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Sie erscheint auf realmanifestiertem Papier zum Ersten eines Monats und wird kostenlos verteilt.
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Ihr habt extrem rechte Aktivitäten in Düsseldorf oder Umgebung beobachtet oder sonst wie Kenntnis von solchen erhalten? Übergriffe,Propaganda (Flyer, Sprühereien, Plakate ...), Konzerte, Infostände usw.?

Dann schickt bitte möglichst schnell eine E-Mail an antifaschist_innen-aus-duesseldorf[at]riseup[dot]net und informiert die lokale Antifa!

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Termine


Hinterhof – Linkes Zentrum

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April-Termine als pdf-Datei



Diskussion & Kritik – Diskussionstermin:
Die jüngere Entwicklung der Türkei und ihres Führers Erdogan
Samstag, 9. April um 15 Uhr
Achtung: Andere Zeit und neuer Veranstaltungsort!
FAU-D Büro / „V6“ * Volmerswerther Straße 6
http://diskussion-und-kritik.de
info[at]diskussion-und-kritik[dot]de
In der Türkei, die von Kemal Pascha (Atatürk) als laizistische Republik gegründet wurde und so ihren Weg in die Moderne nahm, ist spätestens seit dem Auftauchen der AKP und ihres Führers Erdogan eine Stimme in der politischen Öffentlichkeit zu vernehmen, die mit dem Erfolg der Nation unzufrieden ist. Den wesentlichen Grund für den Misserfolg sehen er und seine AKP in der durch den Laizismus in die Welt gekommenen Ausschließung der Vertreter*innen der frommen Volksmassen von den maßgeblichen Positionen in Staat und Wirtschaft. Mit ihrem Kampf für eine Demokratie, die ihren Namen verdient, weil sie der frommen Mehrheit des Volkes eine Stimme gibt, erobert die AKP 2002 unter Erdogan die Macht gegen das alte kemalistische Establishment. Eine umfassende Demokratisierung des Staates wird von ihm in Gang gesetzt. Ein rechtlicher Rahmen für die freie Meinungsäußerung wird geschaffen und die Liberalisierung des Parteiengesetzes betrieben; die politische Verwaltung wird durch Dezentralisierung volksnäher organisiert und die Korruption bekämpft. Lackmustest aller Demokratisierung ist für die AKP aber die Beendigung der Unterordnung der islamischen Reli-gion unter den Staat, wie es der Kemalismus verlangt, und die Beendigung des ausschließenden Verhältnisses von Glauben und Karriere. Mit ihrer Wirtschaftspolitik setzt die AKP die „anatolischen Tiger“ frei, die es ihr mit gewaltigen Wachstumsraten danken. Im ökonomischen Erfolg sieht Erdogan den von ihm verkörperten nationalen Aufbruchswillen der Türkei bestätigt. Um das nationale Projekt aber wirklich zum Erfolg zu führen und darüber auch und gerade international den gebührenden Respekt zu erhalten, der ihm und seiner Türkei zusteht, aber – zur Empörung Erdogans – noch immer vorenthalten wird, erweist sich ihm letztlich die hergebrachte Demokratie als Hindernis, den wahren Willen des Volkes durch seinen Führer zu exekutieren. Denn bei der Durchsetzung des von der AKP angeführten nationalen Aufbruchs tun sich allenthalben Gegner auf im Militär, in den zivilen Instanzen der Staatsmacht, in der alten ökonomischen Elite der „weißen Türken“, bei den Gewerkschaften, bei der Versöhnung mit den bzw. im Kampf gegen die Kurd*innen und auch bei den alten Verbündeten in islamischer Sache wie der Gülen-Bewegung. Sie machen sich die Instanzen und das Procedere der demokratischen Staatlichkeit für ihre Ziele zunutze und behindern damit Erdogans Programm zur Verwirklichung des nationalen Erfolgs durch die Einheit von Volk und Führung. Deshalb hält er innerparteiliche Demokratie und staatliche Gewaltenteilung für Hindernisse. Mit der beabsichtigten Umwandlung der parlamentarischen Demokratie in ein Präsidialsystem, in dem das Volk per Direktwahl dem Präsidenten die Macht in die Hände legt, damit er sie in seinem Sinne nutzt, will Erdogan sein politisches Missionswerk für die Türkei und die Türk*innen vollenden. Die jüngere Entwicklung der Türkei, der AKP und ihres Führers Erdogan vom Demokratie-Fan zum „Wahlsultan“ soll diskutiert werden. Grundlage der Diskussion ist der entsprechende Artikel im Gegenstandpunkt 4-15: http://gegenstandpunkt.com
V.i.S.d.P.: Franz Anger, Neuss

Heraus zum 1. Mai in Düsseldorf!
So., 01.05., ab 11h, Rheinufer am Apollo
DGB-Veranstaltung - diesmal mit „Antifaschistischer Meile“ von VVN-BdA, Falken, GEW u. a.


Vorträge und Lesungen:


Vortragsreihe: Erinnerungsort Alter Schlachthof
Der Erinnerungsort Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf ist seit dem 29.02.2016 geöffnet. Im Sommersemester 2016 startet eine öffentliche Vortragsreihe, in der einzelne Aspekte der Dauerausstellung thematisiert werden:

Der Erinnerungsort Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf
Do., 14.04., Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156, Geb. 3, 18.30
Während des Zweiten Weltkriegs diente die Großviehhalle des früheren Düsseldorfer Schlachthofs als Deportationssammelstelle. Rund 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder wurden von hier deportiert, nur wenige überlebten die Shoah. Heute beherbergt die Halle Bibliothek und Campus-IT der Hochschule Düsseldorf. Die hier begangenen Verbrechen dokumentiert der Erinnerungsort Alter Schlachthof - Joachim Schröder (HSD) stellt ihn vor.

Die Deportation in das Ghetto Lodz, 27. Oktober 1941
Do., 28.04., Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156, Geb. 3, 18.30
Sieben Mal diente die Großviehhalle des früheren Schlachthofes während des Zweiten Weltkriegs als Deportations-Sammelstelle. Am 27.10.1941 wurden von hier aus 1.003 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem ganzen Regierungsbezirk in das Ghetto „Litzmannstadt“ (Lodz) verschleppt. Hildegard Jakobs (Mahn- und Gedenkstätte) schildert die erste Düsseldorfer Deportation und den weiteren Weg der Verschleppten: Leben und Überleben im Ghetto, Zwangsarbeit, Selektion und Mord.

LINKES EUROPA - Revolution in Irland
Di., 05.04., Butze, Weißenburgstr. 18, 19.30h, Eintritt frei
1916 organisierte ein breites Bündnis den Aufstand gegen die britische Herrschaft in Irland. 100 Jahre später ist die Auseinandersetzung um die Frage, wem Irland gehört, neu entbrannt. Zehntausende gehen gegen die Politik der Macht- und Wirtschafts-eliten auf die Straße. Mit Wahlergebnis vom 26. Februar 2016 rückte das irische Parlament deutlich nach links. Uschi Grandel (Info Nordirland) beleuchtet die aktuelle Entwicklung im geschichtlichen Kontext. Veranstalter: DIE LINKE.Kreisverband Düsseldorf. Mit Live-Musik, irischem Essen und Whiskey.

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Menschen in Griechenland
Fr., 08.04., Die Brücke, Kasernenstr. 6, 19.30h, 3,00 Euro
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf das tägliche Leben sind gravierend: Starke Kürzungen der Gehälter und Renten, Erhebung von vielen Steuern, massive Streichungen im Sozialsektor und hohe Arbeitslosigkeit unter den jungen Menschen. Viele junge Akademiker*innen wandern aus. Den Menschen fehlen Zuversicht, Optimismus, eine klare Strategie und eine Zukunftsvision. Das beklemmende Gefühl der Perspektivlosigkeit lähmt das ganze Land. Vortrag von Loukas Lymperopoulos.

Der Tod ist ein Meister aus Oberndorf
Die Waffenfirma Heckler & Koch.

Do., 14.04, Zakk, Fichtenstr. 40, 19h
Veranstaltung mit Jürgen Grässlin (Freiburg). Mit Gewehren werden rund zwei Drittel der meist zivilen Opfer in Kriegen und Bürgerkriegen getötet. Kein Land der Erde exportiert so viele Kurzwaffen und Gewehre wie Deutschland. Etwa zehn Prozent aller Exporte ziviler Schusswaffen stammen von hier. Im gesamten Sektor ziviler Schusswaffen ist man zweitstärkstes Exportland. Bei militärischen Waffen liegt man auf Position 4 (sechs Prozent des Exportmarktes). Gemessen an der Opferzahl ist der Schusswaffenhersteller Heckler & Koch in Oberndorf »Deutschlands tödlichstes Unternehmen«. Seit der Firmengründung 1949 verloren mehr als 1.500.000 Menschen ihr Leben durch eine Kugel aus dem Lauf einer H&K-Waffe, weitaus mehr wurden zeitlebens verstümmelt. 2010 erstattete Grässlin Strafanzeige gegen H&K, da das Unternehmen 2006 illegal Sturmgewehre des Typs HK G36 in die mexikanischen Unruheprovinzen Chiapas, Chihuahua, Guerrero und Jalisco geliefert haben soll. Der Export von Abertausenden von Sturmgewehren an korrupte und menschenrechtsverletzende Sicherheitskräfte konnte gelingen, weil deutsche Rüstungsexport-Kontrollbehörden diese Kriegswaffentransfers geduldet und bei deren Abwicklung weggeschaut haben – und weil sie in bestimmten Fällen gar an diesem Waffendeal mitgewirkt haben. Das konstatieren die Autor*innen in ihrem Buch „Netzwerk des Todes. Blutiger Handel – die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden“.
Jürgen Grässlin ist u. a. Sprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ und Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). Friedensforum Düsseldorf in Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club, der VHS, pax christi Düsseldorf, VVN-BdA, DFG-VK Düsseldorf und Zakk.

„Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel“
Do., 21.04., Jazz-Schmiede, Himmelgeister Str. 107g, 20h
So sagte es der Religionskritiker (Karlheinz Deschner). Der Schriftsteller Andreas Altmann liest die aberwitzigsten religionskritischen Stellen aus seinen Büchern - Berichte aus dem Gottesreich unauslotbarer Dummheit und Jahrtausende alter Gehirnwäsche. Ein best of religionskritischer Texte von und mit Andreas Altmann.

Merkel will Fluchtursachen bekämpfen – wir auch!
So., 24.04., ZAKK, Fichtenstr. 40, 11h, Eintritt frei, Frühstücksbuffet (inkl. Kaffee): 6,50 Euro
Politisches Frühstück von attac Düsseldorf. Attac informiert über die wirtschaftlichen Fluchtursachen, die in den Medien kaum eine Rolle spielen, wie z. B. die neoliberale Privatisierungspolitik, Freihandel und Rohstoffausbeutung: Wer verursacht das Elend in den Heimatländern der Fliehenden und wer profitiert davon?

AJZ –Autonomes Jugend Zentrum Düsseldorf
So., 10.04.,Falkenheim Gerresheim, Unter den Eichen 62 A, 14h
Offenes Planungstreffen für ein Autonomes Jugend Zentrum. Neben den schon bestehenden Räumen in der Stadt soll ein weiterer selbstorganisierter, autonomer Freiraum geschaffen werden, an dem alle mitwirken können. Also bringt euch ein bei den Planungen mit Ideen und Engagement.

Anarchismus und Landkämpfe in Chile
Sa., 16.04., „V6“, Volmerswerther Str. 6, Eintritt frei
Der Anarchismus in Chile: Diversität und Konflikte. Obgleich der Anarchismus heute als jugendliches und exotisches Phänomen im Kontext der traditionellen und jahrzehntelang vom Marxismus dominierten Linken erscheinen mag, verfügt er über eine reichhaltige Geschichte in den sozialen Bewegungen Chiles. Er geht auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück und reicht bis heute. Der Vortrag kann je nach Wunsch einen stärkeren Fokus auf den Anarchismus und die (ökologischen) Landkämpfe legen oder einen Blick auf indigene Frauen aus dem ruralen Raum sowie auf aktuelle feministische Bewegungen werfen. Veranstalter*innen: FAU-Düsseldorf in Kooperation mit der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA)

Fernand Pelloutier und die Arbeitsbörsen
Di., 19.04., „V6“, Volmerswerther Str. 6, 20h
Fernand Pelloutier, der 1901 mit 33 Jahren starb, war einer der wichtigsten Organisatoren eines außergewöhnlichen Experiments in Frankreich: der Arbeitsbörsen. Der Film bringt den Reichtum dieses kollektiven Werks ans Licht durch die Lebensgeschichte eines der bedeutendsten Aktivisten der Gewerkschaftsbewegung. Die Arbeitsbörsen waren Versammlungsorte der unterschiedlichsten Gewerkvereine, Freiraum einer alternativen Gegenkultur, Arbeitsvermittlungsbüro, Platz für Kulturveranstaltungen und Berufsbildungskurse sowie Ort der gelebten Solidarität zwischen Beschäftigten und Arbeitslosen. In wenigen Jahren sind zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Arbeitsbörsen entstanden, die rasch zu Zentren des Widerstands wurden und deren Ziel, so sagte Pelloutier, kein geringeres war als die „Revolution durch den Generalstreik“. Veranstalter*innen: Gruppe Arbeiterfilm.

„Gefährliche Bürger. Die neue Rechte greift nach der Mitte“
Mi., 27.04., Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Bastionstr. 6, 19h
Die Pegida-Märsche und der Aufstieg der AfD sprechen eine deutliche Sprache: Es ist wieder salonfähig geworden, gegen eine vermeintliche „Überfremdung“ zu wettern und Minderheiten zu diskriminieren. Gezielt werden die Ängste der bürgerlichen Mitte geschürt, um den Zorn der Wut- und Frustbürger*innen auf die Schwächsten zu lenken: Ausländer*innen und Homosexuelle müssen um ihre Sicherheit fürchten, Übergriffe gegen Jüdinnen und Juden nehmen zu. Was die Gesellschaft dagegen tun kann, dazu die Juristin Liane Bednarz.

16-Millimeter Kurzfilmabend
Fr., 08.04., K4, Kiefernstr. 4, 20h, Eintritt frei
Skurrile 16-Millimeter Kurzfilme aus den 70er Jahren bei gemütlichem Projektor-Rattern. Ein Drogen-Aufklärungsfilm, französische und osteuropäische Zeichentrickfilme, eine Dokumentation über fehlgeleitete Architektur ....

Internationales Frauenfilmfestival
Dortmund | Köln
Vom 19.bis 24.04., http://frauenfilmfestival.eu
Deutschlands einziges Frauenfilmfestival rückt wieder das Filmschaffen von Frauen in den Blickpunkt. Mehr als 100 Arbeiten von Regisseurinnen aus der ganzen Welt wurden für den Wettbewerb gesichtet. In diesem Filmjahr ist für viele der Regisseurinnen die Auseinandersetzung mit den herausfordernden Lebensumständen ihrer jungen Protagonist*innen zentral.


Konzerte:


micro pop week Vorhören
So., 03.04., Kassette, Flügelstr. 58, 17h
Vom 9. bis 16. April findet in ganz Düsseldorf die 3. MicroPopWeek statt. Dabei dreht sich alles um Microlabels, kleine Konzerte und unabhängig produzierte Musik. Als Einstimmung treffen sich die Veranstalter*innen in der Kassette und präsentieren ihr Programm aus mehr als 40 Bands an über 20 Orten. Neben dem Konzertprogramm und einem Workshop-Tag thematisieren Ausstellungen, Lesungen und Filme die Möglichkeiten und Perspektiven freier Musikkultur. Mehr dazu auf Seite 21.

Volxbegehren – Literatainment und Sonx
Fr., 08.04., V6, Volmerswerther Str. 6, 20h
Das Bühnenduo Volxbegehren mit dem Singer/Songwriter Life P. (Essen) und dem Slampoeten Marco Jonas Jahn (Mönchengladbach) mit ihrem neuen Programm „Nie wieder Hütchenspiel“. Eine Mischung aus Sonx, performten Texten und spontaner Interaktion. Begleitet von Seitenhieben auf das Weltgeschehen und einem Augenzwinkern.

Nix da! & Cocktailbar Stammheim (unplugged)
Mo., 11.04., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 19h
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Nix da!“mit Fotos, Plakaten und Flyern aus über 28 Jahren AK47 passt standesgemäß ein Punk-Konzert – unplugged, der Bücher zuliebe. Im Rahmen der MicroPopWeek.

Solikonzert No Border Kitchen
Sa., 23.04., AK47, Kiefernstr. 23
mit Postford (Punk im Postfordismus aus Bremen) und Koukoulofori (Hamburg).

Daniel Bachmann
Fr., 29.04., BiBaBuZe, Aachener Str. 1, 20h, 7,- Euro
Daniel Bachman aus North Virginia/USA ist ein junger, innovativer Gitarrist, in dessen Musik sich die Tradition heimischer Musikstile und weltläufige Moderne ergänzen. Organisiert von Lama-Musik e. V.

Mittwochsfrühstück jeden Mi. ab 9.30, ZAKK, Fichtenstr. 40, Eintritt frei, Buffet 1,50 Euro
Seit 2007 treffen sich im ZAKK Erwerbslose mittwochs zum Frühstück, organisiert wird das Düsseldorfer Erwerbslosenfrühstück in Eigenregie. Im Anschluss finden Workshops und Veranstaltungen statt: Gemeinsam was tun, statt allein zu „verHartzen“! http://mittwochsfrühstück.de
Radio auf 104,2 MegaHartz
So., 24.04., 19.05 - 20.00h Radio auf der Frequenz von Antenne Düsseldorf 104,2 MHz
Audio-Meldungen aus der Unterschicht.

Der NSU-Prozess: Die Protokolle (1)
Di., 12.04., Schauspielhaus - Central, Kleine Bühne, Worringer Str. 140, 20h
Als Anfang der Jahrtausendwende eine Mord- und Bombenattentatsserie begann, zu deren Opfern in erster Linie Geschäftsleute mit Migrationshintergrund gehörten, gingen die Ermittler*innen lange Zeit von Täter*innen im kleinkriminellen Milieu aus. Die Morde wurden in der Öffentlichkeit gemeinhin als »Döner-Morde« bezeichnet und die Täter fälschlicherweise im Umfeld der Opfer gesucht. Doch es war nach bisherigen Erkenntnissen die rechtsextreme terroristische Gruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU), deren Mitglieder bis 2007 insgesamt zehn Morde in Deutschland begingen. 2011 flog der NSU auf, Mundlos und Böhnhardt entzogen sich durch Suizid der drohenden Verhaftung, Zschäpe stellte sich. Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München mit dem NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe sowie weitere angeklagte Unterstützer der größte Strafprozess Deutschlands seit der Wiedervereinigung. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung hat den Prozess verfolgt und protokolliert, das Ensemble des Schauspielhauses liest Auszüge aus diesen Protokollen. Das Leid der Opfer, die Kälte der Täter*innen und der Dilettantismus der Ermittler*innen zeichnen ein erschütterndes Gesamtbild jahrelangen rechten Terrors.