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TERZ ist die autonome Stattzeitung für Politik und Kultur in Düsseldorf und Umgebung.
Sie erscheint auf realmanifestiertem Papier zum Ersten eines Monats und wird kostenlos verteilt.
... Mehr Einblicke, bessere Überblicke!



Aktuelle Ausgabe


IDIOTOREAL

LAUSIGE ZEITEN
kurzmeldungen, diesmal u.a. mit graf zahl und wohnungsnot

KAPITAL AKTUELL
mark fisher referiert im fft über „die privatisierung von stress“

KLASSENKAMPF
blockupy 2014 #democracy #solidarity #commons

STADTENTWICKLUNG
der „bilker bunker“ an der aachener straße ... gehört dahin!

NOISE OF ART
wandmalerei in düsseldorf – teil zwei

LOHN & BROT
crimethinc. stellt neues buch „work“ im linken zentrum vor

IN BEWEGUNG
i furiosi im gespräch mit „euromayday ruhr“ und „avanti hamburg“,

FH-SEITE
nuklearkatastrophale jahrestage und terminhinweise

STAGE
„kuss“ von guillermo calderón im schauspielhaus


NACH SCHLUSS
die falken rufen auf zum 1. mai in den hofgarten


Verschiedenes


wir über uns
terz in town
impressum
e-mail

Wichtig: Die Antifa-Infonummer

Ihr beobachtet Nazi-Aktivitäten in Düsseldorf und Umgebung? Übergriffe, Propaganda (Flyer, Sprüherei, Plakate, ...), Konzerte, Infostände usw.?

Dann ruf an und hilf mit, rechte Strukturen zu zerschlagen!

Call 01573 – 92 78 358

– oder schreibt an antifaschist_innen-aus-duesseldorf [at] riseup.net


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Termine


Linkes Zentrum

Hier findet ihr die aktuellen Termine!
April-Termine als pdf-Datei


Micro Pop Week: Festival für Originalmusik

Mo., 31.03. bis Sa., 05.04., diverse Orte,
Programm unter: www.lamamusik.de

Idee der Micro Pop Week ist es, Klein- und Kleinstlabels, die jenseits der großen Vertriebs- und PR-Strukturen arbeiten (wollen, nicht müssen), ein Podium zu geben. Diese Labels und ihre Veröffentlichungen erscheinen in Kleinstauflagen (Vinyl, Kassetten und CDs) und sind meist äußerst kreativ und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. An sechs aufeinander folgenden Tagen bietet die Micro Pop Week Veranstaltungen rund um das Thema DIY-Kultur und selbstbestimmtes kulturelles Schaffen. Vier Termine finden in den Räumen des damenundherren e.V. statt, darunter die Label-Messe. In drei weiteren Locations gibt es die Woche über Konzerte mit Künstler*innen, die ihre Musik auf Klein- und Kleinstlabeln veröffentlichen.Veranstalter*innen: damenundherren e.V., Lama-Musik e.V., DIY-Network, Die Kassette und Metzgerei Schnitzel e.V. (Brause). Höhepunkt und Abschluss der Woche ist die
Labelmesse Brandnester
am Sa., 05.04., damenundherren, Oberbilker Allee 35, ab 14h
Mini-Labels stellen sich und ihre Arbeiten vor.


Gottlos glücklich: 50% konfessionsfreie Düsseldorfer*innen!

Fr., 04. bis Do., 10.04., Friedrichstr. 93, täglich ab 14h, Eintritt frei
Die am schnellsten wachsende gesellschaftliche Gruppe ist die der Religionsfreien. Auch Düsseldorf lebt inzwischen endlich mehrheitlich religionsfrei. Leider wird diese Tatsache nicht adäquat von der Politik wahrgenommen. Politische Entscheidungen privilegieren allzu häufig kirchliche Strukturen und Religionsgemeinschaften, obwohl der gesellschaftliche Trend eindeutig zugunsten des Verzichts auf Religion verläuft. Daher ist seit drei Jahren in Düsseldorf die säkulare Initiative: „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“, kurz DA! aktiv, denn auch die Kommunalpolitik sollte sich von religiösen Institutionen aller Art emanzipieren. Präsentiert werden Fotos, Illustrationen und Filme aus der dreijährigen Aufklärungs-Arbeit des DA! und Informationen rund um die Religionsfreiheit und das Konzept des „evolutionären Humanismus“, wie es von der Giordano-Bruno-Stiftung vertreten wird, dessen Düsseldorfer Regionalgruppe der DA! ist. An jedem der sieben Abende werden zwei religionskritische Filme gezeigt (19h und 21.30h – Programm unter http://www.aufklaerungsdienst.de). Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet ein
Kollektiver Kirchenaustritt zum Hasenfest unter dem Motto: „Hoppel dich frei“
Gründonnerstag, 17.04., zwischen 13h und 15h, Amtsgericht, Werdener Str. 1 (Achtung Austrittskosten: EUR 30.-!)


Demo gegen Massenüberwachung in Köln

Sa., 12.04., Köln, Heumarkt, 14h
Das Bündnis #StopWatchingUs Köln (www.cologne.stopwatchingus.info) ruft zu einer Großdemonstration auf gegen die anlasslose Überwachung der Bevölkerung. Sie fordern die Volksvertreter*innen auf, Massenüberwachung abzulehnen und die Unvereinbarkeit mit den Grundprinzipien eines freiheitlich orientierten Rechtsstaates anzuerkennen.


Do it yourself: „1. Mai“ – selbstgemacht statt nur dabei!

Do., 01.05., watch out
Wie die TERZ in der letzten Ausgabe berichtete, wird das Fest zum „1. Mai“ in diesem Jahr nicht wie bisher im Hofgarten stattfinden. Wer sich mit dem aufgehübschten „1. Mai“-Fest, nun verlegt zum Johannes-Rau-Platz an der Kniebrücke, nicht anfreunden mag, kann sich nun – in alter Gewohnheit – wohl doch auf einen hoffentlich sonnigen Tag im lauschigen Hofgarten freuen. Hierhin mobilisieren z.B. die Düsseldorfer „Falken. SJD – Sozialistische Jugend“. Was genau geplant ist, erfahrt ihr in ihrem Aufruf.


Lesung, Vortrag, Diskussion:


Gegenargumente Düsseldorf:
Ukraine – Der Kampf der EU um Raum im Osten
Sa., 05.04., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 14h
Es funktioniert auf Ansage: In ihren feierlichen Reden zum Jahreswechsel haben Kanzlerin und Bundespräsident festgestellt, Deutschland sei einfach zu groß, um bei internationalen Krisen eine untergeordnete Rolle zu spielen, und sie haben „mehr deutsche Verantwortung“ und aktiveres Eingreifen angekündigt. Wenige Monate später haben sie die – nach eigener Auskunft – schlimmste Krise in Europa seit dem Mauerfall vom Zaun gebrochen; so schlimm, dass manche von einem neuen kalten oder gar heißen Krieg warnen.
Schuld daran ist, wie stets, die andere Seite: Erst der ukrainische Präsident Janukowitsch, der seine Unterschrift unter das Assoziationsabkommen mit der EU verweigert hat, dann die russischsprachigen Landesteile im Süden und Osten der Ukraine, schließlich und vor allem Putins Russland.
An Putin entdecken und verurteilen Merkel und ihre EU-Kollegen haargenau das, was sie selbst treiben (...)
Dabei versichert Merkel ihren Bürgern: „Zum Krieg wird es nicht kommen“ – und gibt damit zu Protokoll, was sie alles ins Kalkül zieht.
www.gegenargumente.com

Von wegen alternativlos – die gerechte Gesellschaft als Ziel!
So., 06.04., ZAKK, Fichtenstr. 40, inkl. Frühstücksbuffet EUR 6,50, 11h
Beim politischen Frühstück von Attac Düsseldorf stellt Karl-Martin Hentschel, Attac-Mitglied und ex-grüner Fraktionschef in Schleswig-Holstein, sein neues Buch „Von wegen alternativlos! Die gerechte Gesellschaft als Ziel“ vor. Darin zeigt er in verschiedenen Politikfeldern, z.B. Wirtschafts-, Energie-, Kommunal- und Bildungspolitik, „konkrete Utopien“ auf, d.h. Alternativen, die in verschiedenen Ländern der Welt bereits verwirklicht worden sind.

Die Krise und die Spaltung Europas – Europa am Scheideweg
Di., 08.04., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h,
Zwanzig Jahre nach Inkrafttreten des Maastricht-Vertrages steckt das Projekt der Europäischen Union in seiner schwersten Krise. Wie kann ein progressiver Weg aus der Krise eröffnet werden? Durch einen Euro-Austritt von links, weil der Euro unter diesen Rahmenbedingungen jeden Rückhalt für das europäische Projekt zerstört? Oder muss nicht alles daran gesetzt werden, eine europaweite Front für ein solidarisches Europa aufzubauen? Vortrag und Diskussion mit Walter Listl (isw e.V.). Veranstalter*in: isw e.V. (Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung München e.V.) mit Attac Düsseldorf und dem Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf.

Marc Engelhardt: Heiliger Krieg - Heiliger Profit Afrika als neues Schlachtfeld des internationalen Terrorismus
Do., 10.04., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19.30h
Afrikas Terroristen machen weltweit Schlagzeilen - die EU warnt bereits vor einer „Bedrohung für Europa“. Woher kommen die Terroristen, warum sind sie so erfolgreich - und wie finanzieren sie sich? Marc Engelhardt stellt fest, dass es sich beim Terror in Afrika auch um eine neue Form organisierter Kriminalität handelt. Ideologie und Religion sind oft zweitrangig. Söldnertum gehört ebenso zu den Geschäften der Terroristen wie Piraterie, Drogen, Waffen- und Menschenhandel - ein millionenschwerer Markt. An der Entstehung von Terrorgruppen sind gewählte Regierungen beteiligt, auch aus dem Westen. Veranstalter*in: Heinrich-Böll-Stiftung NRW.

Café Philosophique: Die Mitleidsmoral Schopenhauers
So., 13.04., Destille, Bilker Str. 46, 16.30h
Philosophische Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Dieter Birnbacher unter dem Thema „Schopenhauer und die Tierethik“.
www.cafe-philosophique.de

Wuppertaler Befreiungstag 2014: Flucht aus dem Deportationszug nach Auschwitz
Di., 15.04., Wuppertal, Citykirche Elberfeld, Laurentiusstr. 7, 19h
Am 15.04.2014 jährt sich zum 69. Mal die Befreiung von Wuppertal durch die US-Army. Auch dieses Jahr möchte der Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V. diesen (vergessenen) Befreiungstag mit einer besonderen Veranstaltung begehen. Im Mittelpunkt steht ein wenig bekannter Akt der Befreiung und des Widerstandes, die Fluchten aus den Deportationszügen. Eingeladen zum Zeitzeugengespräch ist Simon Gronowski (Rechtsanwalt und Jazz-Pianist aus Brüssel): Er sprang mit Hilfe seiner Mutter als 11-Jähriger aus dem Deportationszug und überlebte - im Gegensatz zu seiner Mutter, die nicht mehr springen konnte und in Auschwitz vergast wurden. Vorgestellt wird dabei das neu erschienene Buch von Tanja von Fransecky: „Flucht von Juden aus Deportationszügen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden“ (Metropol Verlag). Neben dem Zeitzeugengespräch und der Buchvorstellung gibt es ein Jazz-Konzert und anschließend eine Gedenkfeier am Denkmal für die Wuppertaler NS-Opfer im Deweerthschen Garten.
www.wuppertaler-widerstand.de

Kultur-Frühstück mit Constanze Fischbeck und Daniel Kötter
Fr., 25.04., FFT Juta, Kasernenstr. 6, 11h, Eintritt frei
Constanze Fischbeck und Daniel Kötter berichten über das Projekt „state-theatre / translokal #1“. Gemeinsam mit Jochen Becker bespielen sie vom 07. bis zum 11. Mai die FFT Kammerspiele als Schnittstelle zwischen Kino, Ausstellung, Lecture und performativer Stadtteilbegehung. Im Theatersaal sind die Filme „state theatre # 1-6“ über temporär leer stehende Staats - und Nationaltheater sowie Versammlungsstätten in Lagos, Teheran, Berlin, Detroit, Beirut und Mönchengladbach zu sehen. Sechs verschiedene Stadtteil- Touren machen die Düsseldorfer Friedrichstadt aus Perspektiven dieser Städte erfahrbar. Eine Ausstellung und Diskussionen geben Einblicke in die Recherche.

Dead or Alive Poetry Slam
So., 27.04., Schauspielhaus, großes Haus, Gustav-Gründgens Platz, 20h, EUR 8,-/10,-
Zu „20 Jahre Poetry Slam im deutschsprachigen Raum“ treten in einem gnadenlosen Dichter*innenwettstreit tote Dichter*innen mit Klassikern der Literaturgeschichte, dargestellt von Schauspieler*innen des Ensembles, gegen die lebendigen Stars der Poetry Slam-Szene an. Es gelten die Regeln des klassischen Poetry Slams: Jedem Poeten / jeder Poetin bleiben nur wenige Minuten, das Publikum zu überzeugen, denn sie entscheiden über Sieg und Niederlage: Dead or Alive? Als Slammer*innen gehen in den Ring: Hazel Brugger (schweizer Meisterin 2013), Jan-Philipp Zymny (deutschsprachiger Meister 2013), David Friedrich (Hamburger Landesmeister 2013), Sulaiman Masomi (NRW Landesmeister 2013). Moderation: Pamela Granderath, Musik: Beasting - Beatbox trifft auf Cello & Saxofon.

Verfolgung der Homosexuellen im Nationalsozialismus in Düsseldorf
Mo., 28.04., ZAKK, Fichtenstr. 40, Eintritt frei
Im Vortrag des Düsseldorfer Historikers Frank Sparing wird die Verfolgung von Homosexuellen während der NS-Zeit am Beispiel der Stadt Düsseldorf dargestellt. Mit über 400 durch die Gestapo festgenommenen Männern werden in Düsseldorf für Westdeutschland die meisten Personen aufgrund des Homosexuellen-Paragraphen § 175 verhaftetet. Die Radikalisierung der Verfolgung setzte dabei keineswegs unvermittelt mit der Machtübernahme 1933 ein. Zunächst richteten sich die Maßnahmen in erster Linie gegen die homosexuelle Subkultur, sowie gegen die starke Bürgerrechtsbewegung und ihre Presse. Erst Mitte der 1930er Jahre sollte dann der breite Zugriff auf Homosexuelle einsetzen, die nun nicht mehr nur als Kriminelle behandelt, sondern zu Staatsfeinden erklärt und entsprechend hart durch Kriminalpolizei und Gestapo verfolgt wurden. Die Opfer mussten damit rechnen, nicht nur in Gefängnisse und Zuchthäuser, sondern auch in Justizstraflager, Konzentrationslager oder Heil- und Pflegeanstalten eingewiesen zu werden. Darüber hinaus wurden sie Zwangskastrationen unterworfen, die zentral für West- und Nordwestdeutschland im Düsseldorfer Gefängniskrankenhaus durchgeführt wurden.

Mark Fisher: The Privatisation of Stress
Di., 29.04., FFT Kammerspiele, Jahnstr. 3, 18.30h, Eintritt frei
In seinem Vortrag analysiert der britische Kulturtheoretiker Mark Fisher Stress als krankmachende Symptomatik unserer Zeit: In den zurückliegenden dreißig Jahren hat eine ideologische Zerstörung des Konzepts des Öffentlichen stattgefunden, begleitet von einer systematischen Attacke auf die Institutionen, die Solidarität und soziale Absicherung bereitstellen. Die Konsequenz war eine massive Privatisierung von Stress, die sich in einem Anstieg der Fälle von Depressionen und anderen psychischen Pathologien manifestiert hat. Was kann getan werden, um diesen Prozess umzukehren? Wie kann Stress entprivatisiert werden? Vor kurzem erschien Mark Fishers „Capitalist Realism: Is There No Alternative?“ auch in deutscher Übersetzung. Vortrag in englischer Sprache. Im Anschluss:
Gudrun Lange: Wirtschaftsdepression
Di., 29. und Mi., 30.04., FFT Kammerspiele, Jahnstr. 3, 20h
Die Düsseldorfer Tänzer*in und Choreograf*in Gudrun Lange und Morgan Nardi untersuchen mit zwei Personen aus anderen Arbeitswelten die Erschöpfung als strukturelles Phänomen. Sie holen die Depression aus der Privatisierung und fragen: Wo zeigt sich Erschöpfung in der Bewegung?


Konzerte:


Ma Valise
Di., 08.04., Kulturzentrum Bhf.-Bochum-Langendreer, Wallbaumweg 108, 20h
Balkan-Dub-Musette-Ska und Afrobeats aus Frankreich.

Nazi Dogs & Die schwarzen Schafe
Fr., 11.04., AK 47, Kiefernstr. 23
77 Punk aus Aachen und altvertrauter D.I.Y. Punkrock aus Düsseldorf!

Yleislakko & Blut Hirn Schranke
Sa., 12.04., AK 47, Kiefernstr. 23
Yleislakko ist finnisch für Generalstreik und eine Punk-Band aus Turku/Finnland. Supported by Düsseldorfer Hardcore.

We Invented Paris
Mi., 16.04., FFT Kammerspiele, Jahnstr. 3, 20.30h
We Invented Paris ist ein europäisches Künstler*innenkollektiv mit schweizer Wurzeln und feinsinnigen Indiepop-Songs, die in wechselnder Besetzung „neu erfunden“ werden. Der Bandname steht auch für ein Kunstprojekt, an dem u. a. Fotograf*innen, Videokünstler*innen und Designer*innen mitwirken.

Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen
Mi., 23.04., FFT Kammerspiele, Jahnstr. 3, 20.30h
Punkmusik mit Hirn, Witz und eingebautem Drumcomputer: Songs im Spannungsfeld zwischen Indie-Rock, Elektronik, New Wave und Punkrock. Für alle Fans von norddeutscher Punk-Melancholie.

Mad Choice & The Jim Tablowski Experience
Fr., 25.04., AK47, Kiefernstr. 23
Skatepunk aus Tel Aviv/Israel und „comfortable entertainment y’all“ aus Doofmund-Wisconsin.

Youth Avoiders & Snakes and Lions & Birmingham Pines
Sa., 26.04., AK47, Kiefernstr. 23
Punk aus Frankreich meets Screamocore.

Tanz in den Mai mit Zero Solaris
Mi., 30.04., FFT Kammerspiele, Jahnstr. 3, 21.30h
Der Kölner Musiker und DJ Oliver Bedorf alias Zero Solaris lässt mit alten Orgeln, Synthesizern und schrägen Delay-Effekten tanzbare Grooves und elektronische Experimente entstehen.


Infocafe


www.infocafe.de.vu
infocafe [at] linkes-zentrum.de

Das Infocafe veranstaltet Themenabende an wechselnden Terminen im Linken Zentrum Hinterhof. Auf unserer Internetseite und sonst hier findet ihr Infos zu Demos, Veranstaltungen und politischen Diskussionen:

Antifa in der Krise?!
Internationaler Kongress 11.-13. April 2014 in Berlin
Europäischer Rechtsruck und die Umgruppierung der extremen Rechten = Antifa vor neuen Herausforderungen: Nicht nur in Deutschland bringen sich neofaschistische und rechtspopulistische Parteien in Stellungen. Überall in Europa nutzen sie die aktuelle Situation zur Neugruppierung ihrer Kräfte. Und sie sehen im Lichte der Euro-Krise und ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen gute Chancen, nationalistische und einwanderungsfeindliche Positionen zu stärken. Die antifaschistische Bewegung tut sich mit der Analyse dieses europäischen Rechtsruckes schwer. Welche Rolle spielen die sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Zeichen der Krise? Welche Schwerpunkte sind in der eigenen Arbeit zu setzen? Wie können geeignete Gegenstrategien aussehen? Der Austausch untereinander und mit Antifaschist*innen aus anderen europäischen Ländern ist nicht unbedingt auf der Höhe der Zeit. Der Kongress will dazu Gelegenheit bieten. Zusammen mit Aktivist*innen aus anderen europäischen Ländern soll diskutiert werden über die aktuelle Situation der Antifa und die Auswirkungen der Krise. Auftakt ist ein international besetztes Panel am Freitag zur rassistischen Mobilisierung in Europa und antifaschistischen Perspektiven. Am Samstag geht es um die Situation in Deutschland. Unter dem Titel „Antifa in der Krise?!“ diskutieren Vertreter*innen verschiedener Spektren – von Initiativen, Beratungseinrichtungen bis zu Gewerkschaften – über Zustand und Herausforderungen der Antifabewegung. Samstag und Sonntag finden Workshops statt.
www.antifa-kongress.org