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TERZ ist die autonome Stattzeitung für Politik und Kultur in Düsseldorf und Umgebung.
Sie erscheint auf realmanifestiertem Papier zum Ersten eines Monats und wird kostenlos verteilt.
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Aktuelle Ausgabe


IDIOTOREAL

LAUSIGE ZEITEN
kurzmeldungen, diesmal u.a. mit schulden, abschiebung und zweckentfremdung

WOHNEN
bezahlbarer wohnraum in düsseldorf? dauerwohnungsbesichtigung in hamm!

GENDER
das togetherfest düsseldorf geht vom 2. bis 4. august in die zweite runde

ASYLPOLITIK
geflüchteten-camp in münchen geräumt, soli-besetzung in düsseldorf ebenfalls

INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
neues türkisch-kurdisch-deutsches bündnis „taksim ist überall und überall ist widerstand“

ZUFLUCHT
„refugees are welcome“ – flüchtlingsinitiative „stay!“ wird fünf jahre alt

WAR WORLD
hulda-pankok-schule lehnt friedenspreis ab

war starts here camp 2013

KULTURKAMPF
bitte nicht stören! kultur (oder auch nicht) im düsseldorf

KLASSENKAMPF
blockupy 2013 zwischen durchfließen, regenschirmen und jahrhundertflut

UMWELT
am 25. mai fand ein internationaler „march against monsanto“ statt – auch in düsseldorf

HARTZCORE
bürger*innenfunkstille: freie meinungsäußerung auf 104,2 megahartz in gefahr

FH-SEITE
der asta der fachhochschule der asta der fachhochschule zum internationalen flüchtlingstribunal und mit terminen

STORE
unsere konsum-abteilung: unterhaltungs- und bildungsmedien in der kritischen rezension
books – nsu
music – made my day by honker

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Wichtig:

Ihr habt extrem rechte Aktivitäten in Düsseldorf oder Umgebung beobachtet oder sonstwie Kenntnis von solchen erhalten? Übergriffe, Propaganda (Flyer, Sprühereien, Plakate ...), Konzerte, Infostände usw.?

Dann schickt bitte möglichst schnell eine E-Mail an
antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net
und informiert die lokale Antifa!

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Kulturcafe Solaris 53 e.V. – Konzerte, Ausstellungen, Filme, Lesungen, Vorträge, Diskussionen – www.solaris53.de



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Termine


Linkes Zentrum

Hier findet ihr die aktuellen Termine!
Sommer-Termine als pdf-Datei


Camps, Feste, Festivals:


17. Open Air-Fest der Altstadt Armenküche
Sa., 06.07., Altstadt, Burgplatz, ab12h
Die Altstadt-Armenküche lädt zum Open-Air-Essen ein. Zu Livemusik von „The Jolly Jazz Orchestra“ und „Panhandle Alks“ können Arme und Reiche gegen eine Spende Erbsensuppe und für Geld kalte Getränke, Würstchen, Kaffee und Kuchen genießen. Zudem führt die Gruppe Wadokyo eine Performance mit japanischen Taiko-Trommeln auf. Mit der Veranstaltung feiert die Armenküche, die ausschließlich von Spenden lebt, ihr 21-jähriges Bestehen.

ZAKK-Straßenfest
So., 14.07., ab 11 Uhr rund ums ZAKK, Fichtenstr. / Pinienstr.
Freut euch auf viel Trödel, Vereins- und Initiativ- und Parteienstände, gute Musik, viele Köstlichkeiten an den Imbissständen und natürlich gute Stimmung! Für die Kleinen gibt es wie immer das eigene Kinderstraßenfest, wo man sich auf Hüpfburgen und bei diversen Spielen austoben kann. Ab 14 Uhr beginnt das Musikprogramm auf der Biergartenbühne mit einer Mischung aus Rock-, Pop- und Singer/Songwriter-Musik. Das genaue Line-Up erfährt man ca. einen Monat vorher auf der Homepage www.zakk.de oder am Tag selber beim zakk-Infostand.

Anti-Atom-Camp im Münsterland
Fr., 19.07. bis Sa., 27.07. im Münsterland / nahe Metelen
Überall heißt es „Atomausstieg“ – aber in Gronau und Lingen stehen immer noch Atomfabriken, die angereichertes Uran und Brennstäbe für Atomkraftwerke weltweit herstellen. Diese Anlagen haben eine unbefristete Betriebsgenehmigung und produzieren noch Müll für Generationen. Verbunden damit sind alltägliche Atomtransporte, etwa alle drei Tage fährt in Lingen und Gronau ein Atomtransport per Bahn oder LKW raus oder rein. Produziert werden auch Unmengen von Atommüll, bei denen niemand weiß, wohin damit. Im Zwischenlager Ahaus wird Atommüll angeliefert – auch hier bringt jede Woche ein LKW schwach- und mittelradioaktiven Müll hinein. Aus Protest dagegen findet sich im Juli das Anti-Atom-Camp zusammen.
Mehr dazu unter: http://antiatomcamp.nirgendwo.info.

War starts here Camp 2013
So., 21.07 bis Mo., 29.07. beim GÜZ Altmark in der Nähe von Magdeburg
(siehe Artikel in dieser Ausgabe)

togetherfest 2013
Fr., 02.08. bis So., 04.08. an der FH Golzheim
Das togetherfest, der gesamtemanzipatorischer Festigress (Festival und Kongress) in Düsseldorf, geht in die zweite Runde. Thematische Schwerpunkte werden Queer/Feminismus, Gendertheorie, Antisexismus, Antihomophobie und Antitransphobie sein. Neben Vorträgen und Workshops werden Konzerte, Partys, Lesungen und ein Filmraum das Programm abrunden und Platz und Gelegenheit zum Austausch, zur Diskussion und zur Vernetzung bieten.
Mehr in dieser TERZ und unter http://togetherfest.de.

Multikulturelles Sommerfest und „Rock gegen Rechts“
Sa., 03.08., Volksgarten, Ballonwiese, ab 13h, Eintritt frei
Rassismus, Faschismus und soziale Ausgrenzung haben in den letzten Jahren weiter zugenommen. Dagegen soll ein Zeichen gesetzt werden. Mit vielen sozialen und politisch fortschrittlichen Initiativen und Organisationen soll das Fest einen Beitrag leisten gegen Rassismus, Faschismus, die unsoziale Düsseldorfer Kommunalpolitik und die europaweite Verarmungspolitik. Politische Initiativen und Organisationen stellen sich mit Infoständen vor. Die Beiträge werden die Vielfalt und Kultur der Einwohner*innen in Düsseldorf und Umgebung widerspiegeln. Ab 13h mit Kinderprogramm, Musik und Tänzen. Ab 17h Konzert „Rock gegen Rechts“. Internationale Speisen, veganes Essen und Getränke werden zu sozialen Preisen angeboten.

HafenFlingern-Lichtspiele
An jedem Fr. und Sa. im August, Filmwerkstatt, Birkenstr. 47 (im Hof), Projektion ab 22h
Das künstlerisch ausgerichtete Open-Air-Kino Hafenlichtspiele der Filmwerkstatt Düsseldorf - bisher stets auf dem Ueckerplatz vor dem Medienzentrum im Hafen - wird in diesem Jahr nicht dort stattfinden können, da kurzfristig Sponsorleistungen abgesagt wurden und die benachbarte Gastronomie wegen Umbau keine Toiletten zur Verfügung stellen kann. So wird es in diesem Jahr als Flingern-Lichtspiele zur Filmwerkstatt verlegt. An vier Wochenenden im August laufen die Filmnächte auf der Terrasse hinter dem Gebäude. Es stehen Klapp- und Liegestühle bereit, und es gibt eine Bar. Bei schlechtem Wetter läuft das Programm im eigenen Werkstatt-Kino. Los geht es mit dem interessanten Programm am Fr. 09.08. mit einer „KAI 10“-Nacht und dem Film „Our City Dreams“: Regisseurin Chiara Clemente hat über einen Zeitraum von zwei Jahren die fünf Künstlerinnen Swoon, Ghada Amer, Kiki Smith, Marina Abramovic und Nancy Spero begleitet. Die Dokumentation ist gleichermaßen ein Portrait der Frauen als auch ihrer Wahlheimat New York. Als Ausblick auf das Programm von KAI 10 thematisiert der Film die wechselseitige Prägung von Mensch und seinem urbanem Umfeld.


Lesung, Vortrag, Diskussion:


Widerstand und gelebte Utopien (Teil 2)
Do., 04.07., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30, Eintritt frei
Frauenguerilla, Frauenbefreiung und Demokratischer Konföderalismus in Kurdistan. Wie organisiert sich die Frauenbewegung in Kurdistan? Wie sehen Lösungsansatz und gesellschaftliche Alternativen der kurdischen Bewegung aus? Wie ist der aktuelle Dialog zwischen Öcalan und der türkischen Regierung zu bewerten? Welche Auswirkungen hat der Widerstand auf dem Taksim Platz in Istanbul?

Hunger - was sind die Ursachen?
Mi., 10.07., ZAKK, Fichtenstr. 40, 18h, Eintritt frei
Vortrag und Diskussion mit Benjamin Luig, Experte für Agrar- und Landpolitik des katholischen Hilfswerks Misereor. Wir leben in Zeiten höchster landwirtschaftlicher Produktivität. Ernteroboter, hochgezüchtetes, effektives Saatgut und vollmechanisierte Tierfabriken garantieren ein noch nie dagewesenes Produktionsniveau. Trotzdem hungert jeder achte Mensch weltweit. Spätestens die Preissprünge auf den Weltgetreidemärkten 2008, die Millionen weiterer Menschen in den Hunger trieben und die unmittelbar folgenden Hungerproteste in 30 Ländern zeigen die drastischen Widerspruche des globalen Ernährungssystems auf. Aber wie genau hängen die gegenwärtige Wirtschaftsordnung und der Hunger zusammen? Veranstalter*in: Association debut d`histoire.

Düsseldorf - postkolonial
Do., 11.07., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.30 Uhr
Ein kritischer Blick auf die deutsche Kolonialgeschichte und den Umgang mit der Geschichte heute. Kolonialismus - was versteht man überhaupt darunter, und wie bildete er sich heraus? Wie wurde die koloniale Expansion begründet? Wie wirkte sich der Kolonialismus auf die Unterdrückten aus, und wie beeinflusste er in der Rückwirkung auch die Kultur und Politik des kolonialen »Mutterlandes«? Mit dem Verlust der Kolonien 1918 endete aber der Kolonialismus in Deutschland nicht. Die Auswirkungen der Kolonial-Ära, z.B. auf den Rassismus, prägen auch die postkoloniale Zeit, und das bis heute. Es gibt noch viele Spuren des Kolonialismus in Düsseldorf: In Urdenbach würdigen Straßen mit ihren Namen Akteure des Kolonialismus wie Lothar von Leutwein und Adolph Woermann. Das Bataillon eines Oberbilker Schützenvereins benennt sich gar nach Paul von Lettow-Vorbeck, der u. a. für dem Völkermord an den Hereros mitverantwortlich ist. Daneben gibt es in Derendorf ein Kolonialdenkmal, das seit langem umstritten ist. Wir wollen Kritik und praktische Interventionen zum Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte anregen. Mit Katharina Ruhland (München). Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, der Gruppe Ifuriosi & dem zakk.

Einführung in die Kapitalismuskritik
Mi., 17.07., AZ Mülheim, Auerstr. 51, Mülheim a. d. Ruhr, ab 19h
Kapitalismuskritik gehört zu den Kernthemen linker Gesellschaftskritik. Aber auch, wenn es ein grobes Einvernehmen darüber gibt, wie „richtige“ Kritik am Kapitalismus auszusehen hat, beziehungsweise wie sie auf keinen Fall aussehen darf, ist es zwischen all den Debatten gar nicht so einfach, einen Einblick in ihre Grundlagen zu bekommen. Der Vortrag versucht daher, einen Ein- und Überblick in die – marxistische – Kapitalismuskritik zu geben und zentrale Fragestellungen anzureißen. Der Referent gehört dem Arbeitskreis Rote Ruhr Uni an. Veranstaltung im Rahmen des Offenes Antifacafe.

Die Reichsheimstättensiedlung am Beispiel der Siedlung 'Am Zollhaus'
Do., 18.07., Historischer Bahnhof Gerresheim, Eingang Heyestr., 20h
Vortrag von Stefan Hirsch zu der 1930 errichteten Siedlung, die im Volksmund „Klein-Jericho“ hieß, nicht zuletzt wegen ihres ungewöhnlichen Baustils und ihrer flachen Dächer. Heute haben sie Modellcharakter – ein Musterbeispiel für bezahlbares Wohnen auf städtischem Gelände.
www.industriepfad-gerresheim.de

Diskussionstermin Gegenargumente Düsseldorf:
Unangenehme Tatsachen, die uns Kapitalismus, Staatsgewalt und Imperialismus auftischen
Sa., 20.07. und So., 10.08., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 14h
Von unseren Diskussionsveranstaltungen sind keine teilnahmsvollen Überlegungen zu der Frage zu erwarten, ob das hiesige Schulwesen Deutschlands Humankapital vermasselt oder ob Flächentarifverträge noch in die sozialpolitische Landschaft passen. Es ist uns auch egal, ob Minister auf Vergnügungsreise gehen, wenn sie Massenarmut herbeiregieren und deutsche Soldaten in alle Welt geschickt werden. Wir haben keine Vorschläge, welches Image sich die Linkspartei verpassen sollte, plädieren weder für bessere Präsidenten in der Ukraine oder anderswo, noch für ein alternatives Konzept zur Bewältigung der Finanzkrise.
Wir decken auch keine Skandale auf. Im Gegensatz zu „Bild“ oder „taz“, „konkret“ oder „Spiegel“ halten wir die Hetze gegen Sozialhilfeempfänger*innen, das ausländerfeindliche Zuwanderungsgesetz oder die Internierung der US-Gefangenen auf Guantanamo nicht für Abweichungen von einer Norm – einer Norm, die sowieso niemals wirklich gilt, dafür aber um so eindringlicher gefordert wird.
Wenn wir auf etliche der sogenannten Tagesereignisse eingehen, dann deswegen, weil uns daran immer von neuem das Gegenteil auffällt: nämlich die Notwendigkeit, mit der diese Geschehnisse so, wie sie sich abspielen, zur Demokratie und zur Marktwirtschaft, zur Weltordnung und zu all den anderen großen Sorgeobjekten des allgemeinen Verbesserungs- und Verschönerungswillens dazu gehören.
Wir erkennen darin bloß Fälle und Unterfälle von Grundsätzen und Sachzwängen, die tatsächlich in Kraft sind und als höchste menschenrechtliche Werte einen erschreckend guten Ruf in dieser Gesellschaft genießen.
Unsere nächsten Diskussionstermine, auf denen wir uns mit den unangenehmen Tatsachen, die uns Kapitalismus, Staatsgewalt und Imperialismus auftischen beschäftigen, sind am 20.07 und 10.08.. Die genauen Themen erfahrt ihr auf unserer Internetseite:
www.gegenargumente.com

Platz der Träume – Rüyalar Meydani
Aufbruch am Taksim: Wofür wir kämpfen. Aktivistinnen und Aktivisten aus Istanbul berichten.

Mo.,26.08., Bürgerhaus Bilk, Bachstr. 145, 19h
Es begann mit dem Protest gegen den Bau eines Einkaufszentrums, wurde zum Ereignis und veränderte das politische System der Türkei. Eine scheinbar unbedeutende Besetzungsaktion brachte binnen weniger Tage Hunderttausende auf die Straßen, erst in Istanbul, dann in unzähligen Klein- und Großstädten in der Türkei. Brutale Überfälle der Staatsgewalt und das Schweigen der offiziellen Medien riefen noch mehr Menschen auf die Plätze. Die mutige und phantasievolle Bewegung dauert an, lässt sich nicht einschüchtern, nicht beirren.
Fünf Aktivist_innen der ersten Besetzungsaktionen sprechen über die Perfidien eines Systems, das sie schon ins Wanken gebracht haben: Die Enteignung des öffentlichen Raums, die Vertreibung der "gefährlichen Armen" aus der Innenstadt, die Gentrifizierung, die besondere Mischung aus kapitalistischer Modernisierung und autoritärer Islamisierung. Unsere Gäste sprechen aus dem vielstimmigen Protest, seinen neuen Formen der Begegnung und Partizipation, aus der Erfahrung einer Demokratie ohne Polizei. Sie erzählen, wofür sie kämpfen.
Die Gäste in Düsseldorf:
Gökhan Biçici ist Programmredakteur beim Nachrichtenkanal IMC TV, Redaktionsmitglied des Onlineportals Emek Dunyasi und diesjähriger "Pressefreiheit"-Preisträger des türkischen Journalist_innenverbandes.
Meltem Oral ist Aktivistin in Kampagnen gegen Neoliberalismus, Rassismus, Homophobie etc. und von Beginn an an den Protesten im Gezi-Park beteiligt.
Eine Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung, attac und Interventionistische Linke (IL), mit lokaler Unterstützung vom Rosa-Luxemburg-Club und dem DGB-Stadtverband Düsseldorf, I Furiosi (IL), See Red (IL) und die Düsseldorfer Stattzeitung TERZ, BiBaBuZe Buchhandlung, Ceni-Kurdisches Frauenbüro, Stay! Flüchtlingsinitiative, Verein Kurdisches Kulturzentrum Düsseldorf, Anatolische Förderation Düsseldorf, YEK-KOM, der Verband kurdischer Studierende YXK e.V. und die Tageszeitung Yeni Özgür Politika
www.rosalux.de/platz-der-traeume


Konzerte, Partys:


Polikarpa y sus Viciosas & Saigoons
Do., 04.07., Bauwagenplatz Jetzt, Kiefernstr. / Ecke Erkratherstr. (Zugang über Parkplatz neben Burger King), ab 19h
Feminist Anarcho Punk aus Kolumbien und Garagen-Punk aus Düsseldorf. Bei schlechtem Wetter im AK47!

K.C. McKanzie
Mo., 08.07., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 20h, VVK 7,- / AK 9,-
Das Duo aus London und Berlin bringt seine einzigartige Mischung aus britischem Folk, Americana und Bluegrass mit. Eine gemeinsame Veranstaltung der Buchhandlung BiBaBuZe und Lama-Musik - Verein zur Förderung musikalischer Vielfalt e.V.

¡Feliz cumpleaños!
Sa., 13.07., AK 47, Kiefernstr. 23
Fünf Jahre ¡Alerta! - Lateinamerika Gruppe Düsseldorf. Das wird groß gefeiert mit Sirte Power (Cumbia, Reggae, Latin, Ska aus Argentinien) und Nim Alae & DJ Inti Che (politischer HipHop aus Berlin / Guatemala / Argentinien).
www.alertaduesseldorf.blogsport.de

Charge 69 und Paranoya
Fr.,19.07., AK 47, Kiefernstr. 23
Heute bietet uns das AK Oi! aus France und „Minimalismus als Chance“ aus Düsseldorf und dem Umland.
www.charge69.com; www.paranoya-online.de

Argies supported by Banana Pilots und La Familia
Sa., 20.07. The Tube, Kurze Str., Altstadt
Argies ist eine 1999 gegründete argentinische Punkrock-Ska Band. Der Name „Argies“ ist der abwertende Spitzname für „Argentinien“, ein Ausdruck, der weitgehend von den britischen Soldaten während des Krieges in Malvinas (Falkland) 1982 verwendet wurde. Obwohl ihre musikalischen Wurzeln im britischen Punk der Siebziger, mit Tendenzen zum Ska, zum Reggae, zur lateinamerikanischen Musik und zu einem großen Teil im Rock & Roll liegen, erinnern ihre Songtexte, besonders in den letzten Jahren, an klassische Punkbands mit eindeutig linksgerichteten Idealen auf der einen Seite und Nonsens-Texten auf der anderen Seite. Der Unterschied zwischen den Argies und anderen Rock- oder Punk-Bands ist, dass sie keine feste Besetzung haben, sondern sich als Zusammenführung verschiedener unabhängiger Musiker verstehen, die nach einer gewissen Zeit wieder ihre eigenen Wege gehen. Der Einzige, der schon seit der Gründung der Band dabei ist, ist David, der Sänger und Gitarrist.

TimeWarp Rewind-Party
Fr., 26.07., AK 47, Kiefernstr. 23
DJ Soul Frank präsentiert: TimeWarp Rewind =Party= „Spinnin’ 45s“.

Uwaga!
Sa., 17.08., Hofgarten-Pavillion, 16h, Eintritt frei
Jazzkonzert mit M. Maurer (vh), C. König (vh, vla), M. Nisic (Akkordeon), M. Hacker (b). Sie vermischen abendländische Hochkultur und Gipsy-Verve, sie paaren swingende Leichtigkeit mit brachialer Punk-Attitüde, ausgefeilte Arrangements mit halsbrecherischen Improvisationen...

This Is Flingern Not L.A.! pt. 15
Fr.+Sa., 06./07.09., AK47, Kiefernstr. 23
Nach der AK47-Sommerpause im August (der sich die TERZ ja auch anschließt), geht es Anfang September gleich wieder rund auf dem =Flingern Festival= u.a. mit Man Lifting Banner, Mülheim Asozial, Prinzessin Halts Maul, Saigoons, Blutjungs, Estrella Negra, Hotel Energieball ...


Infocafe

im Linken Zentrum - Corneliusstraße 108

infocafe [at] linkes-zentrum.de
www.infocafe.de.vu

Das Infocafe findet momentan nicht mehr jeden dritten Mittwoch statt. Stattdessen werden wir zukünftig einzelne Themenabende an wechselnden Terminen im Linken Zentrum Hinterhof veranstalten. Auf unserer Internetseite und hier in der TERZ findet ihr natürlich weiterhin Infos zu Demos, Veranstaltungen und aktuelle politische Diskussionen. Wenn ihr Termine verbreiten, eure Gruppen / Projekte vorstellen oder einen Themenabend im Linken Zentrum durchführen wollt, sprecht uns an! Weiterhin findest Du beim Infocafe Ansprechpersonen der Rechtshilfe.

Das Infocafe empfiehlt:

Das AZ Köln ist von Räumung bedroht
Am 30. April startete die Kampagne „Kein Tag ohne!“ zum Erhalt des Autonomen Zentrums Köln mit der Auftaktdemo „Warm up for Resistance“. Die Kündigungsfrist lief am 30. Juni ab – und jetzt gilt es zu zeigen, dass die von der Kölner SPD geplante Räumung keine Option ist. Das AZ hofft auf eure Unterstützung. Kommt nach Köln-Kalk!
Aktuelle Entwicklungen und Termine auf http://az-koeln.org/keintagohne

Demo zum Erhalt des AZ Köln
Sa., 06.07., AZ Köln, Wiersbergstr. 44, Köln-Kalk
Demo im Rahmen der Gather&Resist Woche in, um und für das AZ Köln.
Infos unter http://gatherandresist.blogsport.eu

Der NSU Prozess – Juristische und politische Hintergründe
Fr., 05.07., ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.00, Eintritt frei
Die Referenten Wolf Wetzel (Journalist) und Peer Stolle (Rechtsanwalt, Nebenklägervertreter) werden auf die Verantwortlichkeit und mögliche Verstrickung staatlicher Stellen bei der Planung, Durchführung und Verschleierung der Mordtaten eingehen, sowie auf die Frage, was von diesem Prozess zu erwarten ist. Kann sich die Hoffnung erfüllen, vor Gericht die nötige Aufklärung zu erzwingen, trotz der systematischen Vertuschungen, der Falschaussagen, der Vernichtung von Beweismitteln, die in allen Behörden vorgenommen wurden? Welchen Einfluss haben die Opfer, die hier als Nebenkläger*innen auftreten, auf den Prozessverlauf? Der Prozess wird zum Zeitpunkt der Veranstaltung noch nicht beendet sein. Die Referenten werden versuchen eine Zwischenbilanz zu ziehen. Veranstalter: Vereinigung Demokratischer Jurist*innen (VDJ), Rosa Luxemburg Club, Türkei Zentrum e.V., VVN-BdA.

Die Kämpfe in der Türkei - gestern und heute
Mi., 10.07., 19h, Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108
Referent*innen: Tim Engels, RA und Experte zu §129 a+b, eine Vertreterin der Internationalen Plattform gegen die Isolation, die Soli-Arbeit zu politischen Gefangenen und Anti-Re sowie Anti-Ra-Arbeit leistet. Veranstalter*innen: Rote Hilfe Düsseldorf/Neuss, Internationale Plattform gegen Isolation, Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen

Vortrag: „Zensur 2.0“
Fr., 05.07., Spunk, Festweg 21, Gelsenkirchen, 19h
Wie sieht im Zeitalter des Internets Zensur aus? Diskutiert werden soll, welche Chancen in den Technologien stecken, aber ebenso welche Risiken dort entstehen.

10 Jahre AKZ Recklinghausen
Sa., 13.07., AKZ Recklinghausen, König-Ludwig Str. 50, Recklinghausen
Schon seit 10 Jahren heißt es nun in Recklinghausen: „Kein Tag ohne autonomes Zentrum!“ Das will gefeiert werden mit einem Sommerfest. Der Tofuclub feiert hier übrigens auch sein Achtjähriges.

AZ Köln-Soli-Konzert im AZ Mülheim
Sa., 13.07., AZ Mülheim, Auerstr. 51, EURO 5,-
Konzert und Freiraumspektakel. Bereits um 15h ist eine Kundgebung in der Mülheimer City geplant. Abends Konzert u.a. mit And Now Run, F*cking Angry, Forever Ends Today und Kumbia Queers.