Deutschland räumt auf: Die SPD wirft ihren "demokratischen Sozialismus"
auf den Müllhaufen der Geschichte und heizt Arbeitslosen und Sozialhilfe-EmpfängerInnen
mit ihren "Reformen" kräftig ein (S. 14/15), die Kölner
Polizei fegt das Grenzcamp auf den Poller Rheinwiesen weg (S.8) und der Düsseldorfer
Ordnungs- und Servicedienst (OSD) hält die Stadt von Obdachlosen, Schwulen,
Kippen-WegwerferInnen und Hundehaufen-NichtbeseitigerInnen rein (S.6/7).
Vielleicht könnten Dunja Khalil und Peter Clouth deren Reinlichkeitsfimmel
therapieren. Ihre "Putzwahn" betitelte Ausstellung ist bis zum 12.
September in der Galerie "plan.d" zu sehen (S.18). Und was würde
der gute alte Adorno, der am 11. September 100 geworden wäre (S.12/13)
zu dem allen sagen? Vermutlich: "Es gibt kein sauberes Leben im unsauberen."
www.terz.org - 36.8.2003