Demo
gegen Studiengebühren
Das LandesAStenTreffen NRW
und das ”Aktionsbündnis gegen Studiengebühren” (ABS) rufen
zur gemeinsamen
Demonstration auf:
Landesweite Demonstration am
Samstag, 20. November 2004, Start: Hauptbahnhof Düsseldorf, 13.00
Uhr
Studiengebühren
ab dem 1.
Semester, dafür aber keine Beratung mehr? Gar nicht so weit
hergeholt. Sechs
Bundesländer klagen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die 6.
Änderung des
Hochschulrahmengesetzes (HRG). Dieses legt ein gebührenfreies
Erststudium fest
und sieht die Möglichkeit der studentischen Selbstverwaltung vor;
sie bildet
also die rechtliche Grundlage der
Verfassten Studierendenschaft, also beispielweise der
Einrichtung von
Fachschaftsräten, ASten und StudentInnenparlamente, die zur
Umsetzung ihrer
Aufgaben von ihren Mitgliedern Beiträge erheben darf.
Wenn der Klage
stattgegeben
wird, ist der Weg frei für die Einführung von Gebühren
ab dem ersten Semester.
Eine kostenlose Beratung durch den AStA oder Hilfestellungen durch die
Fachschaftsräte könnten ebenfalls auf dem Spiel stehen, da
diese ihr Angebot
nicht mehr aufrecht erhalten und die Interessen der Studierenden nicht
mehr
adäquat vertreten könnten.
Nähere
Infos bei
www.fzs-online.org
Event-Kalender
November 2004
> Kino 77 präsentiert:
9. November:
“Der Wixxer”
(Freiraum Party)
16. November: “21 Gramm”
23. November:
“Herr der
Ringe Teil 3 - die Rückkehr des Königs”
30. November:
“Findet Nemo”
Kino 77 ist das
Programmkino
des AStA der FH Düsseldorf. Vorführungen während der
Vorlesungszeit: jeden Di.,
20 Uhr im Audimax, Josef-Gockeln-Str.. Am 2. November keine Vorstellung
wegen
des Feiertages.
> Studierendencafé
Freiraum
präsentiert:
Dienstag, 9.
November:
Cocktailparty (Cocktails ab 2,50 Euro), ab 21.00 Uhr,
Josef-Gockeln-Str. 9
(Außentreppe links neben FH-Haupteingang)
Café-Öffnungszeiten:
Di. bis
Do. von 12 bis 15 Uhr
> Informations- und
Diskussionsveranstaltung: Der NPD-Wahlerfolg in Sachsen:
Hintergründe und Entwicklung
Mittwoch, 24.
November,
19.30 Uhr, Zentrum “Hinterhof”, Corneliusstr. 108
Über neun
Prozent der
Wählerinnen und Wähler entschieden sich bei den
sächsischen Landtagswahlen am
19. September für die NPD, der es erstmalig nach mehreren
Jahrzehnten wieder
gelang, in ein Länderparlament einzuziehen. Während sich die
NPD also in
Sachsen auf dem parlamentarischen Vormarsch befindet und sich als
Volkes Stimme
erhebt, terrorisieren gewalttätige Neonazis auf den
sächsischen Straßen alles,
was sie für nichtdeutsch und nichtrechts halten. Die eng mit den
NPD
verbandelten ”Freien Kameradschaften” agieren selbstbewusster und
militanter
denn zuvor. Der Vortrag stellt die aktuelle Situation in Sachsen dar
und
thematisiert die Entwicklung der neonazistischen Szene. Er versucht,
den
momentanen Erfolg der NPD zu erklären und wagt einen Ausblick auf
die
zukünftige Entwicklung, die von bundesweiter Relevanz ist. Auch in
NRW ist die
NPD bereits in diversen Kommunalparlamenten vertreten, von einem
Antritt bei
den im Mai 2005 anstehenden Landtagswahlen kann ausgegangen werden.
Bundesweit
steht 2006 ein ernsthafter Versuch der Partei an, erstmalig in den
Bundestag
einzuziehen.
Referent: Peter
Conrady
(Mitarbeiter von ”a.l.i.a.s. dresden” und Autor der Zeitschrift ”Der
Rechte
Rand”)
Veranstaltet in
der Reihe
”INPUT – antifaschistischer Themenabend” des Antifa-Arbeitskreises an
der FH-D
und der Antifaschistischen Aktion Düsseldorf, in Kooperation mit
der
”Antirassistischen Bildungsforum Rheinland”
Vom 10. bis 12.
Dezember
bietet der studentische Dachverband ”freier zusammmenschluss von
studentInnenschaften” (fzs) in Kooperation mit mehreren ASten ein
Antifa-Wochenendseminar in NRW an. Mit diesem Seminar sollen
StudentInnen
angesprochen werden, die Grundlagenwissen über die extreme Rechte
und
antifaschistische Arbeit erwerben oder auffrischen wollen.
Natürlich ist die
alte und ”neue” Rechte und ihr Gedankengut auch an Hochschulen
anzutreffen, sei
es über extrem rechte Studentenorganisationen, über einzelne
ProfessorInnen
oder sei es über diverse, viele Jahrzehnte lang gepflegte
Lehrinhalte und
”Tradtionen” Mittels Vorträge, Arbeitsgruppen, Diskussionsrunden,
Filme und
ggf. auch Besichtigungen soll ein Überblick über das
Themenfeld extreme Rechte
gegeben, gleichzeitig aber auch in die Diskussion über
mögliche
antifaschistische Interventionen eingestiegen werden. Natürlich
besteht auf dem
Wochenende auch genügend Freiraum, Leute aus anderen Hochschulen
und
Studiengängen kennen zu lernen und auch abendlichen Spontanfeten
steht nichts
im Wege. Wir freuen uns auf ein garantiert informatives und
interessantes
Wochenende mit Euch!
Nähere
Infos unter Email:
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erstellt
vom Pressereferat
des AStA der FHD
V.i.S.d.P.: AStA
FHD,
Georg-Glock-Str. 15
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www.terz.org -26.10.2004