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TERZ ist die autonome Stattzeitung für Politik und Kultur in Düsseldorf und Umgebung.
Sie erscheint auf realmanifestiertem Papier zum Ersten eines Monats und wird kostenlos verteilt.
... Mehr Einblicke, bessere Überblicke!



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Düsseldorf stellt sich quer

Am Montag (ja, jeden Montag!) alle auf die Straße gegen Dügida!

Aktuelle Infos unter:
http://duesseldorf-stellt-sich-quer.de/blog/



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Wichtig: Die Antifa-Infonummer

Ihr beobachtet Nazi-Aktivitäten in Düsseldorf und Umgebung? Übergriffe, Propaganda (Flyer, Sprüherei, Plakate, ...), Konzerte, Infostände usw.?

Dann ruf an und hilf mit, rechte Strukturen zu zerschlagen!

Call 01573 – 92 78 358

– oder schreibt an antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net


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Termine


Linkes Zentrum

Hier findet ihr die aktuellen Termine!
März-Termine als pdf-Datei


Internationaler Frauentag:


Frauen*KampfTag!
So., 08.03., Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, ab 13h, Eintritt frei
Kein Bock auf Feierlichkeiten zwischen Blümchen und Prosecco? Das Genderreferat des AStA und Autonomes Frauenreferat an der FH-D laden ein zu feiern, sich zu vernetzen und auszutauschen. Alle interessierten Frauen* sind willkommen. Mehr dazu siehe auch Artikel in dieser Ausgabe!

Hand in Hand am Weltfrauentag
So., 08.03., ZAKK, Fichtenstr. 40, ab 16h
Der Migrantinnenverein Düsseldorf e.V. & der Migrantinnenverein Neuss e.V. laden zum Weltfrauentag ein. Der internationale Frauentag ist ein „Welttag“, der überall von politischen Organisationen am 8. März gefeiert wird. Selbst wenn er ursprünglich zunächst der Durchsetzung des Frauenwahlrechts diente, hat er seine Aktualität nicht verloren und ist auch für die heutigen Frauenrechtsorganisationen ein wichtiger Tag. Denn z.B. Lohnungleichheit und Gewalt sind auch heute noch Themen, von denen Frauen aufgrund ihres Geschlechts nicht unerheblich nachteilig betroffen sind, Migrantinnen noch häufiger als „Bio-Deutsche“. Gemeinsam wollen wir die Errungenschaften der Frauenarbeit feiern, gleichzeitig aber auch die Forderungen für ein gleichberechtigtes Leben aussprechen. Die beiden einladenden Vereine bestehen überwiegend aus türkeistämmigen deutschen Frauen und sind ein überparteilicher und demokratischer Zusammenschluss von Migrantinnen, der für die Gleichstellung der Frau im Arbeitsleben kämpft und sich für die Abschaffung von überkommenen Werten und Traditionen einsetzt, die Frauen in ihrer freien Entfaltung und ihrem Selbstbestimmungsrecht einschränken. Aktive Teilhabe am gesellschaftlichen und gemeindepolitischen Leben ist für den Verein ein wichtiges Thema. Die Veranstaltung ist zweisprachig (Türkisch/Deutsch).

Frauenwiderstand in Rojava
So., 08.03., Türkei Zentrum, Erkrather Str. 279, 17h, Eintritt frei
Die Welt schaut auf Kobanè / Rojava, wo die Frauen einen beispiellosen Widerstand gegen den ISIS-Terrorismus leisten. Die Referentin war als Journalistin im Krisengebiet und wird ihre Eindrücke vortragen mit anschließender Diskussionsmöglichkeit.

Wir Frauen – offene Redaktionssitzung
Do., 12.03., Hirschchen, Alt Pempelfort 2, 19h
Seit über 30 Jahren erscheint die Wir Frauen, immer mit einem Schwerpunktthema, immer mit geschichtlichen und aktuellen Bezügen zur Frauenbewegung und zum Feminismus. Die Redaktuerinnen (zwischen 25 und 70 Jahren), laden ein, die Arbeitsweise einer ehrenamtlichen Redaktion kennenzulernen (und wir als TERZ, die seit über 20 Jahren in ähnlicher Weise eine unabhängige Zeitung regelmäßig publizieren, können nur sagen: Hingehen lohnt sich!)

Internationaler Frauenbrunch
So., 15.03., kom!ma, Himelgeister Str. 107
Anlässlich des Internationalen Frauentags lädt die Kom!ma zu Speis und Trank ein. Dabei stellen sich auch die Vereine Intermigras – Internationale Migrantinnen und Peywand – Düsseldorfer Migrationshilfe vor und die Frauentheatergruppe präsentiert einige Szenen aus den letzten Workshops.


Lesung, Vortrag, Diskussion:


Politik der Mächtigen in der Alpenfestung: Der G7-Gipfel 2015 im bayerischen Schloss Elmau
So., 01.03., ZAKK, Fichtenstr. 40, 11h, Eintritt frei, Frühstücksbuffet 6,50 Euro
Im beschaulichen Elmau, am Rande der Alpen, treffen sich die Regierungschef*innen der G7-Staaten am 7./8. Juni zu ihrem diesjährigen Gipfel. Traditionell dienen diese Treffen dazu, auf informeller Ebene gemeinsame politische Projekte zu koordinieren. Nach dem Hinauswurf von Russland aus dem erlesenen Kreis nehmen neben dem Gastgeber Deutschland noch die Regierungen der USA, Kanadas, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Japans am Gipfel teil. Angesichts der ökonomischen und militärischen Potenz der teilnehmenden Staaten haben ihre Verabredungen trotz des informellen Charakters Auswirkungen auf die politischen und sozialen Verhältnisse in der gesamten restlichen Welt. Viele Menschen und Organisationen werden diesen Gipfel nicht störungsfrei seine Arbeit tun lassen. Denn für sie bedeutet die Politik der G7-Staaten neoliberales Wirtschaften, Krieg und Militarisierung, Ausbeutung, Armut und Hunger, Umweltzerstörung und Abschottung gegenüber Flüchtenden. Das Politische Frühstück von Attac wird sich nicht nur mit der Politik der G7-Staaten beschäftigen, sondern auch mit den Aktionen, die sich dieser kritisch entgegen stellen. Referent: Thomas Eberhardt-Köster.

Wir haben Geschichte geschrieben
Mi., 04.03., Stadtbücherei Bilk, Friedrichstr. 127, 19h, Eintritt frei
Buchvorstellung und Lesung mit Sybille Plogstedt. Die Geschichte der Frauen im Deutschen Gewerkschaftsbund ist zugleich eine Sozialgeschichte der Frauen der Bundesrepublik und ihrer Kämpfe um Gleichberechtigung. Viele der Gewerkschafterinnen kamen aus dem Widerstand gegen das Naziregime und widmeten sich nach dem Krieg der Frauenarbeit. Ihre Geschichte, ihre Biographien und ihre Positionen stehen im Mittelpunkt des Abends.

Zukunftskongress Soziokultur – Vorwärts und wohin!
Do. 05. & Fr. 06.03., ZAKK, Fichtenstr. 40
1974 machte das erste soziokulturelle Zentrum in NRW auf: „Die Börse“ in Wuppertal. In den vier Jahrzehnten seither sind allein zwischen Rhein und Lippe mehr als 60 weitere entstanden, bundesweit sogar einige hundert. Die Soziokultur ist heute mit eigenen Häusern und, wenn auch bescheidenen, Etats längst etabliert. Doch die Kernfrage der Selbstvergewisserung taucht immer wieder auf: Was machen wir hier eigentlich – die Welt verbessern oder Umsatz sichern?
www.zukunftskongresssoziokultur.de

Alexander Häusler: Die rechten Mut-Bürger
Do., 05.03., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19.30h
Buchvorstellung & Diskussionsveranstaltung mit Alexander Häusler und Verena Schäffer (MdL Bündnis 90/Die Grünen) über Entstehung, Entwicklung, Personal und Positionen der „Alternative für Deutschland“. Das Buch ist im VSA Verlag erschienen.

Angekommen in Düsseldorf
Mi., 11.03., Stadtmueum, Berger Allee 4, 18h
Erzählcafé zur Geschichte der Jüdischen Gemeinde mit Zeitzeugen aus sieben Jahrzehnten.

„The Moral Arc” – Wie Wissenschaft die Welt moralischer macht
Mo., 16.03., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, 5/3 Euro
Lesung und Diskussion mit Michael Shermer, Wissenschafts-Journalist und Gründer der weltweiten Skeptiker-Bewegung und des „Skeptic Magazine“. Eine Veranstaltung des DA – Düsseldorfer Aufklärungsdienst. Der Vortrag und sie Diskussion finden in Englisch statt, es sind Übersetzer*innen anwesend.

Zeruya Shalev: ‚Für den Rest meines Lebens‘
Di., 17.03., Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7, 19h
Gemeinsam mit der Schauspielerin Maria Schrader präsentiert die israelische Autorin Zeruya Shalev im Rahmen der Jüdischen Kulturtage ihren Roman „Für den Rest des Lebens“. Im Buch erzählt sie von der Geschichte und Gegenwart ihres Landes. Mit individuellen Biografien einer Familie von der Gründergeneration bis in unsere Zeit entwirft sie das Porträt einer ganzen Gesellschaft. Die Romane von Zeruya Shalev wurden vielfach ausgezeichnete Bestseller und sind in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt.

Arzu Toker „Kein Schritt zurück“
Di., 17.03., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, 7/5 Euro
Was bedeutet Ehre im Islam? Um wessen Ehre geht es? Arzu Toker setzt sich literarisch mit dem Verständnis von „Ehre“ auseinander. Das Buch ist ein Plädoyer gegen religiöse Gruppenidentitäten und patriarchale Herrschaftskultur. Für Selbstbestimmung und Freiheit: die Freiheit von religiösen Zumutungen und die Freiheit von nationalen Fesseln. Mit 22 Jahren wandert Arzu Toker allein nach Deutschland aus, gründete zahlreiche Frauen-, Bildungs- und migrationspolitische Projekte und arbeitet seit 1974 als Schriftstellerin und politische Journalistin. 2007 gründetet sie zusammen mit Mina Ahadi den Zentralrat der Ex-Muslime. Eine Veranstaltung des DA! Düsseldorfer Aufklärungsdienst e.V. und Intermigras e.V.

Zu Gast beim popmusikalischen Quartett: Rüdiger Esch
Fr., 20.03., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h, Eintritt frei
Dieter Falk (Komponist/Produzent), Philipp Holstein (RP Kultur-Redakteur) und Miguel Passarge (zakk Musikchef) diskutieren mit Rüdiger Esch (Die Krupps, Male u.a.) über Aktuelles aus der Welt der Popmusik. Esch ist Autor des im letzten Jahr erschienenen Buches „Electri_City – Elektronische Musik aus Düsseldorf“.

100 Jahre Frauenfriedenskonferenzen in Bern und Den Haag - Deutsche und französische Frauen gegen den 1. Weltkrieg
Di., 24.03., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19h
Dr. Florence Hervé stellt Frauen(initiativen) gegen Nationalismus, Hurrapatriotismus und Militarismus vor. Während des 1. Weltkriegs waren Frauen in Deutschland und Frankreich nicht nur Dienende, Opfer oder begeisterte Militaristinnen. Vereinzelte Frauen erhoben ihre Stimme dagegen. Die feministische Sozialistin und Internationalistin Clara Zetkin setzte sich aktiv für die Beendigung des Krieges ein und organisierte im März 1915 in Bern eine Antikriegskonferenz der sozialistischen Frauen aus den kriegsführenden Ländern. Wegen der Verbreitung der Materialien der Berner Konferenz wurde Clara Zetkin im Juli 1915 verhaftet und wegen „versuchten Landesverrats“ zu zwei Jahren Haft verurteilt. Die radikalen feministischen Pazifistinnen Lida Gustava Heymann und Anita Augspurg initiierten eine internationale Frauenfriedenskonferenz in den Haag mit, die Ende April 1915 stattfand. Darüber hinaus kam es zu zahlreichen illegalen Frauenfriedensaktivitäten. Veranstaltung der Rosalux Stiftung in Zusammenarbeit mit Wir Frauen e.V.


Ausstellung:


Von Augenblick zu Augenblick – Jüdisches Leben in Düsseldorf nach 1945
Ausstellung noch bis 09.08., im Stadtmueum, Berger Allee 4
Die Ausstellung zeichnet den Weg von einer kleinen Gruppe von Überlebenden der Shoa, die sich im September 1945 in Düsseldorf zusammenfand, zu der heute drittgrößten Jüdischen Gemeinde Deutschlands nach. Neben Themen wie Religion und Alltagskultur werden u. a. auch die Migration der Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, die Aufarbeitung der Shoa und der anhaltende Antisemitismus angesprochen. In Kooperationmit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf und der Mahn- und Gedenkstätte.


Film:


Filmvorführung mit Diskussion: „Prison Valley“
Di., 03.03., Butze Kneipenkollektiv, Weißenburgstr. 18, 19h
Eine abgeschiedene Gegend mit 36.000 Seelen und 13 Gefängnissen, wie z.B. das «Supermax», das neue Alcatraz Amerikas. Eine Gefängnis-Stadt, in der selbst die, die draußen sind, drinnen leben. Ein Vorgeschmack dessen, wie die Welt von morgen aussehen könnte. Ein Web-Dokumentarfilm von David Dufresne & Philippe Brault.
... und:
Mumia: Long Distance Revolutionary
Do., 19.03., Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, offen ab 19h, Film ab ca. 20.30h
Der Film erzählt die außergewöhnliche Geschichte des Journalisten und Revolutionärs Mumia Abu-Jamal, der fast 30 Jahre lang in der Isolationshaft der Todestrakte von Pennsylvania, USA, gefangen ist und dessen Urteil erst Ende 2011 in lebenslänglich ohne Bewährung umgewandelt wurde.
(zu beiden Filmen siehe Artikel in dieser Ausgabe)

2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß
Do., 12.03., Filmwerkstatt, Birkenstr. 47, 20h
Die Familie eines Nazitäters, 60 Jahre nach Kriegsende. Längst ist die Wahrheit über die Rolle des Vaters während des Krieges aktenkundig, aber die Witwe, seine Kinder und Kindeskinder streiten darüber wie über ein Geheimnis, das nicht gelüftet werden darf. Sein jüngster Sohn, der Filmemacher Malte Ludin, nimmt dies zum Ausgangspunkt einer dokumentarischen Auseinandersetzung (D 2005 – im Rahmen der Jüdischen Kulturtage).

Hiding and Seeking: Faith and Tolerance after the Holocaust
Di., 17.03., Filmwerkstatt, Birkenstr. 47, 20h
Die Dokumentation erzählt die Geschichte eines jüdischen Vaters, der mit seinen ultra-orthodoxen Söhnen nach Polen reist. In ihren Augen steht – wie für viele Nachkommen polnischer Holocaust-Überlebender – Polen für ein hochgradig antisemitisches Land. Sie besuchen die polnische Familie, die den Großvater während des Holocausts zwei Jahre versteckt gehalten hatte. Ein sehr persönlicher Film, der den Hass und dessen „Vererbung“ durch Generationen hindurch thematisiert (USA 2008).


Konzerte:


Der Feind & Käptn Blauschimmel & Blue Chips to Eat
Sa., 07.03., AK47, Kiefernstr. 23
Marinecore-ultralinks aus Berlin trifft Fastfinger-Piano-Punk aus Cotzbus und lokalen PunkRock.

Rancors & Bloodstains & Ball Torture
Fr.,13.03., AK47, Kiefernstr. 23
Münchner Streetpunk und Aachner Oldschool Youth & Riot Grrrls.

micro pop week 2015
So., 15. – Sa., 21.03., diverse Orte
Die Micro-Pop-Week steht für DIY-Kultur und selbstbestimmtes kulturelles Schaffen. 12 Konzerte, die Mini-Label-Messe „Brandnester” sowie eine Ausstellung und Filmvorführungen werden geballt geboten. Alle Termine und Infos siehe auch Artikel in dieser Ausgabe.

Saigoons & And Now Run & Brain Traps & Johnny Notebook and the Dark Ages
Fr., 20.03, AK47, Kiefernstr. 23
Im Rahmen der Micro Pop Week 2015 (s.o.) gibt es Stuff aus der Region: Alternative/Garage-Punk, Melodic Punk, Garage LoFi Trash und Synthpunk.

Kai Degenhardt
Di., 24.03., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 20h, 10/12 Euro
Wie der Vater, so der … einer der wenigen Liedermacher seiner Generation mit einer klaren politischen Position und auch neuen musikalischen Ideen. In Koop. mit Lama-Musik.

No Shame & Grabowskis
Sa., 28.03., AK47, Kiefernstr. 23
MeloDiYPunk aus Salo/Finland und Punk ausm Pott.

Antilopen Gang
02.04., ZAKK, Fichtenstr. 40
Das HipHop-Trio mit seinen cleveren gesellschaftskritischen Texten über Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und soziale Ungerechtigkeit beschreibt treffend die Probleme unserer Zeit.


Immer wieder:


Flucht und Fremd sein
ab 04.03. immer Mi. 10-12h, bei kom!ma, Himmelgeister Str. 107
Die offene Sprechstunde organisiert von Peywand - Düsseldorfer Migrationshilfe e.V. bietet Beratung und Information für Geflüchtete, die über ihre Situation, ihre Fluchtgeschichte und das „Fremd sein“ bzw. Allein sein sprechen möchten. Eingeladen sind auch schon länger hier lebende Geflüchtete und Zugewanderte, die Kontakte knüpfen wollen.

Mittwochsfrühstück
immer Mi., Zakk-Kneipe, Fichtenstr. 40, 9.30h, Eur 1,50
Gemeinsames Frühstück der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten; ab 10:45 offene Gesprächsrunde.


„V6“ – die neue Heimat ...

   (... nicht nur für Anarcho-Syndikalist*innen)
Volmerswerther Str. 6
http://vsechs.blogsport.eu

Regelmäßige Termine:

FAU: Gewerkschaftliche Erstberatung
jeden Mo. (17-20h) und Mi. (16–18h)

Laden-VV
jeden 1. So. im Monat ab 15-17h
Anlaufpunkt für alle, die im „V6“ Veranstaltungen durchführen wollen.

Unabhängige Arbeitslose
jeden Mi. 11 – 16h
Beratung und Informationen rund um Hartz IV.

Ausgewählte Veranstaltungen im März:

März 1920: „Die vergessene Revolution“
So., 15.03., 18h
Am 13. März putschte Kapp gegen die Reichsregierung in Berlin. Am 15. März begann der eiligst ausgerufene Generalstreik. Bis zum 29. März traten allein im Ruhrgebiet mehr als 330.000 Arbeiter und Arbeiterinnen in den Streik. Diese Arbeiter*innen bildeten in den Städten die sogenannten Arbeiterwehren. Außerdem organisierten sich ca. 100.000 Menschen spontan in der „Roten Ruhr Armee“. Hinter der Front passierte aber noch viel mehr, und auch darum soll es in dieser Veranstaltung gehen.

Pariser Kommune (1871) und Aufstand in Kronstadt (1921)
Mi., 18.03., 19h
Heute geht es gleich um zwei historische Ereignisse. Beide sind tief verwurzelt im Bewusstsein des radikalen Teils der Arbeiter*innenbewegung. Gemeinsam haben sie vor allem das Datum, den 18. März. Während am 18.März 1871 in Paris die Revolte beginnt, wird sie am 18. März 1921 in Kronstadt blutig niedergeschlagen.

Hans Schmitz „Umsonst is´ dat nie“
So., 22.03., 20h
Mit dieser lakonischen Feststellung fasste Hans Schmitz seine Verfolgung im „Dritten Reich“ zusammen - geschildert in seinen gleichnamigen Erinnerungen an den Widerstand der Anarchosyndikalist*innen in Wuppertal. Sein Todestag soll Anlass sein, sich mit Fragen des Widerstandes zu beschäftigen.