Lausige Zeiten
arena
lachnummer
Bis heute liegt
kein Finanzplan für den Betrieb der Arena
vor. Dafür ist die Arena durch die Insolvenz der Baufirma Walter
Bau, die mit
der ABB Gebäudetechnik die Arena gebaut hat, mächtig ins
Strudeln gekommen.
Aber von Seiten der Stadt werden allenthalben Beruhigungspillen
ausgegeben.
Alles no problemo. Aber die Realität sieht anders aus, und es
steht zu
befürchten, dass die Arena ein Millionen-Grab für die Stadt
wird. Handwerker,
Bauarbeiter und weitere Gläubiger bangen um ihre Gelder. Das
Fußballländerspiel
gegen Argentinien hätte beinahe kurzfristig abgesagt werden
müssen. Ein
Einrichter wollte eine richterliche Verfügung erlassen, Kabinen
und Logen zu
sperren, weil er auf die Erfüllung seiner Forderung von 300.000
Euro wartete.
Die offene Rechnung wurde von dem zweiten Gesellschafter der
Baugesellschaft -
der ABB - beglichen, die für Walter-Bau alle Pflichten und Rechte
übernommen
hat. Es sind Rechnungen offen von mindestens 960.000 Euro. Ein weiterer
Gläubiger will für die Betreibergesellschaft Insolvenz
beantragen, da er eine
Provision über 500.000 Euro (lt. WZ 600.000 Euro) für die
Vermittlung eines
Investors für das Arena-Hotel schriftlich zugesagt bekam. Der
Arena-Chef Frank
Münch zweifelt in der Rheinischen Post an, ob der Gläubiger
überhaupt einen
rechtlich verwertbaren Titel hat. Dabei hatte die Betreibergesellschaft
große
Probleme, ein Unternehmen zu finden, das dort ein Hotel betreibt. Die
NRZ
schreibt, dass die Betreibergesellschaft zahlungsunfähig sei. In
der
Betreibergesellschaft hat die Stadt einen Anteil von 25,1%, mit 65% hat
die
WPF, eine 100%ige Tochter des Pleite gegangenen Konzerns Walter Bau,
das Sagen.
WPF besitzt auch 40% Anteil an der Arena Besitzgesellschaft, den Rest
hat die
Stadt inne. OB Erwin wies immer wieder darauf hin, dass die Walter Bau
als
Sicherheitsgarantie 15 Millionen Euro hinterlegt hat. Nach
Informationen der
NRZ ist dieses Polster aber schon fast zur Hälfte aufgebraucht.
Bis zum Ende
des Jahres dürfte nur noch eine geringe Summe vorhanden sein, denn
bevor
Einnahmen erwirtschaftet werden können, mussten erhebliche
Ausgaben und
Leasingraten abgegolten werden. Um die Baukosten der Arena von 218
Millionen
Euro zu halten, muss die Betreibergesellschaft, anstatt die dafür
eigentlich
vorgesehene Besitzgesellschaft, die anfallenden Kosten, bspw. der
Einrichtung,
übernehmen. Und Einnahmen gibt es im Moment kaum. Das Hotel und
die Bowlingbahn
sind noch nicht eröffnet, die Büros (die im übrigen vom
städtischen Sportamt
bezogen werden sollen) stehen weiter leer. Folglich gibt es auch keine
Pacht-
und Mieteinnahmen. Aber was soll man auch erwarten, wenn man „ein
Bauprojekt,
das man selbst (als WPF) in Auftrag gibt und selbst (als Walter Bau)
ausführt –
über Kredite finanziert...“, wie der PDS-Abgeordnete Laubenburg
feststellt. Nun
kommt auch noch heraus, dass auch die beiden ausverkauften
Grönemeyer-Konzerte
im Januar nur Kosten verursacht haben. Offensichtlich musste die Arena
zu einem
Schleuderpreis angeboten werden, damit überhaupt ein namhafter
Event zum
Auftakt der Arena dort stattfinden konnte. Lange konnte kein
Namenssponsor für
die Arena gefunden werden. Auch dies gelang nur zu einem Dumping Preis.
Seither
heißt sie „LTU-arena“. Es gab schlichtweg keine anderen
Interessenten am
Betrieb der Arena. Nur deshalb sind Stadt und WPF überhaupt in der
Betriebsgesellschaft. Dies war die letzte Möglichkeit – und nicht
erste Wahl,
wie Erwin gerne behauptet. Dafür muss nun regelrecht gebettelt
werden, damit
überhaupt etwas in der Arena stattfindet. Aber ob das
Länderspiel etwas
eingebracht hat oder ebenfalls nur Kosten verursacht hat, ist ungewiss.
Viele
Besucher waren aufgrund der teilweise bescheidenen
Sichtverhältnisse gar nicht
angetan. Auch die anwesenden SportjournalistInnen fällten ein
vernichtendes
Urteil über ihre Winzkabinchen, aus denen sie das Spiel kaum
beobachten
konnten, weil sie viel zu weit vom Geschehen entfernt sitzen mussten.
Eine
Dorfposse eben.
wer
war es?
Normalerweise
ist man ja stolz, der Erfinder einer
Wortschöpfung zu sein. Doch beim Wort
„Begrüßungszentrum“ - so soll
Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) Auffanglager für
afrikanische Flüchtlinge
bezeichnet haben - ist dies anders. Dabei kam der Begriff bei der Wahl
zum
Unwort des Jahres sogar nur auf den zweiten Platz. „Diese Wortbildung
ist
kongenial zu dem offiziellen Namen ,Ausreisezentrum’ für
Abschiebehaftanstalten“,
so ein Jury-Sprecher. Als Wortschöpfer will Schily aber nicht
gelten und tobte
rum. Die Jury musste sich verpflichten, „in Zukunft, sowie in und
gegenüber
jedem Medium es zu unterlassen, zu behaupten, dass der Bundesminister
des
Inneren, Herr Otto Schily, den Begriff ,Begrüßungszentren’
zur Bezeichnung von
EU-Außenstellen für afrikanische Flüchtlinge verwendet
habe“. Bei
Zuwiderhandlung hat das Innenministerium eine Strafe von 10.000 Euro
angedroht.
„Unter dem Druck solcher Argumente ziehen wir die Quellenangabe
für das
zweitplazierte Unwort ,Begrüßungszentrum’ zurück“,
erklärte der Jury-Vorsitzende
Horst Schlosser. Zugleich verwies er aber auf einen Zeitungsartikel, in
dem
Schily schon im Oktober 2004 als Urheber des Wortes genannt worden sei.
Aber
wer war es denn nun? Volkes Stimme? Zuzutrauen ist es ihm.
Unwort des
Jahres 2004 wurde das Wortungetüm „Humankapital”.
Der Begriff „degradiert nicht nur Arbeitskräfte, sondern Menschen
überhaupt zu
nur noch ökonomisch interessanten Größen“. Sah das
Kapital das nicht immer
schon so?
dresden
und die nazis
Herzzerreißende
Geschichten durfte man anlässlich des 60.
Jahrestages der Bombardierung Dresdens durch alliierte Flieger in der
Rheinischen Post vom 8. Februar studieren. Unschuldige Frauen, Kinder
und alte
Menschen hat es damals auf finale Art und Weise erwischt.
In einem
Info-Block, betitelt mit „Das Kriegsverbrechen von
Dresden“, wird der geneigte Leser mit der korrekten Lesart der Fakten
konfrontiert: „35 000 Todesopfer“ und die bedauernswerten „Zivilisten“
in
Fettschrift.
Gleichzeitig
darf man sich mit der ganzen Journaille über
die unbelehrbaren Nazis aufregen, die auch nichts anderes behaupten,
als dass
die Alliierten sich durch Kriegsverbrechen auszeichneten und dem
deutschen
Volkskörper Leid zufügten.
Der kleine
Unterschied besteht darin, dass das moderne
deutsche Staatswesen sich über die Absage an den
Nationalsozialismus definiert
und so auch die weltweite Anerkennung durchgeboxt hat. Die
Ewiggestrigen
hingegen kleben an einem Erfolgsmodell, das hinlänglich seine
Untauglichkeit
bewiesen hat. Darum müssen die Neonazis von offizieller Seite
bekämpft werden,
denn von denen will man sich nicht die Suppe versalzen lassen.
Übrigens,
linke Freunde braucht der Staat im Kampf um die
Gesinnungshygiene nicht. Die werden gleich mit
weggeknüppelt.
videotie
Die erste von
vier Überwachungskameras der Düsseldorfer
Polizei ist angebracht. Am so genannten „Bolker Stern“ hängt sie
und überwacht
das „Tor zur Altstadt“ zwischen Hunsrückenstraße und
Heinrich-Heine-Allee. Ganz
nach Orwellscher Manier heißt es bei der Düsseldorfer
Polizei „Videobeobachtung“,
nicht „Überwachung“. Nirgends wird auf die Videoüberwachung
hingewiesen. Die
nächsten Kameras sollen in Kürze aufgehängt werden.
Damit haben die
Ordnungsfanatiker Erwin und Leonhardt einen Teilerfolg erzielt. Am
liebsten
würden sie selber welche aufhängen, die dann die erhoffte
kommunale Polizei
betreibt.
csd
ohne flaggen
Nach andauerndem
Gezänk um den Christopher Street Day (CSD)
findet er nun zum zweiten Mal in Düsseldorf statt. Am
Pfingstwochenende findet
am 14. Mai ein Straßenfest und entweder am gleichen Tag oder am
folgenden
Sonntag der CSD-Umzug statt. Alle Störversuche der Stadt und des
in der Szene
als homophob verschrieenen OB Erwin, den CSD zu verhindern, waren
umsonst.
Aber ganz geschlagen möchte man sich dann doch nicht geben. Die in
anderen
Orten übliche städtische Beflaggung mit der
Regenbogenfahne soll es nicht
geben. Angeblich müsse man sich aus politischen Demonstrationen
heraushalten.
Was die Stadt natürlich „immer” schon getan hat. Steht die
Beflaggung
andernorts für Weltoffenheit, zeigt sich in Düsseldorf wieder
einmal
kleindörflicher
Mief.
tätäää!
In
Düsseldorf feiert man bekanntlich Karneval. Und da gab es
einen Skandal!!! Ein Motivwagen im Rosenmontagszug, der Kardinal
Meisner
verunglimpfte. Der Oberhirte zündelt dort an einem Scheiterhaufen,
auf dem eine
Frau steht, die abgetrieben hat. Dies ist unglaublich und
empörend!!!!!
Zumindest für viele Leser der RP, wie deren Briefe beweisen.
„Geschmacklos”,
„Häßliche Verunglimpfungen”, „Infam” usw. usw...
Wir verstehen
das! Ehrlich! Es weiß doch jeder, was für
einen erbitterten Widerstand die katholischen Amtsträger
früher gegen die
Inquisition leisteten und dass sich bis heute niemand mehr für die
Rechte der
Frauen einsetzt als diese ehrenwerten Männer! Ist doch so, oder
sieht das etwa
jemand anders?
aufruhr
in rath
Die Diakonie
Düsseldorf plant an der Bochumer Straße in Rath
ein neues betreutes Heim für 24 obdachlose Alkohol- und
Medikamentenabhängige,
das in der Stadt dringend gebraucht wird. Dagegen regt sich Protest. In
einer
Versammlung sollte das Heim am 17. Februar vorgestellt werden. Dazu kam
es
kaum, da die 300 ZuhörerInnen eine Diskussion
einforderten und 4300
Unterschriften gegen die Unterkunft vorlegten. Die NRZ hatte den
Eindruck, dass
„das neueste Projekt der Diakonie in Düsseldorf an diesem Abend
herhalten
musste für all die empfundene Ungerechtigkeit und die soziale Not
im
Arbeiterviertel.” Der eigentliche Skandal, dass immer mehr Menschen
unter den
Bedingungen der kapitalistischen Akkumulation verelenden, ist nicht
Thema der
Auseinadersetzungen. Vielmehr streiten sich die staatlich
geförderten
Armutsbetreuer und die Infanterie des Kapitals über die Entsorgung
der
Opfer. In der Tat gehört Rath zu einem
Armutsbereich in Düsseldorf. Fragen wurden laut, warum wieder Rath
herhalten
muss und das Haus nicht in Wittlaer, Angermund oder Hubbelrath gebaut
wird.
Dort wohnen im Gegensatz viele Eigenheimbesitzer, die um den Wert ihrer
Immobilie bangen. Von 25 Notunterkünften der Stadt liegen
fünf in Rath.
bgs jetzt immer blau
Seit Anfang
Februar ist der Bundesgrenzschutz (BGS) in
weiß-blauen Fahrzeugen unterwegs und sieht dem städtischen
Ordnungsdienst
ähnlich. Außerdem steht auch nur noch „Polizei“ auf den
Autos und den
Uniformen. Damit soll die paramilitärische Truppe des BGS der
Polizei zumindest
formal angeglichen werden. Noch haben sie allerdings nicht die gleichen
Rechte.
Der BGS wurde 1951 als Bundespolizei und Vortruppe einer
Remilitarisierung
gegründet. Ausgerüstet ist der BGS u.a. mit
Schützenpanzern, Kanonen,
Granatwerfern, Panzerfäusten und Maschinengewehren.
zu
karneval mal unters volk
Bei strahlendem
Sonnenschein wagten sich am Karnevalssonntag
VertreterInnen von SPD, Grüne, CDU, FDP und BDI auf die
Düsseldorfer
Königsallee und mischten sich unter die Menge. Sie trugen ihre
Arbeitskleidung,
die Uniform der Panzerknacker, und erregten bei den Karnevalsjecken
viel
Aufmerksamkeit.
Begleitet wurde
die „ehrenwerte“ Gesellschaft von einigen
Wirtschaftsgrößen wie Josef Ackermann, dessen
Anwesenheit bei manchen TeilnehmerInnen
jedoch für großen Unmut sorgte. So fragte ein Jeck: „Watt,
du traust disch noch
hier her?“ Aber die Chance für hautnahen Kontakt wurde diesmal
noch nicht
genutzt.
revisionisten
machen mobil
Die in
Düsseldorf in der Werstener Dorfstr. 187 ansässige
„Preußische Treuhand GmbH & Co. KG a. A.” (TERZ berichtete im
Januar 2004)
will in Kürze beim Europäischen Gerichtshof für
Menschenrechte Klage
einreichen.
Klagezweck ist
die Übertragung polnischer Grundstücke an
Deutsche, die infolge des Potsdamer Abkommens umgesiedelt wurden. In
Polen ist
inzwischen eine ,,Polnische Treuhand“ (,,Powiernictwo Polskie“)
gegründet
worden, die sich gegen die deutschen Forderungen zur Wehr setzt.
Unabhängig vom
Ausgang der gerichtlichen Auseinandersetzung sorgt bereits die
Einreichung der
Klage für zweckmäßige Publizität und trägt
dazu bei, die deutschen
Eigentumsforderungen offen zu
halten.
(aus www.foreign-policy.de)
sklavenarbeit
bei dorint-hotels?
Die Hotelkette
Dorint, die auch in Düsseldorf und Ratingen
mit Hotels vertreten ist, steht im Visier der Ermittler. Nach
bisherigen
Erkenntnissen ließ sie in mindestens 10 Hotels der Kette im
Rhein-Main-Gebiet,
Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg Frauen aus Osteuropa
für einen Hungerlohn
13 bis 15 Stunden die Zimmer reinigen. Mit Wissen der Hotelmanager, die
dafür
von den beauftragten Reinigungsfirmen Geld erhielten. Die bisherigen
Ermittlungsergebnisse im Fall Dorint lassen nach Darstellung des auf
Korruptionsbekämpfung
spezialisierten Frankfurter Oberstaatsanwaltes Wolfgang
Schaupensteiner auf
„eine moderne Form des Sklavenhandels“ schließen. Die Frauen
erhielten
monatlich 750 Euro, wobei 250 Euro für Unterkunft und Essen
einbehalten wurden.
Die Ermittler gehen davon aus, dass bundesweit Hotels von Dorint
verwickelt
sind.
atomausstieg?
da war doch was ...
Mit der
Unterzeichnung des Abkommens zum Atomausstieg trat
am 11. Juni 2001 der von der rot/grünen Bundesregierung groß
angekündigte
Ausstieg aus der Kernenergie in Kraft. Für viele damals schon eine
einzige
Farce. Nun hat das Düsseldorfer NRW-Energieministerium die fast
2,5fache
Erhöhung der Kapazität der einzigen bundesdeutschen
Urananreicherungsanlage
(UAA) im westfälischen Gronau genehmigt. Drohen uns jetzt
US-Bomberangriffe
wie dem „Schurkenstaat” Iran? Dort geht es u.a. ebenfalls um
die Urananreicherung.
Auch in der Anlage in Gronau ist es nach Angaben von Fachleuten
technisch
möglich, Uran für Atombomben herzustellen. Als Abfallprodukt
bei der Produktion
fällt schon jetzt angereichertes Uran an, wie es zuletzt im
Jugoslawien- und im
Irakkrieg als panzerbrechende Munition verschossen wurde. Eine
langfristige Gesundheitsgefährdung
durch dieses Uran gilt als sicher, die Ausmaße sind aber noch
nicht
abschließend untersucht.
Mit dem
Beschluss des Ministeriums kann die Firma Urenco,
die die Anlage betreibt, nun 35 AKWs beliefern. Die
Propagandablase vom
Ausstieg aus der Atomkraft zerplatzt und sorgt wenige Wochen vor der
Landtagswahl in NRW für große Kopfschmerzen bei den
Grünen. Wie verkauft man
dies seiner Wählerschaft?
gewerkschaft
gegen wal-mart
Der
US-Einzelhandelsriese Wal-Mart, der auch in
Düsseldorf-Reisholz eine Filiale hat, will in Kanada einen
Supermarkt
schließen, weil dessen Belegschaft sich gewerkschaftlich
organisieren will. Der
Laden in der Provinz Quebec wäre der erste in Nordamerika, in dem
eine
Gewerkschaft Fuß gefasst hätte. Reinste Erpressung.
Der Kaufhauskonzern ist im Besitz der Waltons,
die zu den reichsten Familien der Welt gehört.
Deutschland ist
das einzige Land, in dem Wal-Mart
Betriebsräte hat, weil der Konzern hier Warenhäuser
übernommen hat, in denen es
sie bereits gab, so die Gewerkschaft ver.di. Hier gibt es 91 Filialen
des
Konzerns. Weltweit hat der Konzern nach Steuern 10,3 Milliarden Dollar
Gewinn
gemacht und damit seinen Erlös gegenüber dem Vorjahr um
über 14% gesteigert.
Erst jüngst beim Gegengipfel von Davos erhielt der Konzern den so
genannten
Public Eye Award als das „unverantwortlichste Unternehmen“ der
Welt.
nebelbomben
von der arcadenfront
Mittlerweile
liegen die Pläne für die umstrittenen
„Düsseldorfer Arcaden” in Bilk öffentlich aus. Aber zu sehen
ist nicht viel.
Man sieht nur die Rahmenplanung des Geländes. Der Streit über
die Arcaden geht
munter weiter. Nach dem Urteil einiger Fachleute beträgt die
eigentliche
Verkaufsfläche fast doppelt so viel wie angegeben – wenn man sie
nach
herkömmlichen Maßstäben berechnet. Der Vertrag mit dem
Essener Investor mfi ist
zwar mittlerweile unterzeichnet, aber zuletzt sind auch Projekte der
Firma in
Rosenheim und Würzburg gescheitert, u.a. wegen heftiger Proteste.
www.terz.org - 23.02.2005