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Sie erscheint auf realmanifestiertem Papier zum Ersten eines Monats und wird kostenlos verteilt.
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Termine


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Information, Diskussion, Lesung:


Welche Farbe hat das Wohnen? Was hat sich getan auf dem Düsseldorfer Wohnungsmarkt? Was muss getan werden!
Mo., 02.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30h, Eintritt frei
Das Düsseldorfer Handlungskonzept Wohnen stand Anfang April im Rat auf dem Prüfstand. Bei den Bürger*innen der Stadt gibt es schon lange und vermehrt die Frage nach einer Verbesserung für den Wohnungsmarkt. Aber was hat sich getan seit den Stadtratswahlen und welche Ansätze wurden umgesetzt? Was muss dringend folgen? Auf dem Podium diskutieren dazu: Matthias Herz (SPD, Vorstand Städtische Wohnungsgesellschaft), Ben Klar (Linke), N.N. (Grüne), Oliver Ongaro (Bündnis für Wohnraum), Jörg Schnorrenbeger (Vorsitzender der Düsseldorfer Immobilienbörse e.V., Vorsitzender des Rings Deutscher Makler) & Prof. Reinhold Knopp (Hochschule Düsseldorf). Moderation: Anne van Rießen (Hochschule Düsseldorf).

30 Jahre Tschernobyl – 5 Jahre Fukushima – Morgen Tihange?
Mi., 04.05., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19h
Mit Jörg Schellenberg vom Aktionsbündnis gegen Atomanlagen Aachen – in Kooperation mit DIE LINKE Kreisverband Düsseldorf und Düssel Solar.

Mein ganzes Leben war ein Kampf
Di., 10.05., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19h
Lesung aus dem 2. Band – Gefängnisjahre – der Trilogie von Sakine Cansız. Am 9. Januar 2013 stand die Welt für alle, die der kurdischen Befreiungsbewegung verbunden sind, für einen Moment still. Eine ihrer wichtigsten Persönlichkeiten, Sakine Cansız, war gemeinsam mit ihren Genossinnen Fidan Doğan und Leyla Şaylemez bei einem politischen Attentat in Paris ermordet worden. Sakine Cansız (Sara), geboren 1954, schloss sich der kurdischen Befreiungsbewegung zu einer Zeit an, als diese sich gerade erst formierte. Bis zu ihrem gewaltsamen Tod am 9. Januar 2013 setzte sie ihren Kampf ohne Unterbrechung fort. Ihre Biographie ist vermutlich das erste Buch, das die Entstehungsgeschichte der Befreiungsbewegung aus Frauensicht beschreibt. Der erste Band dieser Trilogie behandelt die Zeit von ihrer Kindheit bis zu ihrer Festnahme 1979. Im zweiten Band geht es um die Jahre, die sie in türkischen Gefängnissen verbringen musste, verfasst von Sakine Cansız in den 1990er Jahren. Er beschreibt die elf Jahre, die sie nach ihrer Verhaftung 1979 bis zu ihrer Entlassung 1990 in türkischen Gefängnissen verbrachte. Das Buch handelt vom Widerstand gegen Entmenschlichung, von Willensstärke und unerschütterlicher Hoffnung. Es ist ein bedeutendes Zeitdokument, welches die ersten Schritte einer Revolution aus der Sicht einer ihrer bedeutenden Führungspersönlichkeiten beschreibt. Veranstalter*innen: Buchhandlung BiBaBuZe, AZADÎ e.V. (Rechtshilfefonds für KurdInnen in Deutschland), Cenî e.V. (kurdisches Frauenbüro für Frieden), Rote Hilfe Düsseldorf/Neuss. UnterstützerInnen: see red! (Interventionistische Linke Düsseldorf), AKKUSTAN (Antifaschistische Koordination Kurdistan Düsseldorf), NAV-DEM (Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland), i Furiosi (organisiert in der Interventionistischen Linken), isl (internationale sozialistische Linke) Düsseldorf

FAUD stellt vor: Gai Dào – Zeitung der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen
Do., 12.05., FAU-Lokal „V6“, Volmerswerther Str. 6 20h, Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Gai Dào ist chinesisch und bedeutet „einen anderen Weg gehen“. Seit Januar 2011 erscheint die Gai Dào regelmäßig monatlich. Sie stellt anarchistische Gruppen, Projekte, Initiativen und Organsisationen vor. Dabei beschränkt sie sich nicht auf den deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus beleuchtet sie die verschiedensten Themen aus „anarchistischer Sicht“.  Vorgestellt wird die Gai Dào von ihrem „Erfinder“, der über die Grundideen der Zeitschrift, ihre Wandlungen und die Vorteile und Tücken kollektiven Zeitungsmachens berichten wird.

Billinger & Schulz laden ein #1: Alfonso Bordi & Gerald Siegmund
Do., 12.05., damenundherren, Oberbilker Allee 35
Das Künstler*innen-Duo Verena Billinger und Sebastian Schulz begibt sich mit seiner Gesprächsreihe auf das Territorium des Kunstgesprächs und lädt zwei Gäste aus Performance, Kunst und Theorie zu kollegialem tête-à-tête und kritischem Dialog ein. Zum Auftakt der Reihe sind Alfonso Bordi und Gerald Siegmund eingeladen, um über formierte/formulierende Körper zu sprechen. Beide sind Experten für Form(en) in (der) Bewegung und das daraus entstehende Bild. Der Eine ist Tänzer und seit Jahren Mitglied der Kompanie VA Wölfl / Neuer Tanz, der Andere ist renommierter Theaterwissenschaftler und Tanzkritiker und schreibt insbesondere über das, was Körper gerade dann erzählen, wenn sie nicht da sind oder nicht das tun, was von ihnen erwartet wird. Verena Billinger und Sebastian Schulz möchten mit ihnen über die Macht und Ohnmacht von Körpern sprechen, über das, was sie sagen und was sie sagen könnten.

Vortragsreihe: Erinnerungsort Alter Schlachthof
Der Erinnerungsort Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf ist seit dem 29.02.2016 geöffnet. Im Sommersemester 2016 startet eine öffentliche Vortragsreihe, in der einzelne Aspekte der Dauerausstellung thematisiert werden:
„ ... doch nicht bei uns in Krefeld!“ Arisierung, Enteignung und Wiedergutmachung in der Samt- und Seidenstadt, 1933-1963
Do., 12.05., Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156, Geb. 3, 18.30
Die Krefelder Historikern Dr. Claudia Flümann recherchierte jahrelang zur NS-Geschichte ihrer Heimatstadt und legte 2015 dazu eine bemerkenswerte Studie vor. In ihrem Vortrag erläutert sie, wie die wirtschaftliche Existenz der Krefelder Juden durch die Finanzbehörden zerstört wurde, wie sich die Krefelder Bevölkerung auf Kosten der jüdischen Bürger*innen bereicherte und welche Auseinandersetzungen die wenigen Überlebenden oder die Angehörigen der Ermordeten bei der sogenannten Wiedergutmachung erlebten.

Diskussion & Kritik – Diskussionstermin:
Gerechtigkeit
Sa., 14.05., FAU-D Büro „V6“, Volmerswerther Straße 6, 15h
In linken Kreisen wird oft gemunkelt, dass es in unserer Gesellschaft ungerecht zugehe: Die Reichen würden immer reicher, die Anzahl der Armen immer größer; die Kleinen würden bestraft, während man die Großen laufen lasse; die Mieten stiegen ins Uferlose; Hartz IV sei immer zu wenig; die Gewinne der Unternehmer*innen zu hoch. Das müsse sich ändern, wird gefordert, und der Staat solle endlich seiner Verantwortung für alle Mitglieder der Gesellschaft gerecht werden.
Der Staat nimmt die Wünsche seiner Bürger*innen als einzig befugte Instanz, Rechtsfragen zu entscheiden, wohlwollend entgegen. Tag für Tag kümmern sich die unterschiedlichen Staatsorgane um Gerechtigkeit, um den Ausgleich der widerstreitenden Interessen innerhalb der Gesellschaft. Dass dabei das eine oder andere Interesse auf der Strecke bleibt oder arg beschränkt wird, kann so wenig ausbleiben wie der notwendig folgende Ruf nach Gerechtigkeit.
Von der Gerechtigkeit inspiriert und von seinem Willen beseelt, in seiner Gesellschaft eine ständig sprudelnde Geldquelle für seine Staatsgeschäfte nach innen und außen zu fördern, werden Gesetze beschlossen, Rechtsfragen geklärt und im Zweifelsfall mit Gewalt durchgesetzt. Gesetzgeber und Rechtshüter arbeiten hier mit „Augenmaß“, d.h. sie wissen genau, welche gesellschaftlichen Interessen den Fortschritt der Nation fördern und welche ihn eher behindern. So ist zum Beispiel der Weg der Deutschen Bahn zu einem profitablen Aktienunternehmen durchaus zu befürworten, während streikende Angestellte, die lediglich ein „Stück von dem Kuchen“ abbekommen wollen, stören.
Ob der Appell an die Gerechtigkeit ein taugliches Mittel zur Kritik unschöner gesellschaftlicher Verhältnisse ist, wollen wir auf unserem Treffen am 14. Mai klären. Zur Vorbereitung empfehlen wir die Lektüre des Artikels „Gerechtigkeit“ aus dem Gegenstand-punkt 4/15. http://gegenstandpunkt.com
www.diskussion-und-kritik.de

Humanisierung des Strafrechts – Von den Hexenprozessen bis heute
Mo., 23.05., ZAKK, Fichtenstr. 40, 20h
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf – Rechtsphilosoph, Jurist, Professor für Strafrecht an der Uni Würzburg und Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung. Dass Menschenwürde und Menschenrechte auch im Strafrecht beachtet werden müssen, erscheint heute als eine Selbstverständlichkeit, jedenfalls in den Staaten, die von der Aufklärung geprägt wurden. Dabei wird leicht vergessen, dass das europäische Strafrecht noch vor wenigen Jahrhunderten in einer fast unvorstellbaren Weise von Barbarei und Willkür gekennzeichnet war. In dem Vortrag werden anschaulich und in allgemein verständlicher Form wesentliche Schritte der Aufklärung im Strafrecht vorgestellt, angefangen von Friedrich Spee, dem frühneuzeitlichen Kritiker der Hexenprozesse, bis hin zu Cesare Beccaria, der die strafrechtspolitischen Ideen der französischen Aufklärer in seinem Buch „Über die Verbrechen und Strafen“ genial zusammenfasste und damit zum geistigen Ahnherrn der modernen Strafrechtspolitik wurde. Veranstalter*in: DA! – Düsseldorfer Aufklärungsdienst – www.aufklärungsdienst.de


Film, Theater, Kunst:


Russische Filmtage
04. bis 29.05., Black Box, Schulstr. 4
Die Filmreihe präsentiert das spannende Filmschaffen Russlands und bietet Einblicke in diese Gesellschaft sowie in ihre kulturellen und politischen Diskurse. Publikumsgespräche mit Filmschaffenden begleiten die Vorführungen.
www.duesseldorf.de/filmmuseum/blackbox/filmreihen_und_specials

62. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen
Do. 05.05. bis Di. 10.05., www.kurzfilmtage.de
Der Kurzfilm ist die wichtigste Quelle zur Erneuerung des Films, das Experimentierfeld, auf dem sich zukünftige Filmsprachen herausbilden. Heute ist die Vielfalt der Formen, Themen und Ansätze größer denn je. Spielfilm oder Essay, Installation, Diplomfilm oder Künstler*innenfilm, Animation, Dokumentarfilm und alle nur denkbaren Mischformen entstehen überall. Und überall hat sich die kurze Form über Festivals, Internet und DVDs neue Öffentlichkeiten jenseits des Kinos erobert. Die Kurzfilmtage Oberhausen zeigen mit knapp über 550 Filmen aus 55 Ländern in diesem Jahr mehr Arbeiten als je zuvor. Gezeigt werden die Produktionen in gut 100 Vorführungen. Neben den Wettbewerben präsentieren die Kurzfilmtage unter dem Titel „El pueblo“ (Das Volk) ein großes thematisches Programm, das einer „Neuen Welle“ des lateinamerikanischen Films gewidmet ist, die in Europa noch zu entdecken ist.

Nazisupermenschen sind euch allen überlegen – The Horror of the Ordinary
Fr., 06.05. + Sa., 07.05., FFT JuTa, Kasernenstr. 6, 20h
Mit einer Zeitmaschine reisen vier Nazisupermenschen durch Zeit und Raum, um die Ankunft ihres Chefs vorzubereiten. Alle sollen es wissen: Der größte Führer aller Zeiten wird kommen und nichts wird so sein, wie es einmal gewesen sein könnte. Sie engagieren einen Chor mit Engeln und Trompeten. Der Chor soll Wagner singen, kann aber nur Verdi. „Egal“, denken die Supernazis. Ihre Parole lautet: „Platz schaffen!”. Die Supernazis räumen alles weg, was ihnen den Weg versperrt, weil sie merken, dass Zerstörung die Welt ungeheuer vereinfacht. In einer Mischung aus Science-Fiction-Szenario und historischem Mash-up beschreiten die Bühnenberserker von Showcase Beat Le Mot neue Wege der Vergangenheitsbewältigung. Das vierköpfige Performancekollektiv gründete sich 1997. Seitdem arbeitet die Gruppe neben dem Theater auch in Musik, TV, bildender Kunst, Literatur und Veranstaltungsorganisation und gilt als eine der international relevanten zeitgenössischen Performance-Theatergruppen.

„Uns die Kiefern“
Mo., 09.05., Brause, Bilker Allee 23, 20h, Eintritt: 1 Lächeln
Eine Filmdokumentation von 2008 über die Kiefernstraße von Katharina Zwar. Die Bilder lassen sich durch das bunte Treiben tragen und stellen Menschen vor, die dort leben und das Bild der Straße mitprägen.

Der NSU-Prozess: Die Protokolle (2)
Fr., 13.05., Schauspielhaus – Central, Kleine Bühne, Worringer Str. 140, 20h
Als Anfang der Jahrtausendwende eine Mord- und Bombenattentatsserie begann, zu deren Opfern in erster Linie Geschäftsleute mit Migrationshintergrund gehörten, gingen die Ermittler*innen lange Zeit von Täter*innen im kleinkriminellen Milieu aus. Die Morde wurden in der Öffentlichkeit gemeinhin als „Döner-Morde“ bezeichnet und die Täter fälschlicherweise im Umfeld der Opfer gesucht. Doch es war nach bisherigen Erkenntnissen die rechtsextreme terroristische Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU), deren Mitglieder bis 2007 insgesamt zehn Morde in Deutschland begingen. 2011 flog der NSU auf. Am 6. Mai 2013 begann mit dem NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe sowie weitere angeklagte Unterstützer der größte Strafprozess Deutschlands seit der Wiedervereinigung. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung hat den Prozess verfolgt und protokolliert, das Ensemble des Schauspielhauses liest Auszüge aus diesen Protokollen. Das Leid der Opfer, die Kälte der Täter*innen und der Dilettantismus der Ermittler*innen zeichnen ein erschütterndes Gesamtbild jahrelangen rechten Terrors.

Kultur-Frühstück mit pulk fiktion
Fr., 20.05., FFT JuTa, Kasernenstr. 6, 11h, Eintritt frei, Anmeldung unter grabowski[at]fft-duesseldorf[dot]de
Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt unterhalb der Armutsgrenze. Das Kollektiv pulk fiktion sensibilisiert in All about Nothing (FFT Kammerspiele, 5.-8. Juni) für die Frage, was es heißt, mitten im Überfluss arm zu sein. Beim Kultur-Frühstück geben die Künstler*innen einen Einblick in ihre Recherche. Sie sprechen über die Entwicklung von Szenen und Bildern zum Thema Armut jenseits von Stigma und Romantisierung. Jeden dritten Freitag im Monat lädt das FFT Düsseldorf zu einem frühen Stück Kultur ein. Zu jedem Termin sind Künstler*innen eingeladen, deren Produktionen kurz darauf zu sehen sind. Es gibt Raum für Fragen, Kritik, Anregungen und Wünsche. Und eine heiße Tasse Kaffee und Gebäck.

Wie das Lächeln aus dem Gesicht von Beate Zschäpe verschwindet
Fr., 20.05. + Sa., 21.05., FFT JuTa, Kasernenstr. 6, 20h
Beate Zschäpe ist zur Symbolfigur für den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) geworden. Ihr Lächeln und Schweigen ist Sinnbild einer reuelosen Haltung gegenüber rechtsextremen Taten. Der Autor und Regisseur Branko Šimić konfrontiert das Phänomen des NSU mit den aktuellen Entwicklungen einer polarisierten Gesellschaft, die sich zwischen Willkommenskultur und Pegida aufreibt. Er entwickelt einen Quizkatalog, der versucht, außerhalb des medialen Kontextes fundierte Wahrheiten zu finden oder zumindest die richtigen Fragen zu stellen. Als Vorbild für sein Frage- und Antwortspiel nimmt Šimić, in Bosnien und Herzegowina aufgewachsen, die jugoslawische TV-Kultsendung „Kwiskotheka“. Es entsteht ein semi-dokumentarisches Live-Format, das es ermöglicht, das Thema tabulos, hart und neu zu zeigen.

Brause Kunst: „Bridging Art“
Sa., 28.05., Vernissage, Brause, Bilker Allee 233, 15h
Ausstellung in Kooperation mit DRK Kreisverband Düsseldorf e.V. – Flüchtlingsberatung – und KRASS e.V. Ausgestellt werden die bei den wöchentlichen Workshops von KRASS e.V. entstandenen Bilder und Fotos der Kinder aus der Geflüchtlingsunterkunft des DRK in Oberbilk. Kaffee, Kuchen, Austausch und Kennenlern-Treff: Refugees Welcome!


Konzerte und Parties:


Zona 84 & The Grabowskis
Mi., 04.05., AK47, Kiefernstr. 23
Punkrock aus Rosario/Argentina und Punk aus‘m Pott.

Das Tante Mathilda P.r.o.j.ek.t.
Do., 05.05., Cafe Freiraum, Josef-Gockeln-Str. 9
Raccone Records präsentiert das „Konglomerat aus vier verschiedenen Charakteren der Düsseldorfer Punk- und d.i.y.-Szene“.

Buster Shuffle & Line 418
Fr., 06.05., Stone im Ratinger Hof, 20.30h
Buster Shuffle aus London gelten als die Madness der Neuzeit – Old-School-Ska-Pop mit Punkrock und Indie Einschlag. Mit neuem Album “Naked”. Im Vorprogramm die Düsseldorfer City Beats 2015 Gewinner von Line 418.

Demented Are Go & Evil Daltons
Sa., 07.05., Stone im Ratinger Hof, 20.30h
Die englische Psychobilly-Legende um Sänger Sparky gastiert mal wieder in Düsseldorf. 1982 gegründet, zählen sie neben den Meteors zu den legendären Psychobilly-Bands.

Kannibal Krach & Inkasso Moskau & Hayser
Fr., 13.05., AK47, Kiefernstr. 23
Hassprediger aus Wermelskirchen und doppelter Support aus Osnabrück mit HCPunkNoiseGrindSwingPowerviolence.

Pat Thomas & Kwashibu Area Band
So., 15.05., kaw Leverkusen, Kolberger Str. 95A, Leverkusen, 13,-/8,- Euro
Pat Thomas aus Ghana ist eine der großen Legenden der westafrikanischen Musik. 1978 wurde er zum „Mr. Golden Voice of Africa“ gewählt, später ging er nach Europa und Kanada ins Exil. Inzwischen lebt er wieder in Ghana und hat jetzt ein Comeback-Album veröffentlicht. Auf seiner Tournee durch Europa wird er begleitet von der Kwashibu Area Band, die von dem Multiinstrumentalisten Kwane Yeboah geleitet wird und neben dem amerikanischen Jazz-Saxophonisten Ben Abarbanel-Wolff aus den talentiertesten ghanaischen Musiker*innen besteht.

Danmark & David Lübke
Mi., 18.05., Brause, Bilker Allee 233, 19.30h, Eintritt 1 Lächeln
Im Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel e.V. geht wieder was: In der Reihe Brause-Musik heute ein Duo aus Paderborn, das akustische Musik mit Rockeinflüssen zu Ihrer Sache macht und ein junger Liedermacher – er singt vom Leben auf Wanderschaft.

Troy von Balthazar & Arrows
Di., 17.05., Kassette, Flügelstr. 58, 20h, Eintritt frei
Zwischen 1993 und 2005 sorgte Troy von Balthazar als Frontmann von Chokebore für Furore. Seit der Band-Auflösung setzt der US-Amerikaner sein künstlerisches Schaffen in diversen Projekten fort.

Raccone Records Labelparty: The Warm-up!
Fr., 20.05., AK47, Kiefernstr. 23
mit SCHWACH (Youthcrew Hardcore aus Berlin) & SUNLUN (Punk/Hardcore). Nach dem Warm-up geht es am nächsten Tag ins kaw nach Leverkusen:

Raccone Records Labelparty 2
Sa., 21.05., kaw Leverkusen, Kolberger Str. 95A, Leverkusen
Unter anderem mit dabei 100Blumen und Das Tante Mathilda P.r.o.j.ek.t.

Stabil Elite
Sa., 21.05., FFT Kammerspiele, Jahnstr. 3
Mit doppeldeutigen Lyrics, analogen Synthesizern und klackernden Computern lassen Stabil Elite den Krautrock und die Neue Deutsche Welle aufleben.

The Peacocks & Gorilla Gunmen
Sa., 21.05., Stone im Ratinger Hof, 20.30h
Die Schweizer Punkabilly-Legende.

EA80 & Sammuneet Katul Yhdyt
So., 22.05., AK47, Kiefernstr. 23
Die Ausnahme-Punks aus der Region und Punk aus Turku/Finnland.

Nap Eyes
Do., 26.05., Kassette, Flügelstr. 58, 20h, Eintritt frei
Nap Eyes erzeugen einen feingeistigen und gleichzeitig wunderbar unpolierten Indie-Gitarrensound, der genau nach dem klingt, was dahinter steckt: Vier clevere, eigenbrötlerische und musikbesessene Kanadier, die ihre Nächte lieber im Proberaum als auf Partys verbringen.

TimeWarp-Rewind
Sa., 28.05., AK47, Kiefernstr. 23
Tanzparty: Frank Sender & Carsten Treichel legen Platten auf.