MADE MY DAY

by HONKER

Sie ist kein Mensch, sie ist Königin. Als Lieschen die Zwote vor 60 Jahren am 5. Februar 1952 auf Englands Thron kroch, wusste keiner, ob sie nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten immer noch die Queen sein würde. Doch sie ist. Drum möchte ihr der konservative Bildungsminister Michael Gove im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten im Juni dieses Jahres nun zum Dank eine Yacht im Wert von 60 Mio. Pfund (ca. 73 Mio. Euro) auf Steuergeldkosten schenken. Denn seitdem die "Britannia" 1997 außer Dienst gestellt wurde, hat die Royal Family keine schwimmende Nobelunterkunft mehr. Das hat zwar sogar Parteifreund Superloch Cameron abgelehnt, aber es lässt doch tief in die flachen Hirne konservativer Oberpfrundschweine blicken. Anstatt Schulen und Kinderbetreuungen zu fördern, buckelt dieses Vollarschloch wie im 19. Jahrhundert präventiv vor der Majesty. Sollen die Untertanen doch sehen, wo sie bleiben. Crisis? What crisis? Was tun mit solchen Existenzen? Er ist kein Mensch, er ist Cantona. Vor 17 Jahren am 25. Januar kickte der Manchester-Star und Jahrhundertfußballer im Spiel gegen Crystal Palace ein Mitglied der National Front wegen dessen rassistischer Pöbeleien an der Bande Kung-Fu-mäßig um. Später nannte er den Tritt gegen den NF’ler, der selbst wegen einer Gewaltattacke angeklagt war, den Höhepunkt seiner Karriere und bedauerte es, den Rassisten nicht noch besser getroffen zu haben. ManU liebt natürlich seine Psychopathen, siehe auch Rooney oder Keane, doch der impulsive, rabiate aber auch hellwache und intelligente King Eric, den die Fans lieb(t)en, war und ist dann doch etwas ganz besonderes. Der Kraft von Demonstrationen misstrauend, rief er Ende 2010 auf, alles Geld komplett von den Konten abzuheben, um das Bankensystem zum Einsturz zu bringen: "Man muss nicht die Waffen in die Hand nehmen. Wenn 20 Millionen Menschen gleichzeitig ihr Geld von der Bank abheben, bricht das System zusammen. Die Revolution läuft über die Banken." Folgen wollte dem Aufruf damals allerdings so gut wie keiner, und es ist auch nicht überliefert, ob Epic Eric selbst seine Kohlen von der Kante holte. Für etwas Aufruhr ist er aber stets gut. So stellte sich der Franco-Spanier kürzlich als Kandidat für das Amt des französischen Präsidenten vor, nur um das am nächsten Tag als PR-Aktion für sein Engagement gegen Wohnungsnot und für Obdachlose zu enttarnen. Krise? Ja klar Krise. Und was tun wir Krisenexistenzen? Nicht notwendigerweise die Freude an der Gewalt fördern. Auch wenn manche Existenzen überaus Zunder verdient haben und man ihren Unverschämtheiten oft nicht anders Einhalt meint gebieten zu können als durch einen groben Klotz auf einen groben Keil: Den befreienden Roundhouse-Kick gibt’s in der Realität eher selten, und vor allem funktioniert er nicht in dieser Logik. Vielmehr ist Köpfchen und Strategie gefragt. Ob jetzt der Buckingham-Palast mit 60.000 Papierschiffchen zugelegt wird oder die Kohlen kollektiv aus den Kellern getragen werden – es muss neue und intelligente Wege geben, gegen die altbekannte Krise und ihre traditionell dummdreisten Verursacher anzugehen. On y va. Wir sind keine Menschen, wir sind weiter.

MERGRIM: INVISIBLE LANDSCAPE (moph) Elektronik in Form eines Freudenfeuerwerks. Urbane Natur, einfach komplex, natürlich künstlich, voller Emotion und fixer Gedanken. Multiplen Respekt für diese enorm trittsichere Gratwanderung zwischen Innovation und Bekanntem. Nachdem Takahisa Mitsumori seit 1998 Bandmusik ausgelotet hatte, kniete er sich in Produktion hinein und mitbegründete 2005 das Label moph. Der Tokyoter zeigt uns 4fuß-Dogma-verrückten Europäer_innen, wie großartige, neue und hochinspirierte Elektronika heute klingen kann. Zwischen Microsampling, Click’s Run & Jump-Cuts und den legendären japanischen Score-Skills startet das neue Jahr gut.

SERPH: WINTER ALCHEMY (noble) Der junge Neo-Meister eben jener elektronischen Score-Skills steckte noch vor Weihnachten ein fantastisches Mini-Album in den mittlerweile recht zerlöcherten Strumpf. Der magische Glanz dieser Winter-Fantasie hingegen bleibt: Keiner bekommt scheinbar bekannte Stimmungen und unfassbar unvorhergesehene Überraschungen so überzeugend hin wie dieser Tokyoter. Bin mal wieder umgeworfen und bleibe immer wieder gerne liegen, um dieser fantastischen Musik zu lauschen.

TECHNICAL DRAWINGS: THE RUINED MAP (gagarin) Dieses Duo lässt diverse stubenwarm subventionierte Neue Musik-Hanseln alt und grau aussehen: das Piano von Melissa St. Pierre ist zwar nach alter ‚Neue’-Musik-Väter-Sitte (Cage et al.) präpariert, aber mit dem Musiker und Medienkünstler Jesse Stiles entsteht eine ungemein perkussive, zwingende und zupackende Musik, die nicht ganz ernst bereits als ‚Dub Concrète’ bezeichnet wird. Dieses Debut verbindet jedenfalls Genres und Stile zu einem stimmigen Hybrid, der sich einen Dreck um High und Low-Konnotationen schert und ergo umso überzeugender ist.

ANTOINE CHESSEX: DUST (cave) Dieser Impact findet bei der Komposition des Schweizer Komponisten und Klangkünstlers leider nicht statt: sein für 3 Violinen, Tape und Elektronik aufbereitetes Stück bläht sich wie ein Gasballon stetig auf und kommt trotzdem zu keinem schlüssigen oder spannenden Progress. Man kann den Raum verlassen und wieder betreten, und nichts hat sich geändert. Das auch noch im Berghain aufgenommene Stück – steht für: unnötige Szene-Creds für alternative E-Musik – muss man vielleicht live unter Substanzen rezipieren, dann erschließen sich evtl. die beschworenen neuen Spaceship-Welten. Für alle anderen: 2001 Space Odyssee, Ligeti, schon gehört?

MANUEL ZURRIA: LOOPS4EVER (mazagran) Diese Musik des sizilianischen Flötisten ist hingegen noch klar beseelt vom spirit experimenteller neuer Musik und von der stringenten Suche nach radikalen Erweiterungen, Re-Interpretationen und Juxtapositionen. Auf 2 CDs werden mehr oder weniger frei konzipierte Kompositionen elektronisch verfremdet und personalisiert. Und meine Fresse – da habt ihr was für’s Jahr zu hören. Hört allein mal in Track 2 rein, Pauline Oliveros ‚Portrait’ – das ist so was von deep, haunting und spooky, dass ihr es kaum aushaltet. Und es wird noch besser. Eine langsame, bedächtige, aber ungemein fordernde und belohnende nachhaltige Musik. Sehr empfohlen.

LUCIA MENSE: ELECTRONIC COUNTERPOINT (satelita) Die Blockflöte … unendliche Weiten … wie viele Instrumente haben wohl mittlerweile im Kinderwahn verursachte Sägespuren zwischen ihren unerträglichen Fieplöchern zu verzeichnen? Und doch geben bestimmte Instrumentalistinnen nicht auf, nicht zuletzt mittels der elektronischen Manipulation, dem universalen musikalischen Folterinstrument aller Kinder doch noch ein paar interessante Facetten abzugewinnen. In Österreich tut dies z.B. die Subbassflötistin Pia Palme ziemlich überzeugend mit Susanne Kirchmayr/Electric Indigo, hierzulande ist es die Kölner Blockflötistin Lucia Mense, die ihr Spiel auf dieser CD von 5 zeitgenössischen Komponisten bearbeiten lässt. Mir ist’s hier immer noch zuviel Gefiepe, aber den Brechungsimpuls kann man ja mal anerkennen.

TEMPORAL MARAUDER: T.M. MAKES YOU FEEL (editions mego) Jau. Und nu geh mal schön spielen, alte Neue Musik, denn hier knallen die Analog-Synths zwischen die Backen, dass es eine reine Freude ist. Von Mastermind Jean Logarin wissen wir nicht viel: Er studierte in den Frühsiebzigern bei Komponist und Robert Moog-Buddy Andrew Rudin und arbeitete als Tonassistent von Hans Schule, der einst mit Conny Plank an Kraut und mehr rumbastelte. Aber Namen sind eh nur vage Positionslichter im Nebel der Zeit und vergänglicher Schall und Rauch bei diesem Projekt, dass letztlich nur auf gepflegt-gewagter sonischer Grenzerweiterung und Bock basiert. Pierre-Henry-Spirits und eine gesunde FreePsychSynthRock-Attitude sind die Träger dieser sehr ansprechenden Musik.

BURNT FRIEDMAN: BOKOBOKO (nonplace) Was die Transformation von Rhythmik in Elektronik und zurück betrifft, ist er einer der Besten. Dieses großartige und erstaunliche Album, das in den letzten 3 Jahren in Friedmans Berliner Studio u.a. mit Musikern wie Hayden Chisholm oder Joseph Suchy eingespielt wurde, besticht durch polyrhythmische Komplexität, dichte Produktionsklasse und nicht zuletzt die lässige Vision – nämlich eine außernationale und ent-ortete Musik ohne Traditions- und Heimatsgebaren entstehen zu lassen. U.a. sind Can dafür ein früher Blueprint. Friedman’s Six ist eine der besten gegenwärtigen Modelle, den Weg dorthin zum Ziel zu machen.

THE MICRONAUT: FRIEDFISCH (acker) Wunderschön – Acker-Style halt. Kann man so was über das noch relativ junge Label aus Wustrow/MeckPomm überhaupt sagen? Jedenfalls insofern, als dass dort fantastische Elektronik veröffentlicht wird, die jeweils eine sehr eigene und tolle Handschrift trägt. Und auch, was Stefan Streck aus Rostock hier gemacht hat, ist wirklich einzigartig: sehr elaborierte, so fantasievolle wie bodenständige und wunderbar emotionale Trackscores, die zu jeder Tageszeit willkommen sind und mit zum Besten gehören, was an Beat’n’Arrangement-Kultur hierzulande grad so geht und steht. Grande Listening, und 2 Mollono-Remixes gebens zudem sehr smart auf die 12.

PETER CLAMAT: FUTURE (bigbait) Dass ein Experimentator, Tape-Sampler und Akusmatiker, zudem Toningenieur und Musikwissenschaftler, auch waschechten Techhouse produzieren kann – diese kleinfeine EP zeigt’s klar.

CHINESE MAN: RACING WITH THE SUN (chinese man) Das formidable Turntablisten-Trio aus Marseille besteht zwar schon seit 2004, aber ihr Debut kommt erst jetzt auf die Teller. Unter großartigem Artwork lassen die such- und zeigefreudigen HipHop-Headz keine Groove-Schandtat aus, um den verschlafensten Eckenpuper zum Kopfnicken zu bringen. Und die Samples für dieses geile Ding haben sie wohl auf den Spuren Kwai Chang Caines gefunden.

THE SOUL SESSION: ONE (agogo) Wäre die Welt auch nur ansatzweise gerecht, müsste Ralph Kiefers Debut die immerwährende Groove-Plakette mit inkludierter ewiger Freifahrt auf alle Headz-Highways ans Fahrwerk geheftet bekommen. Mit diesem Streich, den der Ausnahmeproduzent und -musiker fast im Alleingang einspielte, legt er ein dermaßen lässiges, lebendiges und so geschmeidig wie scharfkantiges NeoSoul-Meisterwerk vor, dass die Ohren wackeln. Gute Gäste glitzern im magischen Dämmer dieser grandiosen Kompositionen und Arrangements und bringen dieses smarte Groove-Monster noch mal so richtig zum Leuchten. Nur echt inkl. Doors- und America-Referenzen – gute Güte, Groove hat lange nicht mehr soviel Spaß gemacht.

SANDRA KOLSTAD: CRUX (trust me) Nicht ganz so gut wie Bertine Zetlitz, aber doch mit einer guten Portion Spookyness, leidenschaftlicher Kühle und vor allem einer enormen Packung Selbstbewusstsein kommt das selbstgeschriebene und -produzierte Debut der Norwegerin daher. Eigentlich als klassische Pianistin ausgebildet, verdichtet sie hier alles auf sinistres und packendes elektronisches Trackwriting, in dem sie die Rolle einer Drama-Queen zwischen Björk, Siouxsie und Nico spielt. Diese Referenzen müssen schon sein, denn wirklich neu ist das Ganze sicherlich nicht, aber immerhin sehr ansprechend.

KATE WALSH: THE REAL THING (blueberry) Kompletter Szenenwechsel: klassisches Songwriting mit klassischer Instrumentierung in der Tradition des besten klassischen Folk-Songs. Und es ist umwerfend. Das bereits 5. Album der jungen Britin ist so einfach, reduziert und direkt, dass es berührt, ohne aufdringlich zu sein. Die beste Musik für das Jahresende und den Jahreswechsel (bei mir war es so), die oftmals im Stil einer optimistischen und äußerst klaren kammermusikalischen Folk-Elegie über Beziehungen daherkommt, in der man sich in allen Alltagsuntiefen verlieren und dann weitergehen kann. Wahrscheinlich jetzt schon eines der besten Songalben 2012, haltet Euch fest.

CRAIG FINN: CLEAR HEART FULL EYES (full time hobby) Aber da wäre ja noch Craig Finn. Und leider wirft auch der zum Glück um. OK, wenn es um den Steve-Earle-pass-auf-ich-komme-Contest geht, ist unser Mann eine klar gute, vielleicht gar die beste Adresse. Dabei ist er Ostküste as hell, und exegest eher Springsteen als Texas, und doch hat das Solo-Debut des Lifter-Puller- und Hold Steady-Players viel mit dem Süden, vor allem Austin, wo die Scheibe gemacht wurde, zu tun. Der Storytelling-Impuls ist bestechend, wobei wahrscheinlich mindestens 2/3 erfunden, also gut ist. Dieser confessional-authento-art style nervt ja schließlich, erst recht als politische Pop-Metapher. Gerade höre ich viel Springsteen raus. Schon erwähnt, dass die Scheibe brennt?

MARTIN JOHN HENRY: THE OTHER HALF OF EVERYTHING (gargleblast) Das Debut des De-Rosa Masterminds ist voll, weit, tief und panoramaartig in Cinemascope wie das wundervolle Front-Cover, das mich auf Dauer jedoch tatsächlich mehr begeistert als die Musik. Was stimmt denn nicht, du Meckerfratze? Schönes solides Songwriting, upliftende, stimmige HighdeeHo-Nummern zum Mitfühlwippen, und Onkel Frank Schwarz guckt auch mal um die Ecke. Aber die Verquickung mit der Elektronik haut nicht hin, und gerade die barocken Nummern sind im Gesamtkontext zu nichtssagend und haben nicht das Format, um wirklich zu berühren. Originell allein reicht eben nicht.

PHIL VETTER: KARATE (redwinetunes) Wie man es anders machen kann, demonstriert ausgerechnet der Münchner Songschreiber: auf seinem viertem Album mischt er deutsche und englische Texte, Akustik und Elektronik, Elegie und Groove, Reduktion und Opulenz sowie entspannte Bodenständigkeit und verträumtes Nomadentum so lässig und selbstverständlich, dass sogar mir altem Kritikaster vor Staunen die Ohren offen bleiben. Von den Alben, von denen man nichts erwartet, wird man halt doch immer am reichsten belohnt. Bitte reinhören.

KAMMERFLIMMER KOLLEKTIV: TEUFELSKAMIN (staubgold) Da ist sie, die Neue. Und einmal mehr fantastisch. Das Trio aus Karlsruhe lässt kaum mehr Improv- oder gar Noise-Etuden zu und gewinnt dafür noch mehr an Tiefenschärfe. Herrlich määndernde Scoretracks, pointierte Panoramen und kreisende Flüsse aus der Tiefe, die mich an einen zeitgemäßen Hybrid aus Pink Floyds "More", Morricone und dem späten Buckley erinnern. Sehr tief, frei, eigensinnig und entspannt – eine der schönsten Psych-Scores des jungen Jahres.

MARTIN KLEIN: LASS UNS BLEIBEN (traumton) Um’s kürzer zu machen: Klein bringt’s, ist ganz groß. Wo bekommt Traumton nur immer wieder seine großartigen Artists her? Egal, ich pack’s grad nicht, was der alles darf, aber er darf alles. Tagträumen, davon singen, darüber großartigst pop-klassisches Klavier spielen, sehr luizides Spiel, scheinbar ursimple, aber sehr kluge, tiefe und poetische Texte, wirkt etwas schläfrig, aber immer hellwach, schlaftraum-wandlerisch unsicher und gleichsam geradeaus und souverän, mit angenehm unaufdringlicher, aber klar charismatischer Präsenz – um’s kurz zu machen: groß, wirklich groß. Alle Vergleiche fand und finde ich lächerlich, klar kann man sie ziehen, aber er ist so was von eigen und gut, es wird nur noch größer.

AKI TAKASE & HAN BENNINK: TWO FOR TWO (intakt) Der beschwingte und gutgelaunte Auftakt ist Programm: Bennink, der bald 70 wird, als einer der besten freigeistigen Jazzdrummer überhaupt, der sich keiner Konvention unterwirft und alles in Rhythmik verwandelt, was nicht niet- und nagelfest ist, und die Ausnahmepianistin Takase, ebenso frei, verspielt und fantasievoll und mit sehr präzisen Vorstellungen, was sie will und was nicht. Zwischen den beiden stimmen nicht nur die Wellenlängen, hier werden sogar Stürme entfacht – und es wird mal wieder klar, wie konsequent und gleichzeitig enorm unterhaltsam freier Jazz sein kann. Fast alle Stücke sind von Takase, doch wenn man sich mit forschem Respekt an die Klassiker (Monk, Dolphy) heranmacht, holt man sich garantiert auch keine Abfuhr ein und kann das Ganze in einer wundervoll-kurzweiligen Nummernrevue herüberbringen. Es gibt nichts, was es nicht gibt, die Kunst ist nur, es sicht-, hör- und erlebbar zu machen. Nichts Menschliches ist uns fremd. Und wir gehen weiter und lösen Rätsel um Rätsel.

"Die Möwen folgen dem Boot, weil die glauben, dass die Sardinen wieder ins Wasser geworfen werden."