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Music
Rebelión
en América Latina
Als 1994 die
EZLN Guerilla in Mexico auftauchte kam dies für
alle überraschend. Wurde doch mit dem Ende des Realsozialismus und
dem Sieg des
Kapitalismus schon das Ende der Geschichte eingeläutet. Und da kam
so eine
Indio Guerilla; zeigte allen den Stinkefinger und beschritt auch noch
ganz neue
Wege. Seitdem kam der Mittel- und Südamerikanische Kontinent nicht
mehr zur
Ruhe. An allen Ecken brodelt es und zeigt, dass die Zukunft noch
ungeschrieben
ist. Parrallel dazu entwickelte sich dort eine neue Art von Musik, die
immer
weitere kreise zieht. In der Vermischung von Ska, HipHop, Salsamuffin,
mit
lateinamerikanischen Rhythmen entstand eine extrem partytaugliche
Musik. Häufig
entstammen die Gruppen direkt aus den Basisbewegungen. Politische
Texte,
Solikonzerte und der Kampf gegen die da oben, gegen Globalisierung,
gegen
Polizeibrutaliät und für Veränderung, für
Autonomie, für Hoffnung und für
Freiheit vereint sie. Die Musik ist der Soundtrack zur Rebellion. Und
diese CD
gibt einen kleinen Einblick in die vielfältige Szene.
Die gemeinsame
Sprache macht den Austausch leichter. So
sprengen die Gruppen den nationalen Rahmen und sind auch in anderen
Ländern
äußerst bekannt und beliebt. Es zeigt sich, dass viele
Probleme in den anderen
Ländern gleich oder ähnlich sind. Auf der CD sind Bands aus
Mexico,
Argentinien, Uruguay, Venezuela, Brasilien. Aber auch in anderen
Ländern werden
die Impulse aufgenommen. So finden sich auch Lieder von Bands aus
Spanien und
Deutschland. Mittlerweile sind etliche Bands auch in Deutschland
bekannt. Der
explosiven Mischung kann sich niemand entziehen. Dies zeigt sich vor
allem
live. Zwei bis drei Stunden Konzerte sind eher die Regel als die
Ausnahme. Am
Ende haben sie den ganzen Saal an die Wand gespielt. Und so machen sie
der
alten Anarchistin Emma Goldmann alle Ehre, die einmal sagte, dass eine
Revolution ohne Tanz nicht ihre Revolution ist.
Die CD gibt
einen Überblick über die vielfältige Szene und
macht Lust auf mehr. Dazu gibt es ein informatives Booklet, das
über den
politischen Background der Bands berichtet und weitergehende Links
anbietet.
Wer einmal
überprüfen möchte, was hier steht, kann sich
natürlich die CD kaufen, aber auch zwei der Bands der CD im
Oktober anschauen.
Am 17.10. spielen Panteón
Rococó im Zakk, am 30.10. Abuela Coca im Bahnhof
Langendreer, Bochum.
Mestizo
Music - Rebelión en América Latina - trikont
www.terz.org - 26.09.2005