Änderungen beim Semesterticket
Ab dem 1. März 2005, also ab dem Sommersemester 2005,
greifen folgende relevanten Änderungen in Bezug auf die bisherigen
Vertragsvereinbarungen zwischen der VRR-GmbH und den
„SemesterTicket-Vertrags-Ast’en im VRR“, zu denen der AStA der FH-D
seit 1993
gehört:
• InhaberInnen eines Semestertickets können montags bis
freitags ab 19 Uhr sowie samstags, sonntags und an gesetzlichen
Feiertagen
(auch am 24. und 31.12.) ganztägig eine weitere Person
unentgeltlich mitnehmen.
• Weiterhin darf montags bis freitags ab 9 Uhr, an
Wochenenden sowie an gesetzlichen Feiertagen ganztägig,
unentgeltlich ein
Fahrrad („nach den gültigen Bestimmungen des VRR-Verbundtarifes
zur
Fahrradmitnahme“) mitgenommen werden.
Schöne Sache, ABER natürlich gibt es einen Haken: Der Preis
des Tickets steigt von 68,28 Euro auf 79,95 pro Semester. Eine weitere
Preissteigerung ist laut Vertrag für die nächsten vier
Semester allerdings
ausgeschlossen.
Event-Kalender
Februar 2005
> Diplompartys
Architektur
11. Februar in D-Heerdt
www.diehalle.de,
Design
03. Februar ??
Karnevalsalternative im CONSUM
Ronsdorferstr. 77 A
> Der Antifa-Arbeitskreis an der
FH-D präsentiert:
Peter Singer, die Bio-Ethik und die
Instanz des „Guten
Lebens“
Mittwoch, 23. Februar 2005,
19.30 Uhr
Referentin: Erika Feyerabend (Bioskop e.V. - Forum zur
Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien)
Im Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108, Düsseldorf
Veranstaltet in der Reihe „INPUT- antifaschistischer
Themenabend“ vom Antifa-AK an der FH-D und der Antifaschistischen
Aktion
Düsseldorf, in Kooperation mit dem AStA-Antifa-Referat der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem
Antirassistischen Bildungsforum
Rheinland.
Der australische Bioethiker Peter Singer sorgt hierzulande
immer wieder für Aufregung. Vor wenigen Wochen durfte er sogar
einen Vortrag an
der Universität Düsseldorf halten. Singer wirbt –
wissenschaftlich autorisiert
– für die Tötung kranker,
behinderter,
altersdementer oder auch todeswilliger Menschen. Der Philosoph wird bei
seinen
Auftritten in Deutschland unterstützt – im Namen einer
wissenschaftlichen
Freiheit, die auch das gesellschaftliche Tötungsverbot
relativieren dürfe. Doch
sein Projekt ist ein politisches: Wann und wie kann man im Namen der
Idee des
Glücks (bzw. der Gesundheit) jemanden töten? Singer
unterstützt aber auch
umstandslos jene biowissenschaftlichen Projekte, die mit
pränataler Diagnostik
und genetischer Manipulation die Fortpflanzung zu verbessern trachten.
Das
verabreichte Sterben und das „gute Zeugen“ gehören beide der
Instanz des „Guten
Lebens“ an. Singer versucht allgemeine Kriterien anzubieten, um Eugenik
und
Euthanasie zum gesellschaftlichen Normalfall zu machen. Weniger
umstritten
diskutieren alltäglich Kommissionen, Presse, Richter, Politiker,
Priester und
Ärzte über eine ethische, vom Gesetz bestätigte
Definition des „würdigen“, weil
verwalteten Todes und des „guten“, weil optimierten Zeugens.
Möglich, dass der Ruf nach Gesetzen und Kommissionen im
Namen des Lebensschutzes, der Menschenwürde und der Lehren aus der
nationalsozialistischen Vergangenheit wenig hilft. Eher kann eine
gesellschaftspolitische Kritik, die das vorherrschende Ideal vom
jugendlichen
und gesunden Menschen in Frage stellt und auf das radikale
Fehlen einer Symbolisierung von Alter,
Krankheit und Tod aufmerksam macht, die bioethischen Reden und
biopolitischen
Praktiken zurückzuweisen.
> Kino 77 präsentiert
1. Februar: Paraiso
8. Februar: TRaumschiff Surprise - Periode 1
Kino 77 (www.kino77.de) ist das Programmkino des AStA der FH
Düsseldorf. Beginn der Vorführungen: 20 Uhr im Audimax
(Josef-Gockeln-Str. 9)
> AStA-Öffnungszeiten
Das AStA-Büro auf der Georg-Glock-Str. 15 ist während der
Semesterferien wie gewohnt montags bis donnerstags von 11 bis 14 Uhr
geöffnet.
Die Sozialberatung findet mittwochs im AStA-Büro und dienstags im
Büro des
Fachschaftsrates Sozial- und Kulturwissenschaften im Gebäude 24.21
auf dem
Uni-Campus statt, jeweils von 11 bis 13 Uhr.
Debütausgabe
der „AE35“ erschienen
„AE35“ heißt eine neue Zeitung, die Ende 2004 erstmalig im
Fachbereich Architektur an der FH-D erschien.
Dreimonatlich möchte die Redaktion um die AStA-Referentin
und
Fachschaftsrätin Sandra Schwider interessante Artikel rund um das
Architekturstudium liefern. Die Debütausgabe bietet einen Artikel
zum
Kö-Bogen-Projekt, zu Streetart, einen Beitrag zu den Projekten des
international bekannten japanischen Architekturbüros
“SANAA” und vieles mehr.
Besonders nett geschrieben ist „Teil 1“ einer Artikelserie über
die Hürden
eines „Studentenlebens“ im Fachbereich Architektur. Abgerundet wird die
Zeitung
durch eine Reihe von Terminankündigungen, z.B. von Ausstellungen.
„AE35“ bezieht sich im Namen auf einen Raum „im Erdgeschoß
des Gebäudes der Fachhochschule“. Dort herrsche „noch der
experimentelle Geist
eines Laboratoriums“, heißt es im Editorial. An eben diesen
„Geist“ möchte die
„AE35“-Redaktion anknüpfen, man darf ihr hierbei viel Erfolg
wünschen.
Erhältlich für 2 Euro u.a. im AStA-Büro und im Büro
des
Fachschaftsrates Architektur. Kontakt über Tel.: 0211 / 4351-134
und über
Email: ae35-redaktion@fh-duesseldorf.de
Veranstaltungen
des Referats für Antifaschismus &
Multikultür Februar 2005
DI 2.2.2005 16Uhr Teestube im AStA
Diskussion & Kurzfilme. Thema:
Integration
Der religiös motivierte Mord an dem niederländischen
Regisseur Van Gogh, das Kopftuchverbot in Frankreich, die Ergebnisse
der PISA
Studie 2 sind Ereignisse, die in Deutschland eine öffentliche
Debatte
auslösten: Das Thema Integration, Migration und Islam ist
politisch und medial
wieder auf der Tagesordnung. Und auch die politische Rechte versucht,
mit
rassistischen Parolen zu punkten. Wir haben uns am Dies Academicus mit
Filmen
und einer Diskussionsrunde in das Thema eingeklinkt und wollen jetzt
mit euch
weiter diskutieren. Außerdem zeigen wir euch zwei Kurzfilme der
antirassistischen Gruppe KanakAttak.
MI 23.2.2005 19.30Uhr Hinterhof-Linkes Zentrum
Peter Singer, die Bio-Ethik und die
Instanz des “Guten
Lebens”
INPUT- Antifaschistischer Themenabend. Referentin: Erika
Feyerabend
In der Januarausgabe der Terz haben wir uns in einem
längeren Artikel mit dem Philosophen Peter Singer
beschäftigt, der vor kurzem
an der Uni referierte. Anders als an anderen Hochschulen blieben
Proteste gegen
die Veranstaltung weitgehend aus. Stattdessen war die Veranstaltung des
umstrittenen Tierrechtlers gut besucht. Singers Auftritt wurde auch von
studentischer Seite gegen die Kritik des AStAs verteidigt. Wir wollen
uns jetzt
genauer mit dem Komplex Bioethik beschäftigen. Eine Veranstaltung
in
Kooperation mit der AAD, dem AK Antifa der FHD und dem ABR Rheinland.
Öffnungszeiten des Antifa &
Multikultür Referates
MI 12-15 Uhr & DO 13-14 Uhr
Im AStA Gebäude hinter der ULB
www.terz.org - 26.01.2005