Dia-Vortrag
zur Situation in Chiapas / Mexiko
Johannes
Plotzki (Informationsstelle Militarisierung - Tübingen) berichtet von seinen
eigenen Erfahrungen als Menschenrechtsbeobachter in den aufständischen
Gemeinden von Chiapas und von dem zapatistischen Aufstand im Kontext neoliberaler
Machtpolitik.
Nach
einer allgemeinen Einführung in den Aufstand und einem kurzen historischen
Abriss erzählt er vom Konzept indigener Autonomie und vom Leben in den
Gemeinden, das durch den “Krieg niederer Intensität” und Repression bedroht
ist. Er beschreibt das Politikverständnis der indigenen RebellInnen als eine
der Initiativen für die Antiglobalisierungsbewegung und die Umstrukturierungen
in den zapatistischen Dörfern, die letzten Sommer die zivile Basis für eine
autonome Verwaltung der “Dörfer im Widerstand” schaffen sollten.
Ökologiereferat
der Uni Düsseldorf, Referat für politische Bildung der FH Düsseldorf und
Eine-Welt- und Infoladen Zapata.
10 Jahre
gelebte Autonomie
indigener
Gemeinden!
Dia-Vortrag
von Johannes Plotzki, Menschenrechtsbeobachter in Chiapas / Mexiko.
am
22.05.2004
um
18 Uhr
im
Linken Zentrum “Hinterhof”,
Corneliusstraße
108
Mit
lecker Essen,
Musik
und Infostand
www.terz.org - 27.4.2004