bookSchattenlichter
Ein Brikett von
einem Roman. 872 Seiten! Und so spannend,
dass ich ihn in drei Tagen gelesen habe, nur unterbrochen von
lästiger Arbeit.
Gibt es ein dämlicheres Genre als Verschwörungsthriller?
Jeder mit
literarischem Geschmack, der sich im Urlaub mal so was wie Dan Brown
oder
Thomas Gifford angetan hat, weiß was ich meine. Leidlich
spannende Geschichten,
in denen am Schluss der liebe Gott oder die selig machende Kirche dem
Guten zum
Sieg verhilft. „Flicker“, so der Originaltitel von Theodore
Roszaks
Mammutroman, ist da etwas völlig anderes. Roszack ist ein
kalifornischer
Geschichtsprofessor, der sich sehr mit der amerikanischen
Gegenkultur der
sechziger Jahre beschäftigt hat. 1991 hat er dann diesen Roman
veröffentlicht,
der schnell zum Kultbuch avancierte und – aus was für
Gründen auch immer – erst
jetzt in deutscher Übersetzung vorliegt. Dabei ist das Buch
tatsächlich ein
Verschwörungsthriller. Kurz zusammengefasst klingt das erst einmal
dämlich:
Eine Sekte hat Hollywood unterwandert und in Unmengen von Filmen
für das Auge
unsichtbare, unterschwellige Botschaften eingebaut:
„Schattenlichter“, die
Bilder, die zu schnell sind um bewusst wahrgenommen zu werden, aber die
Psyche
des Menschen erreichen. Ein aus Nazideutschland emigrierter Regisseur
namens
Max Castle spielt hierbei eine herausragende Rolle, obwohl er nur
B-Horror-Filme drehen konnte. Ein junger Student kommt viele Jahre
später an
die längst vergessenen alten Castle-Streifen heran und beginnt
eine Studie, die
ihn immer mehr in Wahnsinn und Verbrechen, in Media Control zieht. Die
Geschichte an sich, über die ich nicht mehr verraten möchte,
bezieht ihren
seltsamen Reiz aus der vollkommenen Vermischung von Fiktion und
Realität.
Roszack muss ein großer Filmkenner sein, der diesen Roman so
geschrieben hat,
dass man in der Tat nicht wirklich wissen kann, welche Teile erfunden
sind und
was Filmgeschichte ist, dazu reichlich Medientheorie und
Filmgeschichte. Ein sehr
außergewöhnlicher Roman. Ärgerlich, dass der Verlag ihn
mit „spannender als Dan
Brown“ bewirbt, denn man kann über vieles ernsthaft
nachdenken, das Buch ist
spannend und nie dumm. Dass ich bei manchen Namen auch erstmal ins Netz
gegangen bin, um zu schauen, ob es die Person nicht vielleicht doch
wirklich
gab, dürfte sicher vielen so gehen. Wurde die „schwarze
Katze“, ein unvergessen
düsterer Klassiker mit Boris Karloff und Bela Lugosi, vielleicht
doch heimlich
von Max Castle entwickelt? Wer erfand „Citizen Cane“? Orson
Welles oder ...?
Muss man die Schnittfolge über den Tod unter der Dusche in
„Psycho“ bewundern
oder nicht? Zu all diesen und Unmengen anderer Fragen kann man hier
Spannendes
und Originelles lesen.
Fehri
Theodore
Roszack: Schattenlichter, Heyne 2005, EUR 14,00
bookStalin:
Am Hof des roten Zaren
Als ich dieses
Buch von Simon Sebag Montefiore in die Hände
bekam, dachte ich erst, wie unseriös mir solch ein Titel
erscheint. Ich
erwartete eine Familiengeschichte der grausameren Art, aber dieses Buch
bietet
viel mehr und ist deswegen unbedingt empfehlenswert. Der Autor hat
nicht nur
viele neue Dokumente gefunden, die so manches Schicksal, welches noch
vor
wenigen Jahren als ungeklärt galt, aufklären, sondern hat
auch viele bislang
wenig bekannte Orte besucht und mit sehr, sehr vielen Menschen
gesprochen, auch
mit alten Überlebenden. Vor allem aber hat er so einige
Tagebücher von Tätern
wie Opfern eingesehen, die ihm von deren Kindern zur Einsicht gegeben
wurden
und bislang unbekannt waren. So manch ein nach außen
überzeugter Stalinist hat
zuhause dann doch darüber nachgedacht, ob alles, was in der
Sowjetunion zum
Aufbau des Sozialismus geschah, so richtig war. Aber wer sich für
Kulaken und
Volksfeinde einsetzte, stand auf sehr dünnem Eis, selbst wenn man
im Politbüro
saß oder Minister war. Montefiore beschreibt überzeugend den
inneren Zirkel der
Macht in der Sowjetunion und belegt, dass bis weit in die 30er Jahre
hinein
Stalin kein Alleinherrscher war. Er war umgeben von Männern, die
Montefiore
Magnaten nennt, die mehrheitlich ungebildet, gewalttätig und dabei
arbeitsam
und von der Parteilinie überzeugt waren. Manche von ihnen hatten
keine Scheu,
Stalin zu widersprechen, und dieser musste sich in unzähligen
Intrigen
behaupten. Ansonsten fuhr man gerne gemeinsam in Urlaub ... In einer
Hinsicht
sei gewarnt: Natürlich ist dieses Buch eine Beschreibung von
extremster Niedertracht
und Gewalttätigkeit, aber, so seltsam es klingt, kriegt der Autor
meistens die
Kurve, nicht zu moralisieren, sondern zu beschreiben wie es war. Und
Stalin und
seine engsten Mitarbeiter? Der Autor schildert sie mitnichten als reine
Schwerstverbrecher, er versucht ihre Motive zu
ergründen und sieht auch die
politischen Hintergründe der Zeit. Es geht ihm nicht darum,
böse Menschen oder
gar den Sozialismus vorzuführen. Seltsam, wenn man private Briefe
von Stalin
oder auch Molotow liest, erscheint ein Rest Menschlichkeit.
Stalin, der so
gerne im Garten abeitete und wohl tatsächlich seine Frau liebte.
Die allerdings
war so glücklich, dass sie sich erschoss ... Man sollte diese
Menschlichkeit
aber nicht überbewerten, da in der Sowjetunion phasenweise
Tausende von
Menschen täglich liquidiert wurden. Vor langer Zeit hat Karl
August Wittvogel
seine These von stalinistischer Herrschaft als „orientalischer
Despotie“
verkündet. Wenn man das hier liest, muss man an diese Theorie
denken. Schlimm,
dass immer noch Menschen Stalin und seine Helfer als Kommunisten
bewundern,
denn sie haben nichts anderes geschafft, als kommunistische Ideale zu
korrumpieren und durch Terrorherrschaft ad absurdum zu führen.
Schlimme Zeit,
gruseliges Buch, aber wer sich für die Geschichte der Sowjetunion
interessiert,
sollte zugreifen.
Fehri
Simon
Sebag Montefiore: Stalin: Am Hof des roten Zaren, 874
S., Fischer 2005, 24,90 Euro
bookNeuer
Imperialismus?
Der
amerikanische Politikprofessor David Harvey hielt an der
Oxford-Universität im Jahre 2003 eine Vortragsreihe zum Thema
Imperialismus,
die sich um die Politik der USA drehte und dabei insbesondere auch den
Krieg im
Irak kritisch im Blick hatte. Seine Ausführungen sind nun, ins
Deutsche
übersetzt, unter dem Titel „Der neue Imperialismus“
erschienen. Harvey stellt
hierbei die These auf, dass die USA mit ihrem Krieg gegen den Irak
„eher aus
einer Haltung ökonomischer und politischer Schwäche heraus
als aus einer
Stärke“ operiert hätten. Daher könne das
„weltpolitische Abenteurertum“ seiner
Ansicht nach „leicht das Ende der Hegemonie anzeigen statt den
Anfang einer
Phase globaler Vorherrschaft der USA:“ Eine Machtverschiebung zu
China als
neuer Weltmacht sei erkennbar, die US-amerikanische Wirtschaft sei an
ihre
Grenzen gestoßen. Innenpolitisch stehe die neoliberale
Privatisierungspolitik
vor ihrem Kollaps – daher sei ein neuer „new deal“,
ein neuer anti-neoliberaler
Gesellschaftsvertrag die einzige noch verbliebene Möglichkeit zur
temporären
Verhinderung eines sozio-ökonomischen Einbruchs, so Harvey.
Dazu benötige es
einer Unterstützung der Linken im Lande selber: „Es gibt
eine Antikriegs- und
Antiimperialismusbewegung, die
bemüht ist, sich zu artikulieren, doch
das Klima des Nationalismus, Patriotismus und der Unterdrückung
von Dissens auf
allen Ebenen, insbesondere in den Medien, bedeutet, dass intern ein
unerbittlicher Kampf gegen die neokonservative Version des
Imperialismus sowie
gegen die Fortführung des Neoliberalismus auf wirtschaftlicher
Ebene geführt
werden muss.“ Harvey zeichnet in seiner Untersuchung nicht nur
die konkrete
Entwicklung neokonservativer Politik nach innen und
außen nach, sondern
entwickelt auch theoretische Parameter zur Herleitung seiner These von
einem
neuen Imperialismus. Hiernach ist Imperialismus eine Form von
Kapitalismus,
welcher die ungleichen territorialen Machtverhältnisse zu seinen
nationalstaatlichen Interessen aufrecht erhält und verändert.
Hierbei
verschmelzen territoriale und kapitalistische Ansprüche der Macht.
Jene Form
der Machtpolitik bringt nach Harveys Ansicht einen kontinuierlichen
Prozess der
„Akkumulation durch Enteignung“ hervor, die in den
historischen
Entwicklungsphasen des Kapitalismus unterschiedliche Erscheinungsformen
zeige.
So stellt sich der Imperialismus am Anfang des entwickelten
Kapitalismus
zwischen 1884 und 1945 als kriegerische Ausplünderung der Welt
dar. Mit dem
Aufkommen neoliberaler Hegemonie in den Sechzigern stand die
Privatisierung im
Zentrum der „Akkumulation durch Enteignung“. Heute habe
sich laut Harvey in den
USA ein neues neokonservatives Projekt etabliert, dass imperialistische
Politik
unter dem neokonservativen Banner moralpolitisch hergeleitete
Ordnungspolitik
für eine globale pax americana anstrebe. In Anlehnung an die
Imperialismus-Interpretation von Hannah Arendt spricht Harvey hierbei
von dem
Zwang zur Wiederholung expansionistischer Politik.
In seiner
Hervorhebung der räuberischen Enteignung von
Besitz, Rohstoffen und Arbeitskraft durch den Begriff der
„Akkumulation durch
Enteignung“ kritisiert Harvey zugleich das Marx’sche
Verständnis von der
„ursprünglichen Akkumulation“, welche laut Harvey den
unmittelbaren Aneignungsprozess
durch Raub und Mord in die Vor- und Gründungszeit des Kapitalismus
vorverlagere. Realpolitisch sei diese Form von Raubpolitik heutzutage
nach wie
vor ein Grundzug imperialistischer Politik. Nun ist hier nicht der
Platz, um
über die Deutungen Marx’scher Ausführungen im
„Kapital“ zu philosophieren.
Interessierte können sich hierzu Anregungen aus einem aktuellen
Aufsatz von Michael
Heinrich zu diesem Thema unter www.oekonomiekritik.de holen. Der
Soziologe
Richard Sennett sieht in der Neuerscheinung „eine hervorragende
Anklageschrift
gegen die bestehenden Macht-Institutionen“ – ein Urteil,
dem zuzustimmen ist.
Al C.
David
Harvey: Der neue Imperialismus
VSA-Verlag,
Hamburg 2005, 236 S., 22,80 Euro
booksKlassenkampfsuche
In heutigen
Zeiten kapitalistischer Globalisierung, im
Neoliberalismus des 21. Jahrhunderts – so schallt es allerorten
aus den Medien
– ist der Klassenkampf passé, gestalten sich Protest und
Streik für mehr Lohn,
bessere und kürzere Arbeitsbedingungen oder Standorterhaltung als
hilfloser
Abwehrkampf, als angeblich ebenso sinnlose wie rückwärts
gewandte
Angelegenheit.
Reaktionär
statt wettbewerbsorientiert sei das, so die
neoliberale Fraktion; staatszentriert und reformistisch fixiert, so das
wertkritische Pendant von links. ArbeiterInnenbewegung ade – so
lautet es
nahezu einheitlich in rechten wie linken Feuilletons und soziologischen
Traktaten. Ob nun mutiert zur Multitude, zum
postmodern-flexibilisierten
Weltbürger oder zur Ich-AG – der Citoyen des neuen
Jahrtausends scheint mit
Arbeitskampf und Proletariat nichts mehr zu tun zu haben.
Ein
unumstößliches Credo? Nein – das Gegenteil ist der
Fall,
so die amerikanische Soziologin Beverly Silver. Mit ihrer nun in
deutscher
Übersetzung herausgebrachten Untersuchung zu internationalen
Arbeitskämpfen von
1870 bis heute setzt sich die Autorin in Opposition zum gängigen
Abgesang auf
die ArbeiterInnenbewegung. In erfrischend konträrer Lesart zum
Mainstream wird
die Geschichte des Kapitalismus von unten her, von den Unruhen und
Kämpfen her
betrachtet und neu aufgerollt. Die Form kapitalistischer
Gesellschaften, so
Silver, ist das Ergebnis dieser Kämpfe. In ihnen und durch sie
formte sich die
Gesellschaft. Die Formbestimmtheit des Staates und der Produktionsweise
entspringt in einem solchen Denken weniger mechanistischen Abfolgen
oder
strukturellen Notwendigkeiten, sondern stellt sich historisch-praktisch
als ein
sich fortwährend veränderndes Resultat von Kämpfen dar.
Laut Silver „bestand
weitgehend Einigkeit darüber, dass der Kapitalismus die zunehmende
revolutionäre Herausforderung von unten nicht überleben
würde, falls er nicht
seine Fähigkeit unter Beweis stellen könnte, physische und
ökonomische
Sicherheit zu bieten.“ Wandlungen in der Form kapitalistischer
Regulation
erscheinen hier als Abwehr systemsprengender Auseinandersetzungen. Die
ArbeiterInnen sind bei Silver nicht bloß die Marionetten der
Mehrwertproduktion, sondern zugleich die aktiven Gestalter von
Gesellschaftlichkeit.
„Arbeiter können nicht einfach als Waren behandelt
werden“, so Silver. Die
Soziologin meint das nicht moralisch, sondern realpolitisch. In ihrer
Untersuchung „Forces of Labor“ versucht sie nachzuweisen,
dass soziale Rechte
und Sicherungen Ergebnisse von Arbeitsunruhen sind. New Deal,
Keynesianismus,
Entwicklungspolitik – für Silver sind diese historischen
Erscheinungsformen das
Ergebnis einer „Sozialisierung des Staates“. ArbeiterIn
– du bist nicht
schwach, sondern mächtiger als alles andere, so lautet die
Botschaft. Die
Autorin phantasiert hierbei nicht bloß rum, sondern stützt
ihre
Interpretationen auf die Arbeitsergebnisse eines Forschungsprojekts
über
Arbeitskämpfe vom Ferdinand Braudel Center in Birmingham, welche
in einer
Datenbank zusammengetragen wurden, mit der Silver arbeitete. Streiks
und
Arbeitskämpfe trieben hiernach das Kapital zu
Produktionsverlagerungen von
den USA nach Europa und von dort weiter nach Lateinamerika und nach
Asien. Auch
wenn Silver im historischen Vergleich für den Beginn dieses
Jahrtausends eine
aktuelle Abnahme von Arbeitskampfmilitanz im
internationalen Vergleich
konstatiert, so stellt sie dennoch die Möglichkeit „für
eine internationale
Ordnung, die den Profit tatsächlich der Existenzsicherung aller
unterordnet“,
in Aussicht. Voraussetzung ist allerdings, dass auch wieder ordentlich
gestreikt wird.
Beverly Silver
lässt hierbei eine Lesart von Arbeitskämpfen
durchblicken, die unter dem Namen „Operaismus“ – zu
deutsch „Arbeiterwissenschaft“
– in Italien zur Zeit der 60er Jahre bekannt wurde. Operaisten
waren Vertreter
der Neuen Linken, die – inspiriert von
einer neuen Lesart Marx’scher Schriften – in die Betriebe
und in die militanten
neuen sozialen Bewegungen gingen, um dem Kapitalismus den Garaus zu
machen.
Viele ihrer Mitwirkenden – der Bekannteste ist der
Politikprofessor Toni Negri
– wurden unter dem Vorwurf des Terrorismus in einer zu jener Zeit
in den
parlamentarisch verfassten Staaten Westeuropas fast beispiellosen
Kriminalisierungswelle
verfolgt und inhaftiert. Weniger bekannt hingegen sind heute die
theoretischen
Hintergründe des Operaismus. Eine Leerstelle, die nun durch die
auf deutsch
vorliegende Doktorarbeit von Steve Wright über die
Theoriegeschichte des
Operaismus behoben wurde. In der operaistischen Lesart
von Marx sind es die
ArbeiterInnen und der Klassenkampf, die die Klassenzusammensetzung
und die Produktionsformen
bestimmen. Wright stellt in seiner lesbaren Untersuchung sowohl die
theoretische Entwicklung des Operaismus wie auch seine
Defizite und Irrwege
dar. Insbesondere wird hierbei ein realitätsferner
Revolutionssubjektivismus
deutlich, bei dem das Predigen von revolutionärer Militanz die
nüchterne
materialistische Analyse ersetzte.
Daher stellt
sich nach der Lektüre beider Neuerscheinungen
natürlich die Frage nach der realen Möglichkeit von
Kommunismus heutzutage. Die
Bücher zeigen jedoch, dass diese Frage nur durch die soziale
Praxis beantwortet
werden kann. Der Abgesang auf die ArbeitInnenbewegung jedoch –
das wird aus der
Lektüre deutlich – wird bald wieder verklingen.
Eine
ausführliche und überaus lesenswerte Rezension von
Wrights Theoriegeschichte des Operaismus erschien vom Alt-Operaisten
Sergio
Bologna in der Zeitschrift „Sozial.Geschichte“, Heft 3/2003.
Weiteres
Material zu Beverly Silver befindet sich auf
http://www.wildcat-www.de/dossiers/forcesoflabor/fol_dossier.html
Al C.
Steve
Wright: Den Himmel stürmen.
Eine
Theoriegeschichte des Operaismus, 277 S., 18,00 Euro
Beverly
J. Silver: Forces of Labor. Arbeiterbewegung und
Globalisierung seit 1870, 284 S., 18,00 Euro
beide
Bücher bei Assoziation A, Berlin/Hamburg 2005
www.terz.org - 26.09.2005