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Sie erscheint auf realmanifestiertem Papier zum Ersten eines Monats und wird kostenlos verteilt.
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e-mail: terz[at]free[dot]de

Wichtig:

Ihr habt extrem rechte Aktivitäten in Düsseldorf oder Umgebung beobachtet oder sonst wie Kenntnis von solchen erhalten? Übergriffe,Propaganda (Flyer, Sprühereien, Plakate ...), Konzerte, Infostände usw.?

Dann schickt bitte möglichst schnell eine E-Mail an antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net und informiert die lokale Antifa!

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Hinterhof - Linkes Zentrum

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Solidaritätskonzert:

gegen die Kriminalisierung der antifaschistischen Proteste von DSSQ mit Egotronic Lo-Fi & Mal Elévé/Microphone Mafia/Chaoze One
Fr., 16.12., Haus der Jugend, Lacombletstr. 10, 19h, 15,-/12,- Euro
Mit Egotronic Lo–Fi und Mal Elévé/Microphone Mafia/Chaoze One konnten zwei musikalische Schwergewichte gewonnen werden. Egotronic Lo–Fi spielen im Oldschool-Style definitiv nur Songs des ersten Albums und von davor. Eine einmalige Gelegenheit für alle, die nochmal eine Show wie vor 15 Jahren sehen und hören wollen. Mal Elévé ist einer der Frontsänger der Heidelberger Band Irie Révoltés. Für den Sampler „Refugees Welcome – Gegen jeden Rassismus“ hat er sich mit einem der ältesten Hip–Hop Acts, der Kölner Microphone Mafia und Chaoze One, zusammengetan. Seitdem versprühen sie auf der Bühne ein Reimfeuerwerk mit politischen Inhalten. Hintergrund des Solidaritätskonzertes ist die Kriminalisierung der Aktionsformen von „Düsseldorf stellt sich quer“. DSSQ ist ein breites Bündnis, dass sich im Zuge der Proteste gegen Dügida gegründet hat. Zwei Aktivisten haben Strafbefehle über 10.000 Euro wegen Aufruf zur Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien erhalten und dagegen Widerspruch eingelegt. Veranstalter sind: SJD – Die Falken und DSSQ.

Miniflohweihnachtsmarkt zugunsten der Kinder aus der DRK-Flüchtlingsunterkunft in Oberbilk
So., 04.12., Brause, Bilker Allee 233, ab 14h, Eintritt: Ein Lächeln :)
Neben einem Miniflohmarkt präsentiert die Brause stolz eine kleine Auswahl der in den wöchentlichen Bastelstunden entstandenen Kunstwerke der Kinder aus der DRK-Flüchtlingsunterkunft in Oberbilk. Von dem Erlös wird den Kindern eine kleine Überraschung zu Weihnachten gekauft. Es gibt Kaffee, Tee und Gebäck. Wir freuen uns auf einen gemütlichen 2. Advent. Refugees Welcome, come and join us!

Hanns-Martin Slayer & Joseph Boys
Sa., 03.12, AK47, Kiefernstr. 23
Reign in Düsseldorf.

LFO & Henry Fonda
Sa., 10.12., AK47, Kiefernstr. 23
LaserFötusOverlord & Powerviolence-

Use Möre Gas
Fr., 23.12, AK47, Kiefernstr. 23
Rhythm‘n‘Booze aus Düsseldorf.

10. Filmplakatauktion
Sa., 10.12., Black-Box, Schulstr. 4, 19h
125 neue und alte Schätze aus dem hauseigenen Plakatarchiv werden versteigert. Der Startpreis pro Plakat liegt bei einem Euro. Zudem gibt es im Foyer einen Filmbuch-Flohmarkt.

16-mm Filmprogramm: Arsen und Spitzenhäubchen (+ Vorfilm)
Do., 22.12., K4, Kiefernstr. 4, 20h, Eintritt frei
Kurz vor Weihnachten gibt es noch einmal ein Kiefernflackern mit skurrilen 16-mm Celluloid Schätzen in der Galerie K4 zu sehen. In dem s/w Klassiker „Arsen und Spitzenhäubchen“ von 1944 spielt Cary Grant den Schriftsteller Mortimer Brewster, der kurz nach seiner Hochzeit feststellen muss, dass seine beiden Tanten, zwei liebenswerte alte Damen, im wahrsten Sinne des Wortes einige Leichen im Keller haben. In einer weiteren Rolle spielt der großartige Peter Lorre den Schurken Dr. Herman Einstein. Eine Komödie mit wunderbarem schwarzen Humor. Der Jahreszeit entsprechend gibt es dazu Glühwein und Kekse sowie das gemütliche Rattern des 16-mm Projektors.

Tag der Migrant(inn)en – International Migrants Day 2016
So., 18.12., zakk, Fichtenstr. 40, ab 11h, Eintritt frei
Im Jahr 2000 wurde der 18. Dezember von der UNO zum Internationalen Tag der Migrant(inn)en ausgerufen. Er soll auf die schwierige Situation der Migrantinnen und Migranten aufmerksam machen. Das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Düsseldorf, das Multikulturelle Forum e. V. und zakk laden Düsseldorfinnen und Düsseldorfer mit und ohne Zuwanderungsgeschichte ein, diesen Tag gemeinsam zu begehen. Bei Frühstück und kleinem Kulturprogramm gibt es die Möglichkeit zum Austausch über Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges im Einwanderungsland Deutschland.

1. Humanistischer Salon: Das Ende ist nah! Die christliche Sehnsucht nach Weltuntergang
Di., 06.12., Salon des Amateurs, Grabbeplatz 4, 20h, Eintritt frei, Spende erwünscht
Vortrag und Diskussion mit Jens Niklaus. Mit dem Bekenntnis zu Jesus als Messias war das Christentum seit jeher eine Endzeitreligion. Schließlich war Jesus selbst felsenfest davon überzeugt, das Ende der Welt stünde kurz bevor. In den seither vergangenen 2000 Jahren christlicher Geschichte wurde drum stets nach Zeichen für den anstehenden Weltuntergang Ausschau gehalten, und es wurden Berechnungen verschiedener Jahreszahlen angestellt. Wie konnte sich diese Endzeiterwartung so lange erhalten? Was bedeutet es für Menschen, wenn sie in ständiger Endzeit-Erwartung leben? Und was geschieht, wenn sie in ihrer Erwartung enttäuscht werden? Schlimmer noch, was, wenn nicht? Und sind die menschlichen Möglichkeiten zur vielfachen Vernichtung der Menschheit nicht letztlich eine selbsterfüllende Prophezeihung? Sozusagen christliches Wunschdenken? Apokalypse No! Unser ungemütlich realer Beitrag zur kuscheligen Weihnachtszeit.

Labor für Kritik und Weitsicht: Sechs Videos / Sechs Räume – eine Jahresauslese
Di., 06.12., Weltkunstzimmer, Ronsdorfer Str. 77A, 19h
Labor für Kritik und Weitsicht ist eine Veranstaltungsreihe, die die Vorder-, Hinter- und Abgründe künstlerischer Projekte ins Visier rückt. Wie reagieren Künstler-, Kurator- und Autor*innen auf die gesellschaftlichen Veränderungen, die seit Jahren unter den Schlagworten „Kapitalismus, Krise, Konsum und Kontrolle“ verhandelt werden? Welche Positionen nehmen sie ein? Und wie werden diese verhandelt? Zudem rückt das Veranstaltungsformat Fragen über die sich aktuell stark verändernden Rahmenbedingungen künstlerischer Produktion und ihrer Rezeption ins Visier. Die Projekte werden vorgestellt von den Künstler*innen, kuratiert von Sabine Maria Schmidt.

Das politische Spiel mit der Religion: Islamismus, Christlicher Fundamentalismus und die extreme Rechte
Di., 06.12., Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156, Geb. 3, R. 0.001, Eintritt frei
Von unterschiedlicher Seite aus werden Glaubensfragen für eine Politik der Ausgrenzung und des Hasses instrumentalisiert. Sinnbilder hierfür sind die Pegida-Demonstrationen und rechtspopulistische Kampagnen gegen religiöse Minderheiten sowie das steigende Gefahrenpotenzial eines islamistischen Fundamentalismus. Diese Entwicklungen bedürfen einer vertiefenden kritischen Betrachtung. In der ersten Veranstaltung steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex im Vordergrund: Wie entwickeln sich salafistische und islamistische Radikalisierungsformen? Wie ist das Verhältnis der extremen Rechten zum christlichen Fundamentalismus? Es diskutieren: Michael Kiefer, Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück; Ulli Jentsch, Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum, Berlin; Alexander Häusler (FORENA). Veranstaltungen des Forschungsschwerpunktes Rechtsextremismus / Neonazismus (FORENA). In der zweiten Veranstaltung:

„Das politische Spiel mit der Religion: Herausforderungen und Lösungsansätze“
am 26.01.2017
werden alltagsrelevante Fragestellungen im Mittelpunkt stehen.

Verleihung des FORENA-Nachwuchspreises 2016
Do., 08.12., Hochschule Düsseldorf, Münsterstr. 156, 15h, Eintritt frei, um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: forena[at]hs-duesseldorf[dot]de
Ausgezeichnet mit dem FORENA-Nachwuchspreis werden Arbeiten, die in herausragender Weise Fragestellungen zu zeitgenössischen Phänomenen wie völkischen Nationalismus, die extreme Rechte, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit oder Rechtspopulismus bearbeiten. Neben einem Fachvortrag von Katrin Berlinger und Agnes Betzler über „Extrem rechte Frauen als Opfer häuslicher Gewalt“ werden die ausgezeichneten Arbeiten durch die Preisträger*innen selbst vorgestellt.

„Other Europes“
Do., 08.12., Haus der Universität, Schadowplatz 14
Ende Juni 2016 fand in Düsseldorf die internationale Tagung „Other Europes: Migrations, Translations, Transformations” statt, ein gemeinsames Projekt der Heine-Uni mit der Modern Language Association of America, dem weltgrößten geisteswissenschaftlichen Berufsverband. Mit „Other Europes” sollte auf die sowohl historischen als auch aktuellen Auseinandersetzungen um den Begriff „Europa” hingewiesen werden und die klassischen Positionen des Eurozentrismus kritisch diskutieren und untersuchen werden. Welche Aufgaben sind mit der Akzeptanz einer Weltpluralität im Inneren Europas verbunden? Der Vortrag von Prof. Dr. Susan Winnett (Institut für Anglistik und Amerikanistik, HHU) wird die wichtigsten Themen der Tagung zusammenfassen und anhand einiger Beiträge exemplarisch darstellen, wie eine internationale wissenschaftliche Community nicht nur auf die aktuellen Krisen um die Migration, die Diversity und die Fragen der europäischen Binnen- und Außengrenzen Stellung bezieht, sondern diese auch in historischer Perspektive einzuordnen versucht.

Polens Gegenwart – wohin wird die Reise gehen?
Do., 08.12., zakk, Fichtenstr. 40, 19.30, Eintritt frei
Überraschende Wahlausgänge im vergangenen Jahr haben Polens politisches Leben tüchtig durcheinandergewirbelt. Es scheint, als sei Deutschlands so wichtiger östlicher Nachbar urplötzlich vom rechten Weg abgekommen, als sei er auf dem Weg vom Musterknaben der EU-Osterweiterung zu einem Sorgenkind. Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags. Dr. Holger Politt (RLS Warschau) und Krzysztof Pilawski möchte aufzeigen, welche Tendenzen politischer und gesellschaftlicher Entwicklung in Polen zu erwarten sind. Was ist von der angekündigten nationalkonservativen Wende zu halten? Warum muss nun alles auf dem Prüfstand, was sich seit 1989 vollzogen hat? Wie ist das augenblickliche Kräfteverhältnis zwischen den wichtigsten politischen Konkurrenten? Was sagen die Gewerkschaften, was die Frauenorganisationen, was z. B. die Vertretungen von Schwulen und Lesben? Wie ist überhaupt die Rolle der katholischen Kirche in diesem nicht leicht zu durchschauenden Prozess einzuschätzen?
Veranstalter*innen: Rosa Luxemburg Club Düsseldorf.

Terrorismus in den Medien. Strategien, Darstellungen, Wirkungen
Das Institut für Sozialwissenschaft der Heine-Universität bietet im Wintersemester eine öffentliche Vortragsreihe mit dem Titel „Terrorismus in den Medien. Strategien, Darstellungen, Wirkungen“ an. Im Dezember mit den beiden folgenden Veranstaltungen:

Wirkung extremistischer und terroristischer Internetpropaganda - Radikalisierung im Internet
Mi., 14.12., Haus der Universität, Schadowplatz 14, 19.30
Seit langem beschäftigt sich die Diplom-Psychologin Dr. Frischlich (Uni Köln) in ihrer gemeinsamen Forschung mit Dr. Diana Rieger und Prof. Dr. Gary Bente mit der empirischen Untersuchung der Inszenierung, Wirkung und Effektivität extremistischer Internetpropaganda und potentieller Gegenangebote im Netz.

Die Entwicklung der terroristischen Strategie
Mi., 21.12., Haus der Universität, Schadowplatz 14, 19.30
Mit Prof. Dr. Peter Waldmann (Universität Augsburg).

Kleidung für uns – mit dem Leben bezahlt
Mi., 14.12., zakk, Fichtenstr. 40, 19.30, Eintritt frei
Wer macht unsere Kleidung und wer steckt die Gewinne ein? Es sind die weltweiten Handelsunternehmen, die Millionengeschäfte machen. Die Arbeitsbedingungen in der globalen Textilindustrie sind geprägt von niedrigen Löhnen, langen Arbeitszeiten und mangelnden Arbeitsrechten. Die niedrigen Preise, die Bekleidung und Sportschuhe auf dem Weltmarkt erzielen, lassen sich nur durch ausbeuterische Arbeitsverhältnisse in Ländern wie Bangladesh oder Indonesien realisieren, die ganz am Ende der globalen Liefer- und Wertschöpfungskette stehen. Es ist kein Zufall, dass es fast ausschließlich Frauen sind, die unter oft unmenschlichen Bedingungen die hier so beliebte Markenkleidung herstellen. Die Annahme scheint zu sein, dass arbeitende Frauen sich nicht organisieren und keinen Widerstand gegen solche Arbeitsbedingungen leisten. Doch dem Mythos von Geschick und Gefügigkeit stellen sich immer mehr Frauen-NGOs und Gewerkschaften teils auch transnationale Organisierungsprozesse entgegen – nicht zuletzt, um zu verhindern, dass die Verbesserung von Arbeitsrechten in einem Land zur Abwanderung der Arbeitsplätze in ein anderes Land bzw. in den informellen Sektor führt. Die Veranstaltung wird über die Arbeitsbedingungen und die Kämpfe in der weltweiten Textilindustrie informieren und diskutieren, was es für Kauf- und Systemalternativen gibt. Referentin: Christiane Schnura, Koordinatorin der Kampagne für ‚saubere‘ Kleidung.
Veranstalter*innen: Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!].

„Solidarität ist sexy …“ Verantwortung, Kunst und Gesellschaft.
Do., 17.12., Kulturbahnhof Gerresheim, Heyestraße 194
Vortrag, Thesen und Aktionen zu einer gesellschaftlich notwendig gewordenen Neubewertung kultureller Selbsteinschätzung und zur Verweigerung des Geniebegriffs in der Kunst. Nach mittlerweile 25-jähriger Beobachtung und Recherche scheint die überwiegende Zahl der deutschen Künstler*innen zumindest sozio-kulturell desorientiert und bereit, freie Positionen aufzugeben. Sie schaffen, gemeinsam mit der Kulturvermittlung, durch Verweigerungshaltung gegenüber Selbstkritik und innovativem sozialem Engagement weiteren Nährboden für gesellschaftlichen Extremismus und fortschreitende Umweltzerstörung. Die bereits 2007 postulierte „Spaltung der Kunst“ ist Zäsur und Angebot zu kultureller Neuorientierung. Vortrag des Konzeptkünstlers Carsten Reinhold Schulz, der seit 1989 seine Kunst „auf Felder des sozialen und politischen Engagements führt“.

Mittwochsfrühstück
Immer mittwochs, ZAKK-Kneipe, Fichtenstr. 40, 9.30, 1,50 Euro
Gemeinsames Frühstück der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten; ab 10.45 offene Gesprächsrunde.

»Und Deutschland? Ich weiß nicht ...« Rolf Becker liest Heinrich Heine. Aus der Textfolge »Dichter unbekannt«
Sonntag, 11.12.2016, 11.00 Uhr, ZAKK, Fichtenstraße 40, Eintritt 10,- bzw. 5,- Euro (mit Düsselpass)
http://heine-salon.de
Heinrich Heine (1797 - 1856) wurde als politisch engagierter Essayist, Satiriker und Kritiker, als Anwalt der Armen und Hungernden, als Kämpfer für Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit bewundert wie gefürchtet. Seine Texte haben an Aktualität nichts verloren.
„Man kann meine Bücher verbrennen, meine Worte ausmerzen - ich bin überall angeeckt und ausgestoßen - eines kann man mir nicht nehmen: die Vernunft, die in diesem Jahrhundert und in diesem Land eine Rarität ist.“ Heinrich Heine an den Verleger Georg Cotta
Rolf Becker, Schauspieler und Rezitator, gehört zu den Mitbegründern des Berliner „Heine-Preises“. Mit Claus Bremer gab er 1972 das Buch „Dichter unbekannt - Heinrich-Heine-Textfolge“. Becker gilt als einer der besten Rezitatoren Heines.
Veranstalter: Heinrich Heine Salon