: Politiker*innen und Parteien streiten über den künftigen Umgang mit der unerwünschten Zuwanderung. Und die Bundesbürger*innen tun ihr Bestes, um ihr Land in dieser schwierigen Lage zu unterstützen. Die einen schnüren Willkommenspakete und begrüßen „Refugees“ klatschend an Bahnhöfen, die anderen sagen „Nein zum Heim“ oder zünden letztere gleich an. Bei so viel patriotischem Tatendrang erscheinen Fragen nach den globalen Fluchtursachen, den Zielen der europäischen Geflüchtetenpolitik und den Gründen für ihr offizielles „Scheitern“ (A. Merkel) eher nebensächlich. Völlig ungeklärt bleiben die Gründe für die neue deutsche Geflüchtetenpolitik der Bundesregierung und ihre seltsame Willkommenskultur. Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Schiffer-Nasserie, Hochschullehrer für Migrationspolitik an der Evangelischen Fachhochschule Bochum.

Hybridization – „Exotismus“ in der Clubmusik
Fr., 05.02., Studio for Artistic Research, Ackerstr. 33, 19h, Ausstellung bis 19.02.
Exotismus ist ein schillernder, eurozentrischer Begriff, die Geister scheiden sich an ihm und der Bestimmung seiner Wirkmächtigkeit. Als Verunglimpfung ist die Zuschreibung „Exotismus“ beliebt: Seit seines Auftauchens Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Etikett kaum einer kulturellen Strömung nicht angeheftet. Die einen fürchten die Verunreinigung ihrer Kultur und ihres Genpools, die anderen die Fortführung des Imperialismus mit ästhetischen Mitteln. In der gegenwärtigen Musik- und Clubkultur – fernab der Weltmusikszene, welche mit „Exotismus“ nie ein Problem gehabt zu haben scheint – ist ein erstarken „exotischer“ Tendenzen unverkennbar. Musikalisch und visuell. Die Debatte um „cultural appropriation” wird nicht nur auf Twitter mit harten Bandagen geführt – und sicher zu recht! Doch wo endet ausbeuterische Aneignung durch dominante Gruppen, welche historische Ungerechtigkeiten reproduziert, und wo beginnt gegenseitige Befruchtung, welche neue Hybride hervorbringt? Entwickelt wurde die Ausstellung vom Studio for Artistic Research und dem Berliner Label Sexes, gegründet von von Marco Buetikofer (Lugano), Lotte Meret Effinger (Karlsruhe) und Florian Meyer (Berlin). Zur Eröffnung referiert Thomas Schwarz (Autor des Buches „Ozeanische Affekte – Die literarische Modellierung Samoas im kolonialen Diskurs“) zum Exotismus in der Literatur. Infos unter www.studioforartisticresearch.com

Wo verlaufen die Fronten? Der russisch-ukrainische Konflikt aus der Sicht eines Historikers
Di., 09.02., Haus der Universität, Schadowplatz 14, 17h
Der Freundeskreis Geschichte hat Dr. Dmytro Myeshkov von der Universität Freiburg eingeladen. Der in der Ukraine geborene Historiker befasst sich mit Erinnerungskulturen und Nationsbildungsprozessen im postsowjetischen Raum und wird in seinem Vortrag die aus dem jeweiligen (nationalen) Geschichtsverständnis resultierenden Zukunftsvorstellungen, Selbst- und Feindbilder im und um den Konflikt Krim-Donbass analysieren.

Deutscher Alltag – Zwischen Multikulti und Rassismus
Deutschlandradio Kultur, Sa., 20.02., 11h – Aufzeichnung: Di., 09.02., Essener Grillo-Theater, 20h
Der Frage: Wie fühlt sich Fremdenhass auf der eigenen Haut an? geht die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang in ihrem Buch „Mo und die Arier. Allein unter Rassisten und Neonazis“ nach. Mutig und entschlossen suchte sie die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern, mischte sich unter 3.000 Neonazis auf dem Berliner Alexanderplatz und sprach mit einem rechten Star-Anwalt.
Weitere Gesprächsteilnehmer an diesem Abend sind der Migrationsforscher Prof. Jochen Oltmer von der Universität Osnabrück und Andreas Tyrock, Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

Refugees Welcome! Ehrenamtler*innentreffen
Mo., 15.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h
Ehrenamtler*innen und Interessierte treffen sich, um Hilfs- und Freizeitangebote für Refugees aus der Umgebung zu organisieren. Zum dritten Mal möchte man zusammenkommen, um den Verlauf der verschiedenen Projekte und die bisherigen Erfahrungen in der Begegnung mit den Geflüchteten austauschen zu können. Welche Angebote wurden angenommen, welche weniger? Was gab es bei der Umsetzung der Projektideen Wichtiges zu beachten? Wo besteht noch Unterstützungsbedarf bei der Umsetzung? Was könnte nach dem Welcome-Day im Dezember eine weitere größere gemeinsame Veranstaltung sein? Interessierten wird die Möglichkeit gegeben, sich in den bestehenden Arbeitsgruppen zu beteiligen oder neue Projekte auf den Weg zu bringen.

„Wem gehört die Straße? Fahrscheinlos durch Düsseldorf“ – Kongress zur Verkehrspolitik
Sa., 20.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, ab 10h, Eintritt, Getränke und Verpflegung frei
Parallel zu der Eröffnung des Prestigeprojekts Wehrhahnlinie lädt die Ratsfraktion DIE LINKE ein, alternative Verkehrskonzepte für Düsseldorf zu diskutieren und auf den Weg zu bringen. Dazu steht ein ganzer Tag mit interessanten Vorträgen, Arbeitsgruppen und Diskussionen bereit, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Mehr Infos in dieser Ausgabe und unter www.wemgehoertdiestadt.de

Zerstört sich Europa selbst? Ein anderes Europa ist möglich!
So., 21.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, 11h, Eintritt frei, Frühstücksbuffet 6,50 Euro
In diesem politischen Frühstück von Attac Düsseldorf sollen die wesentlichen Ursachen der verschiedenen Krisentendenzen zum Thema gemacht und Lösungswege für ein anderes Europa aufgezeigt werden. Europa ist nicht nur in der Geflüchtetenfrage zerstritten und tritt darin die sogenannten europäischen Werte mit Füßen. Europa befindet sich in mehreren Krisen: Umgang mit Geflüchteten; Wirtschaftskrisen in vielen europäischen Ländern; Zunahme von Arbeitslosigkeit, Armut und sozialer Ausgrenzung in den meisten EU-Ländern; Verschuldung und Krise der Staatsfinanzierung in vielen EU-Ländern; zunehmende Spaltung in arm und reich; Aushöhlung der Demokratie; Widerspruch zwischen der Beschwörung der europäischen Werte und deren realer Einhaltung.

Türkei: ein sicheres Herkunftsland?
Do., 25.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, Eintritt frei
Im Oktober reisten u.a. Delegationen aus der Schweiz in die kurdisch besiedelten Gebiete der Türkei, in denen seit den ersten Wahlen im Juni 2015 ein regelrechter Krieg gegen die Zivilbevölkerung geführt wird. Eine weitere Delegation nahm an der internationalen Wahlbeobachtung vom 1. November 2015 teil. Teilnehmende beider Delegationen erzählen von ihren Erlebnissen und gehen der Frage nach, ob die Türkei als ein sicherer Herkunfts- oder Drittstaat betrachtet werden kann. Was eine Flucht aus Nordsyrien, Irak und – nicht zuletzt – der Türkei (!) nach Deutschland bedeutet, welche Wege und Grenzen gegangen und überwunden werden müssen, was in der BRD mit ihrer abschottenden und unlängst mehr und mehr repressiven Asylpolitik auf Menschen auf der Flucht vor Verbrechen gegen die Menschlichkeit zukommt, wird im Anschluss an den Vortrag mit der Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative Stay! und den Delegationsteilnehmer*innen diskutiert. Mehr dazu in dieser Ausgabe.

Podiumsdiskussion Terror: Freiheit und / oder Sicherheit
So., 28.02., Central Schauspielhaus, Worringer Str. 140, 15h, Eintritt frei
„Terror“ von Ferdinand von Schirach ist das Stück der Stunde (und im Februar an diversen Terminen im Schauspielhaus noch zu sehen): Angesichts der Terroranschläge, die Europa immer wieder erschüttern, wird der Ruf nach verstärkten Sicherheitsmaßnahmen laut. Aber welchen Preis sind wir bereit, dafür zu zahlen – wollen und sollen wir unsere Grundrechte einschränken? Was würde das für die Freiheit des Einzelnen bedeuten? Die Podiumsdiskussion zu diesem Thema lädt Dr. Dr. hc Burkhard Hirsch, Rechtsanwalt und Innenminister a.D. und Dr. Sven Thomas, Strafverteidiger, ein, über dieses Thema zu sprechen.


Ausstellungen:


Juicy Island
Sa., 13.02., damenundherren, Oberbilker Allee 35, Ausstellung noch bis 07.03.
Der Winter hat Sommerpause und unter aufblasbaren Plastikpalmen, dem Dunst von UV-Neonröhren und mit frischem Cocos-Wasser aus der Dose, laden Elfriedes, M05k und Jimboo ein in das Urlaubscamp und stellen ihre Arbeiten aus.

Ausstellungseröffnung: „Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit“
Mi., 17.02., Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstr. 29, (Ausstellung bis 08.05.), 19.30, Eintritt frei
Bürgermeister Günter Karen-Jungen wird die Ausstellung mit einem Grußwort eröffnen und der Leiter der Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, Prof. Dr. Arndt Borkhardt, gibt eine kurze thematische Einführung in die Ausstellung und das Thema der sogenannten Kinder-Euthanasie.

Düsseldorf im Filmfieber
Ausstellung bis 03.04., Filmmuseum, Schulstr. 4
Bereits kurz nach der ersten Filmaufführung 1895 etablierte sich in Düsseldorf eine rege Filmproduktion. Nach dem zweiten Weltkrieg war die Euphono-Film das Flagschiff der Düsseldorfer Filmindustrie. Die Ausstellung zeigt die spannenden Aspekten rund um Produktionsfirmen, Schauspieler*innen und Regisseur*innen aus Düsseldorf. Hier fanden viele wichtige Film-Premieren statt, es gab eine sehr lebendige Kinolandschaft und die erste Kinozeitschrift überhaupt, der „Kinematograph“, wurde in Düsseldorf verlegt.

Parallel dazu zeigt die Black Box (Kino im Filmmuseum) eine Filmretrospektive. Beispielsweise am
Fr., 05.02. (19h) und am So., 14.02. (15h)
das Kurzfilm-Programm:
Wiederaufbau und Wirtschaftswunder


Konzerte:


Die Mimmis & Rantanplan & Abstürzende Brieftauben & Support
Sa., 06.02., Haus der Jugend, 18h, 21,60 Euro
Zum diesjährigen „Punk in den Karneval“ gibt es ein hochkarätiges Line Up: Angeführt von den Old School Fun-Punk-Helden Die Mimmis (ex ZK) werden die deutschen Ska-Punk-Heroes Rantanplan und das Punkrock-Urgestein Abstürzende Brieftauben den Abend abrunden. Kult-Alarm!

Grischa & Band feat. Matthew Rouse
Do., 18.02., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20.30h, 8,- Euro
Matti Rouse eröffnet den Abend mit seinen Songs. Songschreiber, Sänger und Gitarrist Grischa Bender steht mit seiner Band für eine unverwechselbare, deutschsprachige Mischung aus Alternativ-Folk, Crossover, Soul und Punk. Nach den Sets werden die beiden einige „Monkeys with Tools“-Klassiker spielen, denn sie waren einst Teil dieser Düsseldorfer Crossover Trendsetter Band.

Haynrich & The Esprits
Fr., 19.02., Pitcher, Oberbilker Allee 29
Haynrich mit deutschen Texten setzen auf die altbewährten Gitarrensounds von Künstlern wie Sting und Prince. The Esprits tauchen liebend gern in die Indie-Rock Schublade ab.

Naive
Sa., 20.02., AK47, Kiefernstr. 23
Köln-Punx.

Tubbe
Sa., 20.02., FFT Kammerspiele, Jahnstr. 3, 20h, 11,- Euro
Tubbe betreiben klassisches Songwriting. Ein wenig Gitarre, eine Melodie, eine kleine Depression. Doch wie es immer so ist mit der Idylle, sie ist trügerisch. Ein Synthie schubst sich in die Stille und hat nichts Besseres zu tun, als etwas Benzin in die Lagerfeuerbeschaulichkeit zu kippen.